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Nutzer: Gast_obelix
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geschrieben am: 14.09.2003    um 23:52 Uhr   
Ich kann da Elrik nur vollkommen zustimmen.
Das war ein Massenmord an dem Amerikanischen Volk und kein Anschlag auf die Regierung. Da muß man mal ganz klar einen unterschied machen.
Und ich denke solche Leute die das zu verantworten haben würden auch keine Scheu haben wenn sie die gelegenheit hätten sowas in einem anderen Land zu wiederholen. Und ich glaube kaum das hier einige so hasserfüllt reden würden wenn ein Flugzeug z.b. mitten in Frankfurt abgestürtzt währe.
Ah ..oder doch ,aber dann hasserfüllt gegen die arabische Welt.
(ironie) Hier sitzt man ja augenscheinlich weit weg von den Vorkommnissen ,kann uns ja egal sein was drüben übern großen Teich passiert !! (/ironie )

Hallo Leute werdet mal wach ....das kann uns genauso passieren und dagegen muß was getan werden. Der Amerikaner hat was getan ..ob es richtig war oder ob man auch anders hätte was machen können darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein.

Obelix !
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Nutzer: MacDeath
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geschrieben am: 15.09.2003    um 01:35 Uhr   
Flugzeug auf's Pentagon... Regierung... kein Angriff? Aha...
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Nutzer: Elrik
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geschrieben am: 15.09.2003    um 15:58 Uhr   
Was im Pentagon getroffen wurde, MacDeath, war sicherlich nicht das Herzstück des amerikanischen Militärs. Da gibt es durchaus zahlreiche zivile Mitarbeiter, und sei es auch nur die Putzfrau.
Zudem lag das Hauptaugenmerk auf dem WTC, da dort die absolute Zerstörungskraft dieser Anschläge zur Geltung kam.
Aber davon abgesehen; hätten sich die Terroristen bei ihren tollen Taten auf das Pentagon beschrenkt und zum Beispiel mit einer Autobombe für Aufmerksamkeit gesorgt, wäre es in Ansätzen ja noch zu verstehen gewesen (für mich zwar nicht, aber das ist ein anderes Thema). Aber nein, man muss ja gleich vollbesetzte Flugzeuge kapern und sie nicht nur ins Pentagon jagen, sondern gleich dazu noch in die Zwillingstürme von New York. Lag ja auf dem Weg.
Doch es ist ja so leicht, ein Übel mit dem nächsten auszugleichen. Ich frage mich nur ehrlich, was ihr Ami Hasser getan hättet, wenn es keinen folgenden Feldzug in Afghanistan und im Irak gegeben hätte. Wahrscheinlich wären die Anschläge dann durch die achso böse Lebensweise der Amerikaner zu erklären gewesen.

Was ich nur unglaublich beunruhigend finde, ist die Tatsache, dass man hier noch nicht mal Leuten die Gelegenheit gibt an diesen Tag zu erinnern, ohne ausgelutschte Hasstriaden von einigen notorischen Nörglern zu lesen.
Geändert am 15.09.2003 um 16:05 Uhr von Elrik

Geändert am 15.09.2003 um 16:08 Uhr von Elrik
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 15.09.2003    um 16:36 Uhr   
henning mankell schreibt in einem buch:

weißt du, diesesmal hat es die deutschen getroffen, sie hatten eben das pech, es hätte genausogut uns treffen können und wir wären jetzt von den deutschen hingerichtet worden.

(frei nacherzählt)

nunja, diesmal hat es die amerikaner getroffen und gezeigt, wie viele korrupte regierungen es gibt.
genauso hat es gezeigt, wie viele fehler man machen kann, wenn man weltbulle spielen will.
und was hat das alles gebracht? gegengewalt. und wieder gegengewalt. und wer gewinnt? keiner.


also so eine scheiße, sowohl bush's regierung, als auch saddam, als auch osama, hab ich ja noch nie gesehen/gehört.
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Nutzer: LutherVanHayek
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geschrieben am: 16.09.2003    um 03:25 Uhr   
@tiroxxx

du schriebst das dich das kühle rechnen ab-/erschrecken würde.

ich habe nicht kühl gerechnet. wenn du es so verstanden hast, habe ich entweder mißverständlich geschrieben, oder du es falsch aufgenommen.

was ich meinte war dieses ungleichgewicht, das mac death auch ansprach.
ein terroranschlag in den usa, und die welt hält den atem an, kondulenzbücher noch und nöcher, medienberichte das die antenne qualmt.

das ist auch ok so, aber...

zig terroranschläge in anderen ländern von denen man niemals etwas hört stehen dem gegenüber. hunderte tote in armen ländern usw.

es ist nicht das trauern um die toten, das ist vollkommen legitim, sondern die scheinbar unendliche betroffenheit für die einen, während die anderen einen kleinen artikel im videotext wert sind.

wenn mich die beiträge über 9/11 dermaßen erschüttern, müssten mich rein der logik nach die beiträge über tausende tote aus afrika nicht minder bewegen. und vorausgesetzt dem wäre so, würde ich tatsächlich nur noch weinend auf dem boden liegen, denn es sterben täglich menschen durch krieg und terror.

deshalb halte ich die trauer der nicht betroffenen für künstlich, für heuchelei.
natürlich kann ich mir denken "oh mist", what ever, aber wirklich berühren tut mich das ganze nicht.

