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Post Mortem |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 05:17 Uhr
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Hallo, ich wollte euch mal Spontan dazu befragen, was Ihr glaubt:
WAS KOMMT NACH DEM TOD?
Das sollte hier die Kernfrage sein. Da ich mich in einer schweren Glaubenskrise befinde, finde ich es Interessant, was andere dazu zu sagen haben. Beantwortet ruhig ausführlich, gerne auch mit Religiösen oder Arteistischen Aspekten.
Denn mal los, was denkt Ihr???
Cu
Le Funk :-) |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 12:18 Uhr
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(zitat)WAS KOMMT NACH DEM TOD? (/zitat)
Nichts.
Und sollte es anders kommen, lasse ich mich gerne überraschen.
sweety |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 12:44 Uhr
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in einem anderen forum gefunden:
(zitat)
Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal 3 Embryos...
Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker.
Der kleine Zweifler fragt: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?
Der kleine Gläubige: Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet.
Der kleine Skeptiker: Blödsinn, das gibt‘s doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen ein Leben nach der Geburt?
Der kleine Gläubige: Das weiß ich auch noch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.
Der kleine Skeptiker: So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt.
Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon jetzt viel zu kurz ist.
Der kleine Gläubige: Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.
Der kleine Skeptiker: Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei, und dunkel.
Der kleine Gläubige: Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.
Der kleine Skeptiker: Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?
Der kleine Gläubige: Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.
Der kleine Skeptiker: Quatsch! Von einer Mutter habe ich ja noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht.
Der kleine Gläubige: Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören, oder spüren wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt.
PS.:
Bist du dir wirklich sicher, dass es kein Leben nach dem Tode gibt?
(/zitat)
wie schon gesagt, es ist kopiert, aber ich finde, dass es hier gut reinpasst
greetz |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 15:01 Uhr
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.....„Ich bin nicht tot, ich wechsele nur die Räume,
ich lebe nun in Euch und geh durch Eure Träume." (Michelangelo). ... Michel....du bist genial !!! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 16:40 Uhr
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erinnerungen.
für die hinterbliebenen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 16:57 Uhr
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ich glaube an die wiedergeburt.
warum? ich möchte es einfach... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 17:47 Uhr
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(schon oft angeschnitten in diesem forum ;) )
ich glaube, dass irgendwas kommt. aber nichts im biblischem sinne der christen, juden, islamen, sekten, anderen weltreligionen blubb.
irgendwer hat mal gesagt, dass energie nicht verloren gehen kann.
das war 'ne spontane antwort.
Let's pretend, happy end |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.01.2004 um 23:19 Uhr
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Die Geschichte von Cassira finde ich sehr gut. Und an dem Gedanken, dass Energie nicŽht verloren gehen kann, ist auch etwas dran. Der Spruch von Michelangelo scheint mir etwas ähnliches zu meinen.
lefunk |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2004 um 13:28 Uhr
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Die Geschichte ist wirklich gut, ein schöner Vergleich. :)
Ich weiß nicht, was nach dem Tod kommt. Und es ist eines der Dinge, bei denen mich nicht interessiert, wie es wirklich ist, denn es ist nun mal nicht herauszufinden. Gedanken darüber gibt es viele, die Möglichkeiten sind noch vielfältiger als die Religionen ;)
Ich glaube, dass danach nichts mehr kommt, nichts, was wir noch mit dem Bewusstsein im Sinn unseres jetzigen Lebens erfassen würden.
Aber was spielt das schonh für eine Rolle? Wir werden es alle er'leben'.
Und um ein gutes Leben zu führen, brauch ich nicht den Gedanken, dass ich das mache, damit ich ein schöneres Leben nach dem Tod habe.......
