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Es gibt kein Gut und Böse

Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 18.01.2003    um 13:07 Uhr   
Es gibt nur den Mensch. Den Menschen der diese Begriffe gebraucht um seinen Weg zu finden, der dann nur von Leuten wie Adolf Hitler gegangen wird.

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Nutzer: giggeltz
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geschrieben am: 18.01.2003    um 13:21 Uhr   
Das bringt mich jetzt zum nachdenken....
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 18.01.2003    um 16:12 Uhr   
geht mir genauso..
ist irgendwie paradox das ganze#

GNI
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Nutzer: DerCooleHorst
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geschrieben am: 18.01.2003    um 16:24 Uhr   
hmm...
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Nutzer: Deirdre
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geschrieben am: 18.01.2003    um 18:59 Uhr   
Daß es das Gute wie das Böse in absoluter Form nicht gibt, dem stimme ich 100% zu.

Was das allerdings mit Hitler zu tun haben soll ist mir nicht so ganz eingängig.
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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 18.01.2003    um 19:53 Uhr   
Sehe ich genauso @ Deirdre

Erklär das mal bitte etwas genauer Rammi.

Gruss Azze
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Nutzer: Jendis
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geschrieben am: 18.01.2003    um 20:46 Uhr   
Gut und Böse - Schwar und Weiß

Das ist beides absolute Ansichtsache. Ein Beispiel.

Ein Mann will einen anderen umbringen. (Sieht, wenn man das so liest und nach unserem Empfinden böse aus).

Aber was ist, wenn dieser Mann dies nur tut, weil der Andere seine Tochter missbraucht und danach umgebracht hat?
(Ist es dann gut oder Böse? Aus sicht des Mannes ist es das Gute, aus unsere wahrscheinlich das Böse!)

Also wer hat Recht?

Jendis.
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Nutzer: Miruka
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geschrieben am: 18.01.2003    um 22:31 Uhr   
Ich glaube auch das das Ansichtssache ist...fuer die boesen, sind sie selber doch garnicht boese...aber das mit Hitler versteh ich auch nicht ganz...vielleicht liegt das daran das ich ueber ihn zu wenig weiss...schulternzuckt gut...boese...weiss nicht so genau muss sich darueber nochmal Gedanken machen


Das Miru
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Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 18.01.2003    um 22:47 Uhr   
ich glaube das mit der schwarz/weiß malerei war der richtige ansatz.
rammi sagte ja: "der diese begriffe gebraucht um seinen weg zu finden" , und das würde ich so verstehen, das er menschen meint, die über keine grauschattierungen einteilen, sondern nur freund/feind, gut/böse usw.
sprich menschen die diese einteilung als ihre lebensmaxime ansehen. und genau das geschah ja auch damals.
(wenn ich auch kein freund von verweisen auf die damalige zeit bin - das thema ist ein bissl zu vielschichtig)

aber ich muß gestehen das mir sein zweiter satz insgesamt gesehen doch ein wenig kopfzerbrechen bereitet... entweder ich hab grade einen knoten im hirn, oder der satzbau ist wirklich etwas obskur ;-)

na ja, wie dem auch sei...

Yrs
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Nutzer: Gast_Rammsteiner
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geschrieben am: 19.01.2003    um 22:06 Uhr   
Oh, war wohl etwas 'benebelt' als ich diesen Thread schrieb. *öhm...

Ich könnte aber gemeint haben, dass Menschen tatsächlich nur Schwarz/Weiss/ akzeptieren und danach ihren Weg des Lebens richten um nicht irrelos fortzuschreiten. Das uns diese von vornerein eingeprägte 'Version' des Weges ab und zu etwas Verwirrung schenkt und Irrglauben zeigen ja die Zeiten des 3. Reiches mit dem Hitler es ja verstand, Massen mit moralischen (antisemitisch wohlgemerkt) Aposteln zu blenden.

