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Zitat über den Freitod

Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 12.03.2003    um 19:36 Uhr   
Der Freitod ist ein Privileg des Humanen
-Jean Amery- (glaub ich)


[zu fragen was ihr davon haltet ist überflüssig, sagts einfach. ich finds mehr als treffend]

~Menschenfischer erstickt im eignen Netz~
Johnny
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"Autor"  
Nutzer: rayko
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geschrieben am: 12.03.2003    um 19:37 Uhr   
hm?

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Nutzer: mcRebe
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geschrieben am: 12.03.2003    um 21:57 Uhr   
hmm... mich würde interessiern ob auch tiere suizid bewusst(!) begehen können. ...dann wäre dieser spruch nämlich hinfällig. ;)
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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 12.03.2003    um 22:30 Uhr   
tiere wissen nicht, dass sie sterben (nach heutigen erkenntnissen) warum sollten sie sich umbringen?
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 12.03.2003    um 22:46 Uhr   
ich find den ansatz, über tiere in diesem zusammenhang zu reden, ziemlich interessant.

ich hoffe, der folgende link ist okay, denn auf dieser seite wird eine menge zu diesem thema erläutert.

Link

desti xxx

n.o.m.

nachtrag:

ich bin sehr wohl der meinung, dass tiere wissen, dass sie sterben. ich habe einige haustiere in den tod begleitet und bin mir gerade wegen ihres verhaltens "kurz davor" sehr sicher, dass sie wussten, was geschieht.
Geändert am 12.03.2003 um 22:48 Uhr von destiny
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Nutzer: Gast_nikita
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geschrieben am: 13.03.2003    um 19:24 Uhr   
wenn es zu ende geht, denk ich merkt es jedes lebewesen. aber ich glaube nicht, dass tiere mit dem bewusstsein geboren werden: ich werde sterben. ich glaub auch nicht dass sie im laufe ihres lebens darüber nachdenken: mein vater ist gestorben, meine mutter ist gestorben, meine schwester ist gestorben...ich werde auch eines tages sterben.
ich will nicht beahupten dass tiere dumm sind, keinesfalls, tiere sind teilweise ganz schön gerissen und intelligent. manchmal kann man echt nur staunen wieviel tiere verstehen und welche mimiken sie teilweise drauf haben oder gesten bestimmte verhaltensweise etc, aber dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass sie über ein bewusstsein über den tod verfügen.
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Nutzer: sweetDiavolina
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geschrieben am: 13.03.2003    um 20:59 Uhr   
Tiere wissen, wenn sie sterben werden, das konnte ich auch schon feststellen.
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Nutzer: shinju
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geschrieben am: 13.03.2003    um 22:56 Uhr   
(zitat)Der Freitod ist ein Privileg des Humanen
-Jean Amery- (glaub ich)(/zitat)
Ich würd nicht sagen, dass es ein Privileg ist.. auch wenn ich auf widerstand stoße, so gehe ich soweit zu sagen, dass es ein Schritt weg vom Humanen ist...
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"Autor"  
Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 14.03.2003    um 16:07 Uhr   
Findeste ehrlich? woraus begründeste das? *neugierig guck*
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"Autor"  
Nutzer: shinju
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geschrieben am: 14.03.2003    um 16:28 Uhr   
Ist es menschlich zuzulassen, dass Menschen sterben? Dass Trauernde zurückbleiben? Der Gedanke ist sicher egoistisch, ist es der Freitod denn nicht?
Immer mehr versucht unsere Gesellschaft das Leben zu schützen... immer neuere Methoden werden erdacht um es zu verlängern. Wie kann man es zulassen, dass es mit Füßen getreten wird?

Was für ein Privileg ist dem Menschen denn gegeben? Entscheidungswille? Soll jemand Entscheidungen treffen, der nicht in der Lage ist klar zu sehen? Ich weiß wie schnell das Denken benebelt sein kann, wenn man verbittert oder traurig ist..

Es gibt immer einen Weg... steinig ist er sicher, aber es gibt ihn. Ich habe schon mit ein paar Menschen gesprochen, die dachten es würde nicht weiter gehen... sie waren dankbar, dass sie es nicht gemacht haben.

Wenn man es akzeptiert, nimmt man die letzte Hürde, die letzte Angst...

