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Schicksal, Zufall oder was in der Mitte?

Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 01.02.2004    um 13:29 Uhr   
An was glaubt ihr?
Glaubt ihr, dass man Entscheidungen zufällig fällt, oder dass alles einen vornherein geregelten ablauf hat.
also z.b.: wenn du jetz bewusst denkst: ich tu jetz so, als ob ich nach links 'n schritt mache, dann aber änder ich das schicksal und geh' n schritt nach rechts, dann ist das von vornherein so "abgesprochen"

hmhm
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Nutzer: habi69_
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geschrieben am: 01.02.2004    um 14:19 Uhr   
geregelt ... bei Personen wo das hirn noch arbeitet
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 01.02.2004    um 14:39 Uhr   
Ich kann das Schicksal nicht ändern. Ich kann meine Meinung ändern oder wenn ich die Absicht habe, etwas zu tun, kann ich mich umentscheiden aber damit ändere ich das Schicksal nicht.
Wenn ich einen Flieger nicht nehme, sondern ich entscheide mich um und nehme den Zug und der Flieger stürzt ab, habe ich dann mein Schicksal geändert? Nein, mit Sicherheit nicht, denn das war mein Schicksal nicht dortdrin zu sitzen und abzustürzen. Genauso hätte der Zug entgleisen können. Schicksal hin oder her, ich denke, bei vielen Dingen die passieren, merken wir erst später wozu es gut oder auch schlecht war.
In diesem Sinne, allen ein gutes Schicksal ;-)
die Motte
Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 01.02.2004    um 14:41 Uhr   
aber, kann es nicht sein, dass es zufall war?
denn wer übernimmt das schicksal über alle menschen, alle tiere, alles lebende, die welt und wer bestimmt was schicksal ist, wie kann sich das schicksal selbst unter kontrolle halten usw?
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 01.02.2004    um 14:47 Uhr   
Deine Frage beinhaltet eigentlich zweierlei:

1.Habe ich einen freien Willen?

Das bedeutet, du bist souverän für dein Tun verantwortlich und zwar komplett. Für alles, was du tust, hast du jederzeit Alternativen, die nur du allein auswählst. Alles hättest du aus eigenem Entschluß auch ganz anders machen können.

2. Bin ich meinem Schicksal ausgeliefert?

Wenn dem so wäre, hättest du keinerlei Chance selbst zu bestimmen, was du tust. Wenn du demnach eine alte Oma über den Haufen fährst, könnte dir keine Schuld dafür zugesprochen werden, da es dir vorher bestimmt war, dies zu tun. Jede Art von Strafen wären damit hinfällig.

Ich finde deine Frage hochinteressant und werde mal ein bißchen darauf herumdenken *smile

Celestine
Geändert am 01.02.2004 um 14:49 Uhr von Celeste_
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 01.02.2004    um 14:51 Uhr   
ach Robin, was ist schon Zufall?
Frag einen Christen und der wird dir sagen, dass alles von Gott vorbestimmt ist. Frag einen Ungläubigen und der wird dir sagen, dass alles Zufall ist und Zufall ist Schicksal.
Wenn du dich umentscheidest und deinen Schritt statt nach links nach rechts verlegts, trittst zu vielleicht in Hundesch...
Dann haste selber schuld, weil du nicht geguckt hast, wo du hintrittst. Und der Hund kann nix dafür.
Deine Frage ist nicht zu beantworten, denke ich. Die Antwort haben schon viele gesucht...und wenn sie nicht gestorben sind, dann suchen sie noch heute.
Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 01.02.2004    um 15:41 Uhr   
ich suche nicht, ich will eure meinungen hören. und vielleicht etwas über den menschen lernen.

wenn man gläubige oder ungläubige fragt: die labern nach, was in ihrer bibel steht, bzw. das was sie bewusst nicht vertreten, aber wo ist da die eigene meinung?

um es zu verdeutlichen: wenn man wahlberechtigt ist und eine partei wählt, dann wählt man sie, aber man stimmt nur mit dem kleinsten teil (meistens) der meinung überein. so könnte man es doch auch bei "der bibel" machen?


