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Sterbehilfe? JA oder NEIN

Nutzer: sandra201
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geschrieben am: 16.07.2003    um 09:55 Uhr   
Wie das Thema schon sagt möchte ich dieses mal hierherein setzen auch wenn es vielleicht schon öfters besprochen wurde.

Und zwar finde ich es menschen unwürdig wenn alte oder schwerkranke Menschen bei denen es feststeht das sie bald sterben und bis dahin eigentlich nur noch leiden das sie auf biegen und brechen am leben gehalten werden..nur weil es für die Krankehäuser aus finanzieller sicht eigentlich besser ist...

wäre es da nicht schöner für so einen Menschen das er zu Hause bei seinen Lieben die letzten tage verbringen darf oder wenn diese Menschen es wollen ihnen helfen darf es zu beenden??
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Nutzer: habi69_
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geschrieben am: 16.07.2003    um 10:32 Uhr   
das ist doch jedem menschen selbst überlassen ob er schneller sterben will ich denk mal nicht das du gegen deinen willen in irgendwelchen KH festgehalten wirst, wenn du unterschreibst kannst du nachhause soviel ich weiss. Und ob die KHer soviel dran verdienen .... kann ja den sterbenden ja egal sein :-)

habi
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Nutzer: throatcutting
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geschrieben am: 16.07.2003    um 13:28 Uhr   
jeder sollte selbst entscheiden wann er sterben will
das ist nicht verwerflich
genauso sollten die angehörigen entscheiden dürfen sterbehilfe zu leisten oder leisten zu lassen wenn der patient jetzt zum beispiel gehirntot ist und ohne sinn auf besserung da liegt wie tot
natalie
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Nutzer: Angua
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geschrieben am: 16.07.2003    um 13:39 Uhr   
Habt ihr überhaupt einen Schimmer, wovon ihr redet?
kopfschüttel
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Nutzer: Noxiel
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geschrieben am: 16.07.2003    um 15:55 Uhr   
Ich halte die Eutanasie für eine gute Sache, wie schon erwähnt ist es für einen Menschen unwürdig und entehrend wenn er trotz des Wunsches zu sterben, an den lebenserhaltenden Maschinen angeschlossen bleibt. Dies ist kein Leben mehr, wie es jedem Menschen vergönnt sein sollte.

Und trotz der zweifelhaften Geschichte der "Sterbehilfe" wie sie im Dritten Reich vorgekommen war, denke ich, sollte man diesen falschen Schatten abwerfen und sich wieder auf das Besinnen, was die Eutanasie ausmacht.
Helfen!
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Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 16.07.2003    um 19:38 Uhr   
Erstmal sollte man unterscheiden das es 2 Arten von Sterbehilfe gibt:
1.)Aktive Sterbehilfe: Du verabreichste der Person irgendein Mittel damit er schneller stirbt
2.)Du besorgst dieser Person nur das Mittel und er macht es selber

Übrigens beides ist in Deutschland strafbar ;o)
Und ich persönlich finde es gut das es Strafbar ist.

Greetz knuspy
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Nutzer: wrose
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geschrieben am: 16.07.2003    um 19:43 Uhr   
..und jedes tier..wird erlöst..von qualvollen schmerzen..nur die menschen..müssen leiden..bis zum schluss..
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Nutzer: CrimeTime
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geschrieben am: 16.07.2003    um 20:03 Uhr   
(zitat)Erstmal sollte man unterscheiden das es 2 Arten von Sterbehilfe gibt:
1.)Aktive Sterbehilfe: Du verabreichste der Person irgendein Mittel damit er schneller stirbt
2.)Du besorgst dieser Person nur das Mittel und er macht es selber

Übrigens beides ist in Deutschland strafbar ;o)
Und ich persönlich finde es gut das es Strafbar ist.

Greetz knuspy(/zitat)

So gesehen gibt es auch noch die dritte Methode, nämlich die der passiven, bei der du einfach lebenserhaltende Maßnahmen (Beatmungsmaschine und ähnliches) abschaltest, obwohl sie (höchstwahrscheinlich) lebensnotwendig für den Moment sind, wo sie abgeschalten werden.

