| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 16.09.2004 um 11:50 Uhr
|
|
Das der Faschismus ein dikatorischer Staat ist, der sich auf die Autörität einer eingeschworener Gruppe stützt is mir klar. Daher leitet sich auch der Name ab, nämlich von dem altrömischen Fasces, einem Zweigbündel, dass die Stärke des Zusammenhalts symbolisieren soll, in der Mitte des Bündels eine Axt, die die Stärke und Macht demonstriert. So halt auch das System des Faschismus, der Dikator als Axt in der Mitte, von seinem Bündel getreuerster Zweige umgeben und im Zusammenhalt stark.
Ich hab Faschismus bis jetzt nur so in seiner Urform kennengelernt, das er sich vom Gedankengut in seiner Grundform von Nationalsozialismus abtrennt. Mussolinis Grundform des Faschismus beinhaltet keine antisemitischen Grundzüge, auch wenn er, des politischen Systems der Dikatur wegen zwar radikalster Gegner der Kommunisten ist, deren Grundidee eines Staates genau anders herum aufgebaut ist. Klar kam es auch da zu Zwiespalten, trotzdem was im Grundgedanken des Faschismus keine strikte Ablehnung und Diskriminierung bestimmter Schichten oder Volskteile nur auf Grund von Abstammung, Religion oder Aussehen enthalten.
Dieser Antisemitismus schwappte erst mit der Zeit von Deutschland herüber, ins besondere, nachdem Deutschland Österreich annektierte und Italien und Großdeutschland somit direkte Nachbarn waren. Durch diese Annäherung von H.itler und Mussolini kam es zu einer Vermischung des Faschismus in seiner Urform mit dem nationalsozialistischen Gedankengut führte eben zu dem, was die Leute heute eigentlich als Faschismus im Kopf haben ;)
Zumindest is das,was aus 2 Jahren Geschichte hängenblieb.
Crime |
| "If builders built buildings the way programmers wrote programs, then the first woodpecker that came along would destroy civilization." - Weinberg's Second Law |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 16.09.2004 um 12:23 Uhr
|
|
nun ist faschos der sprachliche umgang...überall glaub ich nun...ich hätte auch rechsradikale sagen können...
oder jene die sich zu der rechten meinung hingezogen füllen...
nun ist das nicht das ausschlag gebende...sondern der in halt |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 01:22 Uhr
|
|
dabei wollte italien doch nur mit den brüdern in good old germany gleichziehen. irgendwann gabs aber ne trendwende und ein ganz neues system wurde von moussolini aus der not herausgeschaffen, welches nicht ohne logik war.
faschisten mit nationalisten gleichzusetzen ist ein prima vorschlag für ne neue instantsuppe ! stalin hat den begriff etwas verbogen und alle beschimpft, die dem kommunismus eine gefahr sein könnten. aus der großen menge der gefährder nimmst du wieder ne teilmenge als pars pro toto. *wiehertz |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 01:56 Uhr
|
|
(zitat) irgendwann gabs aber ne trendwende und ein ganz neues system wurde von moussolini aus der not herausgeschaffen, welches nicht ohne logik war.
faschisten mit nationalisten gleichzusetzen ist ein prima vorschlag für ne neue instantsuppe ! (/zitat)
nicht doch so ne elende Instantsuppe, chaserle, is ja ekelig, lieber was Süßes für die angespannten Nerven: wie wärs z.B. mit mousse au lini chocolat ? |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 07:31 Uhr
|
|
Festnahmen bei Demo gegen Rechtsradikale
Gerangel zwischen Demonstranten und Polizei Hier die Rechtsradikalen, dort die Gegendemonstranten. Mittendrin die Polizei, die ein Großaufgebot nach Heppenheim geschickt hatte. Zurecht, wie sich zeigen sollte.
Etwa 75 "Freie Nationalisten" marschierten durch Heppenheim
VideoBeitrag in hessen aktuell (28. August - 21:45 Uhr)
Im Umfeld der Demonstration nahm die Polizei am Samstag 13 Gegendemonstranten vorübergehend fest. Zur Kundgebung der sich selbst als "Freie Nationalisten" bezeichnenden Rechten waren rund 75 Personen gekommen.
