Auf den Beitrag: (ID: 41329) sind "12" Antworten eingegangen (Gelesen: 1191 Mal).
"Autor"

Unser Indigo-Kind

Nutzer: Jalima
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.03.2003
Anzahl Nachrichten: 112

geschrieben am: 25.06.2003    um 16:43 Uhr   
(zitat)Aus "Die Indigo Kinder" von Lee Carroll & Jan Tober :

Was ist ein Indigo-Kind ?

Ein Indigo-Kind ist ein Kind, das eine Reihe neuer und ungewöhnlicher psychologischer Merkmale aufweist sowie Verhaltensmuster an den Tag legt, die im Allgemeinen aus früheren Zeiten nicht belegt sind. Diese Muster kennzeichnen Faktoren, die so einzigartig sind, daß sie Eltern und Lehren einen absoluten Kurswechsel beim Umgang mit diesen Kindern und deren Erziehung abverlangen, wenn sie ihnen helfen wollen, ihr inneres Gleichgewicht zu finden und Frustration zu vermeiden.(/zitat)

Eine Zusammenfassung :
Das Buch "Die Indigo-Kinder" behandelt, wie einige andere eine "Theorie". Die Theorie, daß in den letzten 30 Jahren verstärkt Kinder zur Welt gekommen sein sollen, die besondere, einzigartige Fähigkeiten und Verhaltensmuster aufweisen. Dabei erstreckt sich die Bandbreite von einfach gänzlich aus der Reihe fallendem Verhalten im Kindergarten bis hin zu parapsychologisch interessanten Fähigkeiten wie Wahrträumen, Telepathie, Telekinese etc.


Ob es diese Kinder nun gibt, ob es einfach Zufälle sind, oder man tatsächlich einen nächsten Schritt in der Evolution beobachten kann, oder gänzlich anderes dahintersteckt ist unklar. Die Erklärungen sind so weitreichend wie die Meinungen der jeweiligen Autoren.

Was denkt ihr darüber ?

Gibt es diese Kinder ?

Und wenn ja, - Evolution ? Zufall ? Etwas gänzlich anderes ?

freut sich schon auf Ideen, Theorien und Meinungen

Jalima
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_obelix
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 2973

geschrieben am: 25.06.2003    um 17:28 Uhr   
Für mich liegt das einfach daran ,das heut zutage einfach alles erforscht wird sei es im ersten moment auch noch so uninteresant. Die Forscher greifen einfach alles auf und dabei findet man dann solche dinge wie " Indigo-Kinder " .
Meiner Meinung nach gab es solche Kinder mit besonderen fähigkeiten schon immer . Es hat nur nie jemand publik gemacht.

Habe heute in der Zeitung gelesen das 9 von 10 Euro-Banknoten bis zum nennwert von 50 € spuren von Kokain aufweisen.
Im schnitt 0,4 mmg pro Schein. Daraus folgern die die Schnupfgewohnheiten der Kokain abhängigen.
Ja sachtmal wer zum henker kommt denn auf so eine idee Geldscheine nach Kokain spuren zu untersuchen ?
Für mich haben die Forscher echt einen hau wech ;-)

Obelix !
Geändert am 25.06.2003 um 23:19 Uhr von Obelix
  Top
"Autor"  
Nutzer: fOrENTeuFeL
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 26.01.2003
Anzahl Nachrichten: 120

geschrieben am: 25.06.2003    um 18:56 Uhr   
(zitat)Ja sachtmal wer zum henker kommt denn auf so eine idee Geldscheine nach Kokain spuren zu untersuchen ?


Obelix ! (/zitat)

*sniiieeeeef* ein verdammt verzweifelter forscher
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_BlueLama
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 31.12.2000
Anzahl Nachrichten: 2767

geschrieben am: 25.06.2003    um 19:37 Uhr   
Hallo Jalima,

das meiste, was ich darüber weiss, kommt von einer Bekannten, die alles, was ihr Kind so verbockt damit entschuldigt, daß ihr Kind ja schließlich ein "Indigo-Kind" sei, und eben anders...

