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Nutzer: EtienneLestat
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geschrieben am: 24.02.2003    um 06:29 Uhr   
hm....hab mir jetzt mal alles durchgelesen,und ich finds gut
dass du dich informierst,bzw dich um einen Ausweis kümmerst....enfant...
ich sehe es genauso wie Tinker,dass einfach zuwenig dafür geworben wird mit dem Thema...und viel zuviel Menschen einfach schlecht bzw überhaupt nicht informiert sind(mich mit eingeschlossen)von daher izZz es auch für mich interessant mal ein wenig "informiert zu werden"<--passiv
ich mein izZz doch klar dass kaum einer bescheid weiß
bei der "unfülle von Infos"...da würde ich es sogar wagen zu behaupten:"es liegt auf der Hand dass sich dadurch auch keiner dafür interessiert,wenn man nicht ständig dazu (sag ich mal )"MOTIVIERT"wird zu spenden,schliesslich izZz des ein Thema dass man komischerweise sehr schnell wieder Verdrängt,da es hier ja auch um den eigenen TOD geht...darüber sollte man sich vielleicht auch mal Gedanken machen ..nicht WAHR WELPE ..und bitte sag mir nicht .."ja da musst du dich trotzdem schon selbst mal informieren"so oder so hab ich ja jetzt infos...grins..
desweiteren ..speziell an dich WELPE:denkst du nicht das es den dialysepatienten egal izZz ob sich der "Spender nun wie du sagst"gedankenlos"im Internet informiert hat, oder anderwertig Informationen über dieses Thema bezogen hat ??zb rotes kreuz usw...ich denke mal, das sich die Art Informationsquelle sicherlich nicht auf die Qualität des Organs auswirkt oder irre ich mich da wohlmöglich...könnte ja sein ,ich bin auf diesem Gebiet sehr schlecht informiert...denk doch mal darüber nach,dass es im endeffekt "SCHEISSEGAL" izZz von wem das Organ izZz,welcher Religion der Spender angehört,Nationalität,politische Einstellung oder ob er sich gar intensiv um Infos bemüht hat oder nicht...die Hauptsache izZz "DAT DINGE LÄUFT WA?"
Natürlich kann ich deine Wut verstehen,dass die Leute keine Eigeninitiative zeigen,und dass auch sehr frustrierend izZz,gerade für jemanden der unmittelbar betroffen izZz..Welpe..aber denk doch einmal darüber nach...was ich hier geschrieben habe...wäre dir dankbar ...der etienne

vielleicht hast du ja eine Idee wie man Informationen über Organspenden besser "unters Volk bringen"kann
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Nutzer: welpe
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geschrieben am: 24.02.2003    um 12:27 Uhr   
etiennelestat, das ist der erste beitrag mit dem ich was anfangen kann. ich stimme dir auch zu.

>da es hier ja auch um den eigenen TOD geht

ich glaube auch so wie du, das man da anfangen sollte. auch frage ich mich warum der tod heute noch ein tabu ist. er gehört zum leben.

bei dem wort organspende fallen mir tausend fragen ein.
was passiert mit mir...?
wann bin ich tod?
welche kontrollen gibt es?
nur um drei zu nennen.

>selbst wenn ein spenderausweis vorliegt, kann die familie am krankenbett dem widersprechen. also hilft nichts, wenn du nicht mit deiner familie drüber gesprochen hast.

die familie ist wichtig! ein ausweis, das stück papier, bringt nichts wenn die familie am krankenbett dem widerspricht. rede mit deiner familie drüber.

>denkst du nicht das es den dialysepatienten egal izZz ob sich der "Spender nun wie du sagst"gedankenlos"im Internet informiert hat, oder anderwertig Informationen über dieses Thema bezogen hat ??zb rotes kreuz usw...ich denke mal, das sich die Art Informationsquelle sicherlich nicht auf die Qualität des Organs auswirkt oder irre ich mich da wohlmöglich

ist stimm dir zu. aber die qualität der information kann entscheiden ob ich zum spender werde oder nicht.

>"SCHEISSEGAL" izZz von wem das Organ izZz,welcher Religion der Spender angehört,Nationalität,politische Einstellung oder ob er sich gar intensiv um Infos bemüht hat oder nicht...
dem empfänger wird es egal sein, zumal du wirst nie erfahren von wem und überhaupt.

