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Rabenschwarze Trostlosigkeit

Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 06.12.2002    um 15:21 Uhr   

Ein thread nach dem andern beschreibt hier, wie trostlos, schmerzhaft und unglücklich das Leben ist.
Irgendwie denke ich langsam, ich bin im falschen Film. Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde. Niemand muss sich hier (in diesem Forum) ernsthaft Gedanken machen, ob er morgen etwas zu essen hat oder ein Dach über dem Kopf. Trotzdem lese ich andauernd von tiefen Depressionen und Sinnkrisen.

Ist das ein weiterer Ausdruck unserer Konsumgesellschaft? Dieses Gejammere „mir geht es ja so schlecht und die andern sind schuld daran, weil sie so fies sind zu mir“...... sind wir schon soweit, dass wir das private Glück bitteschön von andern auf dem Silbertablett serviert haben wollen?

Man kann Wohlbefinden nicht verlangen. Dafür ist man selbstverantwortlich. Mir geht es so gut, wie ich es mit gut gehen lasse. Kein Mensch ist dafür zuständig, dass es mir gut geht. Das bin ich ganz allein.....und nur ich habe ein originäres Interesse daran, dass es so ist. Wenn ich mich mit meiner Befindlichkeit andauernd von anderen abhängig mache, muß ich mich nicht wundern, dass ich irgendwann durchhänge.

Celestine
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Nutzer: Cyberrealist
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geschrieben am: 06.12.2002    um 15:34 Uhr   
"so höre, denn ich sage dir - wer so spricht, der badete sein leben lang im licht und hat noch nie einen schatten gesehen"

...soviel dazu
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Nutzer: Gast_Ericc
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geschrieben am: 06.12.2002    um 16:00 Uhr   
gib's ihnen,
dem ganzen verweichlichten mimosenpack!
scheiss rumgenörgel, tausend paar schuhe im schrank, fette plauze vom wohlstandsfressen und sich dann mies, schlecht und wahnsinnig deprimiert fühlen weil der hellrosa nagellack ausgegangen ist.
aber sind das nicht auch essentielle probleme?
darf ich mir erlauben über diese menschen zu urteilen?
wächst denen nicht auch ein geschwür im kopf weil sie sich so arg aufregen?
ich weiss nicht, vielleicht sollten wir das alles ein wenig lockerer sehen.
die einen haben eben nix zu fressen oder haben keine beine mehr oder werden gerade lustig gefoltert,
die anderen haben keinen hellrosa nagellack und müssen nun die schwere entscheidung treffen sich für den einen im farbton darunter oder den im farbton darüber zu entscheiden.
so ist das leben,
niemand hat's leicht...
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 06.12.2002    um 16:57 Uhr   
Du irrst, Cyber, du irrst.

Aber gerade diese Erfahrungen haben mich gelehrt, daß ich zwei Entscheidungen habe:
Ich kann mich hinsetzen und mein Schicksal beweinen....die Schlechtigkeit der Welt beklagen und die andern für mein Unglück verantwortlich machen.
Oder ich kann dafür sorgen, daß ich MEIN Leben als MEINES ansehe und mich nicht länger co-abhängig vom Tun meiner Mitmenschen mache.