Crime
"If builders built buildings the way programmers wrote programs, then the first woodpecker that came along would destroy civilization." - Weinberg's Second Law
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 16.07.2003    um 21:14 Uhr   
ich denke doch mal du darfst nur unterschreiben und nach hause gehen wenn du herr deiner sinne bist
was du wohl vl eher nicht bist wenn du meinst es geht dir schlecht genug das du sterben willst
und ich denke auch nicht das alle sterbenden ja ach soo liebe um sich hatten bis dato
noch dazu gehts um gelder
und und und
ich findes nen sehr schweres thema
eine entscheidung für sich zu fällen ob man sterben möchte
oder gar jemanden sterben zu lassen durch eigennes tun
es zerfrisst einem ganz schön wenn man miterlebt wenns bei jemandem aufs ende zu geht...das ist nicht nur ein kalter gedanke och hoffendlich stirbt die person bald dann hat sie und wir es hinter uns
da hängen weit mehr gedanken dran
im gewissem masse/sinne auch der gedanke
warum, für was, was ist der sinn und war der sinn, seines lebens, ablebens , warum jetzt und warum soooo
tja
wie warum was nur .... ich finds eine schwere entscheidung und möchte sie nicht für eine andere person oder mich treffen müssen
aber wie und was ich so glaube steht hier ja auch schon auf anderen blättern
Polli
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Nutzer: MacDeath
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geschrieben am: 17.07.2003    um 19:50 Uhr   
Ich unterstütze die Regelung die in den Niederlanden gefunden wurde.
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Nutzer: NetSpy
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geschrieben am: 17.07.2003    um 20:23 Uhr   
Die landläufige Meinung impliziert, der größte Anteil der deutschen Mediziner, respektive Pflegepersonal, sei in Sachen Palliativmedizin ein Haufen unqualifizierter Hinauszögerer menschlichen Leids.

Unqualifiziert sind allenfalls die, die sich ohne fundiertes Wissen auf die Seite der Sterbehilfebefürworter schlagen.

Gäbe es in Deutschlands Krankenhäusern einen menschenwürdigen und bei der derzeitigen gesundheitspolitischen Kehrtwende finanzierbaren Personalschlüssel, so wäre die Zahl derer, die sich nach einer "gewaltsamen" Beendigung ihres Lebens sehnen, verschwindend gering. Wer möchte schliesslich, nur weil die Schwester/der Pfleger/Arzt aus Zeitmangel lediglich alle Stunde ins Zimmer schauen kann, alleine, hilflos und panisch, wenn auch sediert, vor seinen Schöpfer treten?

Kurz: Zeit für den Menschen- weniger Angst vor dem Ende.
Wer sich versorgt, resp. umsorgt fühlt, wird sicher nur in den seltensten Fällen einen Suizid (read=Sterbehilfe)wünschen.

Gruß
SpY
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 17.07.2003    um 20:39 Uhr   
Ich der Meinung von NetSpy.

In einer Gesellschaft, in der Kinder und Alte nur Randerscheinungen sind, jedoch Tante Emma's Koeter mit
Katzenallergie zum Idealbild des leidenden Geschoepfes hochstilisiert wird, ist irgendetwas "leicht" schief gelaufen.


Aufgrund der hundsmiserablen Stellenschluessel in vielen Altersheimen jedoch ist die Schere zwischen Engagement und wirklichen Möglichkeiten schon zu weit auseinandergeklafft. Der Ausweg kann aber nicht sein, durch Sterbehilfe die "Nachfrageseite" zu dezimieren. Manchmal habe ich aber fast den Eindruck, dass der Zug der Zeit aber genau in diese Richtung geht :-(.

Sweety
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 17.07.2003    um 22:05 Uhr   
sterbehilfe, ja oder nein?

schwer.

früher (früher vor 2 1/2 jahren) war ich immer der meinung, dass ich einen menschen, den ich liebe von qualen erlösen wollen würde.

heute? ich weiss es nicht.

je mehr ich seit dem darüber nachgedacht habe, desto mehr zweifel kommen mir.
als mein vater starb, war er ein kein gesunder mensch mehr. er war voll da, geistig, nur sein herz konnte nicht mehr. hätte er den zweiten infarkt überlebt, wäre er schwerbehindert gewesen, sein leben lang. einschränkungen ohne ende. vielleicht auch auf geistiger ebene.
es gibt menschen, die damit leben können. er hätte es nicht gekonnt. das weiss ich.
ich hätte in einer solchen situation bestimmt irgendetwas getan, um sein leiden zu lindern.

