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Auslandseinsatz in Afghanistan: mein Freund geht hin |
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geschrieben am: 09.06.2004 um 13:33 Uhr
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Hallo!
Nun, ich muss endlich mal loswerden, was mich seit Wochen belastet.
Mein Freund wird im September für 4 Monate einen Auslandseinsatz in Kabul/Afghanistan absolvieren. Er hat sich extra für diesen Einsatz 2 Jahre als Zeitsoldat verpflichten lassen.
Nun sind wir erst seit ein paar Monaten zusammen, und die Sache mit Afghanistan war bereits vor meiner Zeit beschlossene Sache.
Das ist auch nicht das eigentliche Problem, denn ich würde seinen Entscheidungen nie im Wege stehen wollen. Er kann tun und lassen, was er will.
Das Problem liegt darin, dass ich mich, seit ich weiss, dass es sicher ist, unwohl fühle. Ich mache mir Sorgen, was wäre, wenn ihm etwas passiert. Wie ich 4 Monate ohne ihn auskommen soll... Er wird weder an seinem Geburtstag, an Weihnachten, noch an Silvester hier in Deutschland sein.
Ich denke immer wieder drüber nach, mache mir grosse Sorgen, obwohl er noch nicht mal weg ist. Es sind ja auch noch über 2 Monate bis dahin.
Ich mag ihm das allerdings auch nicht alles sagen, denn er soll ja nicht meinetwegen ein schlechtes Gewissen bekommen, immerhin hat bestimmt auch er mit der Trennung zu kämpfen.
Meine Frage an euch ist nun, hat jemand von euch schon Erfahrungen mit langen Trennungen oder Auslandseinsätzen und wie kann man die Sehnsucht und die vielen Sorgen bekämpfen?
Eine männliche Meinung fände ich auch schön!
die
missy |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.06.2004 um 13:55 Uhr
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Ich finde, dass du ruhig das alles mit ihm besprechen solltest. Er geht freiwillig dorthin, aber denoch ist er von euch beiden derjenige, der die A.rschkarte gezogen hat. Wenn eure Liebe groß genug ist, schafft ihr das.
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| Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.06.2004 um 14:21 Uhr
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| mhh ich bin kein mann, aber ich habe erfahrungen mit auslandeinsätzen. Mein bester Freund ist die letzten 3 jahre mit unterbrechungen im kossovo... wenn du meinst, ich kann oder soll mit dir ein bissi drüber quatschen: peccilie@lycos.de |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.06.2004 um 15:11 Uhr
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Hallo Missy! :o)
Am Standort deines Freundes (Kaserne) müsste es eine sogenannte Familienbetreuungszentrale geben. Ich habe selbst keine Erfahrung mit diesen Leuten da gemacht, aber ich hörte während meiner Dienstzeit durchaus Gutes davon. Diese Einrichtung ist dafür da, um den Ehefrauen, Kindern, Eltern und soweit ich weiß auch Freundinnen der Soldaten, die im Einsatz sind, gewisse Hilfe anzubieten. Wie die genau aussieht, weiß ich leider nicht.
Wie gesagt, ich kann persönlich nichts darüber sagen, aber spreche doch einfach mal deinen Freund darauf an. Ansonsten kann ich dir garantieren, dass euer beider Telefonrechnung während dieser vier Monate ganz schön steigen wird. ;o)
Respektiere seine Entscheidung und mache es ihm nicht unnötig schwer; das hast du ja selbst eingesehen. Aber sprich auch offen über deine Ängste und sucht dann gemeinsam nach einer halbwegs erträglichen Lösung.
Mir bleibt nur, dir alle Kraft für diese Zeit zu wünschen und deinem Freund einen sicheren Einsatz und eine gute Heimkehr. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.06.2004 um 20:11 Uhr
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hey du...
