| "Autor" |
Deutsches Bildungssystem |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 13:18 Uhr
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Wunderschönen! Oder eher Unerfreulichen...
Ich habe gerade in Gesundheitserziehung einen blauen Brief bekommen. DieBerufsschule meint, dass meine Leistungen in diesem Fach nicht ausreichend wären. Super, gel? Ich will euch mal was sagen! Wir haben in diesem Fach einen neuen Lehrer bekommen. Und davor standich durchgehend 2 in diesem Fach. Und nun stehe ich, also seit dem Lehrerwechsel 5. Geil, was? Ich bin stinksauer. Mit einer 5 kann man auf der Berufsschule sitzenbleiben. Und das würde bedeuten, dass die Arbeit, die ich gestern geschriebn habe, wenn sie eine 5 wird, ich sitzenbleibe. Ähm ..ich frage mich: Wo bleibt das Schulsystem, das alle Lehrer dazu verpflichtet eine einheitliche Berwertungstabelle zu benutzen? Damit keiner sagen kann, ja ich kann nichts dafür, wenn die Frau X oder der Herr Y anders bwertet wie ich. Stattdessen werden Millionen von Euros in die Wirtschaft gesteckt, was sowieso nichts bringt. Und zudem werden noch Bildungsgelder gekürzt. Die deutschen Politiker kürzen imme rda, wo es am Nötigsten gebraucht wird. Ich arbeite im Kindergarten und wir können nur noch das kaufen, wasunbedingt gebraucht wird. Also nicht auf Vorrat, sondern, wenn es gebraucht wird, kann es dann gekauft werden. Ich meine ... so geht das doch nicht. Wenn man sagt, heute möchte ich etwas basteln, dann möchte ich das heute machen und nicht dann, wenn es gekauft wird. Oder wie seht ihr das?
Yours, brained (sehr enttäuscht). |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 14:05 Uhr
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Hi brained,
sorry, dass ich nun nicht auf deinen ganzen Text eingehen werde, aber ich habe eine Frage. Du scheinst doch ein duales Ausbildungssystem zu machen oder?! Also Arbeit & Berufsschule. Seit wann bleibt man in der Berufsschule sitzen, wenn man eine 5 hat? Die Schule interessiert keinen Menschen in der Ausbildung. Du machst am Ende Prüfungen, wo du bestimme Prozentzahlen in den relevanten Fächern bekommst und daraus resultiert deine Note. Also soviel ich weiß, kannst du in der Schule überall 5en haben, solange das Unternehmen im dem du arbeitest damit kein Problem hat. Am Ende wird abgerechnet und zwar in der IHK/IKK und nicht in der Schule!
Oder nicht?!
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 14:06 Uhr
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(zitat)Deutsches Bildungssystem (/zitat)
für`n Arsch. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 16:07 Uhr
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(zitat)(zitat)Deutsches Bildungssystem (/zitat)
für`n Arsch.(/zitat)
Verdammt, das wollte ich auch grad sagen
ForenUser |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 16:56 Uhr
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| wenn du schon bei den (angeblich) so niedrigen deutschen standarts so schlecht bist, wie wäre es dann im ausland? naja ich mag diese "wegen dem neuen lehrer, der mich nicht mag, habe ich jetzt eine schlechtere note" argumentation nicht. gute leistungen kann auch ein lehrer höchstens in eine befriedigende leistung runterwerten, wenn er es drauf anlegt! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 16:57 Uhr
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(zitat)Hi brained,
sorry, dass ich nun nicht auf deinen ganzen Text eingehen werde, aber ich habe eine Frage. Du scheinst doch ein duales Ausbildungssystem zu machen oder?! Also Arbeit & Berufsschule. Seit wann bleibt man in der Berufsschule sitzen, wenn man eine 5 hat? Die Schule interessiert keinen Menschen in der Ausbildung. Du machst am Ende Prüfungen, wo du bestimme Prozentzahlen in den relevanten Fächern bekommst und daraus resultiert deine Note. Also soviel ich weiß, kannst du in der Schule überall 5en haben, solange das Unternehmen im dem du arbeitest damit kein Problem hat. Am Ende wird abgerechnet und zwar in der IHK/IKK und nicht in der Schule!
