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Umgangssprachlich: Streber

Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 09.03.2004    um 16:23 Uhr   
Wer kennt sie nicht, noch aus seiner Schulzeit, oder auf der Arbeit?
Die neuen Streber.
Ja, damit meine ich die Leute, die immer 1en haben, immer der/die besten sind usw.
Natürlich, manche sind hyperintelligent (was nicht heißt, dass sie trotzdem Streber genannt werden, ich persönlich finde das schwachsinnig, aber egal)
Diese Leute können einem doch eigentlich Leid tun, oder?
Sie haben doch keinerlei Erfolgserlebnisse mehr, z.B. bei ner Arbeit, ah, wieder einzige Eins, war ja klar, wozu noch freuen?


Was denkt ihr darüber?
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Nutzer: Yasuka_Akuma
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geschrieben am: 09.03.2004    um 16:35 Uhr   
Also...mit den Erfolgserlebnissen sehe ich das anders. Vielleicht sind sie ja in anderen Fächern (nehmen wir jetzt einfach mal Sport oder Werken) nicht so gut, und dann sind die Einsen ein guter Ausgleich.

Trotzdem tuen mir "Streber" Leid, denn es gibt nicht wenige, die gehänselt werden.
Schreibt man eine eins, heißt es gleich (meistens von denen, die schlechte Noten haben) "Streber!"...
Manchmal denke ich, dass es doch nicht sein kann, dass man sich für Intelligenz schämen muss.
Sollen die "Schlauen" nun extra schlechte Noten schreiben...?

Wie auch immer, das ist meine Meinung zum Thread.

Grüße
Yasuka
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 09.03.2004    um 18:21 Uhr   
Ich glaube, dass "Neid" sehr tief in der "deutschen Mentalität" verwurzelt ist.

Das beginnt oft in der Schule, wo es als anrüchig angesehen wird, besser zu sein als der Durchschnitt. Wenn dann die Neider älter werden, halten sie es oft für legitim, den Lack
an den teuren Autos der "Streber" zu zerkratzen und die Mercedessterne abzubrechen. Manche machen aus ihrem Neid eine Ideologie, sagen dem "Establishment" den Kampf an, halten sich für "autonom" und es für ihr gutes Recht, die Schaufensterscheiben der "kapitalistischen Ausbeuter" (das sind alle, die mehr besitzen als sie selbst) einzuwerfen und überhaupt alles zu zerstören, was anderen gehört.

sweety
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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 09.03.2004    um 19:34 Uhr   
@sweety
is das nun ironie oder ernst?
hast du dir gedanken gemacht, was du da geschrieben hast?

konkurenzkampf vs. klassenkampf??
autonome=gescheiterte existenzen??
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 09.03.2004    um 20:36 Uhr   

*nickt

neid kam mir ebenfalls als erstes in den sinn als ich das topic las. dass es ein rein deutsches phänomen sein soll wage ich zu bezweifeln.
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Nutzer: sowasvonschlau
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geschrieben am: 09.03.2004    um 20:52 Uhr   
ich dachte immer streber sind sone lehrerschleimer die niemand leiden kann weil sie so scheisse sind, also sind streber nun generell schlaue oder wie oder was? *mal weniger schlau*
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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 09.03.2004    um 20:57 Uhr   
eh, dieser thread is mehr auf die streber bezogen, die sich nich durchf*cken,lutschen,sonstwas ;)

hm und es gibt auch menschen, die einfach in allem gut sind.
wenn sie dann (wie zu erwarten) auf einem tunier 1. werden is da nix mit freude. urkunde wird genommen, umgezogen, nach hause gefahren, gut ist.

nein, kinder, wünscht euch nie, alles zu können ;)
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 09.03.2004    um 21:46 Uhr   


brille aufsetzt und im brockhaus blättert :

(zitat)Streber : männliche bzw. weibliche Person, die sich sehr ehrgeizig und in egoistischer Weise bemüht, in der Schulen oder im Beruf vorwärts zu kommen
(/zitat)

hm..schlau hat recht - man lernt halt nie aus :
mit guten leistungen oder mobbing hat das nix zu tun. das ist eher die definition des rücksichtslosen eigenbrötlerischen ellenbogentypens.