...ein guter freund und auch verwandter ist seit november im kosovoeinsatz.. wir haben seitdem nichts mehr von ihm gehört.. auch waren adnere freunde von mir bereits in aghanistan zum ensatz gewesen. es wird hart sein die zeit. ohne zweifel. doch du solltest zu ihm ehrlich sein. wenn du dihc gespielt locker gibst könnte er es auch falsch versteehen "sorgt sie sich nicht um mich?... bin ich ihr nciht wichtig, dass sie es so wegsteckt?.. wird sie wenn ich wiederkomme noch da sein für mich?"... rede mit ihm offen. und wenn du seine entscheidung akzeptierst, dann mache ihm auch das deutlich. vor allem nehmt euch für das gespräch zeit und nciht zwischen tür und angel.
ich wünsche euch alles Gute |
Alles, was ich will, ist alles.
Alles, was ich geb, ist alles.
denn ich seh ein ziel vor mir, alles würd ich tun dafür
einfach alles, alles trau ich mir zu -
denn alles und noch mehr bist du
alles, was ich brauch, ist alles
alles geb ich auf, für alles
alles hat auf einmal sinn,
denn alles führt mich zu dir hin
einfach alles, einfach alles trau ich mir zu
denn alles auf der welt
bist du. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.06.2004 um 23:21 Uhr
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| Ich schließe mich da Yazi an...mein Freund und ich hatten auch schon überlegt, ob er sich nicht verpflichten lässt und wir dann in die nähe der Kaserne ziehen, weil der Job ja eigentlich nicht schlecht ist. Wir lassen es aber, seit er von seinem boss gesagt bekommen hat, dass er einmal ins ausland müsste...ich verstehe dich...ich kann nicht genau sagen, warum, aber ich weiß es halt...sprich wirklich mit ihm darüber, über deine gefühle, etc. weil er dann erstens sieht, dass du dir wirklich gedanken machst und er dich auch trösten kann... aber wenn ihr euch wirklich liebt, dann werdet ihr es wohl überstehen...irgendwie schafft man sowas doch immer, nicht wahr? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 05:03 Uhr
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Ich weiß zwar, dass meine Ansicht diesbezüglich nicht gerade populär ist, aber ich äußer sie dennoch mal: wer sich freiwillig für einen auslandseinsatz der bundeswehr meldet, ist reichlich bescheuert. glaubt dein freund vielleicht, dass er dort mitten im nirgendwo demokratie und rechtsstaat verteidigt? lächerlich. den kopf für die interessen anderer in afghanistan, dem kosovo, oder sonstwo hinzuhalten grenzt für mich an unzurechnugnsfähigkeit. das einzige argument dafür, dass sich etwas schwieriger widerlegen ließe, wäre der finanzielle gewinn, denn die herren soldaten daraus ziehen können. und bevor sich hier irgendwer künstlich aufregt - diese finanziellen anreize gibt es durchaus. aber das nennt man dann wohl söldnertum. mein fazit daraus: entgegen der landläufigen "mach es ihm nicht schwerer als es ist, unterstütze ihn und tragt es mit fassung"-haltung sage ich: rede es ihm aus! sag ihm, dass es der reine schwachsinn ist. abgesehen davon, dass er sein eigenes leben damit für nichts und wieder nichts aufs spiel setzt, nimmt er auch noch in kauf, dass du wochen und monate in angst um ihn verbringst - und wofür?
und wenn ich so sätze á la "wenn eure liebe groß genug ist, schafft ihr das" höre, könnte ich die krise bekommen.
ich sage: wenn eure liebe groß genug ist, dann hältst du ihn davon ab. so liegen die dinge meiner meinung nach.
nichtsdestotrotz noch ein paar sätze für den fall, dass er tatsächlich dorthin geht und du allein zurück bleibst:
so eine trennung von vier monaten ist ohne zweifel kein spaß, aber sie ist durchaus überwindbar. so eine zeitspanne erscheint vorher unendlich, aber tatsächlich geht das recht rasch vorbei. du solltest versuchen, dich auf das alltägliche leben zu konzentrieren. je weniger du die tage zählst, desto schneller wird es vorbei sein. wenn du dich da aber reinsteigerst, jeden tag darüber nachdenkst was er gerade tut und was ihm alles passieren könnte, machst du dich nur verrückt.
mfg
BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 09:30 Uhr
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und wenn ich so sätze á la "wenn eure liebe groß genug ist, schafft ihr das" höre, könnte ich die krise bekommen.