Let's pretend, happy end.
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Nutzer: Nucleus1
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geschrieben am: 01.02.2004    um 19:11 Uhr   
Jo, nun ist's deutlich !
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 01.02.2004    um 19:23 Uhr   
wenn man gläubige oder ungläubige fragt: die labern nach, was in ihrer bibel steht, bzw. das was sie bewusst nicht vertreten, aber wo ist da die eigene meinung?
_____________________________

welch eine Unterstellung! Ich bin gläubiger Christ, aber das mindert nicht meine Kritikfähigkeit an der Kirche.
Ich glaube an Gott, habe aber so meine Probs mit seinem Bodenpersonal.
Warum um alles in Welt sollte ich dann irgendetwas "nachlabern".

Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 01.02.2004    um 20:03 Uhr   
Frag einen Christen und der wird dir sagen, dass alles von Gott vorbestimmt ist. Frag einen Ungläubigen und der wird dir sagen, dass alles Zufall ist und Zufall ist Schicksal.(/zitat)

was steht in der bibel? gott hat die schicksalsfäden inner hand. was erzählen alle christen (nein, nicht alle blablabla)? Gott hat die schicksalsfäden inner hand.
wieso kann man sich dann noch sicher sein, ob derjenige die eigene meinung hat? und komm mir jetz nich mit der matrix ;)


zur info: ich bin katholisch getauft. (was nicht heißt, dass ich auch katholisch bin)
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 01.02.2004    um 20:52 Uhr   
(zitat)Frag einen Christen und der wird dir sagen, dass alles von Gott vorbestimmt ist (/zitat)

Da hast du aber nicht so doll aufgepasst im Unterricht. Gerade im Christentum hast du die Chance selbst zu entscheiden....allerdings im Katholizismus auch die Möglichkeit hinterher in der Hölle zu schmoren.
Deine Aussage, dass Gott dein Schicksal vorbestimmt hat, steht in absolutem Gegensatz zur christlichen Lehre.

Celestine
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 01.02.2004    um 21:05 Uhr   
Ganz grundsätzlich würde ich mal davon ausgehen, dass es den reinen ungeplanten unbestimmten Zufall gibt.

Natürlich kann bei gewissen Ereignissen der Gedanke aufkommen, es könne sich um eine "Vorbestimmung" handeln. Das ist mir dann aber doch eher eine esoterische und weniger eine glaubensmässige Dimension.

sweety
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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 02.02.2004    um 00:43 Uhr   
Schicksal ist nur eine Abschiebung von Verantwortung. Ich meine Hey, Schicksal bedeutet keiner hat die wahl freiwillig etwas zu tun, also spielt jeder nur ne rolle im film des lebens. Die Existenz von Schicksal nähme unserem Strafrecht jede Rechtfertigung, wenn einer ein Verbrechen begeht ist es sein Schicksal, mit welchem Recht kann er dafür bestraft werden? NAch meiner Auffassugn ist Schicksal nur ne Veraltete Sichtd er Dinge die dem mechanistischen Weltbild entsprungen ist. Genau wie niemand jemals Wetter genau vorhersagen können wird, so gibt es auch kein Schicksal.
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Nutzer: lefunk
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geschrieben am: 02.02.2004    um 00:50 Uhr   
(zitat)
Glaubt ihr, dass man Entscheidungen zufällig fällt, oder dass alles einen vornherein geregelten ablauf hat.
(/zitat)

Eine viel interessanter Frage, die sich hier heraus ergibt ist:

Wer hätte einen nutzen davon, wenn alles vorbestimmt ist?

Hat das Schicksal einen bestimmten Sinn, oder ist es ohne Ziel einfach nur so vorgeschrieben, was einem passiert?

Denkt mal drüber nach,

lefunk



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Nutzer: Mindriel
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geschrieben am: 02.02.2004    um 01:19 Uhr   
Hm.

Da haben einige Leute die entscheidenden Fragen verpasst ;-)

Was ist denn überhaupt Schicksal?

Wenn ich als Schicksal das sehe, was geschehen wird, unabhängig davon, ob das durch Zufall, Gott, oder eigenen willen erzeugt wird, dann ist natürlich alles Schiscksal und unveränderlich. Denn das was passieren wird IST das Schicksal.

Schicksal ist für mich ein sinnloses Wort, gleichbedeutend mit Zukunft.

Und, das Schicksal andersherum zu betrachten, und zu sagen, wenn das Schicksal das ist, was passieren wird, und das steht jetzt schon fest, was spielt das für eine rolle? Es ist nicht wichtig, ob die zukunft fest steht, oder ob es viele Möglichkeiten gibt, und eine dann eintritt, abhängig von Zufall/Gott/Wille. Aber ist dann nicht der Weg, der letztendlich eintritt, wieder das Schicksal? :-) Wie auch immer, da niemand die zukunft kennt, egal ob eine feste oder variable, spielt es keine Rolle wie sie ist, weil man sowieso nicht danach planen kann.