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Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 09.03.2004    um 22:26 Uhr   
geh ma in 'ne klasse (jetz nich unbedingt 13 oder so, sagen wir unter/mittelstufe) und frag die ma nach definition streber.

viel spaß ;)
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 09.03.2004    um 23:01 Uhr   
(zitat)@sweety
is das nun ironie oder ernst?
hast du dir gedanken gemacht, was du da geschrieben hast?

konkurenzkampf vs. klassenkampf??
autonome=gescheiterte existenzen??
(/zitat)

Sushi, Ironie...zum topic viel mir nix anders ein.....ich hab nur den Smilie vergessen. *g* Du weisst ja, ich stehe auf Kriegsfuss mit diesen Dingern. ;-)

sweety

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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 09.03.2004    um 23:20 Uhr   
k, sweety.....
interessanter beitrag ;)


ich bin sooooowas von schlau, war aber immer schlecht in der schule;).....robert lempke:was bin ich??



welches schweinerl hätten's denn gerne

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Nutzer: MadleenDeSall
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geschrieben am: 10.03.2004    um 15:50 Uhr   

nun, mal speziel auf schule bezogen muss ich sagen das ich lieber eine streberin wäre. gute noten und so. denn ich kämpfe derweil um meine versetzung in die 11. klasse.
man sollte das gelaber von anderen in dem fall einfach ignorieren und sen eigenes ding durch ziehen. was interessieren einen die andern, ist der mensch nicht eigendlich ein egoist ? in meine augen schon...also, warum um das gaber anderer kümmern ?

Madleen
J.P.
Alles, selbst die Lüge, dient der Wahrheit; Schatten löschen die Sonne nicht aus.

Franz Kafka
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Nutzer: Pollichen
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geschrieben am: 10.03.2004    um 17:54 Uhr   
genau , jeder wie es ihm gefällt und zufrieden stellt, das denke ich mir auch
das die weniger wollten trotzdem überleben zeigt uns ja das leben ganz gut
und wer finanziert das ganze?
lol die die mehr wollten, bekamen und nun die steuern abdrücken

ich denke man sollte sich mit sich wohl fühlen , und das auch anderen zugestehen ....neidlos...und titel los ..

Polli
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Nutzer: Fabelwesen
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geschrieben am: 14.03.2004    um 19:55 Uhr   
Jedem das seine - bin ich der gleichen Meinung. Nur sollte dabei die Menschlichkeit nicht auf der Strecke bleiben (was heißen soll, dass man andere Mitschüler bzw. Freunde nicht plötzlich - um den eigenen Erfolg zu pushen - für minder intelligent erklärt und darstellt) Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen, auch die "Streber".

LG
dat Wesen
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 14.03.2004    um 23:08 Uhr   


hmm.. das funktioniert nur, wenn alle mitmachen @ fabelchen
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Nutzer: Dhana
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geschrieben am: 15.03.2004    um 01:25 Uhr   
Also es kommt aber auch immer auf die Klasse an! Ich habe das Glück (oder Pech, je nach dem...) seit der Grundschule immer in der "Streberklasse" gelandet zu sein. Soll heißen: aus einem unerklärlichen Grunde waren immer alle "Genies" und Tüchtigen in meinem Kurs. Wo man mich nun auch einfach in die Mathe orientierte Klasse gesteckt hat... (grummel)

Wir waren allerdings immer nett und kameradschaftlich untereinander. (Gott, das hört sich so nach pädagogen deutsch an...) Gut, hatte jemand (meist unverhofft) eine 1 geschrieben, nannten wir ihn auch "Streber". Aber das hatte eine ganz andere Bedeutung, es war nie gehässig, sondern vielmehr ein wenig anerkennend gemeint (hört sich jetzt dumm an, oder?)
Ich für meinen Teil war nie der große 1sen Schreiber, aber wenn ich dann mal eine bekam, haben sich die anderen für mich gefreut.