das dachte ich damals.

da mich aber nun seit über zwei jahren der verlust meines vaters so sehr quält, dass ich heute noch seine kleidung im schrank horte, bin ich mir dessen gar nicht mehr so sicher.

denn ich habe mir mehr als einmal - und das mit sicherheit aus purem egoismus - gewünscht, ihn - und wenn nur bettlägerig - bei mir zu haben, um ihn in den arm nehmen zu können. einfach nur das. die lebende person.

trotzdem muss ich sagen: ich bewundere menschen, die sterbehilfe leisten. denn dazu muss man verdammt noch mal viel, viel stärker sein als "einfach nur" über den tod der geliebten person hinwegzukommen.

desti xxx

n.o.m.
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Nutzer: MacDeath
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geschrieben am: 19.07.2003    um 02:37 Uhr   
Es kommt der Punkt, an dem selbst starke Opiate die Schmerzen nicht mehr lindern. Wer mag möge sich informieren, ab welchem Grad an Schmerzen diese Medikamente verordnet werden. Ein Grund für Sterbehilfe, wenn danach verlangt wird?

Ich hab meine Meinung...
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Nutzer: Johness_LaVey
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geschrieben am: 20.07.2003    um 14:35 Uhr   
Sich auf den extrakt des Titels bezieht
JA

Johnny
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Nutzer: tigresse
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geschrieben am: 23.07.2003    um 22:04 Uhr   
(zitat)knuspy:
2.)Du besorgst dieser Person nur das Mittel und er macht es selber

Übrigens beides ist in Deutschland strafbar(/zitat)

unsinn. beihilfe zum selbstmord ist in d'land nicht strafbar, da selbstmord selbst nicht strafbar ist. wenn du einem potentiellen selbstmoerder also nur die gelegenheit zum freitod verschaffst & er selbst die entsprechenden handlungen vollzieht, passiert rechtlich gesehen nichts.
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Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 23.07.2003    um 22:30 Uhr   
(zitat)wenn du einem potentiellen selbstmoerder also nur die gelegenheit zum freitod verschaffst & er selbst die entsprechenden handlungen vollzieht, passiert rechtlich gesehen nichts.(/zitat)
Aber wiederum auch nur, falls du nicht dabei bist, wenn derjenige Suizid begeht. Denn wenn man davon weiß, ist man verpflichtet, lebensrettende Maßnahmen einzuleiten, sonst kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden ;-)
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Nutzer: devchen21
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geschrieben am: 24.07.2003    um 15:12 Uhr   
...aufgrund meines brufes, habe ich mich schon viel mit dem thema tod und sterben...sterbenlassen auseinandergesetzt...
zum einen möchte ich erst einmal etwas zur aussage von crimetime sagen:
- es gibt mehr formen als nur 1.) aktive und das zweite was du geschrieben hast die passive sterbehilfe.es gibt auch noch die sogenannte indirekte sterbehilfe, welche neben der passiven sterbehilfe NICHT strafbar in deutschland ist, denn diese erfolgt nach einer aktuellen willenserklärung oder auch validen patientenverfügung.nur die aktive sterbehilfe ist strafbar.

dann möchte ich noch etwas zur folgenden aussage sagen:

Und zwar finde ich es menschen unwürdig wenn alte oder schwerkranke Menschen bei denen es feststeht das sie bald sterben und bis dahin eigentlich nur noch leiden das sie auf biegen und brechen am leben gehalten werden..nur weil es für die Krankehäuser aus finanzieller sicht eigentlich besser ist...

. dies ist sicherlich nicht ganz richtig. zum einen kommt es immer darauf an was für ein fall vorliegt...Bsp: kommt ein schwerkranker patient mit einem zungentumor im endstadium halb verblutet in die klinik,da seine angehörigen es so möchten und den notarzt gerufen haben, stehen ärzte in der pflicht!!!! diesem patienten zu helfen und eine kh-einweisung ist bei sowas zum beispiel nicht umgänglich. dies kostet dem kh geld....und soviel wie es zur behandlung und pflege ausgeben muss zahlt die krankenkasse definitiv nicht. der pat. kann in diesem falle auch wenn es die ärzte wollten auf revers (selbstbestimmung) nicht am nächsten tag die klinik verlassen- sie würden sich strafbar machen.