In dem Buch, daß mir die Bekannte dann in die Hand gedrückt hat, (ich weiss jetzt leider nicht mehr ob es das von dir angesprochene Buch von Lee Carroll & Jan Tober ist) gab es dann Fragebögen, an denen sich dann angeblich festmachen liess, ob das Kind nun ein Indigo-Kind ist, oder nicht. Weil ich die Fragebögen durchgelesen habe, und da selbst 90 Prozent aller Fragen mit "ja" beantworten konnte, bin ich vermutlich dann auch ein Indigo-Kind. ;-) Das ganze lief halt in diesem Buch so nach "Horoskop-Schema", sprich, die Fragen hatten eine derartige Allgemeingültigkeit, die halt jeder für sich positiv beantworten kann, daß mir dazu außer einem müden Lächeln auch nicht mehr viel einfiel. Zumal mir halt schlagkräftige Gegenargumente in dem Buch fehlten.

Daß sich im Moment eine neue Evolutionsstufe unter den Kindern abzeichnet, und daß diese neue Generation
bestimmte Fähigkeiten hat, die wir Erwachsenen halt noch nicht verstehen können, kann ich mir nicht so recht
vorstellen. Der Gedanke ist mir doch zu esotherisch. Vielleicht lerne ich aber in dieser Diskussion dazu. :)

Interessant wäre noch, inwiefern die Indigo-Theorie mit ADHS zu tun hat?

Lama
  Top
"Autor"  
Nutzer: Jalima
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 14.03.2003
Anzahl Nachrichten: 112

geschrieben am: 26.06.2003    um 12:59 Uhr   
Obelix : Wahre Worte. Ich wollte damit auch nicht sagen, daß es diese Kinder vorher nicht gab. Aber es sollen angeblich immer mehr werden...

Bluelama: Ich fang mal bei der Frage an ;-)
Aus dem Buch das ich hier habe geht hervor (denn weiter kenne ich persönlich mich damit nicht aus), daß viele dieser Kinder im öffentlichen Bildungswesen zugrunde ginge, da ihnen allzu schnell das Etikett ADHD angeheftet würde.

Daß in Deutschland gerne auf Lernschwächen geschoben wird wo pädagogische Inkompetenz waltet, wissen wir ja alle.

Zu dem Buch das du hattest/hast : Also in diesem hier finde ich keine Fragen die vor Allgemeingültigkeit platzen. Aber da - laut dem Buch hier - auch diverse "Religionsgemeinschaften" gerne mal ihre Meinung zu "Indigo-Kindern" abgeben, kann ich mir grob denken, was da so drinstand :-)

Und deiner Bekannten würde ich dieses Buch hier wirklich empfehlen - da steht klar und deutlich drin, daß man auch und grade diese Kinder bitte nicht einfach machen lassen soll, wie sie wollen.

Auf diese Pseudomerkmale gebe ich auch nicht viel... vonwegen sensibel, lehnt sich gegen Authoritäten auf etc.
Aber Dinge wie "erinnern sich häufig an früher gelebte Leben" oder "legen in gesonderten Situationen Reife und Wissen an den Tag, das in keinster Weise ihrem Alter entspricht noch ihrem sonstigen Verhalten"....
Das finde ich interessant.

Jalima

[Deutsche Rechtschreibung vs. Jalima]
Geändert am 26.06.2003 um 13:01 Uhr von Jalima
  Top
"Autor"  
Nutzer: aktuell
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 26.06.2003
Anzahl Nachrichten: 26

geschrieben am: 26.06.2003    um 13:38 Uhr   
die therpeuten haben angst um ihren job

und die eltern haben noch mehr angst, ihre verantwortung selber zu übernehmen.

kinder haben gefälligst "pflegeleicht" zu sein

sssssst! vogelzeigtz
  Top
"Autor"  
Nutzer: Quidam
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.08.2001
Anzahl Nachrichten: 67

geschrieben am: 29.06.2003    um 05:29 Uhr   
mal schiebt weil interessant findet
  Top
"Autor"  
Nutzer: Celeste_
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 23.02.2002
Anzahl Nachrichten: 574

geschrieben am: 29.06.2003    um 09:40 Uhr   
Ob „Indigo-Kind“, ADS oder irgend ein anderes dieser Etiketten haben meines Erachtens nach vor allem einen Sinn: Die Verantwortlichkeiten der Erzieher (Eltern, Kindergarten, Schule) abzustreiten.