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@ BlackShot
Ups, es war nicht meine Absicht, Krisen auszulösen. Aber ich weiß, wovon ich rede.
Kann man so einen Auslandseinsatz rückgängig machen, wenn man sich extra dafür 2 Jahr verpflichtet hat?
Das gäbe der Sache allerdings eine völlig neue Perspektive. |
| Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 11:54 Uhr
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Glaubst du vielleicht er würde als Deserteur erschoßen? Wir sind nicht mehr im zweiten Weltkrieg. Man kann - egal wie lange man sich verpflichtet hat - jederzeit die Bundeswehr verlassen. Man muß natürlich den Verlust jeglicher Ansprüche und möglicherweise auch Anfeindungen wärend der letzten Zeit in Kauf nehmen, aber bei einer Grundsatzfrage sollte das kaum der ausschlaggebende Faktor sein.Ich habe selbst in meinem engen Freundeskreis den Weg von jemandem miterlebt, der die Marine verlassen hat, bevor sein Schiff nach Dschibuti abgelegt hat.
Allerdings will ich keinen Hehl daraus machen, dass ich eine Verpflichtung bei der Bundeswehr an sich schon für ziemlich Hohl halte und es natürlich ein wenig blauäugig ist, zu vermuten jemand der sich selbst dafür gemeldet hat würde einen solchen einsatz nochmal überdenken und zurückziehen. das hab ich zwar wie gesagt schon erlebt, aber es wird wohl die ausnahme bleiben.
Der Satz mit der Krise war eine Redewendung. Und schön übrigens, dass du weißt wovon du sprichst, ein Beitrag bei dem du es nicht weißt, wäre auch reichlich überflüssig. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 13:56 Uhr
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Wie klein doch die Welt und das Wissen der Leute zuweilen sein kann.
Die finanzielle Vergütung dt. Soldaten ist zuweilen wirklich hoch, natürlich varriert der Tageszuschlag von der Gefärhlichkeit der jeweiligen Region und natürlich braucht man keinen Hehl daraus zu machen, dass viele Kameraden nur aus diesem Grund in einen Auslandseinsatz gehen allerdings ist es infam zu glauben, dass alleine wäre vielen Grund genug.
Die Verteidigung der Landesgrenzen ist schon lange kein Ziel mehr der Bundeswehr, sind wir doch von Freunden umzingelt. Viel eher verteidigen wir die Sicherheit Dtl's am Hindukusch, und schließen kennen wir auch noch sowas wie Menschenrechte.
Blackshot die Gabe auch über den eigenen Tellerrand zu blicken hat Europa vor der braunen Masse bewahrt und auch heutzutage gehört Mitdenken sprich kreatives Mitdenken zum "A" und "O" einer funktionierenden Gesellschaft.
Ich bin Soldat geworden, da ich den Wunsch dazu hatte, mit meinen Möglichkeiten etwas zu verändern zu bewegen. Die Kommentare du Träumer etc. erbitte ich mir an dieser Stelle zu ersparen, denn was ist ein Mensch ohne Träume? Daheim rumzusitzen und sich über bestehende Zustände zu beschweren ist nicht schwer, zuweilen sehr einfach und höchst unproduktiv. Jeder kann mit seinen Mittel die Welt ein bisschen besser machen solange er es denn möchte. Mein Weg hat mich zur Armee geführt und ich gedenke diesen Pfad noch eine lange Zeit zu beschreiten.
Ich will hier niemanden bekehren noch rekrutieren, denn jeder hat seine eigene Meinung zur Armee doch sollte man auch Verständnis aufbringen können, für die Kameraden die jetzt zurzeit ihren Dienst in Bosnien, Afghanistan oder im Kosovo tun, denn sie bringen ein bisschen Sicherheit in die Welt.