Erwachsensein heißt Eigenverantwortung

Celestine

Geändert am 06.12.2002 um 16:57 Uhr von Celeste_
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Nutzer: Amalaswyntha
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geschrieben am: 06.12.2002    um 17:05 Uhr   
Zum Leben gehört der Schatten genauso wie das Licht. Und nicht immer können wir selber was daran machen. Nur sollte man aus den Schattenzeiten auch positives gewinnen können und dazu gehört, dieses auch zu akzeptieren. Es ist immerhin Teil unseres Lebens.
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Nutzer: Gast_Lunachild
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geschrieben am: 06.12.2002    um 17:12 Uhr   
kannst du in die köpfe der menschen blicken? kannst du sehen, was sie sehen? und wie sie es sehen? weißt du, wie sie fühlen? ich glaube nciht.
ich kann meistens nichts dafür, dass es mir dreckig geht, dass ich keinen ausweg mehr weiß... heute hab ich meinen zweiten selbstmordversuch hinter mir, der von einem freund abgewendet wurde...klasse!
du hast keinerlei ahnung, wie es einem menschen gehn kann. ich beneide dich um deine frohnatur... hätt ich auch gern.
mal einen tag die sonne als sonne zu sehn und nicht als etwas, was dich stört... einen tag einfach genießen, sich an etwas schönem erfreuen... das wäre doch mal was.....
ich wünschte, ich könnte mich zusammenreißen, aber das kann ich nicht, so oft ich es auch versuche.
vielleicht solltest du auch mal einen rabenschwarzen tag erleben... nur so, damit du weißt, wie man sich da fühlt... vielleicht hörst du dann ja auch, son scheiß zu labern
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 06.12.2002    um 17:21 Uhr   

@ Amalaswyntha
Du sagst mir sehr schönen Worten genau das, was ich meine. Danke.

@Lunachild
Du kennst meine gelebten schwarzen Tage nicht. Sollte ich auf dich einen fröhlichen Eindruck machen, dann freue ich mich ehrlich darüber. Es ist viel schöner, fröhlich zu sein :-)
Du hast einen Selbstmordversuch hinter dir? Weil irgendjemand dir etwas angetan hat? DU tust es dir selbst an, wenn du in den Tod gehst.
Dich jemand verlassen hat? Du bist nur dann verlassen, wenn DU dich selbst verläßt. Das bist du wirklich, wenn du dich umbringen willst.

Ich verstehe gut, daß es schwer ist, sich für sich selbst zu entscheiden. Es ist viel einfacher ein "wegen dir..." zu sagen.

Celestine


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Nutzer: Amalaswyntha
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geschrieben am: 06.12.2002    um 17:38 Uhr   
Was ist denn wirklich rabenschwarz? Die Trostlosigkeit der Umgebung? Dann wird es vielleicht mal Zeit diese zu wechseln. Arbeitslosigkeit? Dann sollte man, wenn man nicht wegziehen kann, sich beschäftigen. Schulische Leistungen? Zum Glück hat auch die Schulzeit mal ein Ende. Vom Freund/Mann verlassen? Wer weiss, ob's nicht irgendwo was besseres für einen gibt. Tod einer nahestehenden Person? Tragisch und schwarz im Moment - aber nicht auf ewig. Unheilbar krank? Das wäre der erste Grund vielleicht - aber dann auch nur, wenn man nur noch Qualen erleidet.

mal zum nachdenken
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Nutzer: Gast_feuerle
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geschrieben am: 07.12.2002    um 12:47 Uhr   
(FREUD und LEID liegen in einer schal Beisammen,
die MISCHUNG is des MESCHEN LOS)


man kann selber was für sein Glück tun.
man sollte was für sein glück tun, wer weis was einem noch im leben geschieht...

feuerle
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 07.12.2002    um 13:34 Uhr   
neee cyber ....

sehe das ehr eben so wie celeste

mal bei der änderung hinzufügt auch so wie amalas
habe jetzt alle beiträge gelesen
Geändert am 07.12.2002 um 13:40 Uhr von Pollichen
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 07.12.2002    um 14:57 Uhr   
ich kann auch celeste_ und amalaswyntha zustimmen. sicher gibt es ganz dramatische schicksale, die sprachlos werden lassen. aber soviel, wie hier (im forum, im internet und besonders auch in der realität) lamentiert wird, scheinbar gelitten wird, ist angesichts des wirklichen elends in der welt schon erstaunlich.
sicher hat es sehr viel mit der einstellung zu tun: der eine freut sich über ein halbvolles glas, der andere bejammert die schon geleerte hälfte. sitzen bleiben und sich wundern das nix passiert ist eine andere variante....
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Nutzer: DarkServa
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geschrieben am: 08.12.2002    um 10:20 Uhr   
(zitat)heute hab ich meinen zweiten selbstmordversuch hinter mir, der von einem freund abgewendet wurde...klasse!
(/zitat)

