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"Körperwelten - auch in Deutschland?" |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 12:42 Uhr
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Grüße an alle die diesen Beitrag hier lesen...
Sicher habt ihr auch schon davon gehört oder sogar was gesehen. Prof. Gunther von Hagens "schockt" derzeit die Medien. (Ich bin mir leider nicht sicher aber es war wohl in London) In London führte Prof. von Hagens die erste "geöffnete Leichenschau" vor. Das klingt nun etwas komisch, aber dennoch hat er vor den Augen zahlender Passanten eine Leiche geöffnet und diese auch ausgenommen. Für nur 19 Euro kann man sich das Spektakel auch bald in Deutschland ansehen.
Ich frage euch nun:Würdet ihr zu einer öffentlichen Leichenöffnung oder in die Ausstellung Körperwelten gehen?
Es ist jedem selber überlassen ob er sich dieses ansieht aber mich würde eure Meinung zu diesem Interssieren.
Ich persönlich habe ein Video zur Ausstellung Körperwelten gesehen und teils fand ich es interressant aber auch wiedersprüchlich (was die obrigen Bilder zeigen)
Ich denke es ist in der Würde des Menschen angebracht ihn nach seinem Tot ruhen zu lassen und nicht auseinander zu nehmen oder zu zerhacken.
Geändert am 30.11.2002 um 12:45 Uhr von TheDeathwalker |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 12:47 Uhr
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(zitat)Streit um LeichenschauHagens besteht auf öffentlicher Obduktion
Der Arzt und Anatomieprofessor Gunther von Hagens will trotz heftiger öffentlicher Kritik im Rahmen seiner Ausstellung "Körperwelten" in München öffentlich eine Leiche sezieren. Die Show wird ab Ende Februar 2003 in der Landeshauptstadt zu sehen sein. Der Heidelberger Professor hatte vergangene Woche in London eine öffentliche Leichenschau veranstaltet und damit großes Aufsehen erregt.
Rechtslage nicht ganz eindeutig
Mit der Vorführung will von Hagens, der sich selbst als "Robin Hood der Anatomie" bezeichnet, die Bedeutung von Obduktionen deutlich machen. Das Kreisverwaltungsreferat München hat angekündigt, "intensiv alle rechtlichen Aspekte zu prüfen", um die Leichensektion zu verhindern. Für den Fall juristischer Auseinandersetzungen sieht sich Hagens "auf ganz solidem rechtlichen Grund". Eine öffentliche Obduktion würde er nur auf ausdrücklichen Wunsch der Verstorbenen durchführen, dadurch sei die im Strafgesetzbuch verbotene "Störung der Totenruhe" nicht beeinträchtigt. Von größerer Bedeutung hält der Münchner Professor für Öffentliches Recht, Heinrich Amadeus Wolff, in diesem Fall das Bayerische Bestattungsrecht. Nach Artikel fünf dieses Gesetzes müsse beim Umgang mit Leichen "das sittliche Empfinden der Allgemeinheit gewahrt bleiben". Vor diesem Hintergrund stünden die Chancen von Hagens wohl schlecht, so der Münchner Justiz-Experte.(/zitat)
Quelle: BR |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 13:00 Uhr
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(zitat)Ich persönlich habe ein Video zur Ausstellung Körperwelten gesehen und teils fand ich es interressant aber auch wiedersprüchlich (was die obrigen Bilder zeigen)
Ich denke es ist in der Würde des Menschen angebracht ihn nach seinem Tot ruhen zu lassen und nicht auseinander zu nehmen oder zu zerhacken.
(/zitat)
ich habe mir die Ausstellung in Köln angesehen...und war sehr beeindruckt. Wenn das Ganze wirklich im Sinne der Bildung und Aufklärung angegange wird, ist es völlig OK.
Was ich ätzend fand, war eine Familie, wo die Eltern (!)Sprüche á "guck mal wie fett" oder "der hat ja nen kleinen" vom Stapel ließen...