Abschließend zu sagen, jeder Angehörige der Bundeswehr ist ein Hohlkopf und de facto ein Söldner der seinen Dienst als Soldat nur für Geld tätigt, ist ebenso falsch wie zu behaupten, Blackshot ist ein vorpubertierender Kleinkarierter, der nicht weiß was in der Welt vor sich geht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 14:55 Uhr
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Black, du scheinst eine recht vorgefertigte meinung zu haben und ich will dir da nicht reinreden.
aber missy schrieb, dass die entscheidung schon fiel,bevor die beiden zusammen waren...
ich habe viele bekannte, die sich haben verpflichten lassen...unter anderem eine ehemalige klassenkameradin. viele von denen habens gemacht, weil sie keine aussicht auf einen job hatten, viele auch, weil sie nciht mehr daran glaubten, jemals wieder ne beziehung zu haben....warum also nciht zum bund? denn da verdient man immerhin gut...da ist das risiko eines auslandeinsatzes auch nciht mehr so tragisch...hm... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 19:47 Uhr
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@ BlackShot
sorry, aber ich finde dich aggressiv und deine Reaktion ein wenig überzogen.
Damit ist Missy nicht geholfen. |
| Stell dir vor es geht.. und keiner kriegts hin! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 19:53 Uhr
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@Blackshot
Geht einer aus Überzeugung in den Einsatz, nennt man es überzogenen Pathos. Macht er's wegen des Geldes, ist es Söldnerei. Nenne mir bitte einen Grund, warum sich ein junger Mensch dennoch in Gefahr begeben sollte, wenn diese schon falsch sind.
Und bitte komme mir nicht mit dem Argument, dass generell kein Soldat irgendwas in einem anderen Land verloren hat. Wir leben nun einmal in einer nicht sehr freundliches Welt, wo es Leute geben muss, die notfalls mit Gewalt die Ziele des Westens (wie ich eigentlich diesen Begriff hasse) durchsetzen. Wenn dir das nicht gefällt, bleibt dir wohl nur dieses Land und all seine Annehmlichkeiten, die unter anderem auch durch Behörden wie Polizei und Bundeswehr gesichert werden, zu verlassen.
Eine eventuell aufkeimende Diskussion sollte aber in einem eigenen Thema durchgekaut werden. |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 20:01 Uhr
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(zitat)Viel eher verteidigen wir die Sicherheit Dtl's am Hindukusch, und schließen kennen wir auch noch sowas wie Menschenrechte ....
Ich bin Soldat geworden, da ich den Wunsch dazu hatte, mit meinen Möglichkeiten etwas zu verändern zu bewegen. Die Kommentare du Träumer etc. erbitte ich mir an dieser Stelle zu ersparen, denn was ist ein Mensch ohne Träume? Daheim rumzusitzen und sich über bestehende Zustände zu beschweren ist nicht schwer, zuweilen sehr einfach und höchst unproduktiv. Jeder kann mit seinen Mittel die Welt ein bisschen besser machen solange er es denn möchte. Mein Weg hat mich zur Armee geführt und ich gedenke diesen Pfad noch eine lange Zeit zu beschreiten.(/zitat)
Das ist mir eben erst aufgefallen. Manche mögen jetzt verwundert die Augen reiben, dass gerade ich als sonst so glühender Verfechter der Streitkräfte das sage:
Noxiel, die Worte des Dienstherren zu wiederholen, machen sie nicht wahrer. Gerade die Bundeswehr verteidigt in den jetzigen Einsätzen nicht unsere Sicherheit, sondern setzt Interessen durch.
Wenn du erst ein bisschen Dienstzeit hinter dir hast, wirst du merken, dass falsche Heldengesänge und naive Vorstellungen nach Hollywood gehören. Du machst da einen Job, bei dem du nicht die Welt verändern wirst. Du bist das Instrument der Regierung und sie werden sich nicht scheuen es einzusetzen. Aber genau das ist deine Aufgabe. Entweder du siehst das ein, oder wechselst zu einer der Institutionen, die das "Helferleinsyndrom" ausnutzen .. Feuerwehr, RK, Ärzte ohne Grenzen etc. pp.
