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geschrieben am: 20.09.2003 um 22:53 Uhr
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Deren tragen hochgradig illegal ist, weswegen die meisten in der Öffentlichkeit davon absehen sie zu tragen. Dennoch ist der Rest des Outfit's typisch für eine bestimmte Gruppierung.
Im Tierreich gibt es das Äquivalent in Tarnfarben. Schwebfliegen sind nicht giftig, tragend aber trotzdem schwarz-gelb. Es gibt auch Schlangen und Frösche die die Farben weitaus giftigerer Exemplare imitieren. So gern der Mensch sich auch als etwas besseres sieht, er kann seine uralten Instinkte nicht verleugnen. |
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geschrieben am: 20.09.2003 um 22:58 Uhr
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Liebe Renja..
Eigentlich wurde schon alles gesagt, nun ja und ich würde meinen man muss drüber stehen.
Was Menschen nicht gewohnt sind, das erklären sie sich so einfach wie möglich, sprich nach Klischees.
Ich kenn das leider auch zu gut.
Ich habe Dreadlocks. Jeh nachdme werde ich oft genug mies beschimpft und anderes. Es kommt auch mehr als oft vor, das ich von wildfremden angesprochen werde, ob ich mal was zum rauchen da hätte.
Erst nahm ich mir das zu Herzen, aber jetzt.. geht es nicht darum was andere von mir halten. Ich verwirkliche mich selbst, ich gefall mir und das zählt.
Also veränder dich, wie du magst.. es muss dir gefallen
Morning Light |
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geschrieben am: 21.09.2003 um 13:03 Uhr
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| Das heißt, jeder linke Skin betreibt in Wirklichkeit Mimikry? |
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geschrieben am: 22.09.2003 um 19:34 Uhr
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| Genauso wie jeder Pitbull der mit weit aufgerissenem Maul auf dich zurennt nur spielen will... |
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geschrieben am: 22.09.2003 um 20:37 Uhr
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Vielen Dank für eure Antworten, Leute. Aber vielleicht habe ich meine Frage missverständlich gestellt. Ich sollte lieber fragen: Werden Menschen auf ihr Äußeres reduziert?
Lieben Gruß,
Ren. |
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geschrieben am: 22.09.2003 um 20:57 Uhr
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Ich sollte lieber fragen: Werden Menschen auf ihr Äußeres reduziert?
also ich knn nur für mich sprechen und ich tue sowas nicht ! |
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geschrieben am: 22.09.2003 um 21:29 Uhr
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Ich schon. Den Mann in grüner Uniform ordne ich der Polizei zu, den Herrn im Anzug dem Business Geschäft, den Leuten mit gefärbten Irokesenschnitten und zerfetzten Klamotten der linken Szene und Glatzen in Springerstiefeln der rechten. Die meisten konsequenten Schwarzträger einer Modererscheinung, merkwürdige Leute in selbstgewebten Röcken diversen Sekten und Leute mit Kopftüchern dem Islam.
Was ich mit den Beispielen weiter oben sagen wollte, war: Natürlich teilen wir in Kategorien ein, das ist ein absolut natürliches Verhalten! Ich gehe nicht auf einen Herrn in grün zu und frage ihn "Entschuldigung, sind sie wirklich Polizist?", ich gehe stillschweigend davon aus. Ebensowenig gehe ich zu den netten Leuten am Bahnhof in den zerrissenen klamotten und Frage "Entschuldigung, sind sie obdachlos?". Ich gehe einfach davon aus, danach richtet sich auch mein Verhalten. Glatzen weiche ich aus, die meistens Goth's lache ich aus, von Punks und 'Pennern' halte ich mich fern, da ich nur selten in der Stimmung bin mein Kleingeld wegzugeben. Würde ich erst auf jeden Menschen zugehen und fragen, ob meine Klassifizierung korrekt war, wäre ich vermutlich allein eine gute Woche mit dem Düsseldorfer Hbf beschäftigt, um dann von vorne anfangen zu dürfen.