"Keinen Fuß breit für braune Kameraden"
Etwa 280 Gegendemonstranten versuchten den Aufmarsch zu verhindern und blockierten einige Straßen der Innenstadt. Ihr Motto: "Keinen Fuß breit für braune Kameraden in Heppenheim". Dabei verließen nach Darstellung der Polizei mehrere Teilnehmer der Gegenveranstaltungen ihre jeweils vorgesehenen Versammlungsorte.
Gerangel zwischen Polizei und Gegendemonstranten
Die Polizei nahm 13 Gegendemonstranten festEs sei zu Gerangel zwischen Polizei und Gegendemonstranten gekommen, berichtete die Polizei. Bei den Festgenommenen wurden mehrere Masken und mehrere Feuerwerkskörper sicher gestellt. Verletzt wurde bei der Demonstration niemand.
Stand: 29.08.2004
drucken
ha nun sieht man mal
rechte demostrieren linke werden festgenommen
linke starten eine demo rechte dürfen in ruhr stören...
nur noch kopf schütteltz |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 07:50 Uhr
|
|
2500 Polizisten bewachen nur 350 Demonstranten
Kaum Rechtsradikale, wenig Gegendemonstranten, aber jede Menge Polizei. Bei dem Aufmarsch der Neonazis in Winterhude dominierte eindeutig die Staatsmacht das Geschehen. 2500 Beamte, teilweise extra aus Bayern angerückt, hatten keine Mühe, die etwa 250 linken Gegendemonstranten von dem vom Neonaziführer Christian Worch angemeldeten Aufzug fern zu halten. Der hatte nur knapp 100 Rechtsradikale mobilisieren können, um für "Musikfreiheit" zu demonstrieren. Zu dem Aufzug war es gekommen, weil es in der Vergangenheit den Ordnungs- und Sicherheitsbehörden immer erfolgreicher gelungen war, Auftritte von Skinheadbands zu unterbinden. Insgesamt nahm die Polizei sechs linke Randalierer fest, die gewaltsam zum Aufzug vordringen wollten. 18 Personen kamen in Gewahrsam
auf jeden linken zehn bullen nur da die faschos ihre demo durchziehen können...*gg* |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 07:56 Uhr
|
|
Rechtsradikalismus
Die Gleichgültigen von Potzlow
Marinus S. wurde gefoltert und umgebracht - es war der brutalste Mord, den deutsche Rechtsradikale seit Jahren begangen hatten. Doch noch beunruhigender als das Verbrechen waren die Reaktionen der Bevölkerung. Ein Kommentar von Annette Ramelsberger
mehr zum Thema
Potzlow
Mordfall muss neu verhandelt werden
Es war der brutalste Mord, den deutsche Rechtsradikale seit Jahren begangen hatten -- ein Mord, der die Republik für kurze Zeit aufrüttelte, weil er blitzlichtartig die Motive erhellte, warum rechte Jugendliche Menschen töten: aus Langeweile, aus Rohheit. Und weil es offenbar vielen Menschen egal ist, was vor ihrer Haustür passiert.
Drei rechtsradikale junge Männer folterten im Sommer 2002 einen gerade 16 Jahre alten deutschen Jungen, der ein bisschen stotterte und dessen Hosen ihnen nicht gefielen, bis er zugab, "ein Jude" zu sein -- obwohl er keiner war.
Danach wurde der Junge grausam getötet und in der Jauchegrube des brandenburgischen Dorfes Potzlow versenkt.
Noch beunruhigender als dieser Mord aber waren die Reaktionen: Da sprach ein Bürgermeister davon, so etwas komme in der Großstadt jede Woche vor. Da ließ man die Familie des Opfers links liegen und beschwerte sich, wenn Sozialarbeiter sich in die Angelegenheiten der Dorfjugend einmischten, die sich -- oft unter den Augen der Eltern -- um den Verstand säuft.