Entschuldige, wenn ich das hier aufgreife, aber ich kann nicht anders: da schreibt jemand um 17.12, dass er heute einen Selbstmordversuch hinter sich hat....... Sei mir nicht böse, aber das hört sich nach pupertärem Geplänkel und Wichtigmacherei an.....

Nachdem ich in der Psychiatrie viel mitgearbeitet habe, glaube ich, zu wissen, um was es bei dir ging: Aufmerksamkeit zu finden, nicht mehr und nicht weniger... Das ist nicht verwerflich, beileibe nicht, aber ich kann dieses: "Heute hab ich meinen 3. Selbstmordversuch hinter mir" oder "Ach, heute werf ich mich mal wieder vor die Strassenbahn" nicht mehr hören....
Ihr geht mit solchen Aussagen einfach so in die Realität, als ob es dazugehört: "Heute habe ich Schnitzel gegessen zu Mittag, und du?" - "Ich? Ich hab heute wieder meinen Selbstmordversuch hinter mir!"
Weißt du, was selbstmordversuch ist? Wenn ich mir mit einem Messer die Pulsader aufschneide, mich mein Partner findet und ins Krankenhaus fährt, wo man mich wieder zusammenflickt und dann in die psychiatrische Abteilung einweist...... Da chattest du nicht mal zwischendurch um 17.12 Uhr.... soviel dazu....
Gruß Serva
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 10.12.2002    um 11:29 Uhr   
Ist es falsch im schatten zu Leben??

und wer will verbieten das man sich beklagt über sein leid oder das leid seiner mitmenschen?

Ihr könnt niemandem den Mund verbieten.

ach ja celeste - betrachte es doch mal so:
Du beklagst dich mit diesem Tread auch über etwas....
Das ist in manchen augen auch nur gejammere wie schlecht es dir doch geht weil alle von ihrem Leid erzählen.

GNI
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Nutzer: Deirdre
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geschrieben am: 10.12.2002    um 13:11 Uhr   
In meinen Augen hat jeder Mensch nur die Entscheidung zwischen zwei grundsätzlichen Wegen.
Einem geregelten Leben ohne große Höhen und Tiefen. Ohne böse Überraschungen aber auch ohne Höhenflüge in denen Glück so intensiv ist daß es wehtut.
Wer sich gegen die Langeweile entscheidet bezahlt. Für jede Träne der Freude eine des Kummers. So einfach ist das im Prinzip. Und so bitter an manchen Tagen in der Realität.
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 10.12.2002    um 14:00 Uhr   
@Deidre
ich glaub doch, dass das ziemlich vereinfachend gedacht ist: meinst du nicht, dass vieles einfach von der einstellung zu den dingen abhängt? ich hatte mal eine mitarbeiterin, die der meinung war, dass es generell am we schlechtes wetter geben würde, und sie sowieos vom regen getroffen wird *grins*. ich denke vielmehr, das wetter ist unterschiedlich, und jedes sollte genossen werden, entweder mit sonnenbad oder mit nem buch vor dem kamin. so. wie ordnest du das in deine kategorien ein?
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"Autor"  
Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 10.12.2002    um 15:56 Uhr   
Irrtum GNI. Ich jammere nicht, dass es mir wegen der Threads hier schlecht geht.....weil es definitiv nicht so ist. Ich habe für mich die ganz persönliche Entscheidung getroffen, einen Thread nur dann zu lesen, wenn er mich wirklich interessiert.

Was ich mit meinen Anregungen wollte, ist nichts anderes, als ein Stück Lebenshilfe zu geben. Leider scheint es enorm schwer zu sein, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Darum auch dieses allgemeine Gefühl des Angegriffenseins.