Die philosophische Frage nach dem freien Willen.. soll ich sie mal eben beantworten? *gg*
Es ist meiner Meinung nach genau das gleiche wie mit dem Glauben an Gott. Es spielt keine rolle, wie es wirklich ist, es spielt nur eine rolle, was ich glaube. Denn davon hängt ab, was ich tun werde. Egal, ob das so vorherbestimmt war oder nicht. Wenn ich zB der Meinung bin, alles ist vorherbestimmt, dann könnte man auf die Idee kommen (siehe Islam) Krankheiten sind vorbestimmt. Egal ob von gott oder sonstwie. Und dann verhindert man deren 'künstliche'Heilung, um dem Schicksal nicht ins Handwerk zu pfuschen.. oder man glaubt, man handelt nach freiem Willen, ist vielleicht noch ein hilfsbereiter Mensch ;), und versucht den Kranken zu helfen. Spielt keine Rolle, ob es nun Schicksal war, wie ich denke, oder ob ich mich tatsächlich frei entschieden habe, deterministisch zu denken oder eben nicht. entscheidend ist nur, was ich glaube, denn das wird meine Handlungen beeinflussen.

Gottes Wille, Zufall und Schicksal.. drei Begriffe, die für mich ein und denselben Inhalt haben.Sie werden verwendet, um ungewöhnliche Dinge zu beschreiben. Seltene Geschehnisse. Klar, Schicksal ist alles was passiert, aber man sagt es meinst, wenn jemandem etwas besonderes widerfährt, gut oder schlecht. Gottes wille ebenso, Zufall im grunde auch. Es kommt darauf an, was man glaubt, wie man diese Dinge bezeichnet, im Ende bleiben sie dasselbe.

Nämlich zufall ;-))

Angenehme Träume,
Mindriel
~Seek the Truth in Dreams, if you can't find it there, it doesn't matter.~
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 02.02.2004    um 07:11 Uhr   

Deine Aussage, dass Gott dein Schicksal vorbestimmt hat, steht in absolutem Gegensatz zur christlichen Lehre.
_______________________________
@ Celeste

diese Aussage habe ich nicht gemacht. Und in Religion hatte ich immer eine 1. Noch Fragen?
Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 02.02.2004    um 08:06 Uhr   
(zitat)Frag einen Christen und der wird dir sagen, dass alles von Gott vorbestimmt ist. Frag einen Ungläubigen und der wird dir sagen, dass alles Zufall ist und Zufall ist Schicksal. (/zitat)

(zitat)Deine Aussage, dass Gott dein Schicksal vorbestimmt hat, steht in absolutem Gegensatz zur christlichen Lehre. (/zitat)

(zitat) diese Aussage habe ich nicht gemacht (/zitat)

Nee?
Dann habe ich wohl mehr Sinn in deine Worte hineininterpretiert, als drin wahr. Sorry...Gratuliere nachträglich zur 1 !

Celestine
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 02.02.2004    um 13:40 Uhr   
Nee?
Dann habe ich wohl mehr Sinn in deine Worte hineininterpretiert, als drin wahr. Sorry...Gratuliere nachträglich zur 1 !
Celestine
________________________________________

:-))
Ui, lese ich da Ironie?
....danke für die Glückwünsche.





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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 12.02.2004    um 03:32 Uhr   


die persönliche freiheit war schon immer das problem .. ob nun zufälle verdeckte notwendigkeiten sind ist eine frage des erfolgs der recherchen.
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"Autor"  
Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 12.02.2004    um 09:24 Uhr   
übrigens, selbst wenn es schicksal geben sollte und ich das alles falsch sehe kann es jedem verdammt egal sein weil man vom schicksal verdammt wenig merkt *g* denn erstens kommt es immer anders und zweitens als man..naja ihr wisst schon
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 13.02.2004    um 22:43 Uhr   

.. als man es ohnehin weiß ?

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Nutzer: Irishmoos
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geschrieben am: 14.02.2004    um 01:21 Uhr   
ich glaube an das was ich weiß und das was ich sehe, und ich sehe viel.

lieben gruß
Irishmoos


Ps. und die, die mich kennen wissen von was ich rede !!!!!
Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht einige Meter in seinen Schuhen gelaufen bist.
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