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Bewusstheit des Todes |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 15:49 Uhr
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Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zum Tod:
Wenn ein Mensch stirbt und er sich bewusst sein könnte, daß er tot ist, und er tatsächlich tot wäre, was würde er in diesem letzten Augenblick denken oder fühlen? Hypothetisch sei vorausgesetzt, daß er in diesem letzten Augenblick noch denken oder fühlen kann. Ebenfalls sei hypothetisch
vorausgesetzt, daß es kein Weiterleben nach dem Tode in irgendeiner Form gibt und daß er sich darüber bewusst ist.
Versetzt euch in die Situation. Was würdet Ihr denken oder fühlen?
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 16:25 Uhr
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| ich tipp mal drauf, wenn einem bewusst wird das man tot is - panik? läge nahe. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 16:45 Uhr
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Danke für die interessante Antwort, Orion.
Ehrlich gesagt habe ich an Panik gar nicht gedacht.
Wenn ich mich in diese Situation hineinversetze, denke und fühle ich folgendes:
tiefe Trauer, Rückschau auf mein Leben, Rückschau auf bestimmte Situationen, Angst, Selbstbeobachtung, wie ich aussehe und wie ich ausgesehen habe, Mitleid mit mir selbst, warum das alles?, wie hätte es (besser/schlechter) sein können? etc.
Vielleicht wäre es auch besser, wenn es nie zu einer solchen Situation kommen würde. Ein Knall und alles ist vorbei. Stell Dir vor, so ein hypothetischer Augenblick würde sich in die Länge ziehen, oder er würde nicht enden. Ich glaube, man würde wahnsinnig. Stell Dir vor, man könnte unendlich lang über sein Leben nachdenken?
sweety |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 16:59 Uhr
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mir wäre da ab nem bestimmten punkt wohl langweilig...
ich glaube eh an die wiedergeburt :) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 17:13 Uhr
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Mit der Langeweile hast Du wohl recht. Unendlich langes Leben ist nicht sehr wünschenswert, da sich sehr viel endlos wiederholen würde. Irgendwann hat man alle Berge bestiegen, alle Melodien gehört, alle Bücher gelesen. Bei unendlichem Leben muß man die Berge alle millionenfach besteigen oder /und die Melodien millionenfach hören oder /und die Bücher millionenfach lesen.
An Wiedergeburt würde ich auch gerne glauben können, aber der Gedanke wird solange für mich abstrus erscheinen, wie er nicht irgendwie erfahrbar ist.
sweety |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 18:49 Uhr
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@sweety
Die Fragestellung widerspricht sich:
Wenn es kein Weiterleben nach dem Tode in irgendeiner Form gibt, ist wird Individualität im Augenblick, wo der Tod Eintritt ausgelöscht.
Weder sinnliche Wahrnehmungen noch Denkleistungen (wie wir sie kennen) wären demnach noch möglich.
Gäbe es ein Denken / Fühlen im Tode, wäre dies eine Form von Weiterleben im Tode, in welcher Form auch immer.
Wir dürfen nicht vergessen, dass wir uns nur das vorstellen können, wozu wir fähig sind.
Aber wir wissen nicht, ob das ICH des Toten (die Individualität also) überhaupt noch in der Form existiert, wie wir uns das vorstellen.
Lässt man den Widerpruch ausser acht, und spekuliert man wie Du es wohl meinst, würde ich sagen:
Absoluter Horror, da ich mir nun bewusst würde, dass ich mich demnächst ins Nichts auflöse; und damit die grösste aller Hoffnungslosigkeiten. Das wäre denn die wirkliche Hölle. Man hätte mich mit dem ganzen Himmel- und Gott-Gefasel Zeit meines Lebens angelogen.
Deshalb würde ich vielleicht auch sauer - und meine Leiche bräuchte der Riesensäuernis wegen Sonderentsorgung im Hochleistungsofen mit Spezialfilteranlagen ...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 19:19 Uhr
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Danke für Hinweis, Verovero.
Ich habe den Widerspruch erkannt, sorry dafür.
Es ist natürlich unmöglich, ein Bewußtsein nach dem zu Tode verlangen, und gleichzeitig voraussetzen, daß es kein Weiterleben nach dem Tode in irgendeiner Form gibt.