Zusätzlich habe ich mich wohl nicht klar genug ausgedrückt. Darum ein weiterer Versuch:
Ich möchte niemandem absprechen, dieses oder jenes Gefühl zu haben. Gefühle sind echt und darum wahr. Wenn man verlassen wird, ist ein Gefühl der Trauer natürlich. Verzweiflung oder Wut ganz genauso...jeder eben so, wie er ist.
Der zweite Schritt, von dem ich so oft hier lese, ist es für mein Dafürhalten dann nicht mehr. „Weil yx mich verlassen hat, gehe ich ins Wasser“...oder...“ Weil yx so fies zu mir ist, besaufe ich mich „ (Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind rein zufällig). Das ist die Stelle, an der ich für mich Stop sage.
Nicht weil irgendjemand etwas getan hat, tue ich etwas, sondern weil ich es für mich beschließe. Wenn ich mein Glück. Person yx schubst mich nicht ins Wasser, sonder ich springe. Person yx hält mir nicht die Alkoholflasche an den Mund, sondern ich tue es.
Gebe ich hier die Verantwortung weiter mache ich mich schlicht abhängig vom Wohl und Wehe anderer Leute. Für mich wäre das KEIN Ausdruck selbstbestimmten Lebens. Es ist für mich auch kein Hinweis auf Erwachsensein.

Selbst schuld, wenn meine Hände erfrieren. Warum kaufst du mir keine Handschuhe!

Celestine
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"Autor"  
Nutzer: Amalaswyntha
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geschrieben am: 10.12.2002    um 21:18 Uhr   
@tiroxxx
Da geb' ich Dir recht. Es gibt keine 2 Wege - das wäre zu einfach. Klingt auch zu sehr nach "schwarz-weiss-Seherei". Und das Leben bietet nunmal zuviel Facetten.

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Nutzer: Gast_OVERON
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geschrieben am: 11.12.2002    um 13:01 Uhr   
Vielleicht ist euer problem einfach das ihr versucht die menschen einzuordnen.


Klar jeder hat mal n miesen tag und macht mal andere für irgendwas verantwortlich.

Vielleicht sind auch nur an den miesen tagen sooo viele online und schreiben ins forum weil sie reden wollen.



Über menschen die du jeden tag siehst und die jeden tag nur über ihre düsteren gedanken reden kannst du dich beschweren.

Ich selbst schreib mal depressive beiträge und geb anderen die schuld. Aber gibt auch tage wo ich einfach glücklich bin und weiss das ich es selber steuern muss und nur ich wirklich einfluss auf mein leben habe.

Soll jetzt jeder ein tagebuch im forum führen wie es einem an welchem tag geht???


oder sollen im forum weiterhin nur dinge stehen die einen beschäftigen und evtl. fertig machen???

Naja ich les lieber hier die beiträge über sowas als im treffpunkt wie schön dach des WE bei XY war.
Bei so sachen wie schön doch alles ist möchte ich selber nicht mitreden weil diese personen es selber wissen das es schön ist und das sie n guten tag haben. Was soll man dazu dann noch sagen.


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Nutzer: Gast_Foren
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geschrieben am: 13.12.2002    um 14:13 Uhr   

das is nu ma ein teil von chatworld...das leute herkommen und sich beklagen und jammern..DAFÜR IS ES DA!!!
mensch..is doch gut wenn man sich am beschwert..udn behauptet ja keiner das einer am verhungern is oda so..aba es gitb nu ma schattenseiten und dann sucht man rat und das tut man nun ma hier..is doch gar nich ma so schlecht..
also habt euch nich so..ihr müsst es ja nich lesen... ;)

soweit ick mit meiner großen klappe....
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Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 13.12.2002    um 16:37 Uhr   
Also, ich kenne Licht und Schatten, hatte es nie leicht, und stehe laufend vor neuen Herausforderungen. Andere würden sie zu "Problemen" erklären; ich seh sie als "Chancen".
Ein Leben ohne Abwechslung wäre mir zuwider, denn es wäre statisch. Also genieße ich die Dinge wie sie kommen, und bleibe glücklich.
Verständnis habe ich nur für Leute, die nicht NUR jammern, sondern alles Erdenkliche gegen die Mißstände unternehmen. DIESE Personen brauchen aber auch kein Mitleid, denn sie sind erfolgreich, und sind ebenfalls zufrieden mit ihrem Leben.