Ich sehe dir diese etwas blauäugige Einstellung aber nach. Habe zu Beginn meiner Zeit bei der Bundeswehr ähnlich gedacht, bis die Realität dann recht schnell kam. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.06.2004 um 21:23 Uhr
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Ein Helferleinsyndrom, soso....
Deine noble Nachsicht in allen Ehren aber ich bin diesbezüglich nicht darauf angewiesen, doch natürlich hast du Recht, wir setzen Interessen durch aber diese Interessen gehen einher mit der zukünftigen Sicherheit dieses Landes.
Das ich nur das Werkzeug dieser Interessen bin, nun damit habe ich keine Probleme. Es gilt viel eher mit seiner Einstellung zum Beruf die Möglichkeiten zu verändern, die einem gegeben sind. Wenn du vor deinem Job resigniert hast, bzw. glaubst Einsicht dadurch erlangt zu haben, dass du dir einredest dem Einzelnen sei es nicht möglich etwas zu verändern nun dann ist das deine Meinung, muß es die meine sein?
Helden und deren Epos findest du bei der Bundeswehr nicht, da ist Hollywood schon passender aber du findest zuweilen Soldaten mit Verantwortung in ihrem Beruf, der Verantwortung ihr Bestes zu geben um Problemsituationen die anfallen zu lösen. Und solange ich mit dem Methoden meiner jetzigen Arbeitgeber konform gehen kann, nun solange werde ich diesen Beruf ausüben, da ich mich ihm verpflichtet fühle. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 00:49 Uhr
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Jedem seine Einstellung, Noxiel. Ich lasse dir deine, aber du kannst mir glauben, ich habe genügend Dienstzeit und Erfahrung hinter mir, um gewisse Dinge für mich einzusehen. Übrigens bin ich nicht mehr im aktiven Dienst, falls du das denkst.
Ich hoffe für dich, dass du deine zugegebenermaßen recht noble Einstellung behältst. Allerdings bezweifel ich, dass du noch immer so flammend Herrn Struck zitieren wirst, wenn du erst den dritten Einsatz hinter dir hast.
Wie dem auch sei .. gute Nacht! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 11:34 Uhr
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Ich finde es überraschend, welche Reaktionen ich mit meinem Beitrag ausgelöst habe. Sollte es doch eigentlich nicht um den Einsatz an sich gehen, sondern um die Gefühle und Erfahrungen der Soldaten selbst und derjenigen, die "zurückbleiben" (meiner also ;))
Ich habe jedoch nichts gegen diese Diskussion, zumal ich selbst nicht der glühendste Verfechter unserer Streitmacht bin.
Bevor ich meinen Freund kennenlernte, dachte ich immer, dass Leute, die sich freiwillig verpflichten und hinter ihrer Arbeit stehen, nicht mehr ganz dicht sein können.
Nun hab ich in meinem Freund einen sehr vernünftigen, liebevollen und "ganz normal" denkenden Mann gefunden.
Das zeigt mir mal wieder, dass man eben doch nicht alles über einen Kamm scheren kann.
Trotzdem bin ich natürlich nicht glücklich, dass er dort ist, denn zum einen ist er so die ganze Woche nicht da, zum anderen stehe ich, wie gesagt, nicht hinter dem "Konzept Bundeswehr".
Nunja, da muss ich wohl durch.
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@BlackShot
Ich kann natürlich nicht mit absoluter Gewissheit sagen, was seine genauen Beweggründe sind, nach Afghanistan zu gehen.
Natürlich spielt das Geld eine grosse Rolle, keine Frage, ich denke, da ist er ganz Söldner.
Aber er hat auch einen grossen Drang, die Welt zu erkunden. Auch das wird ihn bewegen, mal dort hinzugehen, wo nicht jeder hingeht.