Angenehme Träume,
Mindriel |
| ~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~ |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2004 um 18:22 Uhr
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wie soll man denn ein solches thema angehn?
philosophisch,physikalisch/biologisch, spirituell/religiös,.....gibt ja genügend möglichkeiten....
ich persönlich glaube nicht an ein leben nach dem leben,zumindest nicht im religiösen sinne.das menschen eingebungen haben und das es phänomene gibt, die wir uns nicht erklären können,spirituelle wahrnehmungen usw, kann man sicherlich nicht bestreiten,andererseits haben wir auch noch recht wenig ahnung davon,wie die restlichen 90% unseres gehirnes funktionieren;)....
der glaube daran, dass es nie zuende geht ist verständlich,er erleichtert uns unser leben,macht es lebens- und liebenswert.oder lebt sich ein leben leichter, wenn man wissen würde, dass nach dem leben nichts mehr ist??ich glaube nicht!
ein leben nach dem leben ist,so wie wir es hier erleben,meiner meinung nach "sich selbst was vorgemacht".ich glaube, dass unsere form des bewusstseins (so wie wir sie ja logischerweise erleben;))rein biologisch ist,..unsere emotionen empfindungen regungen sind hormonbedingt, was letztendlich bedeutet, dass sie also auch mit unserem körper sterben werden.
(sie können mit medikamenten beeinflusst werden*zwink)klingt nicht sonderlich spirituell.
die erkenntnisse der wissenschaft, die tagtäglich immer weiter in die materie des lebens vordringen,machen den menschen sicherlich angst,wenn diese vllt. auch un(ter)bewusst ist.hier geht es schließlich um eine vorstellung, die fast so alt ist wie die menschheit selbst. logisch/rational und emotionslos wie die wissenschaft ist,bringt sie immer wieder neue erkenntnisse darüber wie wir funktionieren, wie die welt funktioniert.....das läßt weniger platz für spirituelles.... das gewitter "der zorn gottes" oder doch nur "statische entladung"???......;)
sicherlich wird nach unserem ableben energie frei,rein physikalisch betrachtet...es gibt kein NICHTS.aber wenn unser körper stirbt, unsere wahrnehmung (in dem sinne wie wir sie erleben),...was bleibt dann??ich denke wir werden einfach in eine andere "bewusstseinsebene" übergehen, die aber sicherlich nichts mit dieser hier gemein hat;folglich auch nicht vergleichbar!
letztendlich würde das aber bedeuten, dass wir als person mit namen,identität,persönlichkeit/charakter eben doch sterben und tod sind für immer :)
wenn die sonne in ein paar millionen jahren stirbt,kommt sie dann auch in den himmel??:)
das thema ist einfach nicht greifbar,oder kennt ihr jemanden, der diese erfahrung schon gemacht hat?:)
folglich wäre es sinnlos,darüber zu streiten(falls sprüche kommen wie"beweis mir das gegenteil") ob es ein leben nach dem leben gibt oder nicht!?! es ist doch auch wieder eine glaubensfrage,zumindest solange bis bewiesen worden ist, ob oder ob nicht:)
für mich gilt:
an das weiterleben unseres bewusstseins bzw unserer persönlichkeit nach dem leben kann ich einfach nicht glauben....."ich denke also bin" ich gilt für mich nur im hier und jetzt...wäre schön, wenns ander IST :)
it's a famous sound that the snow makes under m feet,..........GinSengSushi
[Fehlerhölle] Geändert am 28.01.2004 um 18:34 Uhr von StereoSushi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.01.2004 um 23:53 Uhr
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ich finde sushis worte sehr treffend.....wir leben ohne einen hintergründigen sinn.....wir fragen uns, was nach unserem tod geschieht.....fragen wir uns auch, was vor unserer geburt gewesen ist? "wir" waren jahrtausende /millionen jahre ein nichts....und werden es nach unserem tod wieder sein.......ich denke, nur so lange wir leben, denkt unser geist "wir" wären der mittelpunkt des universums....aber der einzelne mensch oder auch das einzelne tier ist unwesentlich.......und nach dem gesamten sinn des lebens zu fragen, ist sehr komplex....ich könnte darauf keine antwort geben....
die Stille Geändert am 29.01.2004 um 10:10 Uhr von zartestille |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 29.01.2004 um 00:10 Uhr
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...zarte Stille nur recht geben kann
sie und sushi haben es meiner Meinung
nach treffend formuliert
hätte es so nicht zu 'Papier' bringen können
jetzt, hier und heute - das zählt
der Rest sind Wünsche und Erinnerungen....
gruß
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.02.2004 um 00:40 Uhr
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Das was du sagst, Sushi, ist ja ganz interessant und leuchtet ein, aber wenn ich so denken würde wie du, könnte ich nachts nicht einschlafen.