>"DAT DINGE LÄUFT WA?"
um nichts anders geht es. :-)

>vielleicht hast du ja eine Idee wie man Informationen über Organspenden besser "unters Volk bringen"kann

der anfang wäre gemacht, wenn man wieder zuhause miteinander reden würde.

alles andere kommt dem satz sehr nahe:
man nehme ein karitatives thema und damit hab' ich mehr sympathie und verstehe weniger.
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Nutzer: EtienneLestat
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geschrieben am: 24.02.2003    um 20:51 Uhr   
<auch frage ich mich warum der tod heute noch ein tabu <ist. er gehört zum leben.

izZz im Grunde mit ein paar Stichwörtern beantwortet:Leistungsgesellschaft,Kapitalismus,Weltanschauung,Westen ,Suggestion von Vitalität und Jugend durch die Medien,usw....ich hoffe man weiss worauf ich hinaus will,muss ja nicht alles auskommentieren.......(hoffe ich!!)wenn nicht gibtz ein extra Refarat......gg
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denkst du nicht das es den dialysepatienten egal izZz ob sich der "Spender nun wie du sagst"gedankenlos"im Internet informiert hat, oder anderwertig Informationen über dieses Thema bezogen hat ??zb rotes kreuz usw...ich denke mal, das sich die Art Informationsquelle sicherlich nicht auf die Qualität des Organs auswirkt oder irre ich mich da wohlmöglich

>>>ist stimm dir zu. aber die qualität der information kann >>>entscheiden ob ich zum spender werde oder nicht.



nun das izZz durchausrichtig,aber ich denke nicht,dass ich in einer Apotheke oder beim DRK(vor Ort)besser informiert werde als im I-Netz,von daher izZz es auch nicht sinnvoll jemandem wie Enfant "anzukreiden",das er/sie sich über's Internet Infos geholt hat..schliesslich izZz auch er bereit(oder sie?)zu spenden ,und das izZz meiner Meinung nach des wichtigste überhaupt,insofern solltest du Ihm/Ihr auch dann den nötigen Respekt entgegenbringen..wäre auf jeden Fall fair von dir,und ein nobler Zug noch dazu,zumal ich denke,dass hinter dem "bösen Welpe"(gg)ein durchaus fähiger und fairer Mensch steckt.Steh vielleicht alleine da mit dieser Meinung.....,weil deine Art und Weise sehr häufig anstösst...und des izZz ja nicht in unserem Sinne,da sind wir bestimmt einer Meinung,soll ja vorwärts gehen und sich nicht im Kreise drehen...zwinketz .....weiter im Text!!
Sicherlich entscheidet die Qualität der Information,ob ich selbst zum Spender werde oder nicht daran besteht kein Zweifel Welpe,aber es sollen ja erstens die wesentlichen Informationen enthalten sein,und das izZz der Fall,also eigentlich immer,somit wäre nur das Problem der Verbreitung
übrig, und darin liegt wohl der "Hund"(löl) begraben....ich für meinen Teil würde eher auf eine gezielte Verbreitung setzen ,der Rest liegt dann bei jedem selbst,(wie du schon sagtest familientechnisch gesehen).Zweitens solltest du folglicherweise auch mal eine mathematische Vorgehensweise betrachten,will sagen,die Wahrscheinlichkeit des Spendens steigt auf jeden Fall an,wenn mehr auf die gezielte Verbreitung der Informationen geachtet wird als auf die Aufmachung..denn Verwechsel Qualität nicht mit der Form,und qualitativ kann man nie etwas falsch machen wenn wesentliche Informationen enthalten sind...