Oder nicht?!
Steven(/zitat)
Doch Steven, ich mach ja wie gesagt Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung. Wenn ich in Wirtschaft nun ne 5 hab ist das Jahr für mich gelaufen. Egal, ob ich überall anders ne 1 hab. In Berufsschulen ist das spezifische Fach (bei mir Wirtschaft) hauptentscheidend für das bestehen des Schuljahres. |
| "Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 17:30 Uhr
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Abitur und die Berufsschule in einer Berufsausbildung ist nen kleiner Unterschied. Ich weiß, dass in meiner Berufsschulklasse auch eine Dame eine 5 in Rechnungswesen hatte und deshalb noch lange nicht sitzengeblieben ist und ich habe auch noch nie von irgendjemandem gehört, dass sich seine Ausbildungszeit verlängert hat, weil er wegen schlechten Noten sitzengeblieben ist! Höchstens wenn er am Ende die Abschlussprüfungen versaut hat. Soweit ich das weiß, ist das Schulzeugnis lediglich eine Wissensstand für den Betrieb. Klar am Ende bekommt man auch ein Abschlusszeugnis von der Schule, aber das hat nichts mit dem Abschneiden bei den IHK-Prüfungen zu tun.
Und so wie ich das aus dem Text von brained lese, macht er/sie ja eine Berufsausbildung und kein Abitur & Co.
Also jedenfalls ist das so, wie ich es weiß und kenne. Ich hatte nie Versetzungsprobleme und kenne, wie gesagt, auch niemanden der in der BS sitzengeblieben ist!
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 17:50 Uhr
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also dass die Lehrer für die Noten auf jeden Fall mitverantwortlich sind, sollte nicht bestritten werden. Selbst wenn der Lehrer nicht nach Beliebtheit geht, manche Lehrer können den Stoff eben rüber bringen, andere nicht.
Aber an unserer Schule (auch noch en Gymnasium) merkt man auch, dass Lehrer auch nach Lieblingsschüler und nichtLieblingsschüler entscheiden. Zwei Schülerinnen aus meiner Klassenstufe haben zusammen eine Mappe ausgearbeitet und dann abgegeben (jeder eine Mappe, in der aber das selbe drinstand) und eine der Schülerinnen bekam eine bessere Note (wenn ich mich recht erinnere sogar ZWEI Leistungseinheiten höher) als die andere. In ein und dem selben Kurs. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 18:00 Uhr
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Achja,
kann mich becci nur anschließen, egal wie sehr einen der Lehrer mag oder hasst, von einer zwei auf eine fünf abzurutschen kann letztendlich nicht nur an der fehlenden Sympathie liegen.
Das dich der Leistungsabfall enttäuscht liegt nahe und ist sicherlich für alle nachvollziehbar.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von der Notengebung, was Berufsschulen, Wirtschaftsgymnasien, staatliche Schulen etc. betrifft nicht sehr viel Ahnung habe, da ich mein ganzes Leben auf private Schulen gegangen bin.
Bewertungen von erbrachten schriftlichen Leistungen unterliegen, zumindest ab der Oberstufe, einem Notensystem, dass vom Oberschulamt herausgegeben wird und der Punkte/Noten-Skala des Abschlusses entspricht. Ob sich die Lehrer daran halten oder nicht, ist ihnen (leider) selbst überlassen. Jedoch kann man davon ausgehen, dass sich der Lehrkörper an die vorgegebenen Tabellen hält, um eine möglichst realistische Einschätzung über die erbrachte Leistung zu geben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch ein entsprechendes Notensystem für die Berufsschule gibt. Somit wäre also eine von dir verlangte, einheitliche Bewertungstabelle gegeben. Ob sich deine Lehrer daran halten oder nicht - wirst du nur durch Nachfragen herausfinden ;-).
Letztendlich sind einige Unterrichtsfächer sicherlich viel einfacher zu bewerten als andere. In Mathematik z.B. gibt es nur "richtig" oder "falsch", in Deutsch kann ein Interpretationsaufsatz zwar logisch begründet sein (wofür man auch Punkte bekommen würde), wenn die Thesen allerdings unrealistisch sind oder dein Schreibstil dem Leser nicht gefällt, wirst du niemals die volle Punktzahl bekommen.
