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Eine kleine Überlegung, schlagt mich ;) |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 11:24 Uhr
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Wenn mans mal richtig überlegt ...
hört sich jetz blöd an, ich weiß, aber:
"Punk sein" bedeutet ja eigentlich im Ursprünglichen Sinne:
Scheiß auf Arbeit,
Scheiß aufs Geld,
Scheiß aufn Staat. (leicht vereinfacht *g*)
Wenn man jetz einen kleinen "Zeitsprung" macht in die heutige zeit, sieht das so aus:
eigentlich scheiß ich auf die arbeit, brauch aber das geld.
und der staat is auch blöd, aber ich mach nix vernünftiges um ihn zu ändern.
(aufpassen: größtenteils, bitte spart euch bemerkungen über verallgemeinerung, einfach weiter lesen ;))
und auch die punks, die auf der straße hocken, können keine richtige punks sein. denn alles, was in unsererm medienkreis geschieht, geschieht auch da, nur im kleineren kreis, so kommt es etwa z.b. in mode weiße schnürsenkel zu tragen. und auch leute mit "komischen" religionen (z.b. jesusfreak oder so, ich weiß, is ne sekte *gähn*), werden kaum toleriert.
natürlich trifft auch das wieder nicht auf alle zu.
deshalb stelle ich mir die frage: die, die wir anarchisten sind, "einen iro tragen", polittextt-shirts tragen, punkrock hören (hachja, diese verallgemeinerung *rofl*), mit ab und an ner tüte innner hand,
können wir uns punks nennen?
ich glaube nein. denn im moment, könnte ich z.b. wenn ich mich an ^^die 3 "goldenen regeln" halte, gar keinen pc haben, geschweige denn i-net.
wie denkt ihr darüber?
mfg
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 12:09 Uhr
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Hachja, wieder so ein Thema, wo man mal so richtig intollerant sein kann. Wahrscheinlich geb ich jetzt wieder ordentlich Zündstoff für meine geliebte kiki & Co, aber seis drum, sie wartet drauf! :-))
All diese ganzen jugendlichen Möchtegern-Punks sind doch zum größten Teil Leute, die einen Weg suchen, um Aufmerksamkeit zu bekommen und um überhaupt wahrgenommen zu werden. Das sind alles keine Punks, weil sie an das glauben, was ein Punk mit seiner Einstellung/Meinung vertritt, sondern Leute, die meinen einem Trend nachzulaufen, der sich auf der Straße ausbreitet. Viele dieser Möchtegerne sind garantiert nur Punks, weil es ein Freund oder ein Verwandter ist und weil es eben cool ist, zu einer Gruppe dazu zugehören. Die meisten wissen wahrscheinlich nicht mal, was es heißt ein Punk zu sein, höchstens das, was sie von den anderen Pseudos gehört haben. Das einfach normale Cliquenbildung mit dem Ziel Aufmerksamkeit zu wecken.
Schaust du dir die Möchtegern-Rechten an, ist es genau das Gleiche. Diese ganzen Kiddies, die glauben rechts zu sein, sind es einfach nur, weil es ein Freund ist und weil es einfach geil ist, zu einer Gruppe zu gehören, die sich gegenseitig beschützt und vor der "Normalbürger" evtl. Angst haben. Größtenteils sind das doch Leute, die einer sozialen Randgruppe angehören, die einfach etwas suchen, dem sie ihre wenigen Hirnzellen widmen können.
Ich würde wetten, dass 80 % von beiden Seiten absolut nicht wissen, was es heißt ein Punk, ein Rechter zu sein, sondern es eben einfach sind, weil sie dazugehören wollen. Sozialschwache dumme Mitläufer eben!
So nun haut drauf!!
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 12:18 Uhr
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(zitat)deshalb stelle ich mir die frage: die, die wir anarchisten sind, "einen iro tragen", polittextt-shirts tragen, punkrock hören (hachja, diese verallgemeinerung *rofl*), mit ab und an ner tüte innner hand,
können wir uns punks nennen? (/zitat)
Ich stimme Steven weitgehend zu. ;-)
Sorry Robin_Hood, aber ich der Ansicht, dass Anarchie nichts mit äusserem Erscheinungsbild zu tun hat, oder gibt es 'ne Norm wie Anarchisten auszusehen haben?(die Gedanken sind frei) Man kann sich auch äußerlich anpassen und innerlich ein Anarchist bleiben.