zum anderen: jeder mensch,der weiss das er tot krank ist und die kraft hat (auch wenn es sich jetzt makaber anhört)hat die möglichkeit des freitodes... er muss sich also keine hilfe suchen..tut er es, so kann er nicht weiter über sein eigenes schicksal bestimmen.

für menschen die geistig noch zurechnungsfähig sind gibt es die möglichkeit sich auf revers entlassen zu lassen....für andere gibt es (wenn man sie rechtzeitig macht) die möglichkeit einer willenserklärung..diese wird immer!!!! beachtet und muss auch beachtet werden.

ich selbst stimme eigentlich der sterbehilfe zu, wobei ich mir selbst noch nicht im klaren darüber bin, wie man ein solches gesetz formulieren sollte, damit ein regelrechter missbrauch verhindert wird (bsp: drittes reich - euthanasieprogramm)...und ich denke die frage nach dem : wer soll entscheiden ob ja oder nein...ist sehr schwer zu beantworten.
aber ich denke, dass mit einem solchen gesetz die autonomie eines jeden selbst wesentlich verstärkt wird und das sollte auch so sein. sicher kann man heute selbst viel entscheiden, aber ich denke das reicht noch nicht.zum anderen gibt es die chance auf einen menschenwürdigen tod ohne qual und leid....auch das beste schmerzmittel kann nicht alle leiden lindern....weder physisch noch psychisch.

ausserdem bin ich der meinung, dass euthanasie nicht nur alte und kranke menschen betrifft.was ist denn mit dem ungeborenen leben.....früheuthanasie?!?

ich denke dieses thema ist sehr komplex und bevor ich mir gedanken darüber gemacht habe habe ich mich erst mal mit meinem eigenen tod auseinander gesetzt.ich denke,dass dies für mich eine wichtige grundlage war um zu der heutigen (immer noch nicht vollständig ausgereiften) meinung zu kommen....

liebe grüsse....

Geändert am 24.07.2003 um 15:17 Uhr von devchen21
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"Autor"  
Nutzer: knuspy
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geschrieben am: 30.07.2003    um 00:29 Uhr   
(zitat)(zitat)wenn du einem potentiellen selbstmoerder also nur die gelegenheit zum freitod verschaffst & er selbst die entsprechenden handlungen vollzieht, passiert rechtlich gesehen nichts.(/zitat)
Aber wiederum auch nur, falls du nicht dabei bist, wenn derjenige Suizid begeht. Denn wenn man davon weiß, ist man verpflichtet, lebensrettende Maßnahmen einzuleiten, sonst kann man wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden ;-)
(/zitat)

Und da haben wir es ;o)
Du stehst daneben und der Typ, dem man das Mittel besorgt hat, verabreicht sich selber ne halbe Packung Schlaftabletten.
In einem schwerem Fall, wenn man einer Person zum Freitod verholfen kann es so ausgelegt werden das
1.) Unterlasse Hilfeleistung offen steht und das
2.) Passive Sterbehilfe. Hier ist nicht das gemeint das Lebensnotwendige Maschinen abgeschaltet werden. Weil bei Lebensnotwendigen Maschinen ist die Person in den meisten Fällen nicht mehr bei Bewusstsein.

Passive Sterbehilfe ist Strafbar wird aber nicht so extrem geahndet wie die Aktive ;o)
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"Autor"  
Nutzer: NetSpy
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geschrieben am: 30.07.2003    um 20:39 Uhr   
(zitat)Passive Sterbehilfe ist Strafbar[...](/zitat)

Sie irren ;-)

edit: falsche tags

Geändert am 30.07.2003 um 20:40 Uhr von NetSpy
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"Autor"  
Nutzer: Ronsard
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geschrieben am: 30.07.2003    um 23:31 Uhr   
...hmm...teilweise frage ich mich auch ob alle wissen wovon sie reden...
aber das sollte ja nicht der sin dieses threads sein denke ich...
wart ihr schonmal dabei wenn ein mensch gestorben ist?
hat schon wer einen sterbenden menschen begleitet?
wart ihr schon einmal so richtig froh als ihr erfahren habt das jemand gestorben ist weil es ihm da wo er jetzt ist besser geht?
es gibt so vieles was irgentwo und irgentwann festgelegt wurde was wir nicht verstehen..
meist ist die angst der angehörigen größer..die angst vor dem loslassen des geliebten menschen.
angst kann den blick auf das wesentliche versperren.
sie kann uns vielleicht "falsch" handeln lassen.
der tot wird in unserer gesellschaft leider immer noch tabuisiert...
leichen werden versteckt um anderen deren anblick zu ersparen.
oft schon habe ich mir gewünscht das sterbehilfe nicht illegal ist...
das schlimmste ist diese starre...man will etwas tun und kann es nicht...
man muss hilflos mitansehen was geschieht und warten und hoffen das es schnell geht...

