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verrückt? |
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geschrieben am: 02.01.2003 um 21:35 Uhr
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... wie würde ihr jemanden einschätzen der solche dinge denkt ohne sich anstrengen zu müssen..?..also, keine gedichte, sondern dinge die in ihm vorgehen?
ich schreib mal noch nichts weiter sondern lass euch einfach mal lesen:
- finsternis -
dann ein kleiner lichtspalt - die augen öffnen sich. die grelle deckenbeleuchtung blendet mich. ich beginne zu zählen... wielange es wohl dauert bis die zeit um ist? ich beginne mir fragen zu stellen... "wieso wartest du überhaupt hier ?" "glaubst du wirklich ER wird kommen und das vereinbarte zeichen kennen und dich dann führen?"
...ich habe schon längst vergessen auf was ich warte... - ist es überhaupt wichtig..?
was könnte ich denn schon an meiner situation ändern? warten muss ich ehŽ...
heute wieder sie gesehen - durch einen feinen spalt im metall. die grünen augen haben gefunkelt. ich habe es gesehen... aus dieser entfernung... oder... ich glaubte zumindest es zu sehen... ich sah wie sie sich vor mir versteckte... doch mein inneres auge sieht sie überall...
mein herz beginnt zu schlagen je näher ich ihr komme.
dann, - ein blitz -
mein kopf dröhnt...
ich öffne meine augen... die hellen lampen blenden mich immernoch.... und ich schalte sie aus.
- finsternis -
- finsternis -
ich öffne meine augen... die sonne blendet mich...
ich liege weich im sand... sand?
ich wurde angeschwemmt... wann, weiss ich nicht genau... es muss aber vor sehr langer zeit gewesen sein... ich hebe leicht den kopf und suche nach der quelle für dieses seltsame geräusch dass ich im hinterkopf höre -
ich sehe das meer... sanft tanzen einzelne lichtfetzen auf den wellen die monoton an das ufer fliessen...
ich blicke zur seite... und sehe nur sand... so weit mein auge reicht...
ich erhebe mich langsam und setze mich.. hinter mir, in der ferne erstreckt sich ein wald... doch viel mehr kann ich nicht erkennen...
ich lege mich wieder in den sand und schließe die augen... die sonne fällt auf meinen von salz bedeckten körper und die kleider..
ich mit geschlossenen augen lasse ich vor meinem geistigen auge das meer zu mir kommen - und stoße es wieder ab... nach einer weile scheine ich mit meiner umgebung zu verschmelzen...
die sonne muss nun ihren mittagsstand erreicht haben... ich stehe auf und gehe langsam zum wasser...
ich gehe soweit hinein bis meine beine in ihm verschwunden sind...
ich hebe meine rechte hand und lege leicht die fingerspitzen auf die wasseroberfläche...
lächelnd sehe ich zu wie das wasser um mich herum sich langsam in ein saftiges grün färbt...
ich tauche ab... denn ich brauche nichts mehr zu befürchten... denn ich bin der ort und die zeit...
- finsternis -
- finsternis -
ich öffne meine augen...
ich spüre das leichte aufschlagen von einzelnen regentropfen auf meinem gesicht
ich sehe mich um - ich stehe auf einer dünen klippe...
unter mir, weit entfernt, das tal von wald bedeckt...
ich blicke nach oben... schwarze wolken haben den strahlenden himmel bedeckt... es regnet nun stärker
ich warte stehend auf der klippe und höre dem regen zu..
man sagt, der regen wäscht die seele rein... doch bei mir ist das nicht der fall...
ich lege meine flügel an..
ich blicke zum tal... zuviele erinnerungen sind dort unten verlorengegangen... zuviel verlor seine existenz im fall nach unten..
ich gehe einen schritt weiter... nun stehe ich am rande des felsens..
ich schließe meine augen... und gehe einen weiteren schritt nach vorne...
ich spüre wie mein körper durch die luft fliegt
ich sehe das tal mir näher kommen...
doch ich warte nicht bis ich dort bin und am boden zerschelle...
ich spreize meine flügel, und fliege weiter..
es ist wahr, was man sagt... der regen wäscht die seele der menschen rein.... doch nicht die, von wesen die keine sind..
ich schließe meine augen... ich muss nichts sehen um meinem weg in der luft zu folgen...
ich höre sie schon, wie sie nach mir rufen und mich bereits erwarten...
ich war auch lang genug fort...