Das Verfahren gegen die drei Angeklagten offenbarte eine Verrohung, die weit über den Kreis der Täter hinausreichte. Nachbarn waren bei den Misshandlungen dabei und taten nichts.
Eltern hielten es noch nicht einmal für nötig, ihren Urlaub im Süden abzubrechen und ihren Kindern beizustehen. Ein Urteil -- so hofften viele -- müsste diese Menschen doch aufrütteln.
Verwirrendes Urteil
Doch das Urteil war verwirrend: Die drei Angeklagten wurden nicht wegen gemeinschaftlichen Mordes verurteilt, sondern nur der jüngste, der mit seinen Springerstiefeln auf den Kopf des Opfers gesprungen war.
Sein älterer Bruder wurde nur des Mordversuchs für schuldig befunden, der Dritte im Bunde durfte das Gefängnis sogar verlassen -- er habe nur schwere Körperverletzung begangen. Der Mann konnte es offensichtlich selbst nicht fassen.
Gegen ihn wird jetzt erneut verhandelt werden. Das hat der Bundesgerichtshof in Leipzig gestern entschieden, und aus diesem neuen Prozess wird der Mann vermutlich nicht in die Freiheit gehen.
Ein juristischer Fingerzeig, auch die generalpräventive, also abschreckende Wirkung von Urteilen zu beachten. Der BGH lenkt die Aufmerksamkeit aber auch auf ein verdrängtes gesellschaftliches Problem. Seit die Welle brutaler Morde an Ausländern abebbte, unter anderem wegen des Fahndungsdrucks, geht die Bundesrepublik wieder zur Tagesordnung über.
Doch die Rechtsradikalen bleiben ein Problem, gerade wenn man sie und ihre anhaltenden Taten nicht wahrhaben will. Das Wegsehen eröffnet den Extremisten Freiräume -- vor allem in den neuen Ländern.
Auf dem Land dort sind rechte Jugendliche nicht mehr die Ausnahme, sondern vielerorts die Regel. Andersdenkende arrangieren sich entweder mit ihnen oder bleiben isoliert. Auch das erklärt, warum der Mord von Potzlow lange unentdeckt blieb.
Rechtsradikalismus findet viel Akzeptanz
Überall in Ostdeutschland gibt es Zeichen, dass der Rechtsradikalismus immer noch viel Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Für die NPD kandidieren Ärzte und Handwerker.
Auch in Potzlow regt sich niemand auf, wenn der Mann von der Feuerwehr in kurzer Hose und mit SS-Runen auf der Wade herummarschiert. Und längst schon sind die Braunen nicht nur tumb -- in Brandenburg wurde gerade ein Abiturient als Kopf einer rechten Bombenleger-Bande gefasst.
Vermutlich schaut man erst wieder in die braune Ecke, wenn bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg rechtsradikale Parteien viel stärker werden, als alle vermutet haben.
Die NPD hat sich seit dem gescheiterten Verbotsverfahren erholt. Vor zwei Wochen hat sie in Sachsen ein Politfest aus dem Boden gestampft, zu dem fast 7000 Menschen kamen -- jede Hartz-Demonstration mit 200 Leuten bekommt in Politik und Medien mehr Aufmerksamkeit.
(SZ vom 20.8.2004
*für alles worte zu finden ist nicht leicht*
gleichgültigkeit ist das problem hier in deutschland |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:00 Uhr
|
|
BGH verschärft Schuldspruch zu Potzlow-Mord
19. Aug 2004 19:16
Zwei Jahre nach dem Mord an einem Schüler aus dem brandenburgischen Potzlow hat der Bundesgerichtshof das Urteil gegen drei Rechtsradikale teilweise aufgehoben und die Schuldsprüche verschärft.
Im Revisionsverfahren gegen drei Rechtsradikale, die einen 16-Jährigen zu Tode misshandelt hatten, hat der Bundesgerichtshof in Leipzig das Urteil des Landgerichts Neuruppin in Teilen aufgehoben und die Schuldsprüche verschärft.
