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Christopher Street Day |
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geschrieben am: 18.07.2004 um 22:48 Uhr
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Hallo,
ich habe heute um 17:00 Uhr auf VIVA das Special zum CSD in Köln gesehen. Nachdem dann einige "Teens" interviewt wurden, hab ich mich gefragt, warum viele Menschen immer noch so intolerant mit Homosexuellen umgehen...
Die drei oder vier Jungen meinten als einzige Resonanz zu den Homosexuellen "BA!!"
Teilt ihr diese Einstellung? Wie denkt ihr darüber?
Ich würd diesen Beitrag auch gern dazu nutzen mal zu sehen, in wie weit Schwule und Lesben akzeptiert werden.
Gruß
Amy |
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geschrieben am: 18.07.2004 um 22:57 Uhr
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| Also ich muss sagen, dass ich keine Kontakte mit bekennenden Homosexuellen hab. Im Grunde genommen toleriere ich Homosexualität, aber ich kann nicht sicher sagen, ob ich auch absolut vorbehaltlos und vollkommen locker einer homosexuellen Person gegenüber treten könnte, wie einer heterosexuellen. da hab ich halt keine erfahrungen... |
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geschrieben am: 18.07.2004 um 23:11 Uhr
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ich finde es schade, dass homosexualität immer noch besprochen werden muss.
einer meiner engsten freunde ist zufällig schwul, aber er wäre der selbe mensch, wenn es nicht so wär. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 18.07.2004 um 23:24 Uhr
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Das stimmt, es ist wirklich schade, dass das noch besprochen werden muss. Nur die Reaktionen im TV haben mich vollkommen entsetzt.
Ich mein, ich habe zwei Lesben in meinem Freundeskreis und die beiden sind superlieb.
Schwule und Lesben sind doch ganz normale Menschen wie wir auch - nur mit anderen sexuellen Neigungen, die mich nicht interessieren - da es mir egal ist, was in anderen Schlafzimmern abgeht. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.07.2004 um 19:28 Uhr
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hab vor einiger zeit bei anders.tv (schwulen und lesben magazin auf rtl) eine reportage gesehen,wo sich ein schüler öffentlich in der schule,bei ner veranstaltung o.ä,geotet hat.
eine mutter meinte dazu,dass er es sich nur einrede und es heilbar sei... sehr krank sowas zu sagen.
ich bin auch dafür,dass solche paare kinder adoptieren dürfen,unter gleichen umständen wie "normale" paare.
gleiche rechte halt. |
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geschrieben am: 19.07.2004 um 20:12 Uhr
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Bei meiner Mutter und meiner großen Schwester ist Homosexualität kein Streitthema. Wir akzeptieren diese Menschen, denn wie andere eine andere Hautfarbe haben, sind sie eben schwul oder lesbisch.
"Boah, wenn ich so einen sehen würde, ich würde den schlagen! Das widert mich an!"
- Zitat von meinem 16-jährigen Bruder
Solche Gedanken entstehen, weil zumindest Schwul-Sein bei vielen Jungen und Männer gleichbedeutend mit Schwäche ist. Dabei finden es Männer doch oftmals "geil"(ist nicht bei allen, aber bei vielen ), wenn zwei Frauen sich küssen etc.
Seltsam, oder?
Nur mal so als Anmerkung... :)
Grüße
Sandria Geändert am 19.07.2004 um 20:12 Uhr von Sandria Geändert am 19.07.2004 um 20:13 Uhr von Sandria |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.07.2004 um 20:29 Uhr
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(zitat)
ich bin auch dafür,dass solche paare kinder adoptieren dürfen,unter gleichen umständen wie "normale" paare.