PS: als meine ehemalige schule anfing ein kondolenzbuch aufzustellen, in dem sich dann alle eintragen sollten, habe ich mich selbstverständlich geweigert. heuchelei hat ihre grenzen.
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 16.09.2003    um 08:57 Uhr   
(zitat)berührt hat mich das ganze jedoch nicht. dafür gibt es überall auf der welt einfach schlimmeres.(/zitat)
das bestätigt doch eindrücklich, was ich meinte!
ich selbst war genervt davon, wie mit diesem terroranschlag "umgegangen" wurde und wie er fast ausgeschlachtet und instrumentalisiert wurde. und auch für mich ist unerklärlich, wieso nicht im gleichen maße z.b. die schlächtereien in ruanda die weltöffentlichkeit aufgerufen haben.
allerdings: dass es dich gar nicht berührt, du es aber faszinierend finden kannst, disqualifiziert dich total: wenn der mord an tausenden von menschen bei dir keine andere empfindung hervorrufen kann, was sollte dann dazu in der lage sein?
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Nutzer: LutherVanHayek
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geschrieben am: 16.09.2003    um 20:27 Uhr   
ganz einfach: wenn jemandem der mir etwas bedeutet etwas geschieht.
wenn jemandem zu dem ich eine emotionale bindung habe etwas widerfährt.

dann berührt es mich... bei fremden kann ich zwar mein beileid ehrlich aussprechen, aber auf der emotionalen ebene erreicht es mich nicht.
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Nutzer: Ravehexchen
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geschrieben am: 17.09.2003    um 10:22 Uhr   
als die türme zusammenbrachen, war ich gerade am renovieren. mein mann rief an und ich war wie gelähmt, als ich die nachricht hörte. bei meinem nachbarn, in dessen wohnung ich bis dahin nie war, sah ich die bilder im fernsehen. die nachricht verband die menschen, man hatte das gefühl, mehr nähe wäre dadurch entstanden....die angst, der schrecken , das bedürfnis sich mitzuteilen...war sehr stark.
ich weiss nur noch, dass ich eine unerklärliche angst bekam, fühlte mich ohnmächtig und mir wurde bewusst, dass auch wir in unsrer westlichen welt nicht geschützt sind.
mit einem mulmigen gefühl fuhr ich dann mit der u-bahn in die neue wohnung (zuvor hatte mir u-bahnfahren nichts ausgemacht.
*aber ich bin eh ein kleiner schisser* *g*
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Nutzer: Patrick_151
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geschrieben am: 22.10.2003    um 22:23 Uhr   
ich finde es unsiehn sich da drüder weiter gedanken zu nachen hei das leben geht weiter
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Nutzer: Libido_Grinder
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geschrieben am: 23.10.2003    um 11:33 Uhr   
Ein bisschen Menschenverachtung hat denke ich noch niemanden geschadet. Mal abgesehen davon, dass die Ereignisse danach (Afghanistan-, Irakkrieg) bewiesen haben, dass es die Yankees teilweise nicht anders verdient haben. Gut, es sind viele unschuldige Menschen dabei drauf gegangen, aber wie nennt der Ami das noch gleich? Kollateralschaden! Sollen sie sich doch gegenseitig wegmetzeln, dann ist wenigstens Ruhe!!!

In diesem Sinne

Rottenrudi
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Nutzer: Enzifer
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geschrieben am: 23.10.2003    um 13:07 Uhr   
ich schließ mich voll und ganz libidos meinung an....


Enzifer
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 23.10.2003    um 17:39 Uhr   
ich nehme an, dass libido und enzifer freunde von bush sind. kolateralschäden machen ihnen ebenso wenig aus wie diesem cowboy.
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Nutzer: dasti
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geschrieben am: 28.10.2003    um 05:45 Uhr   
wenn ich hier lese, wieviele anscheinend null gefuehle/empfindungen haben, wenn sowas passiert, draengt sich mir doch glatt eine frage auf: Wenn euch 911 so shice egal ist, koenntet ihr doch eigentlich auch in der lage sein und ein flugzeug irgendwo reinfliegen, oder?

Nur durch menschen die null gefuehle oder achtung vor anderen menschen haben, sind zu sowas in der lage. Haetten die terroristen "gefuehle" gehabt, haetten sie es vielleicht nicht uebers herz gebracht das zutun.
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 28.10.2003    um 07:42 Uhr   
Ich finde es schon sehr krass, dass in ein und dem selben Forum seitenweise über das Essen von Steaks gejammert wird und man hier "so ein bißchen Menschenverachtung" ganz in Ordnung findet....

Celestine
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Nutzer: r00ch3r
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geschrieben am: 28.10.2003    um 15:10 Uhr   
(zitat)
wenn ich hier lese, wieviele anscheinend null gefuehle/empfindungen haben (...).
(/zitat)

*rofl*

du kannst ja von mir aus um jeden menschen der auf der welt stibt heulen, oder um jeden dems schlecht geht. ich nicht. kostet zu viel kraft. heißt aber noch lange nich das man gefühlslos, freund von georgy oda noch schlimmeres (was das auch sein mag) is.

life suxxx
aber geile grafik
;)

r00ch
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