Und zu der öffentlichen Leichenschau: das ist keineswegs neu. Im Mittelalter war das absolut üblich, meistens wurden Verbrecher öffentlich obduziert.
Neu ist der Medienrummel und die Vermarktung....
Gruß
tinker |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 14:02 Uhr
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ich persönlich finde es interessant und habs mir auch schon angesehen. zur öffentlichen obduktion: naja, werŽs braucht soll rein gehn... doch finde ich persönlich nichts schockendes/aufregendes daran...
nur gefällt mir nicht woher dieser dr. gunther sein "material" bekommt und vor allem WIE er an besagtes "material" herankommt... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 14:27 Uhr
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hi
also leider kam ich nicht nach berlin als da die körperwelten ausgestellt waren .. leider
hoffe aber das sie dort(oder sonst in der nähe) noch einmal ausgestellt werden
um sie mir dann vl sogar mit den kindern anzusehen
finde das nämlich sehr interessant mal so einen menschen
plastisch von innen zu sehen und nicht nur so in einem buch oder am skelett
und was diese autopsien angeht hm ... ka ob ich mir das angucken könnte ohne das mir schlecht wird bei einer op im tv habe ich schon ein komisches gefühl
aber finds recht informativ für die dies vertragen können
wenn ich mir auch vom estetischen standpunkt her nicht sicher bin ob ichs ok finde oder nicht
hmm Polli
Geändert am 16.03.2003 um 10:54 Uhr von Pollichen |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 14:37 Uhr
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Es ist gut, dass sich Menschen mit dem Inneren Aussehen ihres Körpers auseinandersetzen, da gibt es doch allzu viele mystische Vorstellungen. Die Ausstellung ist da sicherlich positiv zu bewerten.
Bescheuert ist dagegen der ausgeprägte Selbstdarstellungszwang, der hier zum Vorschein kommt und dazu beiträgt, die an sich gute Idee zu diskreditieren. Öffentliche Autopsien? Nur wenige werden nah genug dran sein, etwas zu sehen, es sei denn, man ueberträgt auf Grossleinwände. Es genuegt die Ausstellung, was der gute Mann betreibt, ist Sensationshascherei!
Linné |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 14:45 Uhr
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Ich habe die Ausstellung auch hier in Köln gesehen und fand sie sehr interessant.
Was mir zu denken gibt, sind die zunehmenden Verdächtigungen und Vermutungen, woher dieser Dr.Dingsbums die Leichen hat. Sollten sie auf dubiose Weise dahin gekommen sein, bin ich strikt gegen dieses Tun. Jeder hat das Recht auf seinen Körper, auch nach seinem Tod. Möchte man ausgestellt werden vóila...möchte man es nicht, dann ist das unter allen Umständen zu respektieren.
Celestine |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 18:24 Uhr
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| soweit es der bildung dient, finde ich es ok. derzeit allerdings inszeniert sich der gute mann zu sehr selbst und mir scheint, er braucht auch nur dafür seine öffentlichen autopsien. das ist mir zuwider und ist für mich auch dem angemessenen umgang mit leichen nicht entsprechend. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.11.2002 um 21:26 Uhr
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mal wieder was längeres grins ...aber da man hier keine URLs posten darf....
(zitat)
Ärzte im Dienst der Kunst [Marta Jung]
Wie am 16. Juli die russische Informationsagentur "Nachrichten" (RIA Novosti) mitteilte, hat der Bezirkstaatsanwalt von Novosibirsk die strafrechtlichen Untersuchungen bezüglich der Versendung von Leichen aus dem örtlichen Leichenschauhaus nach Deutschland beendet. Anfänglich waren 14 Ärzte eines medizinischen Instituts in Novosibirsk unter Verdacht, letztendlich wurden jedoch nur zwei der Missachtung der Begräbnis- und Bestattungsregeln angeklagt. Ihre Namen werden nicht genannt, um die laufenden Ermittlungen nicht zu behindern. Die Ärzte werden angeklagt, ohne das in solchen Fällen unbedingt notwendige Einverständnis der Angehörigen der Verstorbenen das Kunstprojekt "Körperwelten" des Dr. Gunther von Hagens unterstützt zu haben. Von Hagens ist der Gründer und Direktor des Heidelberger Instituts für Plastination, mit dem eines der medizinischen Institute in Novosibirsk einen Vertrag über die Bereitstellung von Leichen geschlossen hatte.