Es gibt seit Jahrzehnten des Streit, was ist im Menschen veranlagt und was ist von seiner Umwelt geprägt. Zu Zeiten meiner Ausbildung (jojo...mein Leben ist bunt, ich habe auch eine pädagogische Ausbildung *seufz) stand eindeutig fest: Jeder ist Produkt seiner Erziehung und zwar nur seiner Erziehung.
Das hat sich gottseidank geändert und man sieht seit einiger Zeit ein Nebeneinander beider Faktoren.
Was mir aber nun auffällt ist, dass die ganze Sache beginnt auf die andere Seite zu kippen. Plötzlich gibt es immer mehr Kinder, die „halt so sind“ und „wo man nichts machen kann“. Die ADS Kinder, die auf merkwürdigen Wegen zu Zappelphillips und Träumerliesen geworden sind und jetzt halt die Indigokinder, die etwas eleganter und mächtig viel esoterischer nicht von dieser Welt zu sein scheinen.
Beides gleichermaßen wird häufig als eine Art Schicksal empfunden, ohne Verantwortung, ohne Zutun, ohne Grund.

Dagegen wehre ich mich. Ein Teil von Verhaltensauffälligkeiten mag sicher in cerebralen Dysfunktionen jedweder Art liegen. Aber eben nur ein Teil!
Der andere hat nach wie vor seinen Grund in unserer Umwelt und damit in der Erziehung. Wenn Kindern keine Chance mehr geboten wird, ihren Bewegungsdrang auszuleben. Wenn sie nicht mehr die Möglichkeit haben, ihre natürliche Neugier durch „begreifen“ und nicht nur durch „anschauen“ zu stillen. Wenn Bezugspersonen keinen festen Halt mehr geben, weil sie selbst haltlos geworden sind und wenn „Freiheit“ mit Grenzenlosigkeit gleichgesetzt wird, kann meiner Meinung nach ein Kind nur andere Strategien entwickeln, um in seiner Welt zu existieren.

Man kann als Elternteil sicher nicht die Einflüsse der Umwelt ausschalten, aber man kann seine Verantwortung ernst nehmen und versuchen, zu geben, was fehlt. Und man kann aufhören, sich hinter Etiketten zu verstecken.

Wie schwierig „andere“ Kinder sind, weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber wenn nicht die Eltern, wer soll ihnen dann den Weg ins Leben zeigen.

Indigo – Kinder? ....sorry, nur ein weiteres Wort für die Hoffnung, Verantwortung auf Erzieherseite los zu werden.



Celestine

edit wg. Nachschauen, wie man fettund kursivschreibt
Geändert am 29.06.2003 um 09:43 Uhr von Celeste_

Geändert am 29.06.2003 um 09:46 Uhr von Celeste_
  Top
"Autor"  
Nutzer: Vulcania
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 01.01.2000
Anzahl Nachrichten: 2358

geschrieben am: 29.06.2003    um 09:58 Uhr   
schließt sich celeste an .. umwelteinfluss ist dabei ein gutes stichwort .. wenn man sich ansieht, welch rasanten sprung beispielsweise die technologische entwicklung nur in den letzten 10/15 jahren getan hat, sollte einiges klarer werden .. der mensch selbst ist nicht in der lage, dieses tempo evolutionär mitzugehen ..

die kinder werden mit einer vielfalt an reizen überflutet, die ihre psyche gar nicht erfassen kann, sie reagieren entweder mit hyperaktivität, aggression oder eben dem totalen rückzug .. erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der wirtschaftlichen situation heute in nahezu keiner familie mehr ein elternteil permanent präsent ist .. erziehung und entwicklung des kindes werden in die hände anderer gelegt ..

desweiteren halte ich es für bedenklich, dass man den kindern auch noch einredet, dass sie anders sind .. weil es ebenfalls sehr bequem ist ..

"andere" kinder hat es schon immer gegeben .. genies .. kinder, die in der lage waren dinge zu erfassen, die manch erwachsener nie erfassen konnte ..

V.
ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst!
  Top
"Autor"  
Nutzer: alienbecci
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.05.2002
Anzahl Nachrichten: 10379

geschrieben am: 29.06.2003    um 11:26 Uhr   
wow bin echt begeistert, was vulcania und celeste geschriebn haben, meine kleine schwester ist in den letzten jahren in der schule durch ihr anderes verhalten aufgefallen, sie wäre faul und uninterressiert... und immer müde...und kontaktarm....sie ist ein kind, das durch zwei erwachsene schwestern, die sie total vergöttern sehr viel kontakt zu erwachsenen hat und dadürch leider etwas wenig mit den kiindern ihres alters anfangen kann, hinzu kommt, was das jugendamt festgestellt hat, das sie sehr intelligent ist und die schule sie unterfordert.... sie soll eins dieser indigo kinder sein... meine meinung zu dem thema: nein, sie ist einfach eine einzelgängerin die durch ihre großen schwestern verzogen wurde.. also kann ich mich euch beiden nur anschließen... indigo kinder.... tzää
  Top
"Autor"  
Nutzer: Maskerad
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 07.08.2002
Anzahl Nachrichten: 257

