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mhm...

Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 27.01.2003    um 17:03 Uhr   
ich habe heut erfahren das am samsag den 25 ein ehemaliger klassenkamerad an nem hirntumor gestorben ist.. ich wusste das er einen hat, aber so wie es füpr mich den anschein hatte hatte er gute chancen..
..bis mir eine gute freundin mirt das heut erzählt hatte..

sie hat ihn das letzte mal vor ein paar monaten gesehn..
- er hatte nen total aufgeblähten kopf.. sie musste 2mal hinschauen
- dann kam er in einen rollstuhl
- bettlägrig
- wasser im kopf.. absaugschlauch wurde von dem krebs "aufgefressen"
- 2ter versuch wollte er nicht mehr

wenn ich mir das vorstelle... der junge war jünger wie ich, wenn ich denke wie seine angehörigen sich jetz fühlen..
was er alles mit gemacht hatte..

- ungerechte welt?¿? -

argz...

in gedanken

dev
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Nutzer: _Talaya_
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geschrieben am: 27.01.2003    um 18:33 Uhr   
kommt auch gerade aus dem Krankenhaus.. hat dort eine Woche verbracht... es is zwar nichts schlimmes aber in dieser Zeit wurde ihr bewust wie vergänglich leben ist... und wie sehr sie doch an ihrem hängt

Lebt Euer Leben und geniest es so lange ihr es könnt.

zündet still eine Kerze an und geht wieder

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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 27.01.2003    um 19:49 Uhr   
süsse, ich drück dich ganz fest.
der tod - speziell in einem solchen fall - ist für die hinterbliebenen schlimmer als für ihn. ich weiss, wovon ich rede.
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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 27.01.2003    um 20:51 Uhr   
der sohn von bekannten meiner eltern ist am 14.1. gestorben. leberversagen. er (18) hatte nierenschmerzen, hat paracetanol (?) gekriegt, durfte 8 am tag nehmen, allerding zeitlich versetzt. er nahm alle auf einmal um zu seiner freundin fahren zu dürfen. dann versagte die leber, doch die chancen für eine lebertransplantation standen gut. plötzlich traten innere blutungen auf (warum weiß keiner) und er starb. da war ich auch ganz schön geschockt wie schnell das gehen kann.
*irgendwie immer noch sprachlos ist*
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Nutzer: .Devilsgirl.
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geschrieben am: 27.01.2003    um 21:35 Uhr   
mhm, ich kann nicht behaupten das ich super mit ihm befreundet war, aber es hat mich doch sehr getroffen..
mhm

dev
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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 27.01.2003    um 22:01 Uhr   
ich kann mich nich mal dran erinnern je ein wort mit ihm gewechselt zu haben. aber man hört allerlei in einem kleinem ort wie diesem. ich war sogar etwas überrascht wie bestürzt ich war, doch es ist so unbegreiflich, der tod und irgendwie allgegenwärtig.
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Nutzer: Narmia_Silver
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geschrieben am: 28.01.2003    um 10:51 Uhr   
Hallo ihr!

Auch ich kenne solch einen Fall. Hoffentlich nich in dem Maße und auch nicht mit solch einem Ausgang, aber das Prinziep ist das Gleiche. Ein Freund (nun ja ich möchte ihn so nennen, zwar sahen wir uns nie, aber wir hatten einige Zeit immer schöne abende im Chat und ich erfuhr einiges über ihn. Und mit der Zeit, so unwahrscheinlich es auch klingen mag, wuchs er mir ans Herz, eben wie ein Freund) von mir hat ein Magengeschwür. Ich kann euch nicht sagen wie lange schon, aber das tut auch nichts zur Sache. Jedenfalls wäre das für eine Person wie mich, die sich um alles und jeden Sorgen macht, schon mehr als genügend um sich ernsthaft Gedanken zu machen. Allerdings war damit nicht genug. Vor einiger Zeit erklärte er mir dann nach einem Besuch im Krankenhaus, dass es möglich wäre, dass er Krebs haben könnte. Ich fühlte mich mehr, als hilflos, denn ich konnte nichts tun als warten. Dann, vor etwa gut zwei Wochen ging es ihm immer schlechter, bis er schließlich ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die gute Nachricht daran war nur, dass er keinen Krebs hat. Allerdings musste er recht schnell operiert werden (den Grund kann ich euch nicht genau nennen, seitdem habe ich nicht mehr mit ihm gesprochen), aber ich habe erfahren, dass man "Sachen fand, die da nicht hingehören" sprich Auswucherungen usw. Er muss nun für unbestimmte Zeit im Krankenhaus bleiben.
Ich hoffe nur, und nicht nur für ihn sondern für alle denen es "dreckig" geht, dass sie es schaffen sich wieder aufzurappeln und ihr leben wieder genießen und vor allem leben können.
An dieser Stelle mein aufrichtigen Respekt an all jenen (Angehörige oder Betroffene) die sich in solcher oder ähnlichen Situation behaupten müssen. Ich weiß es ist nicht leicht!

Ungerechte Welt!