Hohe Haftstrafen für Mord an Marinus
24. Okt 2003 12:31
Die Männer, die zum Tatzeitpunkt im Juli 2002 17 und 23 Jahre alt waren, hatten in erster Instanz wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung Haftstrafen von acht Jahren und sechs Monaten, 15 Jahren beziehungsweise eine zweijährige Jugendstrafe erhalten.
Die Staatsanwaltschaft forderte nun in dem Berufungsverfahren, alle drei Täter wegen gemeinschaftlichen Mordes zur Verantwortung zu ziehen.
Der BGH bestätigte lediglich das Urteil gegen den Mörder des Jugendlichen, den jetzt 18-jährigen Marcel S. Wegen der großen psychischer Beeinträchtigungen des Angeklagten brauche das Gericht die Höchststrafe von zehn Jahren Jugendhaft nicht ausschöpfen, hieß es.
Weitere Verhandlungen notwendig
Die beiden anderen Täter wurden nun außerdem der Körperverletzung mir Todesfolge für schuldig befunden. Das Strafmaß für den «grenzdebilen und persönlichkeitsgestörten» 24-jährigen Marco S. wurde zwar nicht geändert. Jedoch muss eine andere Jugendkammer des Landgerichts Neuruppin über eine mögliche Sicherungsverwahrung oder Unterbringung in einer Entziehungsanstalt entscheiden.
Gegen den 18-jährigen Komplizen Sebastian F. wird das Gericht erneut über die Höhe der Jugendstrafe verhandeln. (nz)
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:06 Uhr
|
|
Täter rechtsradikaler Schmierereien ermittelt
Die Polizei konnte jetzt zwei Jugendliche ermittelt, die rechtsradikale Zeichen und Parolen in einen Bus geschrieben hatten. Die Schmierereien entstanden am 22. Juni zwischen 16.55 Uhr und 17.45 Uhr während einer Linienbusfahrt von Neuruppin nach Rheinsberg. Die Täter trugen mit schwarzer Farbe im hinteren Innenbereich des Busses an Fenster und Verkleidung u.a. den Schriftzug "Heil Hitler" sowie ein Hakenkreuz auf.
Ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger, zwei Cousins aus Rheinsberg, gestanden die Tat. Sie hatten vor und während der Busfahrt Alkohol getrunken.
was soll uns das sagen ....
sie konnten nichs dafür oder wie?
*soll man lachen oder weinen?* |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:18 Uhr
|
|
Also ich blicke hier nicht durch.
@ L_Damati
Ist es eigentlich zuviel verlangt, außer ein paar einkopierten Artikeln/Zitaten auch noch ein wenig Eigengeschreibsel zu fabrizieren, so etwas wie eine ausformulierte Meinung mit Argumentation oder gar einen Anlaß für einen Diskurs zu bringen?
sweety |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:23 Uhr
|
|
(MAZ, 2.9.04) BASDORF Der 18-jährige Polizeischüler Martin M. aus Wriezen (Märkisch-Oderland) ist wegen fremdenfeindlicher Überfälle auf Asia-Imbisse suspendiert worden. Das Entlassungsverfahren sei eingeleitet worden, erklärte der Sprecher der Fachhochschule der Polizei, Karl-Heinz Rönick. Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) beklagte einen "schlimmen Einzelvorgang". Derartige Vorkommnisse und Denkweisen seien "für unsere Polizei untragbar".
Gemeinsam mit zwei Bekannten hatte der im Oktober 2003 eingestellte M. vom 20. bis 24. August fünf ausländische Imbisse mit Baseballkeulen verwüstet. Ferner hatten die geständigen Täter ein CDU-Wahlplakat beschmiert. Die Partei sei ihnen zu links, begründeten sie die Aktion.
