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geschrieben am: 31.07.2003 um 21:17 Uhr
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Hallo,
Ich glaube mal einfach, dass ich nicht der einzige Mensch in diesem Chat bin, der von der Erbkrankheit Mirgäne geplagt wird. (für die, die nicht wissen was Mirgräne ist: Regelmäßige erbbedingte, sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, u.v.m das alles in einem Zeitraum von 2 Stunden bis hin zu mehreren Tagen, das war eine eher grobe Beschreibung, wenn ihr mehr wissen wollt kann ich das gerne erklären)
Ich weiß selber, dass ich noch recht gut weggekommen bin, bei mir sind es nur Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen dannach ist es dann vorbei (bis auf leicht taube Kopfschmerzen den ganzen Tag über wenn ich diesen zu ruckartig bewege), dies geschieht dann in einem Zeitraum von etwa 2-3 Stunden, also "kurz" im Vergleich zu anderen Fällen von denen ich hörte. Und eigendlich waren die "Attacken" auch nur alle drei Monate einmal, doch im lezten Monat hatte ich bereits 3 und heute gesellte sich das erste mal eine Sprachschwäche hinzu, d.h man weiß was man sagen will, benutzt aber falsche Wörter in der falschen Reihenfolge und so weiter, zudem dreimaliges Erbrechen.
Noch heute habe ich ein Gespräch mit zwei der Ärzten der Neurologie gesprochen, sie meinten Migräne könne häufiger werden in bestimmten Lebensabschnitten (Pubertät, Wechseljahre), dann aber vielleicht ganz, oder mehrere Jahre verschwinden.
Warum ich diesen Thread gemacht habe? Weil mich die Sprachschwäche wirklich schockierte und, wenn die Attacken weiter, dreimal im Monat mit der Intensität wiederkehren, werde ich wohl etwas dagegen tun müssen. Da gibt es grob drei (mir bekannte) Varianten. Tabletten, eine Mischung aus einem Magenmedikament (Vomex, beispielsweise) und einer Kopfschmerztablette (Paracetamol, beispielsweise) im Abstand von 20 Minuten, da der Magen als erstes Organ "lahmgelegt" wird und daher keine Tabletten verarbeiten kann, doch als ich dies einmal probierte, dauerten meine Kopfschmerzen fast doppelt so lange, bis sie "endeten". Die zweite ist Akupunktur, welche mich sehr interessieren würde, der Arzt meinte, das diese fragwürdige Therapie die Migräne auch verschlimmern könnte. Und dauerhafte Tabletten, doch solche werden nur bei wirklich schlimmen Fällen verwendet.
Also wollte ich euch (natürlich hauptsächlich die von euch, die auch unter Migräne leiden) fragen, wie es sich bei euch äußert, was ihr dagegen passiv (vorbeugend) und aktiv (bei der Attacke) tut, was euch geholfen hat oder ihr könnt natürlich auch Fragen darüber stellen, wenn ihr in so einer unsicheren Situation seid wie ich im Moment. Zudem interessierte mich, was bei euch eine Migräneattacke auslöst, der Arzt meinte, es könne das Wetter, Licht, Lautastärke oder aber auch (was ich sehr interassant finde) zuviel, sowie zuwenig Stess sein (bei mir habe ich das nie so genau bestimmen können) oder wie man das herausfinden kann.
Ich hoffe auf einige Antworten dir mir, oder anderen die unter Migräne leiden weiterhelfen können.
Vampiru |
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