Mit knapp über 18, wenn die Eltern nichts mehr zu sagen haben und deshalb auch nicht mehr interessant sind zum provozieren, und die Leut nicht nur körperlich, sondern auch irgendwo im Geist Reife zeigen, hat sichs doch meistens aus-gepunkt. Das mein ich jetzt gar nicht böse, aber die Erfahrungen hab ich mit einigen älteren Mitschülern die heute über 18 sind gemacht: das "Nachgeplapper" von Anarcho-Sprüchen wird halt irgendwann nicht mehr kopf/geist- füllend, und außerdem erkennt meist der Durschnittspunk irgendwann auch mal, dass (Arbeit, und damit) ein eigenes Auto vielleicht doch mehr Freude ins Leben bringt als bunte Haare und rumgammeln.
Deswegen kenn ich auch fast nur Punx um oder jenseits der 30 -- denen geht's nicht ums provozieren, sondern so zu leben, wie sie wollen (soweit das halt die Verhältnisse zulassen), die meisten haben Arbeit und Familie, einige sogar Autos (da gibt's nämlich keinen Widerspruch). Aber das sind halt auch die Leute, die einen politischen Background haben und nicht diese "ich bin in den Sommerferien cool"-Punks.
sweety |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 13:05 Uhr
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da gibt es eigentlich gar nichts mehr zu sweety und steven hinzuzufügen. ich schließ mich da mal an.
ach, eins doch noch: das phänomen, was robin beschreibt, tritt heutzutage so ziemlich in jeder szene auf. sei es nun punkszene, die rechteszene, die gothicszene, metalszene etc
und genau deshalb versuche beispielsweise ich so weit wie möglich ein individuum zu sein. ich hol mir höchstens geistige anregungen in den einzelnen szenen
Enzifer |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 16:08 Uhr
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hab ja nich gesagt, dass anarchisten ein erscheinungsbild haben sollen, so blöd bin ich auch nicht, aber es ist nunmal (leider) das heutige erscheinungsbild, wobei man sagen muss, diese leute hamm keinen plan von anarchie.
und ich wollte jetz eigentlich nicht so ganz auf die ganzen pseudos ansprechen, dazu gab es ja schon genug threads.
und da evtl. das erscheinungsbild auch auf mich passt, ich tue meinen eltern größtenteils einen gefallen *g* zumindest meiner mutter, die noch ein kleiner alter hippie" ist.
irgendwie ging es mir mehr darum, dass der spruch: punk is not dead irgendwie mittlerweile nicht mehr stimmt. viel mehr sollte man eigentlich sagen: punk is dead.
und ich weiß selbst, dass ich, wenn ich 30 bin (und noch lebe ;)) keinen iro mehr haben werde. nein, ich strebe sogar auf eine karriere als rechtsanwalt zu, weil das eine art "traumberuf" von mir ist und mir spaß macht. wenn wir jetz noch ein anderes "rechtssystem" (also gar keins) hätten, würd' ich noch mehr spaß haben (NEIN, ich werde dann nich mit ner waffe rumlaufen und leute abknallen, das is keine anarchie! das is purer blödsinn (dabei mal auf den film drible x deutet ;))).
(zitat)"ich bin in den Sommerferien cool"-Punks (/zitat)
der spruch gefällt mir *rofl* ich glaub ich druck mir 'n t-shirt davon *lachweg*
ich hab auch schon oft erlebt, wie mädchen mich achdochsotoll fanden, weil, wenn sie mit mir händchen halten (unter anderem ;)) sind sie ja cool und was besseres und so.
(wer ficken will muss freundlich sein *ggg*) |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 18:36 Uhr
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Anarchie ist - auch ohne mit einer Waffe rumzurennen und leute abzuknallen - purer Bloedsinn :D
Aber darum geht's ja nich'.