gleiche rechte halt.(/zitat)
bei dem thema bin ich sehr gespalten! zum einen gönn ich gleichgeschlechtlichen paaren alle rechte, aber man muss ja auch an das kind denken. bei der jugend heutzutage, würden die kinder von gleichgeschlechtlichen paaren doch andauernd fertig gemacht werden. also wenn ich ein adoptivkind wär, wärs mir nicht völlig egal, ob ich zu nem "normalen paar" oder zu nem gleichgeschlechtlichen paar kommen würde.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 19.07.2004 um 23:46 Uhr
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mir ist es sowieso egal
ein bißchen bi schadet nie
ein bßchen schwul, das ist cool
ein bißchen lesbisch, ja das test ich
soviel dazu... solange ich nicht angemacht werde, ist es mir egal... mein bruder kann sowas nicht leiden, weil er in discos generell nur von schwulen angemacht wird... er denkt vermutlich, dass mädchen ihn dann nicht mehr haben wollen... aber eins muss man sagen... die meisten schwulen männer sind absolut sexy... leider ^^ |
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geschrieben am: 20.07.2004 um 04:11 Uhr
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geschrieben am: 26.07.2004 um 20:49 Uhr
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Hi,wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe,hast du nichts gegen Schwule/Lesben!?
Ich auch nicht!
Ich find die voll cool!
Deswegen hab ich T.a.t.U. auch so geliebt!
Ich frag mich echt warum manche Leute was dagegen haben!
Vielleicht finden die peoples.dass es nur Hetros geben sollte!?
Wäre did nicht langweilig? |
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geschrieben am: 27.07.2004 um 13:34 Uhr
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naja... bei t.a.t.u. bin ich mir net so sicher... kann auch bloß ein marketinggag gewesen sein...
mir ist vieles egal... welches politische richtung man einschlägt oder welches geschlecht man bevorzugt... ist mir wirklich egal, solange man nicht versucht, mich für seine ansichten zu gewinnen, gegen meinen willen... das ist alles |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.07.2004 um 13:51 Uhr
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| Die beiden von T.a.t.u waren nich homosexuell. So hab ich es jedenfalls gelesen bzw gehört. |
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geschrieben am: 27.07.2004 um 15:58 Uhr
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So. Tu ich auch mal meinen Senf dazu bei:
Grundsätzlich hab ich nichts gegen Schwule und Lesben. Wobei mir gerade bei Lesben die Erfahrung fehlt, da mir noch nie eine persönlich gegenüber stand. Was Schwule betrifft: Ich hatte mal einen schwulen Skinhead in meinem Bekanntenkreis und ich muss sagen, es hat teilweise echt Spass gemacht mit dem rumzuhängen. War echt ein netter Kerl.
Das einzige was mir echt zuwider ist, sind sogenannte "Tunten". Dieses "heititeiti" Gehabe geht mir echt auf den Sack. Aber gut, solange das nicht in meiner Umgebung passiert soll es mir Recht sein... Ansonsten: Was andere in ihrem Sexualleben treiben und mit wem ist mir an sich vollkommen Latte. Es kommt auf den Charakter an und nicht auf die Gelüste!
Zu der Sache, das viele Jungen/Männer es geil finden, wenn sich 2 Frauen küssen: Ist doch an sich logisch. Wer nicht gerade schwul ist steht nunmal auf schöne Frauen und 2 davon sind doch besser, als eine ;-). |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.08.2004 um 17:30 Uhr
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also..ich finds eigentlich nur erbärmlich wenn man so intolerant is..
mein bester freund wollt mich ma schocken und so guggen wie ich reagier und hat dann irgendwann als grad so ernsthafte stimmung war gemeint
"ähm..ja...also...hm...ich bin schwul..."
ich: "ja?"
er: "joa..glaub schon"
ich: "hauptsache du hast dein spass..."
er(lachend): "und du glaubst mir auch noch..."
ich(auch lachend): "ach...geh spielen" |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.08.2004 um 17:32 Uhr
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| also damit mein ich, dass es mich nich stören würde...glaub ich |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.08.2004 um 21:45 Uhr
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senfelt auch mal ;o))
als ich habe meinen Schatz in einer Schwulenkneipe kennengelernt "prüllwech" wobei ich dort etliche aus CW auch kennengelernt habe... das Christl's gibt es leider nicht mehr, aber an das CT von damals erinnere ich mich noch sehr gut, vor allem an den Sonntag Morgen, das war so gegen 6Uhr wo Christl und seine Mannschaft uns endlich loswerden wollten, weil sie noch das Frühstücksbuffet vorbereiten mussten.....da hat dann einer von der Bande richtig rumgealbert vor allem da etlich Päärchen saßen und rumknutschten, grinswech.....