ich weiss das ich nicht viel produktives geschrieben habe, lediglich meine gedanken und meine meinung zu der sache...
leider habe ich das alles was ich geschrieben habe selbst erlebt...
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"Autor"  
Nutzer: _younes_
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geschrieben am: 01.08.2003    um 15:23 Uhr   
In Einzelfällen bin ich für Sterbehilfe. Nämlich dann, wenn das Leid einem das Leben unerträglich macht. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass es unmenschlich ist, jemanden leiden zu lassen, anstatt ihn zu erlösen. Selbst unsere Haustiere befreien wir von ihren Schmerzen, wenn wir feststellen, dass ein Weiterleben Qualen bedeutet.

Eine Alternative wären auch Hospizen. In solchen Einrichtungen werden alte Menschen untergebracht, die nicht mehr lange zu leben haben. Im Vordergrund steht nicht die Gesundheit sondern die Linderung der Schmerzen, das Leben soll bis zu letzt erträglich gestaltet werden.

_younes_
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"Autor"  
Nutzer: Gast_Lucky
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geschrieben am: 01.08.2003    um 23:33 Uhr   
Definitiv:NEIN!Begründung:Kein Mensch dieser Welt hat das recht über leben oder Tod zu entscheiden.Kein Mensch hat das recht Gott zu spielen...
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"Autor"  
Nutzer: Spacekid
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geschrieben am: 04.08.2003    um 18:02 Uhr   
Eindeutig JA!
Es ist wirklich viel besser für den Menschen, wenn er stirbt als er mit höllischen Schmerzen sich abquält bis er zu Grunde geht :(
Deshalb sollte Sterbehilfe erlaubt werden, ganz klar!

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"Autor"  
Nutzer: NurEinAgent
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geschrieben am: 05.08.2003    um 00:55 Uhr   
(zitat)Definitiv:NEIN!Begründung:Kein Mensch dieser Welt hat das recht über leben oder Tod zu entscheiden.Kein Mensch hat das recht Gott zu spielen...(/zitat)


öm das halt ich für eine sehr vorschnell getroffene aussage.... das solltest nochmal überdenken...

ob wir das recht haben "gott" zu spielen, ist ein anderer thread....

aber ich find, dass menschen schon das recht haben darüber zu entscheiden, ob sie leben oder sterben.


AgenT
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"Autor"  
Nutzer: devchen21
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geschrieben am: 10.08.2003    um 23:37 Uhr   
ronsard zu deinen fragen kann ich nur sagen: ja ja ja

....ich weiss wie es ist neben einem kind zu sitzen 8 stunden dienst bis zum letzten atemzug....neben einem jugendlichen...neben einem alten menschen, der sein leben gelebt hat....neben menschen die noch leben könnten,weil es an einem organ gescheitert ist..neben einem menschen,der lange nach erlösung gesucht hat...neben unheilbar kranken menschen und ich war bei diversen reanimationen dabei...bei menschen die mir vorher gesagt haben,dass sie endlich die augen schliessen möchten...neben einem menschen der tief in meinem herz sitzt....neben meinem onkel!
wieso muss man zu schauen,wenn es aussichtslos ist und wie sich menschen quälen....

...ich habe mir viele gedanken gemacht und mache sie mir auch jetzt noch dazu....
..ich weiss sehr wohl wovon ich rede...*lächelt gequält

PS: ...ich habe nicht nur menschen sterben sehen und sie auf dem weg dahin begleitet...ich habe sie zurecht gemacht und sie auf ihrem vorletzten gang begleitet....nachts träume ich immernoch davon...
Geändert am 10.08.2003 um 23:46 Uhr von devchen21
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