Tja, also ich bin glücklich damit! (zumal ich weiß wie es in anderen Klassen aussieht...)
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Nutzer: BloodyAngel2912
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geschrieben am: 15.03.2004    um 17:10 Uhr   
@Dhana:
Dann hasste aber echt Glück gehabt mit deiner Klasse! bei uns war das immer so, dass jeder gegen jeden gehetzt hat und jeder neidisch auf den anderen war. Deswegen wurde man auch schnell auls "streber" abgestempelt. das schlimmste, was mir passiert ist, war, dass einer zu mir meinte, ich wäre ja nur zum hauusaufgabenabschreiben gut!! das war die höhe. so ging das nur zu bei uns. du brauchtest nur einmal gut sein und dann warst du klassengespräch der woche!! von wegen spicken und schleimen und so... echt klasse...
ich finde, dass streber die leute sind, die den lehrern wirklich hochkant in den Ar*** kriechen, weil sie so an eine bessere note kommen wollen. wenn einer begabt ist, dann braucht er das nicht, denn er bekommt auch so seine note. DAS ist für mich der unterschied, doch leider ist meist der, der gut ist, sofort ein streber.
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"Autor"  
Nutzer: Dhana
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geschrieben am: 15.03.2004    um 21:26 Uhr   
ist auch wirklich, wirklich glücklich mit ihrer Klasse...
Tja, aber solche Ar***kriecher gibt es bei uns auch... Zumindest einen. Der glaubt nach jeder einzelnen Stunde (und ich betone nochmals jeder) mit dem jeweiligen Lehrer über Gott und die Welt tratschen zu müssen. Ich meine, ist der Unterricht aus- ist frei! Pause! Finito! Da ist man doch froh, wenn der dumme Beamte endlich weg is!
Erschwerend hinzu kommt dann auch noch, dass diese gewisse Person auch über jeden Witz lacht, den ein Lehrer macht, und war er noch so schlecht.
Das fällt dann irgendwann schon auf...
Die Bezeichnung "Schleimer" überschneidet sich in diesem besonderen Fall stark mit dem Wort "Streber".
(Mr. Anonymous scheint übrigens auch nicht recht zu verstehen, dass seine - natürlich allein nett gemeinten -Vorschläge wie "Zwischentests" und "Extrareferate" bei seinen Klassenkameraden nicht besonders gut ankommen...)

Aber weil wir ja so ne freundliche Klasse sind (*hüstel), strafen wir ihn für solche Ausfälle nur mit nichtssagenden Blicken. (Die sind aber auch ganz besonders nichtssagend!) ;-)
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Nutzer: _younes_
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geschrieben am: 17.03.2004    um 19:59 Uhr   
Eigentlich verstehe ich den ganzen Rummel um gute Schüler nicht. Ich habe noch nie miterlebt, dass ein "Streber" gehänselt oder ausgeschlossen wurde. Weder früher auf der Haupt- und Realschule noch jetzt, wo ich an meinem Abitur arbeite (in meiner Klasse gibt es mehrere Schüler mit dem Notendurchschnitt 1,.., aber auch deutlich schlechtere).
Viel mehr stoßen gute Schüler -meiner Meinung nach- auf Bewunderung.

_younes_
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 17.03.2004    um 21:20 Uhr   

setzen..sechs *g
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Nutzer: DenkMal
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geschrieben am: 18.03.2004    um 14:06 Uhr   
Man muss hier vielleicht noch hinzufügen, woher das "Strebsame" kommt ... ich kenne Eltern, die mir erzählen (bzw. nen Bären aufbinden wollen), dass ihr Kindchen von ganz alleine schon mit 5 des Lesens und Schreibens mächtig waren und sie, die Eltern doch so rein gar nichts dafür getan haben.

Die Grundschullehrerin meines Sohnes bat die Eltern einmal, doch die Kinder die Hausaufgaben selbst machen zu lassen, damit sie sehen kann, wo es noch hakt und was schon sitzt. Dass die lieben Eltern das alles schon können, wisse sie ja *ggg*.

starchasers Definition bestätigt angehende Akademiker, die oft in meinem Büro auftauchen. Klasse Bildung, saumässige Umgangsformen. Da fragt man sich schon, woher das kommt und wo die Prioritäten schon im Elternaus gelegen haben müssen.
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Nutzer: Enzifer
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geschrieben am: 18.03.2004    um 18:45 Uhr   
Also ich konnte mit fünf schon lesen. Musste ja wissen wann meine lieblings Zeichentrickserien kamen ;-)


Enzifer
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"Autor"  
Nutzer: Robin_Hood
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geschrieben am: 18.03.2004    um 19:05 Uhr   
mit fünf hat ich noch keinen fernseher.
hatte lange zeit schwierigkeiten zu verstehen, was lesen bringen soll (*lol*), saß dann auf der toilette und hab zeitung gelesen, mit den ganzen fremdwörtern und so. hab die schwierigsten wörter einfach runtergelesen *gg* (was sie bedeuteten, wusst ich nich immer)

*verkanntes genie* ;)


interessante diskussion. *weiterverfolgt*


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