Narmia.
Geändert am 28.01.2003 um 10:54 Uhr von Narmia_Silver
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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 28.01.2003    um 17:15 Uhr   
(zitat)(...) hatte nierenschmerzen, hat paracetanol (?) gekriegt, durfte 8 am tag nehmen, allerding zeitlich versetzt. er nahm alle auf einmal um zu seiner freundin fahren zu dürfen. dann versagte die leber,(...)(/zitat)

8 Paracetamol 500mg Tabletten auf einmal zu nehmen, vor allem, wenn man bereits Nierenschmerzen hat, sprich, die Nieren eventuell nicht 100% arbeiten, und den Wirkstoff "normal" ausscheiden können, war auch mehr als dumm. Das bringt mindestens jeden 10. um.
Hätte er die Packungsbeilage gelesen, dann hätte ihm folgendes klar sein müssen:

"Einzeldosis 1-2 Tabletten, Maximaldosis am Tag 8 Tabletten. Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von 4-8 Stunden bis zu 3-4 mal täglich eingenommen werden. Hinweis: Bei Leber- und NIERENfunktionsstörungen (...) müssen Paracetamoltabletten in größeren Einnahmeabständen oder in verminderter Menge eingenommen werden."

Er hätte die Tabletten auch einfach zu seiner Freundin mitnehmen können oder zumindest noch N-Acetylcystein (freiverkäuflicher Hustenlöser) in ausreichender Menge einnehmen können; ein Stoff, der die giftigen Metaboliten von Paracetamol neutralisiert.
Hat er alles nicht gewußt? Hätte er aber der Packungsbeilage entnehmen können, anstatt "schlau" zu sein und die Tabletten einfach so in sich reinzuschaufeln!

;-) Paccy

P.S. Ich meine das jetzt nicht böse, aber mich nervt es halt, wenn Leute fassungslos ein Ergebnis betrachten, das ABSOLUT vorhersehbar war.
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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 28.01.2003    um 21:06 Uhr   
ich bin fassungslos, denn a) war der junge nich blöd, b) haben die eltern nich drauf geachtet ob er sie korrekt einnimmt, schließlich war er 18 jahre alt c) weiß keiner so recht was er sich dabei gedacht hat d) wird es nun niemand mehr erfahren. es war in sofern nich absehbar, weil niemand wusste, dass er das gemacht hat. nicht mal seine freundin. was mich an e) erinnert, er durfte nich zu seiner freundin solange es ihm schlecht ging. nach den 8 tabletten gings ihm gut, und er war bei seiner freundin. am nächsten tag wurds schlimmer un ein tag drauf kam er ins krankenhaus.

was dann wieder zur nächsten kette führt: 1. hätte er sie nich genommen, wärs nich passiert, 2. hätte er innerhalb von 6 stunden gesagt was er gemacht hat, hätte er ein gegengift kriegen können un er würde jetzt noch leben 3. hätte er eine neue leber gekriegt, würde er wahrscheinlich noch leben und 4. hätte er nich plötzlich innere blutungen gekriegt, hätte er ne neue leber kriegen können....

so nun ist es aber nich so verlaufen. jetzt ist es so wies gekommen ist. ich für meinen teil finde den tod sogar richtig ärgerlich weil er so vermeidbar war. und ändert das was an der tatsache? nein. ich finde die sache machts eher noch schlimmer, weil man sich vorwürfe m8 (z.b. die eltern, warum sie sich nich mehr darum gekümmert haben) doch wer ahnt sowas?
un dann werd ma damit fertig.

natürlich war es absehbar, aber nur für den ders gem8 hat. und vlt gings ihm so dreckig, dass er nich mehr klar denken konnte, vlt wars ihm egal, vlt wars mit absicht, vlt wars einfach nur fahrlässig. doch dieses geheimnis hat er mit ins grab genommen.
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Nutzer: Die.Ina
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geschrieben am: 30.01.2003    um 12:07 Uhr   
Tut mir Leid für dich und vor allem für die Hinterbliebenen!
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Nutzer: anijja
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geschrieben am: 30.01.2003    um 16:37 Uhr   
mmhhh... *fassungslos dasitzt*

in meinem bekannten-/ verwandtenkreis sind auch einige an den verschiedensten arten von krebs gestorben... die meisten waren 50 bis 60... das ist zwar nicht mehr jung, aber es ist auch kein wirklich hohes alter...

mein vater hat vor zwei jahren angefangen, mit unserer family u.a. über den blutkrebs von dem sohn seines kollegen zu reden... der junge ist mittlerweile ungefähr 14, momentan geht es ihm gut, aber keiner kann wirklich sagen, dass das auch so bleiben wird, d.h. dass er endgültig keinen krebs mehr hat...

aniá
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Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 30.01.2003    um 20:52 Uhr   
Stell dir vor du kannst nicht mehr lieben.
Stell dir vor du bist allein.
Stell dir vor du bist tot und immernoch am Leben.
Stell dir vor du könntest in die Hölle kommen.
Aber was solls, dumm gelaufen

ich vertrete mal die meinung der [Hoffnetlich vorhandenen]
Leute, die sowas nicht berührt.Was solls?
Ihm geht besser. Wo immer er ist. Schade das es so lange gedauert hat, mit der Krankheit.
Tut mir Leid aber egal ob ich ihn nun Kenne oder nicht [ja, es sind zwei Menschen aus meinem Freundeskreis schon gestorben].
Dumm gelaufen eben. Beschimpft mich als gefühlloses Monster aber überlegt, obihr wirklich mitfühlt, oder es automatisch sagt.

MfG
Johnny

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"Autor"  
Nutzer: daevas
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geschrieben am: 30.01.2003    um 21:17 Uhr   
irgendwo lavey rechtgibt, denn wenn man denjenigen nicht kannte ist es einem wirklich egal, denk ich.
es ist traurig dass es passiert ist und dass sowas passiert, aber es geschieht nuneinmal.

dae
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