In wenigen Worten zusammengefasst beruht die von von Hagens seit 1977 ausgearbeitete Methode der Plastination und der Konservierung des Körpers auf der Ersetzung stofflicher Flüssigkeiten und Fette durch reaktive Polymere, z.B. durch Silikon oder Polyester. Nach der Entwässerung und der Entziehung der Fette gibt man den Körper in eine Lösung aus Polymeren, nimmt eine Bearbeitung im Vakuum vor, nach der die Haut, die nun anstelle der körperlichen Fette aus einer Plastikmasse besteht, in ihrem Äußeren und in ihrer Struktur erhalten bleibt.(/zitat)
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geschrieben am: 30.11.2002 um 21:26 Uhr
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(zitat)Seine spezielle Methode ließ sich von Hagens zwischen 1987 und 1981 in Deutschland, England, Belgien, Österreich, Südafrika und den USA patentieren. 1980 gründete er die Firma BIODUR, die sich mit der Verbreitung der benötigten Polymere und der technischen Ausrüstung auf dem Markt beschäftigt. 1993 schließlich gründete er das Institut für Plastination in Heidelberg. Seine Ausstellungen, die auf ein breites Publikum ausgelegt sind, reisen seit 1996 durch die Welt. Seit diesem Moment hat die "Industrie der Unsterblichkeit" und mit ihr das Imperium von Hagens’ einen festen Platz in der modernen Unterhaltungsindustrie.
Selbstverständlich benötigt das Unternehmen von Hagens’ zu seiner Existenz eine gewisse ethische Unterfütterung neben jener, die verkündet, der Wunsch des Kunden zu kaufen sei Gesetz genug für den Verkäufer, und auch neben jener, die behauptet, die "Körperwelten" dienen der Bildung des Menschen und seiner Aufklärung bezüglich seiner eigenen Art und den Methoden der zeitgenössischen Pathologie und Präparierung. Ein ganz wesentliches Legitimationsmoment für von Hagens’ Institut sind die großzügigen Spender, die ihm ihre Körper nach ihrem Tod vermachen, um sie für wissenschaftliche und ethische Ziele zu verwenden. Die gerichtlichen Untersuchungen in Novosibirsk bezüglich 56 Leichen und 400 Hirnpräparaten werfen auf die Ziele und Methoden des Dr. von Hagens ein anderes Licht.
Somit wird auch verständlich, warum sich unter den Exponaten einer der ersten Ausstellungen von Hagens’ im Museum der Technik und der Arbeit in Baden-Württemberg (30.10.1997-01.03.1998) derart zahlreiche chinesische Präparate befanden, denn seit 1996 ist von Hagens Professor der Medizinischen Schule in Dalian, China. Ebenfalls seit 1996 ist er Direktor der Staatlichen Akademie für Medizin in Bischkek, Kirgizstan; daher befinden sich in seiner Ausstellung auch Kirgisen, die 1997 ebenfalls auf der Ausstellung gezeigt wurden.
Diese Übereinstimmungen kann man natürlich als pure Zufälle abtun. Oder man kann sie der Missionarstätigkeit von Hagens’ zuordnen. Oder aber man kann sie dem Bestreben des Menschen zurechnen, in das Gedächtnis der Ewigkeit einzugehen, für das laut Boris Groys Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellvertretend das Museum steht. In Verbindung mit dieser selbsterschaffenen Mythologie ist es interessant, dass die Biografie Dr. von Hagens, erschienen bei Bastei Lübbe, den schönen Titel "Endlich unsterblich?" trägt. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass die Unternehmungen von Hagens eindeutig von geschäftlicher Natur sind. Das Buch "Endlich unsterblich?" kann man auf der Homepage von Körperwelten bestellen, auch werden dort T-Shirts, Poster, Uhren, Mousepads, Rucksäcke, Postkarten und andere Souvenirs mit den Bildern der präparierten Leichen feilgeboten. Ebendort kann man auch die letzten Neuigkeiten erfahren: Auf den jüngsten Ausstellungen von Hagens’ in London und Seoul war eine sportliche Serie zu sehen: Fahrradfahrer, Basketballspieler, Torwarte, ein Hochspringer mit seiner Stange und Tänzer.