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>alles andere kommt dem satz sehr nahe:
>man nehme ein karitatives thema und damit hab' ich mehr >sympathie und verstehe weniger.
(/zitat)

nun dazu muss ich mich nicht mehr grossartig äussern,da alles wesentliche mitunter schon oben erwähnt wurde...
WENN ICH SPENDE HAB ICH VERSTANDEN WORUMS GEHT,::::
DARUM MENSCHENLEBEN ZU RETTEN,alles andere izZz Unwichtig..
leider passt der Satz eher in die Politik..als hierher...
Meint ihr die Menschen spenden eher wenn ihnen nahegelegt würde wie sich ein Mensch in einer solchen Situation fühlt??
ich glaube man versteht erst "so richtig" wenn man selbst in einer solchen Situation steckt,und solange des nicht der Fall ist kann man niemandem Vorwerfen,nichts getan zu haben,und darin liegt wohl das Missverständniss Welpe, und das wirst du wohl so aktzeptieren müssen... .................Etienne

Geändert am 24.02.2003 um 20:57 Uhr von EtienneLestat
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Nutzer: Fabs
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geschrieben am: 25.02.2003    um 19:15 Uhr   
(zitat)<auch frage ich mich warum der tod heute noch ein tabu <ist. er gehört zum leben.(/zitat)

Ich denke nicht, dass der Tod ein so großes Tabu ist!
Das Problem, weshalb viele Leute sich gegen eine Organspende entscheiden, ist, dass viele Leute aufgrund der mangelnden Information Angst haben, dass sie durch Spende sterben(getötet werden). Und wer gibt schon freiwillig sein Leben auf? Keiner außer Selbstmördern!
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Nutzer: EtienneLestat
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geschrieben am: 25.02.2003    um 22:08 Uhr   

Ich denke nicht, dass der Tod ein so großes Tabu ist!
Das Problem, weshalb viele Leute sich gegen eine Organspende entscheiden, ist, dass viele Leute aufgrund der mangelnden Information Angst haben, dass sie durch Spende sterben(getötet werden). Und wer gibt schon freiwillig sein Leben auf? Keiner außer Selbstmördern!
(/zitat)

hm.....also ich für meinen Teil glaube nicht daran,dass die meisten Leute aufgrund mangelhafter Information,Angst davor zu haben "getötet zu werden",da jeder wohlwissend davon ausgehen kann,dass erst ein Organ entnommen wird,wenn man bereits tot ist....also so schlecht dürften die Informationen glaube ich nicht wirklich sein...grins(des weiss sogar ich,und ich habe mich nie wirklich mit dem Thema bescghäftigt, so wie die meisten Leute schätze ich)
Und der Rest,der lebend ein Organ spendet wird sich schon informiert haben,sonst würde er ja nicht spenden...
Wie schon einmal gesagt,ich glaube nicht dass es an der "Information über das Spenden"selbst scheitert,sondern eher an der Art der Verbreitung....kann sein dass ich da falsch liege ...aber that's the only reason, I THINK

...................Etienne...................
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Nutzer: EtienneLestat
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geschrieben am: 25.02.2003    um 22:18 Uhr   

Ich denke nicht, dass der Tod ein so großes Tabu ist!
(/zitat)

Bist du dir da absolut sicher????
sieh's mal von dem Standpunkt,in anderen Religionen bedeutet "ALT SEIN"...man ist weise ,erfahren...ja sogar, und dass ist das wichtigste,gesellschaftlich hoch angesehen.
Nun frage ich dich:"Bei uns auch????",und wenn nein(ich hoffe du beantwortest die Frage mit nein...grins..."Warum denn nicht??"denk mal darüber nach ob in unserer unsozialen kalten geldregierten Leistungsgesellschaft denn platz für alte Menschen ist,wenns schon bei Kindern schwer wird.
Ich denke am bsten geeignet für unsere Gesellschaft sind Menschen ,die mit 20Jahren auf die Welt kommen,und schon 15Jahre BERUFSerfahrung haben...ach und natürlich nie alt werden und immer auf ihrem Leistungsoptimum sind...
Tod kein Tabu?????

...................Etienne..................
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 10.03.2003    um 00:59 Uhr   
Ich hab mich über die Tage mal etwas über das Thema kundig gemacht. Eventuell haben wir in naher (oder wohl eher ferner) Zukunft das Problem gelöst. Durch eine Abart des Klonens könnte man sämtliche Organe züchten, die quasi auf einen zugeschnitten wäre. Ich weiß nicht, ob ich das richtig erklärt hab. Ich wollte möglichst diese Thematik wiederum anschneiden, daß es für jeden verständlich ist. Hier wäre ja allerdings wieder die Problematik bezüglich ethischer Zweifel, die ja auch höchstberechtigt sind!
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