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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 09.03.2004    um 10:04 Uhr   
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richtig...
und genau das ist im Lehrplan nicht vorgesehen...
anstatt den Kindern beizubringen Schals zu stricken, wäre ein bisschen Sozialkunde angebrachter. Dafür fühlen sich die Schulen aber nicht zuständig.
Sozialverhalten wird zwar bewertet, aber sonst in keiner Weise gefördert.
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Sehe ich eben so, eine gute Mischung würde wohl mehr positives einbringen, dazu müssten die Lehrkräfte allerdings wohl einige Semester länger studieren um mehr wissen um Psychologie und Soziologie zu haben und somit vermitteln zu können. Was dann wiederum Geld kostet.

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Dabei bräuchte es eigentlich nicht viel.. es wäre schon ein Gewinn, wenn alle Lehrer, und zwar bereits in der Grundschule, gelegentlich mal mit ihrer Klasse darüber reden würden, dass man Schwächeren helfen sollte, statt sich über sie lustig zu machen.
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Wenn mein Sohn mir so erzählt was sich an manchen Tagen in der Schule oder auf dem Schulweg so zuträgt ..... und wie oft die Lehrer die Kinder zu anderem verhalten auffordern und anhalten ...denke ich so leicht ist es nicht ...es muss sich wohl auch zuhause etwas ändern für die Kinder die, was Sozialverhalten angeht, dort zu kurz kommen.

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Aber naja.. ein Miteinander in der heutigen Ellenbogengesellschaft ist auch ausserhalb der Schulen kaum möglich...

schade eigentlich

Ja und warum? Und warum lassen wir uns das so einfach gefallen ? ohne uns zu wehren?

Polli
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Nutzer: Casshira
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geschrieben am: 09.03.2004    um 11:48 Uhr   
(zitat)Wenn mein Sohn mir so erzählt was sich an manchen Tagen in der Schule oder auf dem Schulweg so zuträgt ..... und wie oft die Lehrer die Kinder zu anderem verhalten auffordern und anhalten ...denke ich so leicht ist es nicht ...es muss sich wohl auch zuhause etwas ändern für die Kinder die, was Sozialverhalten angeht, dort zu kurz kommen.
(/zitat)

Sehe ich auch so, nur muss man auch daran denken, dass die Kinder, die man zu Hause erlebt sich oft deutlich von denen unterscheiden, wie sie "draussen" sind.
Ein Beispiel: die beiden Töchter meines Mannes... beide pubertierend .. zu Hause meist absolut unerträgliche Zicken, die man oft am liebsten zum Mond schiessen möchte, in der Schule anscheinend freundliche, umgängliche Wesen.. in beiden Zeugnissen stand der Satz "Sozialverhalten verdient besondere Anerkennung"...

Und was in der einen Richtung geht, funktioniert auch in der anderen. D.h. Kids, die zu Hause verträglich und freundlich sind, markieren in der Schule den wilden Max.

Natürlich ist in erster Linie das Elternhaus verantwortlich, nur darf das nicht allein Ausschlag gebend sein... gerade in einer Umgebung, mit anderen Menschen, nicht-Familienmitgliedern ist ein sozialer Umgang wichtig, und genau da könnten die Schulen schon ein bisschen auf die Kinder einwirken.

Aber das ist ja nicht das eigentliche Thema dieses Threads.

greetz
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 10.03.2004    um 09:22 Uhr   
Dabei bräuchte es eigentlich nicht viel.. es wäre schon ein Gewinn, wenn alle Lehrer, und zwar bereits in der Grundschule, gelegentlich mal mit ihrer Klasse darüber reden würden, dass man Schwächeren helfen sollte, statt sich über sie lustig zu machen.
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ok bei anderem verständniss der aussage

denke ich muss ein Lehrer trotzdem so viel einsicht ins jeweilige Kind haben um das er erkennt ob ein Kind nun geförtert werden muss in dem es sich beweisen darf und helfen darf um sein Selbstbewustsein dem eigentlichem Wissen(in seinem Hirn) angleichen zu können,
oder ob er mehr dahingehend föderung benötigt und dadruch Hilfe erfährt in dem ihm das ganze noch mal erklärt wird, sei es von einem Schüler oder Lehrer, bis er es geschnallt hat, ob das nun über Logik oder anschaulichen Erklärungen geschiet ist wohl egal, fakt ist für mich, es muss die richtige art der " unterichtung" sein.
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Nutzer: Casshira
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geschrieben am: 10.03.2004    um 15:37 Uhr   
(zitat)
denke ich muss ein Lehrer trotzdem so viel einsicht ins jeweilige Kind haben um das er erkennt ob ein Kind nun geförtert werden muss in dem es sich beweisen darf und helfen darf um sein Selbstbewustsein dem eigentlichem Wissen(in seinem Hirn) angleichen zu können,
oder ob er mehr dahingehend föderung benötigt und dadruch Hilfe erfährt in dem ihm das ganze noch mal erklärt wird, sei es von einem Schüler oder Lehrer, bis er es geschnallt hat, ob das nun über Logik oder anschaulichen Erklärungen geschiet ist wohl egal, fakt ist für mich, es muss die richtige art der " unterichtung" sein. (/zitat)


absolut richtig, polli, so seh ich das auch

ABER

genau das ist in unserem hopp-hopp-schulsystem gar nicht mehr möglich.. den lehrern werden stunden gekürzt, dass sie kaum zu was anderem kommen... ein lehrer hat nämlich ausserhalb des eigentlichen unterrichts noch ne menge anderen kram zu erledigen.
heut kann man wirklich schon froh sein, wenn ein lehrer nach einem halben jahr alle namen der schüler in seiner klasse kennt... von individueller förderung wag ich hier nicht mal mehr zu träumen.