Geschäft ist Geschäft. Auch von Hagens’ Projekt funktioniert nicht ohne Material. Und wenn das Material zu Ende geht, so muss man neues kaufen unabhängig vom Grundgesetz Deutschlands, dessen erster Paragraf die völlige Unantastbarkeit der menschlichen Würde beinhaltet, eine Unantastbarkeit, die sich auch auf den Toten bezieht, dem die gleichen Persönlichkeitsrechte eingeräumt werden wie dem Lebenden.
Die Gerichtsverhandlung in Novosibirsk kann wohl kaum tiefergehend auf die Vorgänge im Imperium des Dr. von Hagens einwirken. Jedoch gelingt es ihr höchstwahrscheinlich, dass die Funktionsmechanismen in diesem Imperium unter einem neuen Licht gesehen werden.
Übersetzt von Sandra Frimmel(Berlin)
(/zitat) Geändert am 30.11.2002 um 21:31 Uhr von Tinkerbell |
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geschrieben am: 01.12.2002 um 09:13 Uhr
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Hallo,
ja, ich habe mir die Ausstellung 'Körperwelten' in Köln angesehen und war sehr beeindruckt. Aber bei einem Exponat wurde es mir doch ein wenig mulmig: Dort war ein in Scheiben geschnittener Mann aufgestellt, auf dessen Haut man seine Tätowierungen sah - und da war er kein 'Exponat' mehr, sondern wieder ein Mensch (ja, natürlich sieht man dort ausschließlich Menschen und keine künstlichen Exponate, aber diese Tätowierung...).
Und ja, ich würde mir auch eine öffentliche Leichenöffnung ansehen - wenn diese nicht von Prof. von Hagens durchgeführt würde. Maximal 20 Teilnehmer, keine TV-Teams, kein 'Zirkus', wie er in London veranstaltet wurde.
Eine solche öffentliche Leichenöffnung hätte nichts mit Sensationslust, Selbstinszenierung zu tun, vorausgesetzt, gesetzliche Vorschriften wären erfüllt.
Gruß
Jape
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| 'I went away with nothing left but faith.' |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.12.2002 um 20:41 Uhr
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Also .. Ich wa auf der erste "Körperwelten" in Köln vor ?? was weis ich wann das war....
Also "Würde des Menschen nicht zerstückelt zu werden":
Alle "Austellungsstücke" habe vor ihrem Tod eingewilligt das sie plastiniert werden dürfen. Thema fertig!
Was ist so schlimm an so etwas? ich denke für die wissenschaft geht so was inordnung - schlieslich wüssten wir ohne Autopsien (die auch angeprangert wurden) nicht was im Menschen vorgeht (biologisch gesehn) und würden warscheinlich immer noch operiert werden ohne das sich der Artzt voher desinfieziert und sein "Besteck" reinigt..
Also warum zur hölle soll etwas wie plastienierung für die wissenschft nicht gut sein?!
Ob sowas Kunst ist ist allerdings geschmackssache - aber mir hat die Ausstellung gefallen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.12.2002 um 08:38 Uhr
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(zitat) Alle "Austellungsstücke" habe vor ihrem Tod eingewilligt das sie plastiniert werden dürfen. Thema fertig! (/zitat)
Leider mehren sich die Vermutungen, daß das ganz und gar nicht so war.