Ausreden kann und will ich es ihm nicht, da es sein Leben ist und ich die letzte sein will, die ihn in seiner Freiheit beschneidet.
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Es ist auch nicht so, dass ihm noch gar nicht gesagt hätte, dass mir der Einsatz angst macht und mir die lange Trennung zu schaffen machen wird. Aber ich will ihn damit einfach nicht immer wieder belasten.
Wir haben trotz unserer ziemlich jungen Beziehung eine sehr intensive Partnerschaft und ich denke, er weiss, wieviel er mir bedeutet.
Ich danke euch für die vielen netten Worte und die Diskussion die hieraus entstanden ist.
die
missy |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 12:51 Uhr
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Noxiel:
(zitat)(...)Blackshot die Gabe auch über den eigenen Tellerrand zu blicken hat Europa vor der braunen Masse bewahrt und auch heutzutage gehört Mitdenken sprich kreatives Mitdenken zum "A" und "O" einer funktionierenden Gesellschaft.(...)(/zitat)
Vorschlag: Sieh selbst mal über den Tellerrand. Das klingt mir alles zu sehr nach 'ner Werbebroschüre von deinem Verein. Aussageloses blabla.
Und Elrik:
(zitat)(...)Wir leben nun einmal in einer nicht sehr freundliches Welt, wo es Leute geben muss, die notfalls mit Gewalt die Ziele des Westens (wie ich eigentlich diesen Begriff hasse) durchsetzen. Wenn dir das nicht gefällt, bleibt dir wohl nur dieses Land und all seine Annehmlichkeiten, die unter anderem auch durch Behörden wie Polizei und Bundeswehr gesichert werden, zu verlassen.(...)(/zitat)
Ich will nicht, dass irgendwer die "Ziele des Westens" irgenwo mit Gewalt durchsetzt, danke. Und die Folge aus einer Unterlassung dieser Aktivitäten wäre auch sicherlich nicht der Zusammenbruch unserer Lebenswelt. Das ist Panikmache.
Die Polizei ist eine gute und nötige Einrichtung und steht hier nicht zur Debatte. Glücklicherweise besagt unser Grundgesetz, dass die Armee keine Aufgaben der inneren Sicherheit wahrnehmen darf, damit ist dieses Thema auch erledigt.
Die Annahme ich könnte jetzt nur noch auswandern ist doch absurd. Blos weil ein Haufen Banditen beschloßen haben deutsche "Auslandseinsätze" wieder Hoffähig zu machen, muss ich gehen? Kommt nicht in Frage. Ich werde auch weiter jedem deiner Kumpane, der es nicht hören will erzählen, dass Deutschland mit dem Kosovo-Einsatz (zusammen mit seinen Alliierten) einen Völkerrechts- und Grundgesetz widrigen Angriffskrieg geführt hat und dass die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger, sowie die kommandierenden Offiziere zur Rechenschaft gezogen werden sollten.
Ach ja. Eine Kleinigkeit noch. Ich habe nie behauptet, dass bei der Bundeswehr nur geldgierige Hohlköpfe sind. Es gibt da durchaus intelligente Leute, die blos meiner Ansicht nach den Fehler gemacht haben, sich für die falsche Institution zu verpflichten. Die finanzielle Sache habe ich lediglich im Zusammenhang mit den Auslandseinsätzen gennant. Übrigens habe ich es dabei nichteinmal verurteilt, sondern nur gesagt, dass es Söldnertum ist. Mir ist ehrlich gesagt scheißegal warum Soldaten sich für sowas freiwillig melden. Mich stören da mehr die Entscheidungsträger.
Ende Gelände.