Wieso kann Punk nicht mit der Zeit gehen?
Wann soll es denn 'Echte Punks' gegeben haben und wie sahen die aus bzw was war deren 'Gedanke'?
Punk ist meine Musik, links koennte ich auch sein, aber Anarchie ist ein bloedsinniges Hirngespinst - wieso muss man sich ueberhaupt einen Namen geben/sich einer Szene zuordnen?
und ..Hippies rulen eh viel mehr =)
nicki :-c
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in the future
no one will be famous |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 19:44 Uhr
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zum anfang des ganzen threads...
fällt dir wirklich früh auf |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.01.2004 um 22:42 Uhr
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wenn man so faul is wie ich: mir is das schon lange aufgefallen, aber so voller energie zu sein und es hinzuschreiben *g* vergiss es ;)
was is an anarchie blödsinn?
nenn mir ein einziges staatssystem, dass ohne fehler funktioniert. da anarchie kein staatssystem ist, kann es funktionieren. wenn jeder auf jeden angewiesen ist und nich wie bei uns (mal ziemlich hart und etwas falsch): die reichen auf die armen,
oder beim "kommunismus": alle sind gleichberechtig, nur ein paar sind gleichberechtigter.
und "ursprüngliche punks" haben gar nicht auszusehen. weil jeder darf so aussehen wie er will. und da is es bescheuert sie in ein "kleidungsklischee" zu stecken.
(zitat)aber Anarchie ist ein bloedsinniges Hirngespinst - wieso muss man sich ueberhaupt einen Namen geben/sich einer Szene zuordnen?(/zitat)
aaaaaaaaaaaahja, du widersprichst dir. das "schöne" an anarchie ist ja, dass man sich keiner szene zuordnen muss, nur hier, in unserem system, dasss dir überall begegnet, muss man das machen. sobald anarchie ist, ist es sch... egal. da musst du dir keinen namen mehr geben usw.
vielfältig muss der mensch sein ;) |
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geschrieben am: 03.01.2004 um 01:51 Uhr
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(zitat)das "schöne" an anarchie ist ja, dass man sich keiner szene zuordnen muss, nur hier, in unserem system, dasss dir überall begegnet, muss man das machen. sobald anarchie ist, ist es sch... egal. da musst du dir keinen namen mehr geben usw.(/zitat)
Wie stellst du dir denn Anarchie in der Praxis vor?
Wenn Anarchie herrscht, herrscht automatisch das Gesetz des Stärkeren, denn die, die sozial schwach sind (und damit meine ich auch Leute, die zu faul sind, zu arbeiten), wären dann auf die angewiesen, die sozial stark sind und somit unabhängig.
Es würde dann Selbstjustiz und Lynchjustiz herrschen und wiederum hätte der Stärkere das "Recht" auf seiner Seite. Es würden Unzufriedenheit und der Ruf nach Gesetzen laut werden, damit die geschützt sind, die sich nicht selbst helfen können.
Ich ordne mich auch jetzt nicht einer Szene zu - dazu brauch ich keine Anarchie - und wenn andere mich zuordnen, so würden die das auch tun, wenn Anarchie herrscht.
Selbst wenn eine Mehrheit von Leuten, friedlich in Anarchie zusammen leben könnten (was ich mir nicht vorstellen kann), so würde es doch immer wieder Menschen geben, die diesen Frieden unterwandern, einfach, weil es so viele verschiedene Charaktere und Anschauungen gibt, die man schwer unter einen Hut bringen kann.
Auch wenn unsere Gesetze oft nicht gerecht praktiziert werden, auch wenn kein Staatssystem wirklich für Gleichheit und absolute Gerechtigkeit sorgt, so bin ich doch froh, dass es sie gibt und denke, dass Ordnung und Gesetz notwendig sind in der Gesellschaft, von der ich wiederum denke, dass sie viele ungeschriebene Gesetze vorgibt. Und daran würde eine Anarchie auch nichts ändern.