Aber vielleicht hast du recht, vielleicht gibt es ja auch die Religionen nur, damit man besser schläft?
Auch ein interessanter Gedanke,
lefunk |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.02.2004 um 12:46 Uhr
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naja , mir gehts auch net so gut;)
des weiteren wollt ich auch nur dein leben ruinieren................erfolgreich??;op
SmilingGreetingsFromTheBlackHole |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.02.2004 um 01:57 Uhr
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| Ach, um mir das leben zu ruinieren brauchts schon den Tod |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.02.2004 um 18:10 Uhr
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(zitat)
"wir" waren jahrtausende /millionen jahre ein nichts....und werden es nach unserem tod wieder sein.......(/zitat)
Eine ernüchternde, doch vermutlich zutreffende Aussage.
Meine Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod hatte sich eigentlich immer auf den Energieerhaltungssatz gestützt.
Aber darf man den überhaupt auf soetwas wie ein Bewusstsein anwenden? Physiker schließen derart komplizierte und schwer - wenn überhaupt - zu erfassende Angelegenheiten meist aus ihren Untersuchungen aus...
Wir besitzen also ein Bewusstsein, eine Art "Stimme in unserem Kopf", wir können damit sowohl über unser Selbst nachdenken, als auch über unseren Tod. Wir vermögen damit ebenfalls "naturwidrig" zu handeln, so z. B. beim Selbstmord.
Da es sich augenscheinlich um eine Art Vorgang handelt, benötigt es auch Energie, und diese kann sich nach unserem Tod nicht einfach in Luft auflösen.
>> So dachte ich.
Aber was, wenn der Energieerhaltungssatz gar nicht auf alles anwendbar ist, sich nur auf ein bestimmtes Bezugsstystem beschränkt?
Besstes Beispiel: Der Urknall
Ich bin der Meinung, dass man - wenn man wissen will, was nach dem Tod ist - zu erst einmal wissen muss, was vor dem Leben war.
Befragt man einen Wissentschaftler zu diesem Thema wird er mit einigen zum Teil sogar bewiesenen Theorien über Materie und Antimaterie ankommen, wird einem etwas von Quark - und Hadronen Ära berichten.
Fragt man weiter, was kam davor?
Wird er sagen, dass Temperatur und Dichte in der Planck - Ära so unendlich hoch waren, dass...
Aber davor?
"Nun, davor", wird er sagen, "existierte weder Raum noch Zeit."
Da haben wir also unser "Nichts".
Wenn etwas aus dem Nichts entstand - was ja laut Energieerhaltungssatz nicht möglich ist - kann folglich auch etwas zu Nichts werden. Punkt.
Womit für mich klar wurde: Tod = Übergang ins Nichts.
Das bringt mich wieder zur Ernüchterung zurück...
Aber trotz allem: Glaubten die besten Wissenschaftler der Welt nicht über Jahrhunderte daran, dass die Welt eine Scheibe wäre?
Vielleicht wird man unsere Überlegungen hier in einigen Jahrzehnten genauso belächeln, wie wir diese starrköpfige Weltanschauung.
Dann wird vielleicht endlich für jeden klar sein, dass allein das "Krutziklopserproton" für unser Leben verantwortlich ist und dass wir alle nach dem Tod zu einem weiteren Krutziklops werden. ;-)
Wär doch mal was anderes...
Geändert am 10.02.2004 um 19:09 Uhr von Lebensweisheit |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2004 um 00:45 Uhr
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ich finde es müßig darüber zu diskutieren, was nach dem tod mit uns passieren wird. wir werden es alle irgendwann erfahren, der eine früher, der andere später und ich wäre dankbar wenn ich es noch nicht all zu früh erfahren werde.
also lebt euer leben, macht das beste draus und wir werden alle sehen was kommt.. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2004 um 06:28 Uhr
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was ist denn so starrköpfig an der erde als scheibe ?
gruß
vom grübelnden chaser |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2004 um 12:00 Uhr
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(zitat)
was ist denn so starrköpfig an der erde als scheibe ?
