| "Autor" |
Ausweg: Tod |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 16:22 Uhr
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| Hi Leute! Vor ein paar Tagen habe ich einen Bericht über Suizid- gefährdete Jugendliche gelesen und musste mal ernsthaft darüber nachdenken. Ich meine warum bringen sich Menschen um? Auch wenn man Probleme hat die einem unlösbar erscheinen, es gibt doch nicht nur einen Ausweg (Tod)! Wäre schön wenn ihr euch dazu auch mal äußern könntet! Euer Snoopygirl |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 16:28 Uhr
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Hi Snoop,
ja hast Recht,warum umbringen ????
Sehr Gute Frage....
Einige Jungendliche können vielleicht nicht mit jemanden über
dieses Problem reden,ertragen nicht das "Urteil" was ihn zum Beispiel die Eltern geben wenn sie scheisse gebaut haben (so wie ich,-bring mich aber nicht deshalb um)....
sie haben anscheind angst davor das ihnen was schlimmes passiert oder so (*fragt sich ob das verständlich is was ich hier schreib*)....erstmal von mir...
gruß
died. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 17:57 Uhr
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verzweiflung... alles erscheint so dunkel... sehen keinen sinn mehr... der schmerz scheint unerträglich... sind einsam... haben keine hoffnung mehr... haben alles satt... wollen auch keine hilfe... weil sie wissen, dass es eh wieder so wird, wie es einst war.
kenn das selbst.
luca |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 18:01 Uhr
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ausserdem müsste man selbst suizidal sein, zumindest depressiv, um das ganze nachzuvollziehen. man kann das nicht anhand wörter erklären... man muss es selbst gefühlt haben/fühlen und wissen, was das alles bedeutet.
luca |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 21:33 Uhr
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sterben...mhh... ich sage mal, jeder der fühlt hat angst zu sterben. denn jeder der fühlt klammert sich an diese "emotionen"... "wieso willst du dich umbringen? - vl findest du ja bald den/die richtige und würdest es bereuen", "hey, kopf hoch, irgendwann wird alles wieder gut" usw,usw,usw... das sind so typische standart-sätze um scheinbar potenziellen suizid-kandidaten "hoffnung" einzuflößen. (die meisten wollen doch eh nur mitleid und sind psychische vampire..). zu den "ich-brauche-aufmerksamkeit-deshalb-mach-ich-jetzt-einen-"schein-"suizid-versuch"-kandidaten kann ich nur eines sagen: MACHTŽS DOCH - FEIGLINGE!. die leute die sowas behauptet von wegen "ah, ich bringe mich um" machen es am ehesten nicht. denn - wer bringt sich denn um? genau - derjenige von dem man es am wenigsten erwartet. z.b. hat sich vorletztes jahr mein cousain erhängt. tja, von dem hätte es niemand gedacht. vor gut 5 monaten ist mein cousain nummero 2 vor den zug gelaufen - tot.
sterben bedeutet für mich nichts. ich habe ehrlich gesagt keine angst vor dem tod. mir ist es auch egal wann es sein wird oder ob ich morgen von nem laster überrollt werde oder nicht. ich habe nur keine lust lange "leiden" zu müssen weil ich nicht gerade auf schmerzen stehe. wieso es mir egal ist? zunächst habe ich aufgegeben zu versuchen zu "fühlen" oder irgendwelche anderen geheuchelten-emotionen anzuwenden wie mitleid, liebe, schuldgefühle oder sonstige dinge... diese dinge glauben wir nur weil wir es von anfang an eingetrichert bekamen.das mag für manche abartig, paranoid, eiskalt oder einfach unverstellbar sein - ist aber gar nicht so abwegig. wer nicht liebt, ist nicht abhängig und wird nicht enttäuscht. gut, ich "armer tropf" muss nun mein leben in "trister" einsamkeit fristen. - aber was solls? lieber so als ein leben zu führen an dem ich mich zwanghaft klammere und das sekunde für sekunde mehr zur lüge wird. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.11.2002 um 23:07 Uhr
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Wer aus diesem depressiven Gefühl heraus den Wunsch spürt zu sterben, der hat nie erfahren, was heißt, sterben zu müssen. Er verkennt den Wert des Lebens...
In meinen Augen zeigt sich an dieser Stelle wieder, dass Darwin doch nicht so unrecht hatte. Wer nicht in der Lage ist, sich an seine Umwelt anzupassen, der stirbt aus. Für Idioten die sich aus einer Laune heraus das Leben nehmen kann und werde ich kein Verständnis aufbringen. ebensowenig für das "Hilfeschrei-Syndrom" so viele Teenager, die zu spät erkennen, dass doch keien Hilfe kommt.
Ich kenne das Gefühl, dass alles scheiße, alle gegen einen und das Leben sowieso sinnlos und unfair ist. Damals stand ich auch kurz davor, einen recht letalen Cocktail zu mir zu nehmen um die Schmerzen ein für alle mal zu betäuben. Ich habe es nicht getan, weil ein kleines Licht am Ende des Tunnels erschienen ist.
Heute weiß ich, dass die Schmerzen von damals nichts sind im Vergleich zu dem, was der menschliche Geist ertragen kann. Die Probleme sind nichtig geworden, wenn man dem Tod ins Auge geblickt hat mit der Intention, zu leben.
Letzten Endes ist es alles eine Frage des Willens. Wer ihn hat, der überlebt. Wer ihn nicht hat, der soll tun was er tun muss. In unserer Gesellschaft besteht ein leicht unfaires Gefälle zwischen der Pflicht zu Leben und dem Recht zu sterben. Letzteres gibt es nämlich nicht.. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 11:19 Uhr
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| ......ich glaube auch dass es Menschen gibt für die nichts mehr lebt......die einfach keine Lust mehr haben...aber suizid ist wirklich keine richtige lösung dafür |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 11:20 Uhr
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| ......ich glaube auch dass es Menschen gibt für die nichts mehr lebt......die einfach keine Lust mehr haben...aber suizid ist wirklich keine richtige lösung dafür |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 13:35 Uhr
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Letzten Endes ist es alles eine Frage des Willens. Wer ihn hat, der überlebt. Wer ihn nicht hat, der soll tun was er tun muss. In unserer Gesellschaft besteht ein leicht unfaires Gefälle zwischen der Pflicht zu Leben und dem Recht zu sterben. Letzteres gibt es nämlich nicht..
Das sehe ich anders.
Meiner Meinung nach ist das einzige "Recht" das der Mensch hat über sein Leben- und den Tod, selbst zu entscheiden. ENDE
und noch was zum "willen":
Wer wirklich den Willen hat zu sterben der würd nicht um hilfe schreien sondern in den Tod gehen.
Wer wirklich den Willen hat zu Leben der wird ein Opfer seiner Umwelt - denn in der heutigen Zeit ist es nicht möglich ein Leben zu führen wie man es gerne Leben würde, wir glauben es nur weil man es uns so beigebracht hat!
GNI |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 13:40 Uhr
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ich kenne meindestens einen fall wo deine letzte aussage völlig falsch ist.
mac das glückskind |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 16:22 Uhr
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(Er)lösung Tod? Schlecht.....halte nichts von solchen Leuten die ihren Problemen durch das Lebensende entfliehen wollen. Habe auch kein Mitleid wenn sie es getan haben. Kurz und knapp#
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 16:58 Uhr
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| der tod ist nie eine lösung weil es entgültig ist..... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2002 um 17:03 Uhr
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@sonic:
kommt ganz darauf an, ob man nach einer lösung sucht.
luca |
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