PS: Komplett in schwarz mit Pentagramm, gesunder Blässe und einem Buch über Vampire in der Bahn sitzen und jeden der sich nähert böse angucken, hilft enorm die Beinfreiheit zu sichern ;-) |
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geschrieben am: 23.09.2003 um 07:27 Uhr
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Nicht jeder punk ist arbeitslos und schnorrt sich durch, ebenso wie die wenigsten schwarzträger satanisten sind.
ich für meine person stehe dazu dass ich obwohl ich selber zur zeit kaum geld habe immer wieder die gelegenheit finde leuten die auf der straße leben ein bißchen was abzugeben. allerdings beobachte ich zuvor das verhalten eine weile,..wenn jemand nur säuft steck ich kein geld zu..merke ich jedoch er setzt seine kohle sinnvoll um..in lebensmittel, eine decke oder so..kann er bei mri mti hilfe rechnen auch wenn ich mit zwei bis fünf euro nicht viel helfen kann. und ich nehme es mir heraus zwischen pennern und berbern zusätzlich zu unterscheiden.
zum thema straßenkids und punks...manchmal renenn sie ähnlich rum aber auch da kann man unterschiede finden ;)
ein beispiel neulich habe ich einen berber (du würdest sagen penner) getroffen der mit seinen hund nachts draußen auf einer bank seine nachtruhe halten wollte, seinen hund neben sich und sein hab und gut in taschen dabei..ich habe mich zu ihm gesetzt und bestimmt eine halbe stunde mit ihm geredet, mich mit ihm unterhalten. ja auch diese menschen haben viel zu erzählen, wie sie auf der straße landen, was sie stört, worauf sie hoffen. ich habe ihm drei euro in die hand gedrückt ...am nächsten tag habe ich ihn wiedergetroffen...er hatte von den drei euro hundefutter gekauft...einfach nur hundefutter und eine flasche stilles mineralwasser...sein hund hat zwei dosen hundefutter bekommen und er hat eine halbe dose hundefutter gegessen..die andere hälfte hat er dem hund aufgehoben...
was ich sagen will..das äußere zeigt einem selten ob man einem guten menschen oder einem menschen gegenübersteht der ein arsch ist aber sich zu kleiden weiß..mir persönlich sind die lieber die einfach sie selbst sind und dazu stehen.
und ich habe nicht vor jemals meine meinung über das äußere zu fällen, bisher habe ich es vermieden und bin damit gut gefahren, sonst hätte ich nie so nette leute kennengelernt wie ich sie jetzt kenne. unter den punks, unter den berbern, unter den 'normalos' unter den goths und wie man sie so alle nennen will...
und jeder in diesem land hat ein recht darauf angehört zu werden und hilfe zu bekommen so er sie braucht, egal wie er aussieht.
doch leider teilen zu wenig leute diese einstellung...von toleranz und verständnis reden ist das eine, doch es ist wieder eine andere geschichte ob statt leerem reden auch mal gehandelt wird.
liebe politiker, auf dem gebiet seid ihr zur zeit leider allesamt nieten.
und das deutschland den bach runter geht wenn ihr so weitermacht..das ist jetzt schon überall zu sehen.
zum thema zurück...ja..viel zu viele urteilen nach dem äußeren
Das nachdenkliche Blutsaugervieh
Zegge und ich steh dazu ;o) Geändert am 23.09.2003 um 07:35 Uhr von Zecke Geändert am 23.09.2003 um 07:38 Uhr von Zecke Geändert am 23.09.2003 um 07:39 Uhr von Zecke |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 12:53 Uhr
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| Ich glaube das diese verdammten vorurteile und das schubladen denken alleine durch unwissenheit und angst vor dem unbekannten kommt. ich finde solche leute eher armselig denn sie bezeichnen einen als etwas was sie noch nicht mal genau kennen denn hätten sie sich informiert bevor sie ihren mund aufmachenwüßten sie das schwarze haare keinen satanisten ausmachen und selbst wenn... was kümmerts sie es geht sie ja auch gar nichts an... ich hasse vorurteile und bilde mir lieber meine eigenen und zwar nachdem ich hintergründe erfoscht habe... |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 15:01 Uhr
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Lustig, lustig wie viele Leute meinen, wenn eine Hand auf sie zurast würden sie nicht blinzeln...