(/zitat)
Nun zum Beispiel hatte schon der griechische Wissenschaftler und Philosoph Aristoteles erkannt, dass sie durchaus rund ist, genauso Eratosthenes, der sogar ihren Umfang mit sehr großer Genauigkeit berechnete.
(Aristoteles kam unter anderem auf diese Theorie, da die Welt einen runden Schatten auf den Mond wirft.)
Es war nicht so, dass die gebildeten Menschen im Mittelalter nichts davon gewusst hätten, denn sie waren es ja auch, die uns die meisten Lehren der Griechen überliefert haben. Das bedeutet, dass sie Tatsachen, die schon als Bewiesen galten, verdrängten. Sie waren starrköpfig.
Genauso herrschte ja auch für lange Zeit die Meinung vor, dass sich die Gestirne um die Erde drehen, obwohl Aristarchos von Samos diese Meinung schon gut 200 v. Chr. anzweifelte.
Man ging aber lieber dem astronomische Probleme aufwerfendem Bild mit der Erde als Zentralgestirn nach, und dies vermutlich nur, weil uns in den meisten Religionen geprädigt wird, dass der Mensch (und somit natürlich auch sein Planet) etwas ganz besonderes und von Gott geschaffenes ist.
Das wollte ich mit der Starrköpfigkeit sagen... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2004 um 12:47 Uhr
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coole postings @lebensweisheit, aber bist du denn auf metaphysischen gebieten so bewandert, zu behaupten, dass vor dem urknall NICHTS war,...bzw weißt du denn ob die wissenschaft heute nicht soweit is, um uns diese frage teilweise zu beantworten ,oder auf einem guten wege dahin??(vllt. kommst du ja an aktuelle unveröffentlichte Forschungsergebnisse ran;op)......das paradoxe is sicherlich, dass es einen anfang geben muss und man dazu logischerweise tendiert, dass eben vor dem anfang NICHTS sein kann,....aber aus einem Nichts heraus kann doch auch Nichts entstehen?!?!?
ich kenn mich da NICHT aus ich bin kein physiker, aber muss nicht doch eine oder mehrere bedingung/en erfüllt sein,um solch ein komplex zu schaffen??
würde mich mal interessieren, was du darüber denkst, bzw weißt......
der punkt hat mich irgendwie zweifeln lassen (urknall)
IncredibleHorst
[edit: deinen nick falsch geschrieben;)] Geändert am 11.02.2004 um 12:48 Uhr von StereoSushi |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2004 um 21:14 Uhr
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Heute hat mir mein Deutschlehrer gesagt, dass Juden ja darauf warten, dass der Messias kommt (die glauben ja nicht an das neue Testament). Allerdings wissen sie, dass er gar nicht in menschlicher Gestallt auf die Erde kommen kann, denn dann könnte er nicht mehr existieren.
So ähnlich müsste es dann doch auch im Christentum sein:
Rein theoretisch arbeitet man auf der Erde darauf hin, im jüngsten Gericht nicht verurteilt zu werden. dann kommen sie ins Paradies (wie das jetz aussieht, ka, ich glaub das war sowas wie die Beschreibung bei Adam und Eva (also naggisch ;) ))
Folglich, wenn man davon ausgeht, dass es so ist wie bei den Juden, dürfte es das Paradies gar nicht geben.
Wieder ähnlich sieht es bei den Buddhisten aus (soweit ichweiß, mein wissen ist da allerdings relativ beschränkt), man wird nach dem Tod solange wiedergeboren (egal als was), bis man für würdig gehalten wird ins Nirvana zu kommen und Nirvana=nichts.
Das is zwar jetz nich meine Meinung aber mit Religösem Aspekt beantwortet ;)
@lebensweisheit: nur weil man etwas weiß, was nicht sicher ist, wieso sollte man dann den glauben an etwas anderes aufgeben?
Let's pretend, happy end. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.02.2004 um 22:29 Uhr
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Also...
Zuerst einmal bin ich kein Physiker, interessiere mich allerdings sehr für unser Universum und seine "Anfänge".