- finsternis -
Geändert am 02.01.2003 um 21:36 Uhr von Melancholist |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.01.2003 um 22:41 Uhr
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verrueckt, nenn mir einen menschen der normal ist ...
außerdem sei froh, dass du diese gabe hast, vielleicht solltest du "mal in dich gehen" und versuchen diese fragen zu beantworten. vielleicht ist es ja eine art von traumwelt, in die du dich flüchtest oder wasweißichwas.
hasta la victoria sempre
iCh |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.01.2003 um 22:42 Uhr
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mhm... wo habe ich geschrieben dass ich es bin der sowas sagt?
sorry, hab mich vielleicht ein bisschen ungenau ausgedrückt: diese sachen sind keine gedichte und er is sicher kein lyriker - sondern sind einfach gespräche. also nichts wobei (wie du bemerktest) besagte person sonderlich auf schöne ausdrücke achtete. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.01.2003 um 12:00 Uhr
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warum denn kritisieren
ich finds sehr schön und bewundernswert das es menschen gibt die es aufschreiben können aus sich herauslassen können
das sie sich so
für mein empfinden in eine andere welt denken können und so mit sich irgendwie im einklang sind oder kommen
das wiederum müsste einem doch sehr viel kraft geben mit dem leben das real auf einen einströhmt besser klar zu kommen
diese meine meinung beruht auf texte die ich las
jedenfalls haben diese worte mich daran erinnert
hm Polli
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geschrieben am: 03.01.2003 um 13:08 Uhr
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Ist die Welt denn nur von Trauer durchtränkt? Was ist der Mensch? Etwas von Gott geschaffenes? Oder vom Menschen geschaffen?
Ich teile mein Herz mit dir. Ich teile dieses Gefühl mit dir!
Das tut doch weh, oder? Fühlst du? Das Herz schmerzt!
Schmerz...Nein etwas anderes. Es ist die Einsamkeit.
Du bist also einsam. Einsam? Das verstehe ich nicht.
Du willst nicht alleine sein. Wir sind viele und du willst nicht alleine sein.
Das nennt man Einsamkeit? Das ist aber dein Herz. Dein eigenes Herz voll Tarurigkeit.
Ich bin ich. Ich bin das Resultat der Zeit und der Verbindung mit den Menschen. Die zwischenmenschliche Berührung formt mich. Die Berührung zu anderen und die Zeit formte meine Seele.
Menschen ohne Selbstliebe können keine anderen Menschen lieben
Menschen fürchteten die Dunkelheit, vertrieben sie mit Feuer. Ein Wunder hat erst dann einen Wert, wenn man es bewirkt
Nur einer der den Willen zum Leben besitzt kann überleben
Stets spürt der Mensch Schmerz in seinem Herzen. Weil es so verletzlich ist, ist das Leben so mühselig.
Das Schicksal der Menschen. Ihre Hoffnung ist mit Traurigkeit durchtränkt
Der Mensch lebt, um zu vergessen.
Es gib so viele Wahrheiten wie es Menschen gibt
Wenn ein Mensch den Willen zum Leben hat, kann er aus jedem Ort der Welt ein Paradies machen!
Das Weltgefühl eines einzelnen ist lächerlich...
Und der Mensch kann nur mit seinem kleinen Maßstab messen.
Man sieht alles mit der Wahrheit, die die anderen bieten
Glücklich an einem Sonnentag...
Trübe an einem Regentag.
Das wurde dir gesagt, und du glaubst es
Ein Regentag kann auch gut sein
Schwach ist die menschliche Wahrheit, wie man sie aufnimmt verändert sie sich.
Die menschliche Gestalt ist einfach. So suchen wir nach einer tieferen
Ich kann mich nicht leiden.
Aber vielleicht kann ich mich doch mögen?
Vielleicht darf ich hier sein?
Ja, ich kann nur Ich sein.
Ich will hier sein.
Und ich darf hier sein.
Menschen könnten einander verstehen, das bedeutet ... das Wort 'mögen'
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