Celestine
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.12.2002 um 18:42 Uhr
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ich war schon da und hab mir die ausstellung körperwelten in oberhausen angesehen!
eine sehr interessante sache. z.b. weiß ich jetzt wie eine raucherlunge aussieht etc.
ich finde, es ist ok, dass so die menschen aufgeklärt werden, wie sollte es besser gehen als an einem orginal?
ob ich nun zu so einer leichenschau gehen würde? ne ich denke nicht! der vater meiner freundin ist kriminalpolizist und muss öfters zu opduktionen! es soll heftig stinken! kannste kotzen! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2002 um 00:51 Uhr
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ich war in der ausstellung in oberhausen....es war verblüffend aber auch erschreckend....doch interresant....also ich werde mich doch bemühen eine karte für diese sache zu bekommen...ich denke mal wir leben in einem freien staat wo jeder "der das möchte" sowas gerne sehen will...auch bekommen sollte....!!!
oder schaltet ihr bei den nachrichten ab wenn gemetzel wegen einer misswahl gezeigt wird...und die toten am strassenrand liegen...bütte...man sieht jeden tag tote und verletzte...warum dann nicht sowas...es ist ja information...mehr auch nicht...wenn es jemanden aufgeilt dann pech aber sonst wollen es wohl gerne einige sehen!!!
hab schon genug tote gesehen...das schreckt mich nichtmehr ab....!!!!!
gruss micha
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2002 um 14:39 Uhr
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| Ich war auch in Kölen.....ich fand es einer zeits auch sehr beeindruckent......jeder solte halt selber entscheiden ob er so was später mit seinen körper anstellen lässt oder nicht........ich selber fand den raum mit den babys zimmlich schlimm...... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2002 um 14:45 Uhr
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Ich war auch auf der Ausstellung, allerdings in London.
Ich persönlich fand sie sehr interessant und auch nicht anstößlich.
Zu dem Raum mit den Babys. Hmmmm...wir hatten sogar im Biounterricht eingelegte missgebildete Föten.
Und ich denke in jeder vernünftigen Schule gibt es solches "Anschauungsmaterial". |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.12.2002 um 16:07 Uhr
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hm....simpel...wer es net sehen mag....guggt wech....<----für mich persönlich,....fand ichs äusserst interessant..abba mal ernsthaft..gg...kanns echt so simply sein?--..ist nicht dies auch wirklich wieder ein Grund des Anstosses?...bäääh...mal ehrlich,wer oder wen interessiert es net wirklich...mal zu sehen...was mit seinem/odda fremden Körper geschieht/geschehen kann....mich schon...point
stone |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.12.2002 um 19:09 Uhr
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Habe mir 97 in mannheim die ausstellung angesehen und fand sie sehr interessant.
Danach hab ich mir sogar ernsthaft die frage gestellt, ob mir so etwas nicht besser "gefallen" würde, als 2 meter unter der erde von würmern zerfressen zu werden....
Die raucherlunge hab ich mir auch sehr genau angeschaut und auch die schwangere frau mit dem geöffnetem bauch.
Was ich nicht so gut fand, waren die eltern, die ihre kinder im kindergartenalter dabei hatten.
Falls die ausstellung mal wieder in der nähe ist, werde ich auf jeden fall wieder hingehen.
aini |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.12.2002 um 14:38 Uhr
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ich war auf der körperwelten-ausstellun 99 in köln und fand es gar nicht so schrecklich wie es immer geagt wurde, schliesslich ist der tod ein prozess, der nun mal unumgänglich ist.
eventuell lernt man durch diese ausstellungen mit dem tod umzugehen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.03.2003 um 10:26 Uhr
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Das Thema ist ja wieder aktuell nach dem in Bayern nicht ausgestellt werden darf und in Stuttgart sind ja die "Herren Politiker" auch nicht gerade dafür. Aber die Besucherzahlen zeigen auch hier das große Interesse der Leute.
Ich habe die Ausstellung damals in Köln gesehen und fand sie sehr gut und Interessant.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.03.2003 um 10:59 Uhr
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In der Ausstellung 'Körperwelten' war ich drin. Fand ich auch ganz interessant.. hab mich mit meinem Brudi da rumgetrieben und über irgendwat lustisch g'macht.