Tja, und da wird es auch schon kompliziert... Meine Aussage, dass, wenn weder Raum noch Zeit existierten, ein Nichts herrschte war wohl etwas zu forsch formuliert, aber ich will es noch mal versuchen:
(Meine Erkenntnisse stützen sich zum größten Teil auf das Buch "Das Universum in der Nußschale" von Stephen Hawking, übrigens empfehlenswert für jeden, der sich wirklich dafür interessiert. Obwohl der Ottonormalerverbraucher - mich inbegriffen - an einigen Stellen ganz schön an der IQ-über-150-Grenze zu knabbern hat...)
Die Frage: "Was war vor dem Urknall?" ist wissenschaftlich nicht zu beantworten, da sie mit dem "vor" auch vorraussetzt, dass es die Zeit schon gab. Wie Stephen Hawking bewies, hat die Zeit keine vom Universum unabhängige Bedeutung. Aber wie kam es zum Urknall?
Wenn ich es mir einfach machen will, sage ich: Es gibt derzeit eine riesige Menge an Theorien - die einen etwas logischer, die anderen etwas wahnwitziger - aber wirklich bewiesen ist noch keine von ihnen.
Wenn ich es mir schwerer machen will, kann ich jetzt mehrere Modelle beschreiben, doch scheint mir jenes an dieser Stelle viel zu kompliziert, und auch dem Thema des Threads nicht angemessen.
(Der absolut verdichtete und heiße Zustand des Universums, der sich dann in einer Inflation ausdehnte, wirft mitunter so viele Fragen auf, weil wir für diesen Punkt noch keine gültige Theorie besitzen. Diese müsste nämlich sowohl Einsteins Relativitätstheorie, als auch die Quantenmechanik in sich vereinen...)
Nur zu einem von ihnen, dem "Design- Modell", will ich noch kurz etwas sagen:
Dies sieht nämlich eine Art Schöpfer/Ingenieure (Gott/Götter?) vor. Wie Alan Guth und Edward H. Fahri vom Massachusetts Institute of Technology bewiesen, könnte man - rein theorethisch - ein Universum im Labor erschaffen. Dazu müsste man "nur" 10 kg Materie auf 10 hoch 80 Gramm pro Kubikzentimeter verdichten, dadurch entstände dann ein Schwarzes Miniloch, dessen Inneres zu expandieren beginnen könnte. Jene Explosion dürfte sich allerdings nicht in unserem eigenen Universum abspielen, sondern man müsste zuerst noch ein Wurmloch erzeugen... Ja, das klingt nicht nur kompliziert und ein wenig abstrakt - das ist es auch! Aber ein Science - Fiction Fan
dürfte sich vielleicht sogar dafür begeistern.
Ich hoffe ich habe damit Eure Fragen einigermaßen beantworten können, wenn nicht, fragt einfach noch mal spezieller nach.
[@stereo: Was ist mit meinem Nick? etwas verwirrt ist ] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.02.2004 um 03:02 Uhr
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wobei wir beim zentralen aspekt des glaubens angekommen wären, - der letzten ausflucht selbst der hervorragendsten wissenschafteler.
henne vor dem ei, was kam zuerst ? wo beginnt das nichts, wo endet es ? machen wir uns nichts vor .. wir können die unendlichkeit nicht denken - oder dürfen es nicht.
nach dem tod .. kommt eines sicher - die verwesung der körperlichen anteile. das wissen wir. seele und geist - das sind komponenten, welche wir eher modellhaft annehmen.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.02.2004 um 20:01 Uhr
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Was aber, ist die edle Wahrheit von der Leidenserlöschung? Durch die restlose Abwendung und Erlöschung der Unwissenheit kommt es zur Erlöschung der Karmaformationen, durch Erlöschung der Karmaformationen zur Erlöschung des (mit der Empfängnis in einem neuen Mutterleibe beginnenden) Bewußtseins, durch Erlöschung des Bewußtseins zur Erlöschung des Geistigen und Körperlichen, durch Erlöschung des Geistigen und Körperlichen zur Erlöschung der sechs Grundlagen (fünf Sinnenorgane und Geist), durch Erlöschung der sechs Grundlagen zur Erlöschung des Bewußtseinseindrucks, durch Erlöschung des Bewußtseinseindrucks zur Erlöschung des Gefühls, durch Erlöschung des Gefühls zur Erlöschung des Begehrens, durch Erlöschung des Begehrens zur Erlöschung da Anhaftens, durch Erlöschung des Anhaftens zur Erlöschung des (Karma- und Wiedergeburts-)Werdeprozesses, durch Erlöschung des (Karma-) Werdeprozesses zur Erlöschung der (Wieder-)Geburt, und durch Erlöschung der Geburt erlöschen Alter und Sterben, Sorge, Klage, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung. So kommt es zur Erlöschung dieser ganzen Leidensfülle.