;-) Paccy

P.S. Es bekommt im Leben jeder das, was er verdient!
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 13.12.2002    um 18:38 Uhr   
sicher, es gibt hier bestimmt viele "mitläufer" (hey. depressiv sein ist cool im moment. also spiel ich mit.)
aber ich bin mir genauso sicher, dass es manchen hier wirklich dreckig geht. so richtig. menschen mit richtigen depressionen. und wenn man erst einmal tief in einer solchen drinsteckt, dann ist der gang zum arzt zwar der beste weg, aber bei weitem nicht der einfachste.
und wenn sie dann anfangen, hier ein wenig aus ihrer seelenlandschaft preis zu geben, dann ist das ein anfang. ein kleiner, aber immerhin. (stet'ger tropfen höhlt den stein).
reden hilft, preisgeben, auch anonym.
deswegen sollte man doch meist erstmal von wirklichen problemen ausgehen. irgendwann kommt wirklich ein wolf vom berg. auch, wenn vorher viel mist erzählt wurde.

desti xxx

n.o.m.
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Nutzer: LittleQueen
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geschrieben am: 13.12.2002    um 19:52 Uhr   
Ich denke, hier im Forum gibt es viele <traurige> Beiträge, weil so einige Menschen eher schreiben (v.a. im Poesie), wenn es ihnen nicht gut geht.

Jene Beiträge sind aber nur eine Seite, schließlich ist das hier nicht das rl, sondern nur ein mehr oder weniger kleiner Ausschnitt aus diesem.

Manche haben sich ganz und gar <den Schatten verschrieben>, also auch in ihrem richtigen Leben, bei anderen ist es <nur> ein Moment voller Dunkelheit, in dem sie leiden.
Ist doch auch völlig Schnuppe, denn es ist so oder so das Leben dieses Menschen.
Vielleicht könnte er mehr darin selbst bestimmen, wenn er wollte... vielleicht auch nicht. Doch warum bildet man sich ein Urteil über jemanden, von welchem man nur einige Worte gelesen hat? Macht man sich eine Vorstellung über einen Menschen durch Worte, die auch Lügen oder Fantasie sein könnten? Ob wirkliche Depression oder nur eingebildete, ob Wahrheit oder Lüge der verfassten Zeilen, ob mehr Selbstständigkeit oder ein <Ihr seid alle Schuld, aber ich nicht...>.. Niemand (...) weiß, was richtig und wirklich ist, sondern kann sich nur Gedanken machen.

Geändert am 13.12.2002 um 19:53 Uhr von LittleQueen
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 13.12.2002    um 20:26 Uhr   
(zitat)Vielleicht könnte er mehr darin selbst bestimmen, wenn er wollte... vielleicht auch nicht (/zitat)

Wenn nicht der Mensch selbst bestimmen kann,wer dann?

(zitat)Doch warum bildet man sich ein Urteil über jemanden, von welchem man nur einige Worte gelesen hat? (/zitat)

Wo wird geurteilt?
Ist es bereits ein Urteil, wenn man zum Nachdenken anregen möchte?