Wie auch immer, ich weiß nicht mal genau was Gesundheitserziehung für ein Fach sein soll oder ob die Benotung gerecht oder ungerecht ist.
Ich kann dir nur raten, zudem dein Schulabschluss davon abhängt, ein sachliches Gespräch mit deinem Lehrer zu führen, dir seine Benotung erklären zu lassen, und falls du es dann noch immer als ungerecht empfindest, höhere Instanzen einzugehen, in dem du z.B. einen anderen Fachlehre bittest deine Klausur durchzugehen, dich an den Stufenbetreuer oder notfalls an den Direktor wendest.
Und alles in einem glaube ich auch nicht, dass das deutsche Bildungssystem (zumindest nicht hier in Baden-Württemberg) "fürn'n Arsch ist", und wie sagen Lehrer doch so schön..."man lernt immer fürs Leben, und nie etwas umsonst" ;)...
my opinion |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.05.2004 um 18:13 Uhr
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das mit dem leistungsabfall kenne ich .. unsere chemieleistungskurslehrerin liebte und mehrte sich, und wir bekamen nen neuen vor die nase gesetzt .. ich rutschte von 14 auf 6 punkte runter und schaffte es im 2. halbjahr der 13 inkl. abi dann noch auf 8 .. futsch war das schöne 1er abi .. naja .. das zeugnis sieht genial aus .. in allen fächern 13 bis 15 punkte .. nur in chemie-leistung 8 .. tolle wurst .. chemiestudium ade ..
mein einziger trost ist, dass damals der ganze kurs abrutschte .. und es lag am lehrer .. er konnte den stoff einfach nicht gescheit rüberbringen ..
V. |
| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 07:16 Uhr
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Wundeschönen!
Sorry, mir fehlt gerade die Zeit, um alle szu lesen. Hole ich noch nach.
@ Steven: Ähm, das was TomWelles gesagt hat, stimmt schon, denn mit einer 5 und alles andere 1 kann ich sitzenbleiben.
@ alienbecci: Hm .. ich habe nicht gesagt, dass der Lehrer mich nicht leiden kann. Im Gegenteil. Aber er bewertet mich nicht ausreichend, obwohl er nicht eine schriftliche Leistung von mir gesehen hat. Denn Arbeiten und so haben wir erst nachedem wir die "blauen Briefe" bekommen haben, geschrieben. Und das lasse ich mir nicht gefallen. Wenn ich wegen dem sitzenbleibe, darf ich die Ausbildung nicht weitermachen, denn dann würde ich statt eigentlich 4 Jahren, 5 Jahre brauchen, weil ein Jahr dazukommt ab nächstes Jahr.
Ich werde auf jeden Fall da gegen angehen und sehen, was ich tun kann. Werdeheute mal einen Termin bei meiner Klassenleiterin besorgen.
Danke für die Meinungen. Ist interessantes Thema.
Yours, brained. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 11:55 Uhr
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Also ich schließe mich da größtenteils geminga an. Sicher gibt es unterschiedliche Bewertungen bei unterschiedlichen Lehrern. Das liegt zum einen daran, dass manche Leistungen eben nicht so einfach einheitlich zu bewerten sind und zum anderen vielleicht auch zu einem gewissen grad am Verhältnis von Schüler zu Lehrer. Was ich nicht glauben kann, oder zumindest als Ausnahme ansehen würde sind so Geschichten, bei denen es derart krasse und angeblich unbegründete Unterschiede in der Notengebung gibt. Wenn tatsächlich so ein Fall auftreten sollte, bleibt einem aber durchaus die Möglichkeit dagegen vorzugehen. Vom Gespräch mit dem Fachelehrer, über den Klassenlehrer bis hin zum Oberschulamt, stehen diverse Möglichekiten zur Verfügung. Und man sollte sie gegebenenfalls dann auch in dieser Reihenfolge nutzen.
Gleich das Schulsystem als beschissen abzustempeln ist zwar zur Zeit in Mode, dient aber meiner Ansicht nach oft nur dazu, die Verantwortung für eigene schlechte Leistungen abzuladen.