Dieses Verhalten ist völlig normal und fußt auf angeborene Verhaltensmuster denen wir uns einfach nicht wiedersetzen können. Wie ich eben sagte: der Pittbull der mit offenem maul auf mich zurennt wird als potentielle Gefahr klassifiziert, da kann das Herrchen zehnmal rufen "Keine Angst, der will nur spielen". Die Gesellschaft ist nun einmal deutlich komplexer geworden, aber die ursprünglichen Verhaltensmuster haben sich nicht geändert. Manche Dinge stehen einfach für eine potentielle Gefahr, ob diese nun real ist oder einfach im Volksglauben existiert sei mal dahin gestellt. |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 16:00 Uhr
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| she witzig, aber ich denke nicht das man schwarze haare oder kleidung mit einem pitbull vergleichen kanndenn da geht es mehr um schutzreaktionen. und ich denke nicht das das von schwarz gefärbten haaren eine solche unberechenbare gefahr ausgeht... |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 16:24 Uhr
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ey mal für alle nubs:
schwarz ist keine farbe sondern nen kontrast
ansonsten:
klar urteiln die leute nach aussehen denn die bestimmten gruppen haben ihr aussehen zu ihrem markenzeichen gemacht
man muss sich halt anpassen auch für die die keine ahnung haben
und mann muss r00chn |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 16:55 Uhr
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Liebe Candy, um es nun auch einmal für dich verständlich auszudrücken: Ich (und anscheinend auch du) bin in der Lage, die Gefahr die von einem wütenden Hund ausgeht, von der Gefahr die von einem Pseudo-Grufti ausgeht zu differenzieren. Warum? Weil ich mich in der Szene mit relativer Leichtigkeit bewege und die Unterschiede kenne.
Ebenso mag ein Hundefreund erkennen, dass der Wauwau mit dem Schwanz wedelt und somit wohl wirklich nur spielen will. Viele andere können das allerdings nicht, weil ihnen die nötige Beschäftigung mit der aktuellen Mode oder in den letzten 10 Jahren aufgekommenen Szenen fehlt. Dazu kommt die reißerische Berichterstattung (die BILD ist die meistgelesene/gekaufte Zeitung Deutschlands).
Wie Angua oben sehr schön illustrierte, bin ich zum Beispiel nicht in der Lage, rechte von linken Skins zu unterscheiden. Die Folge: ich klassifiziere beide auf den ersten Blick als Gefahr und nehme mir nicht die Zeit, dieses Urteil zu korrigieren. Warum sollte ich denn auch? Ich gehe aus dem Weg und mir passiert nichts. Dem Skin ist kein Schaden entstanden, weil ich ihn in die rechte Kiste gesteckt habe.
Die Nachbarin im Ausgangspost nahm sich die Zeit, ihren Horizont zu erweitern und zu fragen. Ist doch prima, dass sie sich die Zeit nimmt ihr ursprüngliches Urteil zu prüfen und wenn nötig zu korrigieren. |
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geschrieben am: 01.10.2003 um 17:06 Uhr
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ich schließe mich macdeath vollkommen an. zudem würde mich interessieren, wieviele von denen, die sich hier aufregen, auf der anderen seite kleidung als ausdruck ihres wesens oder seins nutzen - und damit dann auch genau das provozieren, was sie hier verurteilen, nämlich eine katalogisierung.
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geschrieben am: 01.10.2003 um 17:11 Uhr
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ich bin punk, verhalte mich wie einer, seh aber einfach nur stino aus, weil wegen anpassung und ich
r00che |
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