*sich selbst interpretierend,

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Nutzer: Die.Ina
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geschrieben am: 19.01.2003    um 22:33 Uhr   
(zitat)Das bringt mich jetzt zum nachdenken....(/zitat)
Les das jetzt zum zweiten mal und mir geht's genau so..
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Nutzer: Yrsgrathe
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geschrieben am: 20.01.2003    um 02:08 Uhr   
grinst si tacuisses, philosophus manisses
(hättest du geschwiegen, wärst du ein philosoph geblieben)

oder mit anderen worten: hättest du das mit dem benebelten nicht angemerkt, hätten jetzt alle gedacht, das dein satz einfach zu genial war, und von einem höheren geist ersonnen ^-^ so war der ursprung des satzes zwar geistig, aber eher spirituos als spirituell ;)

zum thema: eine gefahr bei der interpretation von texten, ist das beinahe zwanghafte anwenden eines schemas, in der art "es ist ein gedicht von b. brecht, also hat es etwas mit den nazis zu tun".
(der beste fall war: "brecht war kommunist, und deswegen ist dieser baum jetzt goebbels")
so passiert es auch im normalen leben: jeder mensch hat ein tief verinnerlichtes glaubensschema, ob bewußt oder nicht. sei es nun das man in seinem tiefsten inneren doch noch an das gute im menschen glaubt, und deswegen zur nachsicht neigt, oder sonst etwas.
problematisch wird es nur, wenn dieses schema unveränderbar wird, und menschen versuchen allem und jedem dieses schema aufzudrücken, sprich eine zwanghafte einteilung in kategorien wie gut und böse.




PS: A.H. war beileibe nicht der, der den antisemitismus ins volk streute. er potenzierte nur bereits vorhandenes.
( mal verweist auf judenmassaker im mittelalter, bei denen verbreitet wurde, die juden würden brunnen vergiften und kinder töten und deren blut trinken.... zufälligerweise haben viele der "ehrbaren" leute damals auch gleichzeitig den umgebracht, dem sie noch horende summen zurückzahlen mußten )
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Nutzer: GNI
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geschrieben am: 21.01.2003    um 19:46 Uhr   
@Jensis
Mord ist immer Böse . und wenn er die Tochter tausendmal vergewaltigt und dan umgebrachthat rechtfertigt dies nicht die Tat des Vaters,, aber menschen handeln nunmal emotional und glauben daran das ihr werk das richtige , das "gute" sei.. Aber Mord bleibt Mord

GNI
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Nutzer: Amazone1010
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geschrieben am: 24.01.2003    um 21:54 Uhr   
Wer hat überhaupt das Recht etwas als "gut" oder "böse" einzustufen??? natürlich ist es nicht "gut" wenn der Vater den Vergewaltiger seiner Tochter umbringt.... aber es ist menschlich nachzuvollziehen oder nicht?
Sind sich Mörder und Terroristen der Meinung, dass sie etwas schlechtes tun? Ich denke die sind der meinung, dass das, was sie tun gut und richtig ist, denn sonst würden sie es ja wohl kaum tun...
Ich bin der Meinung, dasss die Begriffe "gut" und "böse" nicht einfach zu definieren sind... Was das für den einzelnen bedeutet muss jeder für sich entscheiden...
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Nutzer: dream_dancer
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geschrieben am: 24.01.2003    um 22:46 Uhr   
Ich hoffe, mein Beitrag wird erfolgreich gesendet, weil ich zum erstenmal mit teilnehme an einer Diskussion in Chatworld. Zu dem, was nun gut und böse ist. Ich finde es richtig sch****, dass alles immer in Schubladen gesteckt wird. Es gibt halt Dinge, wo man nie 100% sagen kann, zu welcher Kathegorie es gehört. Gut hängt meiner Meinung nach eng mit dem Bösen zusammen. Woher kommt sonst das Sprichwort "Des einen Leid, des anderen Freud!"?
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Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 02.02.2003    um 15:04 Uhr   
Es gibt kein Gut und Böse.

Es gibt nur Menschen.

Johnny
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