Freut mich, dass Du trotzdem an meinem Gedanken weiter gestrickt hast. Mit deiner Antwort hast Du mir nämlich auf eine amüsante Art und Weise die Augen geöffnet und mir vorgeführt, dass der Tod, respektive die Entsorgung der Leiche, eine echte Tortur sein kann.
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 19:24 Uhr
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(zitat)Nach Untersuchungen des amerikanischen Arztes Raymond A. Moody, der Schweizer Ärztin Kübler-Ross und anderen, die Sterbende beobachteten bzw. die Sterbeerlebnisse von klinisch Toten auswerteten, läuft das Sterben in folgenden Phasen ab:
das Erlebnis, aus dem menschlichen Körper wie aus einem Tunnel auszutreten und über ihm zu schweben
Begegnung mit Wesen (Verwandten, Freunden etc.), die in einem übernatürlichen Licht erscheinen
Lebenspanorama
Begegnung mit einem höchsten Wesen, das gleissendes Licht ausstrahlt und das Gefühl von grösster Harmonie und Glück vermittelt
Rückkehr in den physischen Körper, die als Enttäuschung empfunden wird.
Denkbar ist, dass diese Erlebnisse eine Erinnerung an die Geburt sind, die Parallelen zum Tod zeigt.
Bei der Geburt trennt sich der Mensch vom Mutterleib, beim Tod von der Mutter Erde.
(/zitat)
die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross (23 mal mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet!) sind sehr lesenswert. Man kann sehr viel Kraft draus schöpfen, wenn man in einer Situation ist, in der man dringend Hilfe braucht...
Dabei schreibt sie keineswegs missionarisch, es geht nicht um Glaubensfragen...sie sammelt die Erzählungen und Berichte von Leuten, die sogenannte Nahtoderlebnisse hatten, klinisch bereits tot waren.
Ungeheuer faszinierend...
tinker |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 19:39 Uhr
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Danke für den Buchtip, tinkerbell.
So richtig helfen mir Hinweise auf Nahtoderfahrungen zunächst jedoch nicht weiter, da diese Menschen ja logischerweise nicht endgültig tot waren. Mit "tot" meine ich nämlich "endgültig tot". Hypothetisch kann man sich doch in die Situation trotz meiner Wiedersprüche im Eingangsposting hineinversetzen, oder?
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 21:02 Uhr
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(zitat)
Ebenfalls sei hypothetisch
vorausgesetzt, daß es kein Weiterleben nach dem Tode in irgendeiner Form gibt und daß er sich darüber bewusst ist.
Versetzt euch in die Situation. Was würdet Ihr denken oder fühlen?
(/zitat)
Mal abgesehen von vero's Hinweis von Widersprüchlichkeit in der Eingangsformulierung bin ich ein wenig enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Diskussion.
Weshalb setzt Du Dein eigentlich geäussertes Anliegen nicht konsequent durch ?
Egal !
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann interessierte Dich eingangs was man wohl empfinden mag, kurz bevor der Tod einsetzt!
Die Menschen die in meinem Beisein starben, starben weil sie erkrankt waren und sie hatten für Ihr Sterben die unterschiedlichsten Zeiträume zur Verfügung.
Die, die ich sterben sah, taten dies ganz zum Schluss hin mit Loslassen vom Leben und mit einem Einverständnis und der Hingabe einer ungeheuren Erschöpfung.
Irgendeiner von Euch schrieb was von "Kein Bock mehr !" das trifft es in etwa, würde ich sagen,
Interessieren würde mich zum Beispiel aber, was wohl ein Selbstmörder denken mag, der sich zum eigentlich bewussten Übergang in den Tod entschliesst.
Auch da sicher: "Kein Bock mehr !" jedoch basierend auf anderen Erschöpfungszuständen.
Wobei Selbsmord wiederum auch andere Ursachen haben kann und sich somit auch Vorfreude einschleicht, aber die meinstest Du ja nicht Sweety !
Wirklich krass wird es in meiner Vorstellungskraft, wenn ich mir versuche vorzustellen, was Menschen wohl denken mögen, die sich ihrer Ermordung bewusst werden.
Oder eben auch was zum Tode verurteilte und unmittelbar vor der Hinrichtung stehende Menschen denken müssen.
Sie sind kerngesund und auch nicht des Lebens müde, ich denke mal das es da bisweilen zu chaotischen hormonellen Reaktionen kommt.
Angst !