Der Text bezieht sich auf das"Nirwana"....das im übrigen kein NICHTS ist @Robin;)
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@lebensweisheit
also letztendlich keine neuen erkenntnisse......das buch von stephen w. hawking hatte ich mal angefangen zu lesen, es hat mich aber nicht dazu gebracht "am ball zu bleiben"
das gleiche gilt für das buch "eine kurze geschichte der zeit;die suche nach der urkraft des universums" von besagtem autor.....
übrigens, wenn du mal wirklich harte kost lesen willst, kauf dir von douglas hofstadter "gödel, escher, bach....(ein endlos geflochtenes band) .....dtv -verlag....da is übrigens noch eins erschienen ,..oder zwei von ihm....
zu deinem nick:..ich musste ne korrektur einlegen, weil ich deinen nick etwas verunstaltet hatte,...ich hatte glaub ich lesbenweiheit geschrieben ;op
nix für ungut,....in diesem sinne
NudeDimensions
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.02.2004 um 20:17 Uhr
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| hab gesagt, dass sich da mein wissen etwas beschränkt, danke für die aufklärung ;) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.02.2004 um 21:38 Uhr
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Ich bin mir nicht ganz sicher, was für dich neue Erkentnisse wären, einen absoluten Beweis wird es wohl nie geben. Aber in "Bild der Wissenschaft" Ausgabe 12 2001, waren die verschiedenen "Vor"-Urknall- Modelle sehr schön aufgelistet, die momentan diskutiert werden. Vermutlich ist dir dieser Artikel jedoch schon bekannt... aber wie dem auch sei.
Was ich sonst noch zu dem Thema Leben nach dem Tod zu sagen habe:
Wahrscheinlich hat der eine oder andere schon einmal etwas von Nahtoderfahrungen gehört. Wie der Name sagt, erleben Menschen diese Erscheinungen zumeist, wenn sie sehr kurz vor dem Tod stehen oder aber - wie hinreichend bewiesen wurde - bereits klinisch tot waren.
Immer wieder wird von hellen Tunneln und Rückblenden berichtet, vom Scheben des Geistes über seinem Körper, etc.
Tja, im Grunde genommen, will der Mensch ja an etwas glauben, so auch ich. Ich war nahezu glücklich darüber endlich von Erfahrungen zu hören, die sich nicht mit den allgemeinen Kenntnissen der Wissenschaft vereinen lassen. Dass ließ mich doch glatt meine Zweifel am Glauben vergessen, aber...
>>> zu früh gefreut.
Überaus "nette" Wissenschaftler haben nämlich bewiesen, dass zum Beispiel der helle Tunnel, der die Menschen in ein meist als "göttlich" beschriebenes Licht führte, sehr wohl zu erklären ist. Den genauen Wortlaut vermag ich nicht mehr widerzugeben, aber es ging darum, dass die weiter innen liegenden Zellen auf unserer Netzhaut, das Licht länger speicherten, als die äußeren- oder so ähnlich - und somit der Eindruck eines Tunnels entsteht.
Auch die Glücksgefühle ließen sich wohl sehr schön mit Hormon- Ausstoßungen im Gehirn vereinen. Sogar für die Rückblende hatte man eine logische Begründung gefunden...
Geklärt wurde jedoch noch nicht, wie einige Leute das Geschehen um sich herum beobachten konnten - und dabei zum Beispiel medizinische Geräte später widererkannten, oder Gespräche genau mitgehört hatten - obwohl zu diesem Zeitpunkt keine Aktivität im Gehirn festgestellt wurde.
Trotz allem - die Hoffnung stirbt zu letzt. |
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