Die rechtsradikale Bande habe offenkundig das Ziel verfolgt, Ausländer in der Region Oderbruch einzuschüchtern, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder), Ulrich Scherding. Die Behörde ermittelt wegen Sachbeschädigung. Das Motiv weist Parallelen auf zu einer inzwischen gefassten Schülerbande aus Nauen. Zwischen August 2003 und Mai 2004 hatte sie acht Brandanschläge auf ausländische Imbisse verübt. Die Generalstaatsanwaltschaft prüft, ob es sich bei der Gruppe, die einen hohen Organisationsgrad hatte, um eine terroristische Vereinigung handelt.
*prüfen prüfen prüfen...warum nicht mal was tun |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:43 Uhr
|
|
Gegen Neonazi-Strukturen und Asylpolitik
06.09.2004
(Anna Blume und Ralf Fischer, Mut gegen rechte Gewalt) In brandenburgischen Hennigsdorf bei Berlin wird am Freitag, den 03. September, um 18 Uhr gegen Rassismus demonstriert. Die InitiatorInnen der Demo erzählen im Interview, warum sie dies zum dritten Mal für nötig erachten und wie sich die lokale rechtsextreme Szene entwickelt.
Milena Hildebrandt und Stefan Tschirswitz sind zwei der Organisatoren und Organisatorinnen der diesjährigen Antirassismusdemo in Hennigsdorf.
Wie würdet ihr die Situation in Hennigsdorf beschreiben?
Milena: Auch wenn die Nazis hier keine festen Treffpunkte haben, gibt es trotzdem eine nicht zu unterschätzende Gefahr, Opfer von Übergriffen zu werden. So kann es schon mal passieren, dass zwei Nazis an dir vorbei fahren und sich spontan entschließen, dir auf die Fresse zu hauen. Auch wird man öfter angepöbelt und bespuckt. Dies passiert besonders häufig auf Rummeln und in Hennigsdorf Nord. Speziell Nord kann aufgrund seines rauen Klimas als Angstzone beschrieben werden, die von potentiellen Opfern gemieden wird.
Stefan: Nichts desto trotz muss man sagen, dass die Rechten im öffentlichen Raum weniger präsent sind als im Vorjahr. Dies liegt aber weniger an einem "Umdenken", sondern eher an einem Strategiewechsel. Sie legen momentan mehr wert auf Propaganda. So wurden im Juni diesen Jahres hier erstmals Flugblätter mit rassistischen Inhalten verteilt und antisemitische Parolen gesprüht.
Am Stadtrand Hennigsdorfs liegt das Asylbewerberheim Stolpe Süd. Durch welche äußeren Bedingungen ist das Leben der Menschen dort gekennzeichnet?
Milena: Zum einen bekommen Asylbewerber kein Bargeld, sondern sogenannte Gutscheine, die einem Wert von 70 bis 80% des Sozialhilfesatzes entsprechen. Mit ihnen müssen sie so gut wie alle ihrer Ausgaben in speziellen, meist teureren Läden bestreiten. Asylbewerber bekommen lediglich 40 Euro Taschengeld pro Monat in bar, dass sie in Läden ihrer Wahl für Dinge ihrer Wahl ausgeben können. Zum anderen leiden sie unter der, in Oberhavel besonders hart durchgesetzten, Residenzpflicht. Diese besagt, dass sie den Landkreis nicht ohne Genehmigung verlassen dürfen. Die wird aber vom Landratsamt nur bei Anwaltstermine oder Arztbesuchen erteilt.
Neben der Asylpolitik werdet ihr auf der Demo den Naziladen "On the streets" thematisieren. Welche Rolle spielt er eurer Meinung nach für die rechte Szene in Hennigsdorf?
Stefan: Der Besitzer des Ladens ist Lars Georgi. Dieser betreibt neben dem neonazistischem TTV-Versand das Label Wotan--Records, das Bands wie Spreegeschwader vermarktet. Zufälligerweise arbeitet der Sänger dieser Band - Alexander Gast - im Laden. Durch den Vertreib von neonazistischen Marken wie Masterrace Europe, den Verkauf rechter CDs und das Stellen von Räumlichkeiten für rechtsradikale Treffen bietet der Laden die Struktur, die für die Etablierung und Stärkung einer rechtsradikalen Szene notwendig ist.