BlackShot |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 14:53 Uhr
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(zitat)Noxiel:
(zitat)(...)Blackshot die Gabe auch über den eigenen Tellerrand zu blicken hat Europa vor der braunen Masse bewahrt und auch heutzutage gehört Mitdenken sprich kreatives Mitdenken zum "A" und "O" einer funktionierenden Gesellschaft.(...)(/zitat)
Vorschlag: Sieh selbst mal über den Tellerrand. Das klingt mir alles zu sehr nach 'ner Werbebroschüre von deinem Verein. Aussageloses blabla.(/zitat)
Jop, Gegenargumente einzubringen ist ja schließlich auch schwieriger, versteh' Dich immer besser Blackshot.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 11.06.2004 um 22:26 Uhr
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Also ich war mit beim Wehrdienstberater, denn zwei meiner Kinder möchten sich nach der Schulzeit verpflichten, sie haben bereits ihr Praktikum dort verbracht und das alles hat nichts im geringsten in der momentanen Situation mit "Geld" zu tun. Es wird den zukünftigen Soldaten, nichts verheimlicht oder irgend etwas schöngeredet.
Jeder der sich verpflichtet weiß in der heutigen Zeit, dass Auslandseinsätze vorprogramiert sind. Besonders die, die die Offizierslaufbahn einschlagen.
Und wer sich verpflichtet, der hat sich bereits damit auseinander gesetzt. Also warum etwas rückgängig machen, was längst beschlossene Sache ist?
Es ist in meinen Augen nichts anders als wenn man sich für ein ausländisches Unternehmen bewirbt und einige Jahre oder Monate in dem Land verbringt in dem der Firmensitz ist.
Sicherheit, ist heute in keinem Land mehr gewährleistet.
@Noxiel, dein Beitrag sagt alles aus, schön solche Ansichten zu lesen
@Black, deine Antwort ging am Thema vorbei, es wurde nicht nach deiner Meinung, sondern deiner Erfahrung gefragt ;-)
@Missy, rede mit ihm, erzähl ihm von deinen Ängsten und Nöten, schließ dich mit anderen Frauen zusammen, deren Männer ebenfalls im Auslandseinsatz sind.
Aber mach ihm seinen Entschluß nicht schwer.
Und bedenke bitte, er hatte wie du schon geschrieben hast, den Entschluß vor eurem Kennenlernen getroffen, ich lese daraus, das er es vielleicht immer wieder tun möchte.
Die Frage ist, die du dir stellen solltest, kannst du auf Dauer damit leben?
Im Zeitalter des Internet, kannst du ihn zutexten.
Die Tage zählen, aber es auch positiv sehen. Verbringe die Zeit mit Freunden und nutze sie für dich und freu dich auf euer Wiedersehen.
Und nun sieh einmal das Ganze von der anderen Seite, mit seiner Anwesenheit, gibt er einigen Menschen das Gefühl von Sicherheit, dort wird er gebraucht und ich finde es gehört Mut dazu diese Entscheidung zu treffen.
In diesem Sinne...
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2004 um 01:19 Uhr
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das gefühl, gebraucht zu werden, mag er haben, - obs die befreiten haben ist wohl die frage. wie kommst du darauf, dass es für die 'anderen' wichtig sein soll, dass die soldaten im land sind ?
zudem sehe ich recht krasse unterschiede zwischen der angehörigkeit zur armee und der zugehörigkeit zu einer firma. das beginnt beim tagesablauf, geht über die ausübung des 'jobs' und endet bei der tatsache, dass eine anstellung jederzeit mit einer kündigung beendet werden kann.
der grösste unterschied wird dir spätestens klar, wenn einer der söhne im dienst gefallen ist. das möchte ich keinem wünschen - doch sollte man sich dem erhöhten risiko, solchen erlebnissen ausgesetzt zu sein, keineswegs verschliessen. daß man überall gleich gefährdet sein soll, - halte ich im übrigen für ein gerücht.
Geändert am 12.06.2004 um 01:20 Uhr von starchaser |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2004 um 10:24 Uhr
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@Blackshot: kleine Bitte. Und zwar, nicht so nen aggressiven und drohenden Unterton, denn es hat dir keiner was getan.
Auch wäre es schön, wenn ihr weiter schön beim Thema bleibt, denn es geht hier eher darum, wie Beziehungen einen Auslandseinsatz verkraften und nicht darum, welchen Sinn Auslandseinsätze der Bundeswehr haben und welche Vor- und Nachteile die Armee hat.