MfG
BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 12:07 Uhr
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(zitat)in allen fächern 13 bis 15 punkte .. nur in chemie-leistung 8 .. tolle wurst .. chemiestudium ade ..
V.(/zitat)
Noch was dazu. Also wenn du kontinuierlich 13-15 Punkte in allen Fächern und sonst nur die 8 in Chemie hast, dürfte dein Abi-Schnitt ja dennoch recht gut sein. Da es bei der Bewerbung an der Universität keinen interessiert, was für Noten in welchen Fächern du hast, sollte deinem Chemiestudium also nichts mehr im Weg stehen. Zumindest hier in Berlin reicht dafür ein Notenschnitt von 2,3 oder 2 Wartesemester. Schlechter kann dein Schnitt nicht sein, wenn du wirklich diese Notenverteilung hast.
MfG
BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 12:35 Uhr
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Black Shot, gehst du noch zur Schule?
Wenn ja, wüsstest du, was da so abgeht und dass die Schüler durchaus nicht immer gerecht behandelt werden. Natürlich liegt es nicht nur an den Lehrern, aber es fällt auch immer schön einfach zu sagen, die Schüler seien nur zu faul und wollten alles auf die Lehrer schieben.
Zum anderen gehört zum richtigen Lernen auch richtiges Verstehen und es gibt viele Lehrer an unserer Schule, die den Stoff einfach nicht Schülergerecht rüberbringen, Bei Nahfragen verhalten sie sich wie Politiker: reden genau dasselbe in grün nochmal daher. Fragt man öfter nach, werden sie sauer.
Zum anderen gibt es Lehrer, die einen unglaublichen Druck auf die Schüler ausüben, indem sie diese für schlechte Leistungen total runtermachen und manchmal sogar anschreien, ich rede aus eigener Erfahrung. Das fördert die Leistungen auch nicht besonders.
Ich will damit nicht bestreiten, dass es Schüler gibt, die von ihrer Stellung als Lieblingsschüler profitiert haben, dann bei einem anderen Lehrer schlechter geworden sind und das auf den Lehrer, nicht auf ihre Leistung schieben.
Aber es sind doch nicht alle Schüler gleich und wenn der gesamte Klassendurchschnitt bei einem neuen Lehrer schlechter wird, sollte das doch zu denken geben! Denn dass eine ganze Klasse plötzlich stinkendfaul wird, halte ich für sehr unwahrscheinlich. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 15:33 Uhr
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Nein, ich gehe nicht mehr zur Schule. Es ist allerdings noch nicht so lange her, dass ich mich nicht mehr erinnern könnte, wie es damals war. Ich weiß durchaus, dass Schüler nicht immer gerecht behandelt werden. Ich habe auch nie behauptet alle Schüler seien nur Faul und würden alles auf die Lehrer schieben. Es gibt gute Lehrer, schlechte Lehrer, Lehrer die Druck ausüben, die unfreundlich sind, Lehrer die sich nicht durchsetzen können, Lehrer die beliebt sind, die freundlich sind, alles richtig. Ist aber alles eine Folge daraus, dass Lehrer auch Menschen sind und nicht aus dem achsoschlechten deutschen Bildungssystem. ICh weiderhole mich hier gerne nochmal: Es gibt sicher Fälle in denen solche unerklärlichen diskrepanzen in der Bewertung auftrenen. Aber dann muss man halt etwas dagegen tun, anstatt über das Bildungssystem zu jammern. Ich selbst habe sowas in meiner Oberstufenzeit erlebt. Wir haben damals in der zwölften Klasse eine neue Chemie-LK-Lehrerin bekommen und die war grottenschlecht. Dazu kam, dass sich nie ein gesundes Verhältnis zwischen der Klasse und ihr entwickelt hat. Da ist dann auch der Klassendurchschnitt abgerutscht. Unsere Klassensprecher haben sich darauf mit dem Vertrauenslehrer, dem Direktor und jener Lehrerin auseinandergestzt und im zweiten Halbjahr bekamen wir eine andere Lehrkraft. Fertig. So einfach. Wenn also wirklich so ein Fall vorliegt, kann man etwas unternehmen. Wenn man sich dann aber nur hinstellt und über die Lehrer und das Bildungssystem flucht, dann verleitet mich das zu der Annahme, dass die Fakten in Wirklichkeit ein wenig anders liegen und bei genauerem hinsehen klar würde, dass da eben doch nur jemand zu Faul war, seine Hausaufgaben zu machen.
BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 16:06 Uhr
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| Über nen Lehrerwechsel aufregen, hilft einem auch nicht viel. Hatte in der Vergangenheit da auch gewisse probleme. Eigentlich hilft dir da nur, die Fehler bei dir selbst zu suchen und dich dann auf den Hosenboden zu setzen und an deinen Problemen zu arbeiten. An den Lehrern kannste wenig arbeiten, aber an dir! Heulen bringt eh nix... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 19:10 Uhr
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| Ich denke nicht, dass ich an mir arbeiten muss. Ich lerne täglich und mehr kann ich nunmal nicht tun. Sorry. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 19:13 Uhr
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| vielleicht "lernste falsch"?!? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2004 um 21:59 Uhr
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Hm .. nein kann nicht sein. Ähm ich habe da mal mit ein paar Freunden der Familie drüber gesprochen. Es darf gar nicht sein, dass ein Lehrer drei Noten schlechter gibt innerhalb eines Jahres, denn er darf nur zwei. Also dürfte er mir gar keinen Brief schicken. Und das hat mir jemand gesagt, der Ahnung von Schule hat. ;)
Hm .. nagut. Werde dann morgen weiterforschen. *g* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.05.2004 um 21:45 Uhr
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blackshot .. als ich abi machte, brauchte man noch einen numerus klausus von 1,1 für ein chemiestudium .. ist schon etwas länger her ..
V. |
| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.05.2004 um 01:45 Uhr
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was war denn der grund für den absturz ? @ brained
*tätscheltz dat unschuldslamm |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.08.2004 um 21:55 Uhr
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Die Frage des Threadstarters ist eine wirklich gute.
Ich habe auch den Schulabschluß nicht geschafft wegen Rechnungswesen. Ich stand nie wirklich gut in dem Fach. Bis zur 9. Klasse auf 4. Aber eine gute 4.
Aber als wir im letzten Schuljahr einen neuen Lehrer bekamen - der wohl gemerkt von seinem eigenen Fach wirklich keine Ahnung hatte - hatte ich eine 6 im Zeugnis. Naja. Ob es an der Benotung liegt oder am Lehrer...jedenfalls ist das das am strengsten benotete Fach überhaupt. Dann setzt man doch keinen solchen Lehrer ein!
Wie auch immer, deswegen kein Abschluß. Karma.
Mr Lyle |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.08.2004 um 22:06 Uhr
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| wdas tut mir echt leid mit deinem verpassten abschluß! wie weit warst du aber selbst schuld an deiner sechs? wenn du ne gute 4 vorher hattest, warst du jetzt auch nicht so die leuchte in dem fach. ein lehrer macht verdammt viel aus! ich hatte auch mal richtig pech mit einem lehrerwechsel, aber ich hasse es, wenn leute immer nur die fehler bei anderen menschen suchen und vergessen, dass sie mindestens ebenso fehler gemacht haben müssen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.08.2004 um 22:09 Uhr
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Eine Leuchte war ich nicht. Kann sein, aber es fällt verdammt auf wenn man dann 2 Noten schlechter wird und der Lehrer jeden Schüler im Unterricht fragt ob er selbst irgendwas falsch gemacht hat!
Jetzt sag du mir nochmal, daß wäre MEINE Schuld gewesen! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.08.2004 um 23:01 Uhr
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| ungewöhnlich ist es schon, aber so eine frage find ich allein noch nicht bedenklich! kommt jetzt drauf an, inwiefern er das rübergebracht hat. ok, der lehrer scheint ne ziemliche niete gewesen zu sein, aber du kannst ja auch niemandem weiß machen, dass er dir ne 6 gegeben hat, weil du garantiert keine fehler gemacht hast....!! Hast du dich beim Direktor wegen dem Lehrer beschwert?? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.08.2004 um 00:30 Uhr
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