Unaussdenkbar grosse Angst!
Sofortiger Unfalltod dürfte sich in etwa so anfühlen wie die Erlebnisse, die Nahtoderfahrene beschreiben.
Wobei ich persönlich auch da eher an hormonelle Veränderungen glaube als an ein Zwischenreich !
Wenn ich heute über Tod nachdenke, dann stelle ich immer wieder für mich fest, dass ich mich noch nicht soweit fühle und Angst schleicht sich ein.
Kommt dann morgen eine Diagnose die da besagt das ich in 3 oder 6 Monaten sterbe, dann könnte das wieder ganz anders aussehen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 21:16 Uhr
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mir ging dieses Thema vor kurzem auch wieder mal durch den Kopf und ich stellte mir dabei gleich mehrere Fragen:
Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, wo lande ich dann:
- Im Himmel?
- In der Hölle?
- Werde ich wiedergeboren?
- Wenn ja, als was?
- Als Mensch?
- Als Tier?
Und um auf deine Frage zurück zu kommen:
- Wenn ich nicht wiedergeboren werde, merke ich es dann überhaupt, wenn ich sterbe?
Und bei diesem Gedanken erfasst auch mich Panik und Hoffnungslosigkeit, denn von einer Sekunde zur nächsten einfach ausgelöscht zu sein (die "Seele" betreffend), ohne dies selbst zu bemerken... das kann ich mir einfach nicht vorstellen, beim besten Willen nicht.
Yasi
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www.puzzleforum.de
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 21:29 Uhr
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hm
also ich denke mal wenn man nach dem entgültigen tot noch denken kann, denkt man das gegenteil vom vorherigen, der unterschied mag sein das man vorher vl noch an personen denkt und sich ein letztes sehen und versönen wünscht, oder aber nachher, och schade oder schön das es noch dazu kam.
und dann halt seelig in frieden tot ist, oder aber ein unruhiger geist derer, die unglücklich starben noch umherspukt.
oder die entäuschten sind dann so tot traurig über die nicht erfüllung das sie am kummer ganz sterben.hm
fakt ist jedenfall menschen sterben auf so unterschiedliche weise was die letzten sekunden angeht das es mit sicherheit eben so bücher füllen würde wie die fälle die tinker ansprach
Polli |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2003 um 23:27 Uhr
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Ich würde sagen:
" vorbei an der Unendlichkeit hinein in tiefe Einsamkeit"
(Vampir [unendlich]gedicht von ClownTears Rollenspiel) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.08.2003 um 04:58 Uhr
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Warum so kompliziert?
Wer noch einen Gedanken hat, der ist nicht tot.
Wr sich bewusst ist, dass er tot ist, der irrt sich, denn wer sich irgendwas bewusst ist, ist nicht tot.
Lisa |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 11:28 Uhr
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hm pisastudie hier?
noch mal die postings list
hmmmm Polli |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 12:22 Uhr
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Hallo zusammen,
zunächst möchte ich mal Nucleus1 antworten und mich für seinen Beitrag bedanken. Leider kann ich erst später zu den anderen Antworten Stellung beziehen.
(zitat)Mal abgesehen von vero's Hinweis von Widersprüchlichkeit in der Eingangsformulierung bin ich ein wenig enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Diskussion.
Weshalb setzt Du Dein eigentlich geäussertes Anliegen nicht konsequent durch ?(/zitat)
Habe ich das nicht getan? Offensichtlich hast du meine Gedanken dazu überlesen. Ich schrieb:
Wenn ich mich in diese Situation hineinversetze, denke und fühle ich folgendes:
tiefe Trauer, Rückschau auf mein Leben, Rückschau auf bestimmte Situationen, Angst, Selbstbeobachtung, wie ich aussehe und wie ich ausgesehen habe, Mitleid mit mir selbst, warum das alles?, wie hätte es (besser/schlechter) sein können? etc.
Nunja, wie gesagt, egal!
(zitat)Oder eben auch was zum Tode verurteilte und unmittelbar vor der Hinrichtung stehende Menschen denken müssen. (/zitat)
Der Gedanke ist wirklich erschreckend und weiss gar nicht ob ich meine eingangs gestellte Frage noch ernstnehmen darf, sie scheint mir jetzt so kindlich.
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 17:49 Uhr
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Ist nicht so tragisch.