greetz

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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 10.03.2004    um 17:39 Uhr   
das mag auch ein grund sein , doch hatte ich schon öfter den verdacht es ist auch leichter einfach die schüler die mehr arbeit bereiten einfach fallen zu lassen , so nach dem motto, wird ja vielleicht eh nicht mehr draus ...
dabei denke ich zum teil, hätte er weniger arbeit wenn die schüler bessere leistungen durch angepasstere förderung erbringen würden
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 10.03.2004    um 22:03 Uhr   


laut pisa-ergebnis werden - unabhängig von der eignung des jeweiligen schülers - die sozial höchsten bei der förderung bevorzugt behandelt und die anderen nicht berücksichtigt.
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 11.03.2004    um 09:27 Uhr   
auch vitamin b genannt

ich muss immer kotzen davon
aber wers mag bitte sehr
guten apettit
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 11.03.2004    um 13:02 Uhr   

mit vitamin b hat das erst mal nix zu tun .. eher mit vorurteilen ..
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 11.03.2004    um 21:43 Uhr   
(zitat)
mit vitamin b hat das erst mal nix zu tun .. eher mit vorurteilen ..(/zitat)

kannst das alles mal genauer sagen ? was du mit sagen willst und warum du es hier sagtest?
mir fällt da irgenwie so spontan nichts zu ein

ausser das man auch viel sozialwissen haben kann und trotzdem nicht danach handelt....

Polli
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geschrieben am: 12.03.2004    um 01:12 Uhr   

@pollichen

ein ergebnis der pisastudie war,dass nachwuchs sozial höhergestellter familien der minderbegabt war, das gymnasium als weiterer weg empfohlen wurde. es ergab sich, dass weitaus begabtere jugendliche aus niedereren schichten oder speziell ausländischen mitschülern, welche diese empfehlung und förderung nicht erhielten.
über die motivation der pädagogen kann jedoch nur spekuliert werden, - meines wissens findet sich keine begründung für dieses irrationale verhalten

mal wieder ein beispiel für die fadenscheinige neokonservative behauptung, jeder sei seines glückes schmied *g

Geändert am 12.03.2004 um 01:14 Uhr von starchaser
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geschrieben am: 12.03.2004    um 18:53 Uhr   
aha habe mich da nie so mit befasst

aber vorstellen könnte ich es mir schon das lehrer unter umständen so handeln, das sie nach belibtseins grad beurteilen,und empfehlungen ausstellen, wo bei wohl nicht unbedingt die soziale stellung der eltern der grund sein muss..

Polli
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geschrieben am: 14.03.2004    um 16:46 Uhr   
hat gestern jemand die pisa show gesehen?
habe nicht viel gesehen und war auch schon müde g also wuste ich nicht viel g. wenn man sich die fragen im nachhinein anschaut finde ich waren manche doch ganz klar, so die mit der schnecke fand ich im nachhinein ganz klar, bei der führerschein prüfung waren die fragen ähnlich.

Polli

wonach eigentlich richtet es sich bei büchern für welches alter sie bestimmt oder empfohlen sind?
kann man das irgend wo nachlesen?
und gibt es eine top list mit alters angaben?
im i-net?
Geändert am 14.03.2004 um 18:33 Uhr von Pollichen
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geschrieben am: 14.03.2004    um 23:26 Uhr   

erst mal steht das auf den büchern

zum zweiten dürfte es heutztage recht schnurz sein, was die leute lesen. hauptsache sie lesen irgendwas und lassen sich nicht nur berieseln.
auch gibt es jugendliche, die den steppenwolf lesen, während andere karl may vorziehen.geht doch mal in die nächste bibliothek.die kiddies bekommen bei interesse recht schnell raus, was sie wollen. und darum gehts doch ..

bei amazon und auch anderen verlagsprogrammen finden sich vielleicht listen die dich interessieren : bücher/bestseller und bücher/bestseller/jugendbücher
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geschrieben am: 15.03.2004    um 10:59 Uhr   
das es auf einigen büchern drauf steht weiss ich auch, meine frage war mehr wonach richtet es sich, wer entscheidet es, nach welchen richtlinien, kriterien?
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geschrieben am: 29.03.2004    um 12:20 Uhr   
was ist noch gut? weiss nichts weiter im moment, aber,
ich fänd es gut wenn es bücher geben würde in denen wie im nachfolgendem texte geschrieben stehen. ich habe meinen sohn das mal lesen gelassen und er meinte das ist lustig, finden kinder die ungern und schlechter(als andere) oder fehlerhafter unsicher lesen das lesen lustig? nein.
ich denke manch ein kind fänd es ebenfalls lustig, weil es lustig klingt die wörter mal so zu lesen wie sie dort stehen, und es eine übung ist für das erlernen und lesen von der ersten fremdsprache die sie lernen, ich denke es würde ihnen zum einen die angst vor dem unbekannten nehemen (und ja schon im deutschem unliebsame),
und deutlicher klar werden und bewust sein, wie wichtig es ist ein wort genau so zu schreiben wie es in der einen oder anderen sprache laut rechtschreibung eben geschrieben werden soll b.z.w. muss, damit man es sofort als wort der einen oder anderen sprache zugehörig zuordnen und somit seine bedeutung zum verständniss der aussage nutzen kann.
ehm ja ich denke so bücher könnten kindern mehr lust und mut am lesen geben, weil sie es lustig fänden und merken würden wie gut sie im grunde doch auch wörter schon lesen können selbst wenn sie in einer flaschen buchstaben kombination geschrieben stehen hm ja das eingebunden in einen förderunterricht denke ich könnte positive auswirkungen haben ...

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit
witihcg in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot
snid, das ezniige was wcthiig ist, ist daß der estre und der
leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset
knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe
Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn
enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.


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