Zum Thread selbst: Da geb ich Sweety und somit auch dir, Steven, Recht. Ich seh das genauso. Viele Pseudopunks sind
einfach No-Future-Typen, die auf Kosten anderer leben und Punk-Sein dafür hernehmen, um ihre Faulheit zu rechtfertigen. Tja - eben sozial Schwache, die in einer Anarchie als erste untergehen würden.
kiki
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| l'âme voit tout, mais le coeur n'aime pas croire |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.01.2004 um 11:51 Uhr
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(zitat)
aaaaaaaaaaaahja, du widersprichst dir. das "schöne" an anarchie ist ja, dass man sich keiner szene zuordnen muss, nur hier, in unserem system, dasss dir überall begegnet, muss man das machen. sobald anarchie ist, ist es sch... egal. da musst du dir keinen namen mehr geben usw.
vielfältig muss der mensch sein ;)(/zitat)
Dann sind also die, die sich Punks nennen, keine? - schließlich versuchen sie ja weitgehend anarchistisch zu leben, auch ohne dass Anarchie herrscht, duerften sich also ..nach deiner Auffassung ..den Namen Punk nicht geben ;]
Mit der Anarchie ist es das Selbe, wie mit dem Kommunismus - Gleichbrechtigung gibt's einfach nicht, irgendeiner kann sich immer mehr Privilegien raushauen.
nicki Geändert am 03.01.2004 um 11:52 Uhr von KidNicki |
in the future
no one will be famous |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.01.2004 um 13:35 Uhr
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mal zurück zum thema:
habt ihr schonmal so einen pseudo-punk gefragt was eigentlich ein punk ist? ich traf gestern einen im internet und habe einfach mal gefragt: er meinte das sind leute die punkmusik (als bandbeispiel nannte er dann Blink 182) hören...irgendwie lustig ^^
na gut, es gibt auch leute die meinen limp bizkit machen death metal...pfui, solche leute sollten sich schämen!
Enzifer |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.01.2004 um 14:07 Uhr
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Um erstmal etwas festzustellen ... Szenen sind grundsätzlich scheisse! (Sie schließen Leute aus, sind intolerant (ja, ganz besonders auch Punks), schaffen eigene Regeln und Normen (was Punk wohl widerspricht), etc.)
(zitat)
"Punk sein" bedeutet ja eigentlich im Ursprünglichen Sinne:
Scheiß auf Arbeit,
Scheiß aufs Geld,
Scheiß aufn Staat. (leicht vereinfacht *g*)
Wenn man jetz einen kleinen "Zeitsprung" macht in die heutige zeit, sieht das so aus:
eigentlich scheiß ich auf die arbeit, brauch aber das geld.
und der staat is auch blöd, aber ich mach nix vernünftiges um ihn zu ändern.(/zitat)
Wo du den Scheiss her hast würde ich wirklich gerne mal wissen, denn die einzigen die etwas in der Art propagieren sind APPD-Leute, und bei denen geschieht das aus Provokation, und nicht aus vollem ernst.
(zitat)All diese ganzen jugendlichen Möchtegern-Punks sind doch zum größten Teil Leute, die einen Weg suchen, um Aufmerksamkeit zu bekommen und um überhaupt wahrgenommen zu werden. Das sind alles keine Punks, weil sie an das glauben, was ein Punk mit seiner Einstellung/Meinung vertritt, sondern Leute, die meinen einem Trend nachzulaufen, der sich auf der Straße ausbreitet. Viele dieser Möchtegerne sind garantiert nur Punks, weil es ein Freund oder ein Verwandter ist und weil es eben cool ist, zu einer Gruppe dazu zugehören. Die meisten wissen wahrscheinlich nicht mal, was es heißt ein Punk zu sein, höchstens das, was sie von den anderen Pseudos gehört haben. Das einfach normale Cliquenbildung mit dem Ziel Aufmerksamkeit zu wecken.(/zitat)
Dem stimme ich schlicht und einfach zu ... die meisten Leute sind einfach nur dumme Mitläufer um anerkannt zu werden (jaja, wie geht der Spruch noch?! Jeder Mensch wird als Individuum geboren - aber die meisten sterben als Kopie)
Ob das nun aber wirklich 80 % der Leute ausmacht, das weiß ich nicht und kann ich nicht bestätigen, aber vermutlich auch weil ich in dem Alter bin wo "Punks" nicht mehr einfach "cool" sein müssen, sondern wo es einfach die Attitüde des Lebens ist. Die Mitläufer sind in dem Alter meist weg und laufen irgendwelchen Deppen bei ihrer Arbeit oder ähnlichem nach.