Celestine

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Nutzer: LittleQueen
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geschrieben am: 13.12.2002    um 20:52 Uhr   
(zitat)Wenn nicht der Mensch selbst bestimmen kann, wer dann?(/zitat) Ich würde sagen, dass ist eine Sache des Glaubens (z.B. Glaube an Schicksal, Vorbestimmung, etc.).. Und ich glaube, dass nicht alles, (selbst, wenn ich es will,) so laufen kann, wie ich es mir vorstelle. Auch wenn ich sehr viel dafür tue...
(zitat)Ist es bereits ein Urteil, wenn man zum Nachdenken anregen möchte?(/zitat) Nein. Aber es ist ein Urteil zu sagen, diese Menschen seien alle (immer) deprimiert und sie hätten doch eigentlich alles, was man sich so wünschen könne. Jene würden immer nur anderen Menschen die Schuld an ihrer Situation geben...
Alle verurteilt und trotzdem zum Nachdenken angeregt :-)
1. Gibt es auch eine Menge Obdachlose in Deutschland ;-)
2. Warum kann es nicht auch deutschen, in diesem Forum schreibenden Seelen schlecht gehen?

~nachdenkend~

~Queenie~

Geändert am 13.12.2002 um 20:54 Uhr von LittleQueen

Geändert am 13.12.2002 um 20:57 Uhr von LittleQueen

Geändert am 13.12.2002 um 20:59 Uhr von LittleQueen
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 14.12.2002    um 00:47 Uhr   
sicher hast du recht, littlequeen, dass es auch deutschen schlecht und sogar sehr schlecht gehen kann und sicher sind auch sätze wie (zitat)Es bekommt im Leben jeder das, was er verdient!(/zitat)reiner unsinn und für manchen, dem es wirklich schlecht geht, der reine hohn.
mir im übrigen geht es deutlich besser, als ichs verdient habe! allerdings werd ich mich deshalb nicht beschweren....versprochen ;-)
was mich aber hier und auch in der realität doch des öfteren nervt, sind leute, die depressiv sind, weil sie einfach überzogene ansprüche haben. die den regen als persönliche beleidigung empfinden, die bezahlung der eigenen arbeit als ungerecht und die vorgesetzten als inkompetente dussel, den eigenen partner als gefühlsbanausen und kinder oder eltern als belastung....naja usw...gründe finden sich für den, der unzufrieden sein will eben immer.
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Paccy
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geschrieben am: 15.12.2002    um 14:14 Uhr   
(zitat)(...)und sicher sind auch sätze wie (zitat)Es bekommt im Leben jeder das, was er verdient!(/zitat)reiner unsinn und für manchen, dem es wirklich schlecht geht, der reine hohn.
(...)(/zitat)

Wer sich ein wenig intensiver mit den Dingen beschäftigt, und nicht nur direkte und kausale Ereignisse miteinander in Verbindung bringt, der erkennt, daß ein vermeindtliches "Unglück" unterm Strich die Folge eines vorangegangenen Fehlverhaltens war. Wer beispielsweise stiehlt, der wird nicht unbedingt ebenfalls bestohlen oder von der Polizei dabei erwischt.
Je nach angerichtetem Schaden wird er VOM BETRAG her etwas Ähnliches erfahren. Beispielsweise verliert er seinen Job oder sein Partner trennt sich von ihm.
Was genau geschieht, läßt sich nur selten voraussagen, aber daß etwas geschehen wird, weil es geschehen MUSS, und in welcher Dimension, das läßt sich, wenn man den Blick dafür hat, 100%ig sicher sagen.
Wer das nicht glaubt, aber zumindest etwas zweifelt, ob nicht doch etwas dran sein könnte, der sollte einmal RÜCKWIRKEND die letzten 15 Jahre von sich und seinem Umfeld durchdenken. Man sollte dabei aber auch nicht vergessen, Untätigkeit als "Kostenpunkt" zu berücksichtigen, denn wer nicht unentwegt an sich arbeitet, der kann auch nichts Positives bekommen.
Mit Hohn hat es nichts zu tun, sondern mit Gerechtigkeit, wenn jeder, unabhängig von Status und Besitz, das erhält, was er verdient.

;-) Paccy
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