Ihr habt schon im Vorjahr eine Demo zur Asylpolitik und dem Laden "On the streets" gemacht. Was hat sich seitdem verändert und was hat euch bewogen, diese Demo zu wiederholen?
Milena: Zwar war die Resonanz auf die letzte Demo äußerst positiv und es wurde eine zivilgesellschaftliche Initiative für eine öffentliche Kampagne gegen den Laden gestartet, aber trotzdem hat sich an der Situation der Asylbewerber, dem Alltagsrassismus und dem Problem mit den Nazi-Strukturen vor Ort kaum etwas verändert.
Stefan: Wir fordern von den Politikern vor Ort nicht nur verbale sondern auch strukturelle bzw. finanzielle Unterstützung und schließlich politische Konsequenzen, die sich aus der Situation vor Ort ergeben, da dies bis jetzt nicht geschehen ist, demonstrieren wir dieses Jahr wieder.
Die 3. Antirassismus-Demonstration startet am Freitag, dem 3. September 2004 um 18 Uhr am KZ-Denkmal am Bahnhof Hennigsdorf.
rechte sammeln sich machen aus angst nichs...fahren abens mit rechte parolen und liedern nach hause..polizeri protokoliert das nur |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:51 Uhr
|
|
350 gegen Rechts
09.09.2004
Etwa 350 Menschen demonstrierten am vergangenen Freitag in Hennigsdorf nördlich von Berlin gegen Neonazis und Rassismus. Aufgerufen hierzu hatten die Antirassismuslobby, der Hennigsdorfer Ratschlag sowie einige andere Organisationen. Neben der Asylpolitik wurden die lokale Naziszene um dem Laden "On the streets" sowie rechtsradikale Übergriffe der jüngsten Vergangenheit thematisiert. Die Veranstalter werteten die Demonstration als Erfolg. Besonders erfreulich sei die rege Beteiligung von Jugendlichen, berichtet Stefan Tschirswitz, einer der Organisatoren. Er bedaure jedoch dass sich kaum Ältere beiligten. Auch den Bürgermeister, der letztes Jahr noch mitdemonstrierte, habe er besonders in Hinblick auf die Übergriffe der letzten Wochen vermisst. Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle. Im Anschluss fand ein antirassistisches Rockkonzert im örtlichen Jugendklub "Conny Island" mit den Bands "The Hash", "Ultima Frontiero" und "Scheuch" statt
eine aussager der polizei fehlt hier noch
GEHT AUF DEN HOF SONST FAHREN WIR WIEDER
das war beim conny island
waren mag keiner unsere freunde und helfer???? Geändert am 17.09.2004 um 09:01 Uhr von L_Damati |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 08:53 Uhr
|
|
ich glaub meine meinung ist in fast oder besser gesagt fast unter jeden artikel...zu finden...
nun augen auf im verkehr sonst verliert man denn durchblick |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 09:00 Uhr
|
|
| zum zeiten sollen diese artikel vieleicht zum nachdenken anregen... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 09:04 Uhr
|
|
was haltet ihr von diesen artikel?
sind die strafen gerecht? |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 17.09.2004 um 21:06 Uhr
|
|
wie wäre es mit vier jahren sozialdienst ?
*reichtz seiden nen riegel toblerone zur nervenberuhigung ;-) |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 07:25 Uhr
|
|
nun wollt ich mich mal drüber äussern...
eigendlich dachte ich ein paar meinungen wirden mich erreichen...
ok mach ich mal denn anfang und wer will hinterher!
beides sinbd radikale ob rechs oder links...
doch darum geht es nicht jene gehen ihren weg...und haben und vertretten eine feste meinung...
ob eine bessder als die andere?
ok aber wer zeigt mehr gewalt..rechs links?
ich glaube rechs...weil ich der meinungbin linke auch wenn nur mode punks pöckeln keinen andern an...sie hören ihre musik und tragen ihre sachen und sind zufrieden mit der welt...und sich selbst...(vielleicht pökeln sie rechte an *schulterzuckt* wer wirde das nicht gern tun?