Noch eine kleine Anmerkung bzgl. Robin Hood ... du schreibst das so als müssten alle Punks zwangsläufig Anarchisten sein ... was auch schon wieder falsch ist.
Aber über Punk wird so viel diskutiert, dass ich mich inzwischen Frage ob es die Aufgabe eines Punks nicht einfach ist Punk zu definieren. Dabei sollte bei freiheitsliebenden Individueen doch klar sein, dass es "man sollte" und "du musst" und ähnliches nicht geben kann.
Das Thema Anarchie lasse ich nun mal aus, da es ja eigentlich Off-Topic ist und das zu lang würde ... allerdings ist meine Meinung dazu auch völlig anders als kiki's Meinung ;-) und sehr wahrscheinlich auch komplett anders als die von Robin Hood *g*
cya @ll or not ... Sinnlos |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.01.2004 um 20:54 Uhr
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Kann ich mitreden? Nö. ;-)
Aber eine Anmerkung wollt ich denn doch noch mal machen.
(zitat)und auch leute mit "komischen" religionen (z.b. jesusfreak oder so, ich weiß, is ne sekte *gähn*),(/zitat)
DAS stimmt nun kaum, eine Sekte sind die Jesus Freaks wirklich nicht. Lediglich eine etwas unorthodoxe Gruppe von Christen (wenn man mit Christen die, Achtung Verallgemeinerung, typischen Spießer meint). Mit Gruppenstrukturen, wie sie bei den Zeugen Jehovas oder Scientology zu finden sind, haben sie nun wirklich nichts zu tun. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.01.2004 um 20:48 Uhr
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nein, ich hab euch nich vergessen, aber da ich im urlaub war (auf der längsten party der welt!) bin ich noch ein bisschen zu platt und depri (weil ich mitschuld an einer gehirnerschütterung und nasenbruch habe, durch alohol) noch bin, antworte ich erst morgen.
let's pretent,
happy end! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 08.03.2004 um 17:14 Uhr
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so, jetz is es zwar nich morgen, aber ich antworte trotzdem ;)
(zitat)Wo du den Scheiss her hast würde ich wirklich gerne mal wissen, denn die einzigen die etwas in der Art propagieren sind APPD-Leute, und bei denen geschieht das aus Provokation, und nicht aus vollem ernst.(/zitat)
1. mal hab ichs nich von der appd, 2. is die schon ernst zu nehmen, teilweise (die partei hat immer recht ;) )
eh, mehr fällt mir dazu jetz nich ein, weil ich mich jetz längere zeit nimma mit dem thema beschäftigt hab (zu viel zu tun,zu viel zu tun)
(zitat)Viele dieser Möchtegerne sind garantiert nur Punks, weil es ein Freund oder ein Verwandter ist und weil es eben cool ist, zu einer Gruppe dazu zugehören(/zitat)
hm, kann nich auch 'n freund von mir oder so punk sein und ich beschäftige mich mit den freunden von ihm ein bisschen, und ich sehe, mir gefällt ihr lebensstil, ihre musik (seis jetz deutsch/englisch punk od. metal od. etwas in der richtung) ihre kleidung und ich mich dann auch auf meine individuelle art kleide (was sehr wohl auch hosen aus c&a sein können, wenn sie mir gefallen), bin ich dann ein pseudo?
das glaube ICH eher weniger. aber egal (bei mir war das übrigens nicht so, falls jemand darauf kommen sollte)
genausowenig identifiziere ich mich mit nieten.
mfg
rob |
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