geschrieben am: 29.06.2003    um 13:09 Uhr   
ich hab dieses Buch angefangen zu lesen, es nach ner weile gähnend zurück gelegt.. alles schon längst verinnerlicht ..

für mich selbst sag ich, ja ich glaube an solche Kinder, das sind aber keine besondren Phänomene sondern was ganz normales, alles entwickelt sich weiter...

mann kann das gut mit einem kleinkind vergleichen, erst krabbelt es Monate lang am boden rum, und irgend wann steht es dann auf weil es es einfach satt hat auf dem boden zu krabbeln, is doch viel gemütlicher zu laufen.. und so ähnlich passiert es gerade mit der menscheit wir steigen geistig einfach immer weiter auf.. absolut normal.. ich sag dazu .. nich untersuchen.. treiben lassen, dann wird das schon ;))

mehr Input .. ^^


Maskerad
-Nichts ist unmöglich - entdecke die Möglichkeiten-
  Top
"Autor"  
Nutzer: sowasvonschlau
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 22.05.2003
Anzahl Nachrichten: 198

geschrieben am: 29.06.2003    um 19:00 Uhr   
Ich find das immer putzig wenn man von Kindern redet die in der Schule "unterfordert" werden. Das der Unterricht nich besonders spannend ist, ist ja nu echt kein Geheimnis.
Meiner Meinung nach ist da so ziemlich jeder unterfordert, die die schlechter sind haben eben kein Interesse daran.
Mich mal als Beispiel, ich spreche nun seit der 7. halbwegs gut Englisch, und langweile mich im Unterricht immer wieder zu tode, kassiere aber trotzdem meine 13-14 Punkte ab, bin ich jetz ein Indigo Kind? wohl kaum. In Deutsch mach ich eigentlich nix anderes als Malen oder Träumen weils michn Scheiss interessiert, hab auch nur 6 punkte, macht mich das jetz zum Indigo Kind? Ich bezweifle es.
Ich denke nich das es sowas gibt, ich stell mir die Fähigkeiten eines Menschen eher als Waage vor, auf der einen Seiten haben einige etwas mehr, auf der andern etwas weniger aber grundsätzlich kann jeder alles (Behinderte jetzt mal ausgeschlossen).
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_Paccy
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 03.02.2002
Anzahl Nachrichten: 546

geschrieben am: 01.07.2003    um 09:36 Uhr   
Ich finde es ziemlich übertrieben, welche Aufmerksamkeit Kinder diesbezüglich erhalten. Früher hatte ein Paar 2-5 Kinder, und alle mußten mithelfen. Diesen übertriebenen Individualismus gab es nicht. Dafür hat man Kinder in das alltägliche Leben einbezogen.
Seit dem Trend zum Einzelkind und der antiautoritären Erziehung erhalten Kinder bei ihren Eltern zunehmend das Prädikat "etwas Besonderes". Jedes 2-jährige Kind, das "ähä" sagen kann, wird gleich zum Wunderkind erhoben, und jedes Kind, das keinen Bock hat, vom Fernseher erzogen zu werden, gilt als "schwierig" und "verhaltensauffällig".
Anstatt sich MIT ihrem Kindern zu beschäftigen, wird ÜBER die Kinder geredet.
Alleinerziehende Elternteile, Scheidungen und Patchworkkonstellationen bewerkstelligen den Rest.
wenn man ganz normale Kinder möchte, dann sollte man sie nicht mit jemandem bekommen, von dem man sich ohnehin wieder trennen wird, am besten 2 Kinder in die Welt setzen und einfach mal davon ausgehen, daß sie kaum anders sind, als man selbst und sein Partner. Und man sollte nicht jeden Mist gleich zum "Wunder" erklären oder als "krankhaft" abstempeln. Laßt die Kinder einfach mal machen; das paßt schon! Man darf nicht vergessen: Kinder sind kleine Menschen; nicht mehr und nicht weniger!

;-) Paccy
  Top