Aba, ob ich mir diese öffentliche Leichenschau anguggn könnte.. da bin ich mir ned so sicher. Auch wenn ich gern mal bei sowas zuguggn würde. Ich glaub des werd ich nie können. Da muss i kotzn ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 01:56 Uhr
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Hi zusammen!
Derzeit sind ja in Stuttgart die "Körperwelten" zu betrachten... und da ließ ich es mir nicht nehmen mir ein eigenes Bild davon zu machen was bei vielen auf kritik stößt.
Tjo... ich dachte mir... ey, machst dir nen "schoenen" Nachmittag und schaust ma in Stuttgart bei den Körperwelten vorbei... und schwups stand ich schon in einer Warteschlange von 3 std. bis man endlich mal in der Halle stand. ... *schnief*
Nuja... vorne weg muss ich ehrlich sagen... ich begreife nicht warum alle so ein hickhack darum machen... im prinzip hat man "nichts anderes" gesehn als wenn man ein buch der anatomie des menschen aufschlägt und sich dort die bilder "reinzieht".
Ehrlich gesagt... ich fand's sogar langweilig... sicherlich sind solche dinge wie die "schwangere" und dergleichen nicht gerade ... naja sagen wir mal normal, dass man sowas ausstellt... aber auf der andern seite auch wiederum interessant zu sehen was man sonst nur auf zeichnungen entdecken kann.
im großen und ganzen muss ich sagen... den wirbel darum verstehe ich absolut nicht... genauso wenig wie, dass familien ihre kleinen kiddys dort rein schleppen. ich glaube, dass die das vielleicht etwas anders auffassen als ein erwachsener.
fazit: es lohnt sich allemal sich sowas anzuschaun ... nur ob sich der wirbel darum lohnt ist fraglich. ich denke da gibt es schlimmere sachen über die man diskutieren könnte.
greetz
bad20 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.03.2003 um 11:13 Uhr
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aini
meinst eltern waren mit ihrem kindergarten kind auf der ausstellung ja ?!
finde das weniger schlimm wenn sie denn bereit waren mit dem kind auch zu reden
kleine kinder sehen alles noch anders als erwachsene
unvoreingenommener und weniger komerziell und weniger ekleig ausser sie ekeln sich halt
aber im grunde is das gehirn einer menschen nie aufnahme fähiger und wie gesagt unvoreingenommener als im "kleinkindesalter"
ich hatte leider einfach keine zeit hinzufahren
hätte meine kinder auch mitgenommen wenn sie gewollt hätten
ich fragte mich halt nur ob sie es dann wirklich sehen wollen wenn ich schon den eintritt zahle
meine waren aber schon bissel älter als die ausstellung hier war und mein kleiner auch bissel anders als andere kinder
.........
Polli
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.04.2003 um 10:57 Uhr
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Also ich war in der Ausstellung "Körperwelten".
Ich muss sagen, ich fand es sehr interessant.
Und der Grund das die offizielle Opdoktion von Leichen in München verboten wurde, finde ich persöhnlich schwachsinnig!
Denn es gibt anscheinend genügend Leute, die sehr daran interessiert sind, und es wird ja wohl kaum einer dazu gezwungen dahin zu gehen!
Also der, der sich dafür interessiert geht dorthin, und die, die es nicht mögen, müssen ja nicht hingehen!
Das ist meine Meinung!
Lieber Gruß *ZauberJeannie*
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.04.2003 um 11:01 Uhr
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Auserdem hat man ja sonst keine Gelegenheit sowas zusehen!
Ich meine, jetzt die, die sich dafür interessieren!
Es sei denn er ist Arzt!
Aber ein Mensch der nichts berufliches in dieser Art macht und sich dafür interessiert, könnte sich das angucken!
Denn sonst, würde er sowas nicht sehn!
Ich muss ehrlich sagen, ich wäre auch mit einer Freundin zu der "Sizierung der Leiche" hingefahren! |
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