nun die rechten....sie trinken drei bier und sind voll oder tun so...dann gehen sie auf die strasse mit 6 bis 10 leute....ihre glatze leuchtet..die teuren sachen frisch gewaschen draussen 25grad und sie tragen ihre bomberjacke *gg*das ist wichtig weil sie dadurch breit aussehen...schnell noch ein döner bei ali holen und los geht...sie suchen meist einen allein...wenn geht noch ein schmächtigen und was passiert...alle hauen einmal zu und freuen sich...gehen denn wiede nach haus weil die springer sibnd dreckig bei ali vorbei und rufe wie scheiss türke verpiss dich hier....denne gehen sie weiter rufen ihre parolen...und putzen zu haus schuhe bei ein bier...
ich für mich muss sagen die linke seite gefällt mir besser..
und nun zu denn strafen...meine beiträge oben...
rechte haben vorstrafen register ohne ente...doch angeblich scheiss elternhaus,sind alkoholiker,haben kinder(warum auch immer) und ne scheiss vergangenheit...
ihre strafe deshalb arbeitsstunden...für sachen wo normale menschen ein halbes jahr ab gehen wirden die nur ein viertel ihrer vorstrafen haben... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 07:27 Uhr
|
|
| wer anderer meinung is sollte diese mal schreiben sind bestimmt recht intressant! |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 07:27 Uhr
|
|
| wer anderer meinung is sollte diese mal schreiben sind bestimmt recht intressant! |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 15:29 Uhr
|
|
Wie Süß ich bin ganz vorne mitmarschiert, übrigens waren das keine "Neonazis" sondern Größten teils Skinheads
Es waren auch keine Blöden Parolen es waren Lediglich Äusserrungen die der Warheit entsprechen
Es ging nicht um irgendwelches Ausländer Raus gebrülle, nee auch nix über "Wir wollene ich Reich" sondern es war schlicht eine Demo um den Scheissern in Berlin zu zeigen das es eben doch noch Deutsche gibt die sich das nciht Gefallen lassen und auf die Straße gehen
Davon ab ging das ganze Friedlich vons tatten wir waren danach noch unterwegs ohne "Polizeischutz" und da wurd ekeien Scheibe eingeschlagen und keien Ausländer zusammengeshclagen..nein wir haben Getrunken und Diskutiert mehr nich^^..was man von anderen Demos nicht behaupten kann
*Heul* Damati was ist ein Faschist? Ein gegen den Staat gerichteter Mensch, Grob umschrieben also Ist unter dem Begriff "Fascho" bald jeder Bürder gemeint Geändert am 20.09.2004 um 15:30 Uhr von _DarkRenor_ Geändert am 20.09.2004 um 15:33 Uhr von _DarkRenor_ Geändert am 20.09.2004 um 15:38 Uhr von _DarkRenor_ |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 16:18 Uhr
|
|
*gg* das renor.... sag mal wo bist du mit gewandert...das wirde mich mal intressieren...
welche demo meinst du????
von denn paar die ich hier aufgezählt habe |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 16:20 Uhr
|
|
*gg* das renor.... sag mal wo bist du mit gewandert...das wirde mich mal intressieren...
welche demo meinst du????
von denn paar die ich hier aufgezählt habe |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 17:20 Uhr
|
|
Renor, genau so stell ich mir die marschierende Bande vor.
Für irgendwelche zweifelhaften "deutschen Werte" eintreten wollen, aber nicht in der Lage sein die deutsche Rechtschreibung und Grammatik anzuwenden.
Ich für meinen Teil kann nur für Dinge eintreten die ich auch verstehe und beherrsche... |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 20.09.2004 um 18:54 Uhr
|
|
selbst wer die grammatik nicht beherrscht, hat sein recht, seine meinung, wie auch immer kundzutun, oder ? @ welles
ich hab die aussage gut verstanden, - du nicht ? ;-) |
|
|
|
|
|
|
Top
|