Stell einen neuen Eingangstext her und kopiere ihn mit roter Überschrift gleich nachfolgend ein und auch in den ersten Text. das würde dann etwas so aussehen ganz oben: |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 17:56 Uhr
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Daie Thematik dieses threads wurde erweitert:
Motivationstext neu
Den neuen Text einfügen mit den neuen Ideen.
Kannst auch noch die Scheintoten von ganz früher hinzunehmen, die als angeblich tot begraben wurden, in der Erde erwachten und einsam + sehr schrecklich starben.
Am Schluss hier noch einen Hinweis, dass der Poster selbstverständlich auf beide Texte (alt + neu) antworten kann.
[OK, ist zwar ein kleines Experiment, aber wieso nicht ? :)
Ich lösche danach diesen Beitrag bis auf den Smili - oder so]
Motivationstext alt:
Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zum Tod:
Wenn ein Mensch stirbt und er sich bewusst sein könnte, daß er tot ist, und er tatsächlich tot wäre, was würde er in diesem letzten Augenblick denken oder fühlen? Hypothetisch sei vorausgesetzt, daß er in diesem letzten Augenblick noch denken oder fühlen kann. Ebenfalls sei hypothetisch
vorausgesetzt, daß es kein Weiterleben nach dem Tode in irgendeiner Form gibt und daß er sich darüber bewusst ist.
Versetzt euch in die Situation. Was würdet Ihr denken oder fühlen?
sweety
Geändert am 18.08.2003 um 17:57 Uhr von verovero Geändert am 18.08.2003 um 18:00 Uhr von verovero |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 20:08 Uhr
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Dankschön für den Vorschlag, verovero. Ich möchte aber am Eingangstext nichts ändern und zufügen. Der Verlauf der Diskussion hat im Grunde ja alles geklärt und es schult nur mein Selbstbewusstsein, wenn ich zu einem Fehler stehe. Ich verspreche aber, meinen nächsten Beitrag erst dann abzusenden, wenn er absolut "wasserfest" ist.
Über die Scheintoten könntest doch du einen Beitrag eröffnen, wie wärs? Ich hätte dir auch eine Überschrift
anzubieten:
Karmaschinken :)
sweety
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 20:26 Uhr
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Hallo Yasmine,
(zitat)- Wenn ich nicht wiedergeboren werde, merke ich es dann überhaupt, wenn ich sterbe? (/zitat)
Ich denke nicht, denn der Tod ist kein Ereignis des Lebens.
(zitat)Und bei diesem Gedanken erfasst auch mich Panik und Hoffnungslosigkeit, denn von einer Sekunde zur nächsten
einfach ausgelöscht zu sein (die "Seele" betreffend), ohne dies selbst zu bemerken... das kann ich mir einfach nicht vorstellen, beim besten Willen nicht. (/zitat)
Dazu noch eine kleine Gedankenspielerei meinerseits:
Wenn man davon ausgeht, dass Menschen eine Seele haben, die zu ihren Lebzeiten mit dem Körper -ist- und die Erlebnisse dessen aktiv miterlebt und oder gestaltet; wenn man weiter davon ausgeht, dass die Seele aus (reiner) Energie besteht, dann kann man evtl. daraus schließen, dass die Seele auch
ohne Körper weiterleben kann. Das währe ein Leben nach dem Tod wie wir ihn als endgültig empfinden.
Unter diesen Annahmen würde die Seele also auch ein gewisses
Erinnerungsvermögen haben. Wenn sie aber weiter"lebt" mit den Erinnnerungen, dann stellt sich mir die Frage: Wo ist der Zeitpunkt bei dem Du absolut tot ansetzt?
sweety Geändert am 18.08.2003 um 20:27 Uhr von sweety0018 |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.08.2003 um 23:53 Uhr
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Ist dein Leben so mies, dass du dir über den Tod Gedanken machst???
der cloud |
Und Gott sagte: "Lächle und sei froh - es könnte schlimmer kommen!" -
Und ich lächelte, und war froh - und es kam schlimmer... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.08.2003 um 00:22 Uhr
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Hab ich bei meiner Fragestellung den Eindruck gemacht, dass ich ein mieses Leben habe?
