Auf den Beitrag: (ID: 41511) sind "34" Antworten eingegangen (Gelesen: 2038 Mal).
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Nutzer: Gibs0nSG
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geschrieben am: 05.05.2004    um 21:24 Uhr   
exakt :-)
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Nutzer: Weltenseglerin
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geschrieben am: 05.05.2004    um 23:50 Uhr   
Stimmt...allerdings ist "verliebt sein" noch lange nicht "lieben".
Hegel hat diese äußerst bedeutende Frage damit beantwortet: "Liebe ist sich selbst finden im anderen". Das rückt die Perspektive zumindest wieder auf alle Teilhabenden und macht Hingabe nicht gleich zu einer(Selbst-)Aufgabe.

Welten
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Nutzer: Gibs0nSG
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geschrieben am: 06.05.2004    um 19:48 Uhr   
oder so
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Nutzer: Motte07
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geschrieben am: 06.05.2004    um 20:21 Uhr   
Ich denke, dass jeder Mensch "Liebe" anders definiert.
Manche halten es für Liebe, wenn sie jemanden begehren oder ihm hörig sind. Was Liebe ist muss man für sich alleine herausfinden, das empfindet wohl jeder Mensch anders.
"Mitleid ist die höchste Form der Liebe - vielleicht die Liebe selbst."
(Verfasser fällt mir grad nicht ein..menno) aber den Spruch find ich gut.



Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin!
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Nutzer: Weltenseglerin
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geschrieben am: 06.05.2004    um 21:02 Uhr   
"...und jede Liebe die nicht Mitleid ist, ist Selbstsucht." Es klingt mir sehr nach Schopenhauer - ich bin mir allerdings nicht ganz sicher. Ganz davon abgesehen, darf man die Genese des "Mitleid"-Begriffes nicht außer Acht lassen.
Und sicherlich - jeder sollte für sich selbst klären, was er unter Liebe versteht. Vielleicht sollte man auch von dem Versuch einer Definition des Begriffes abgehen, sondern lediglich nach der Charakterisierung einer gewissen Entität, die wir als Liebe empfinden, fragen. Vielleicht sollte man sich auch grundsätzlich Fragen, wieso der Mensch auf der Suche nach Begrifflichkeit für solche Phänomene ist? Vielleicht bezieht sich eben darauf Sartre, wenn er sagt : "Die Liebe als ursprüngliche Beziehung zu Anderen ist die Gesamtheit der Entwürfe, durch die ich diesen Wert zu realisieren trachte."??? Fragen über Fragen - aber eine äußerst interessante Thematik!

Welten
Geändert am 06.05.2004 um 21:03 Uhr von weltenseglerin
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Nutzer: cyberpit
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geschrieben am: 07.05.2004    um 10:51 Uhr   
(zitat)Ich denke, dass jeder Mensch "Liebe" anders definiert.
Manche halten es für Liebe, wenn sie jemanden begehren oder ihm hörig sind. Was Liebe ist muss man für sich alleine herausfinden, das empfindet wohl jeder Mensch anders.
"Mitleid ist die höchste Form der Liebe - vielleicht die Liebe selbst."
(Verfasser fällt mir grad nicht ein..menno) aber den Spruch find ich gut.



(/zitat)

goethe liebstes mottchen
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Nutzer: Maxie
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geschrieben am: 07.05.2004    um 11:03 Uhr   
Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried



Die wirkliche Liebe beginnt,
wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.

Antoine de Saint-Exupery



Liebe besteht nicht darin,dass man einander ansieht ,
sondern,
dass man in die gleiche Richtung blickt.

Antoine de Saint-Exupery


Maxie
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Nutzer: Elwyn
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geschrieben am: 07.05.2004    um 16:52 Uhr   
Wenn ich an dieser Stelle mal mein Lieblingsfilmzitat anbringen dürfte:

"Liebe? Überschätzt. Hormontechnisch gesehen nicht mehr, als haufenweise Schockolade zu vertilgen."

Dies entspricht ziemlich genau meiner Meinung ist dürfte einige Leute provozieren, die den Thread vielleicht nicht ordentlich durchgelesen haben. Have fun^^

Elwyn
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Nutzer: abnegatio
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geschrieben am: 07.05.2004    um 18:41 Uhr   
Die Liebe ist eine Fehlgeburt. Wer versucht, sie dennoch großzuziehen, muß viele Entbehrungen auf sich nehmen und eine Menge Geduld aufbringen. Nur um dann eines Tages schmerzhaft festzustellen, daß sie längst tot ist...
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