Sehen wir es mal etwas abstrakter:

Ob der Freitod ein Privileg oder eine Strafe ist, kann nur der sagen, der schon tot ist.. wer weiß was dann kommt. Es ist naiv zu sagen: Alles ist besser als das Leben

Shin
*dieesvielleichtzuvielausderSichtderHinterbliebendensieht*
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Nutzer: Elwyn
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geschrieben am: 29.03.2003    um 14:22 Uhr   
Es mag jedermanns Recht sein, sich selbst das Leben zu nehmen, wenn das Leben für ihn unerträglich geworden ist, das bestreite ich nicht. Aber ich kann es nicht gutheißen.

Wer Suizid begeht, hinterlässt unweigerlich eine Reihe von Trauernden, die sich nunmehr Vorwürfe machen. sie fragen sich, wie sie diese Tragödie hätten verhindern können und versinken im Endeffekt in Depri-Phassen. Insofern ist Selbstmord den Angehörigen gegenüber unfair.

Zum anderen möchte ich hier einen großen Dichter zitieren: Ist's edler im Gemüt, des Unglücks Stachel und Geißelhiebe zu ertragen, oder, bekriegend einen Ozean von Leiden, im Kampf sie zu besiegen?
Mit anderen Worten: sich dem Leben und seinen Unbillen nicht zu stellen und statt dessen sein Heil in der Flucht zu suchen, ist - wie ich finde - ziemlich feige.

Insoweit finde möchte ich also mit den vorgenannten Argumenten das obige Zitat nicht unbedingt als falsch darstellen. Ich möchte damit nur sagen, dass nicht jedes Privileg genutzt werden sollte, bzw. dass es sich bei Selbstmord nicht unbedingt um ein Privileg, sondern vielmehr um ein Recht handelt. Und auf sein Recht muss man nicht unbedingt bestehen, um damit etwaigen menschlichen Beziehungen gerecht zu werden.

so, das wäre es für's erste von mir, ich warte dann auf einen Hagel von Kritik.

Elwyn
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Nutzer: naseputzen
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geschrieben am: 29.03.2003    um 14:57 Uhr   
wäh ihr seid voll eklig
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 29.03.2003    um 18:57 Uhr   
der tod gehört nun einmal zum leben eines jeden lebewesens.
er ist unumgänglich, dass leben ist nur der abschnitt zwischen dem nichts und dem nichts. (ansichtssache, okay)

in manchen situationen mag der freitod für den "ausübenden" menschlich sein, in anderen wäre er es vielleicht nur einen tag später nicht mehr.

wer weiss das schon? ist es nicht egal, darüber nachzudenken? menschen nehmen sich seit ihrer existenz das leben. und wer kann schon sagen, ob nicht der letzte mensch auf erden auch diesen weg gehen wird?

es ist wie mit jedem thema, man kann es diskuttieren und auch tot reden. ändert es aber etwas?


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Nutzer: Azze
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geschrieben am: 29.03.2003    um 23:30 Uhr   
warum verlassen z.b. hauskatzen "ihre" menschen, um sich irgendwo zum sterben niederzulegen ? ich bin auch der meinung, daß tiere wissen, wann es soweit ist...
und über den freitod beim menschen kann ich nur sagen: ich würde ein wenig mehr selbstbestimmung gut finden, z.b. bei schweren krankheiten etc.

Gruss Azze
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 30.03.2003    um 04:34 Uhr   
damit azze, kannste dich hier beschäftigen: siehe Beitrag
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Nutzer: Katzerin
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geschrieben am: 31.03.2003    um 17:25 Uhr   
...warum sollte ein Tier sterben wollen? Sie leben, um ihre Art zu erhalten, das ist ihr Instinkt. Kein TIer würde freiwillig sterben.
Der Freitod ist produkt unsrer kranken Gesellschaft.
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Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 31.03.2003    um 19:07 Uhr   
Ich heiße aktive Sterbehilfe eine gute Sache doch damit hat es sich auch schon.
Vor dem sogenannten Freitod hallte ich nichts. Selbstmörder werden von mir als letztes sowas wie Trauer oder Mitleid erhalten. Ich habe keinen Respekt vor solchen Leuten und betrachte sie mit einem gewissen Abscheu, aus seinem Leben zu fliehen mit dem Tod ist arm und entsagt allem was ich gut heißen will und kann.
Harte Worte aber so fühle ich darüber.....danke
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