Falls dem so ist, ein kleines Beruhigungspflästerchen: "Mir geht es blendend".
sweety
P.S: Dir auch? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.08.2003 um 05:34 Uhr
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das ist ein thema, das wohl immer aktuell sein wird.
es ist die angst vor dem ungewissen, die uns spekulieren und fabulieren lässt über den zustand des todes.
zum tod/sterben selbst habe ich eine eigene theorie:
es ist ähnlich der ohnmacht, nur dass man nicht mehr aufwacht, man ist einfach nur eingeschlafen, weg.
klar würde ich mich freuen, wenn ich nach dem tod feststellen dürfte, dass ich nicht ganz weg bin. der gedanke allein lässt mich schon schmunzeln, weil das eben gedanken eines lebenden sind, als toter habe ich wahrscheinlich gar keine sorgen mehr, jedenfalls nicht um mich. es könnte ja sein, dass man als tote seele ein ganz anderes, mir als lebenden noch gänzlich unbekanntes, dasein fristet.
diese unendlichkeit (s. orion) müsste nicht zwangsläufig langweilig sein, weil sich nämlich nichts haargenau gleich wiederholt, was gelinde gesagt, wirklich stink langweilig wäre.
genaue wiederholungen kann es im ablauf der zeit nicht geben, jedenfalls habe ich den selben bonbon noch nie ein zweites mal essen können ;o) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.08.2003 um 08:28 Uhr
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zu was soviel hypothetisieren? (dolles wort.ggg)Es wird immer einen letzten bewußten Gedanken geben. Ob der nun kurz vor dem Ableben oder erst danach durchs Hirn geht, finde ich belanglos.
Wie würde ein solcher Gedanke aussehen? .. tja das kommt wohl auf den Standpunkt des Betrachters an.
Jemand, der vom Tod von einem langen Leiden erlöst wird, wird Erleichterung verspüren.
Jemand, der aus dem Leben gerissen wird durch einen Unfall, wird trauern.
Jemand, der ein erfülltes Leben hatte und nun am Ende seines Weges angekommen ist, wird Dankbarkeit und Glück empfinden.
Wie so oft im Leben, kommts drauf an, was man draus macht .. denke ich mal.
Brass |
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.08.2003 um 10:43 Uhr
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hm finds schade das das experiment abgelehnt wurde, wäre doch mal ein schritt in die reale welt gewesen, mal nen fehler gerade sein zu lassen, und einfach normal weitereden, dazuzulernen, und sich sozial zu ferhalten,auch im chat ,b.z.w. forumnachfragen zu dürfen was man nicht oder falsch verstanden hat, und eine antwort zu bekommen ohne als doof hingestellt zu werden sondern nur als unwissender aufklärung zu erfahren, und das ganze themen übergriffend zu im grunde einem thema eben dem tot und was man rund um ihn denkt
Darklands my love Polli |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.08.2003 um 13:15 Uhr
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Hallo zusammen,
(zitat)diese unendlichkeit (s. orion) müsste nicht zwangsläufig langweilig sein, weil sich nämlich nichts haargenau gleich wiederholt, was gelinde gesagt, wirklich stink langweilig wäre. (/zitat)
Forenair, fragt man sich dann nicht eher, wozu die Unsterblichkeit dann gut wäre? Unsterblichkeit ohne zu wissen, dass man Unsterblich ist, weil man sich nur an die letzten, sagen wir 30 Jahre erinnern kann, erscheint mir persönlich irgendwie total sinnlos, oder? Aber ja, mit einem perfekten Gedächtnis würde Unsterblichkeit vermutlich irgendwann nur noch eine Tortur sein, außer natürlich die Welt verändert sich stark genug um ewig neues zu bieten...
(zitat)zu was soviel hypothetisieren? (dolles wort.ggg)Es wird immer einen letzten bewußten Gedanken geben. Ob der nun kurz vor dem Ableben oder erst danach durchs Hirn geht, finde ich belanglos. (/zitat)
Schweinecooles Wort, Brass, gell? Könnte im Suff zum echten Zungenbrecher werden. ;)
Nun, meine Frage lässt sich für uns ja zum Glück nur hypothetisch aus der Perspektive eines lebenden Menschen beantworten. Danke für deinen Beitrag.
Pollichen, ich fühle mich eigentlich nicht als doof hingestellt. Aber ich merke sowas immer recht spät. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Verlauf des Threades. Einzig die Frage, ob ich ein mieses Leben habe, hat mich kurz irritiert. Aber nur kurz.
sweety
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