Thx
Crime |
| "If builders built buildings the way programmers wrote programs, then the first woodpecker that came along would destroy civilization." - Weinberg's Second Law |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2004 um 15:29 Uhr
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- OT -
(zitat)Ich werde auch weiter jedem deiner Kumpane, der es nicht hören will erzählen, dass Deutschland mit dem Kosovo-Einsatz (zusammen mit seinen Alliierten) einen Völkerrechts- und Grundgesetz widrigen Angriffskrieg geführt hat und dass die verantwortlichen politischen Entscheidungsträger, sowie die kommandierenden Offiziere zur Rechenschaft gezogen werden sollten.(/zitat)
Ich habe mich ja wohl verlesen ... Weißt du, was mich das interessiert, ob du den Einsatz im Kosovo für "völkerrechtswidrig" hältst?
Ich weiß im Moment nicht, ob ich stinksauer über soviel Ignoranz sein soll, oder es einfach traurig finde, dass es noch immer so weltfremde Einstellungen gibt.
Ich gebe dir mal einen Tipp: Fliege in den Kosovo und frage mal, ob die Zivilbevölkerung den Angriff und den folgenden Einsatz auch für "völkerrechtswidrig" hält. Die Antworten, die du bekommen würdest, wären sehr eindeutig.
Nein, ich schreibe nichts mehr dazu. Bin gerade zu sehr damit beschäftigt den Kopf zu schütteln.
- OT - |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.06.2004 um 16:52 Uhr
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(zitat)
und wenn ich so sätze á la "wenn eure liebe groß genug ist, schafft ihr das" höre, könnte ich die krise bekommen.
(/zitat)
Genau DIESER Satz ist die Wahrheit. Eine Liebe übersteht auch ein paar Monate Trennung. Ich war von meinem Freund auch ein halbes Jahr getrennt, und es ist nichts kaputt gegangen dadurch. Sicher; es ist nicht einfach, aber überwindbar und auch diese Zeit geht herum.
(zitat)
ich sage: wenn eure liebe groß genug ist, dann hältst du ihn davon ab.
(/zitat)
Das was du als "Liebe" bezeichnest, ist reiner Egoismus. Eine Partnerschaft lebt von Verständnis füreinander und nicht davon, dass man aus purem Egoismus den Partner von irgendwelchen Plänen versucht, abzuhalten.
Auch ein Paar sollte nie vergessen, dass auch der Partner ein eigenständiger Mensch ist und durchaus in der Lage ist, grundlegende Entscheidungen für sich selber zu treffen.
Dass du der Ansicht bist, dass dieser Einsatz schwachsinnig und blöd ist, das ist einfach Ansichtssache. Deshalb kannst du nicht davon ausgehen, dass der Freund von DatMissy dumm wäre. Er hat halt eine eigene Meinung darüber und was masst du dir an, die Sache als schwachsinnig anzusehen? Es muss jeder selber wissen, was er aus seinem Leben macht und AUCH dem Partner steht es meiner Meinung nach nicht zu, ihn von Plänen abzuhalten. Partnerschaft bedeutet in diesem Fall, auf Egoismus zu verzichten und den Partner zu unterstützen, in dem was er tut.
Geändert am 12.06.2004 um 16:52 Uhr von sweetDiavolina |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2004 um 00:24 Uhr
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schaut anerkennend zu sweet hoch und nickt besser hätte ich es nicht formulieren können... ich würde meinem freund da auch nciht im weg stehen...obwohl ich weiß, dass er es mir zu liebe nicht machen würde, da er weiß, wie ich ohne ihn dran bin (und das ist alles andere als gut).
black erinnert mich da an einige bekannte, die da auch sehr radikale ansichten haben...da nutzt kein diskutieren, sondern nur ohren auf durchzug schalten |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 13.06.2004 um 06:34 Uhr
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.. solange es nicht den eigenen moralischen prinzipien widerspricht .. *nicktz |
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