Es war einfach nur zu gut....
Man konnte auch an "normalen" Abenden dorthinkommen als HeteroPaar ohne dumm angemacht zu werden, es gab lecker Essen und nen freundliche Bedienung...
Solange man mir die Freiheit gibt meine Sexualität auszuleben, gebe ich jedem anderen die Freiheit seine Sexualität auszuleben.....Solange es sich nicht um das vergreifen an Minderjährigen dreht..........
griez
Meno |
| Wir sind der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Shakespeare |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.08.2004 um 21:38 Uhr
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Also ohne jetzt groß auf die anderen Beiträge einzugehen:
Der Beitrag von VIVA war zum K****!
Ich selbst war nun schon ein paar Mal bei einem CSD und um ehrlich zu sein hab ich nie solche Leute beim CSD erlebt.
Zum Glück, denn die hätten es sicherlich nicht leicht.
Aber warum die Intoleranz so hoch ist? Ganz einfach...Homosexualität wird als Tuckerei angesehen. Bestes aktuelles Beispiel: "(T)raumschiff Surprise". Mag evtl lustig sein, aber für viele ist DAS wahres Schwul-Sein. Es gibt nun mal viel zu wenig vernünftige Menschen.
Steigern wir das Beispiel: Wie stellt ihr euch einen Transsexuellen vor?
Die allermeisten sagen wohl "alternde Transen sind alle gleich: Stöckelschuh, geschminkt bis zum geht nicht mehr, schlechter Perücke..." Ich schwöre aber jedem von euch, daß ihr ganz sicher schon einem TS begegnet seid oder noch begegnen werdet.
Also Intoleranz ist in Deutschland häufiger anzutreffen als viele glauben. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche...
Mr Lyle |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.08.2004 um 23:39 Uhr
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| gleich vorweg:ich hab absolut nix gegen schwule und lesben. nur eins stört mich und zwar sehr: wenn sie normal behandelt werden wollen, warum stellen sie sich dann immer so in den vordergrund - wie csd - und verkünden uns, dass sie "nicht anders" sind - wo sie es aber augenscheinlich doch sind? das getue geht mir auf den geist - nich die tatsache. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2004 um 21:53 Uhr
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(zitat)gleich vorweg:ich hab absolut nix gegen schwule und lesben. nur eins stört mich und zwar sehr: wenn sie normal behandelt werden wollen, warum stellen sie sich dann immer so in den vordergrund - wie csd - und verkünden uns, dass sie "nicht anders" sind - wo sie es aber augenscheinlich doch sind? das getue geht mir auf den geist - nich die tatsache.(/zitat)
Warum der CSD statt findet? Ich denk mal, dass es damit zu tuen hat, dass sie dadurch die ganzen Vorurteile, die so viele haben, zu Tage bringen wollen und sie auch auf jeden Fall um Toleranz kämpfen wollen. Nur mittlerweile hab ich auch gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist - denn viele Jugendliche bekommen die Vorurteile anerzogen. Genau so ist es doch mit der Auslänerfeindlichkeit.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 15.08.2004 um 21:55 Uhr
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(zitat)Also ohne jetzt groß auf die anderen Beiträge einzugehen:
Der Beitrag von VIVA war zum K****!
Ich selbst war nun schon ein paar Mal bei einem CSD und um ehrlich zu sein hab ich nie solche Leute beim CSD erlebt.
Zum Glück, denn die hätten es sicherlich nicht leicht.
Aber warum die Intoleranz so hoch ist? Ganz einfach...Homosexualität wird als Tuckerei angesehen. Bestes aktuelles Beispiel: "(T)raumschiff Surprise". Mag evtl lustig sein, aber für viele ist DAS wahres Schwul-Sein.
Ja, aber ich habe auch mitbekommen, wie homosexuelle zu dem Film befragt wurden und auch meinten, dass sie es nicht als Vorurteil empfinden. Sie haben Spass gehabt. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass die Toleranz durch den Film steigt, denn die Protagonisten sind nun einmal recht beliebt. Und viele werden sich anhand dessen ein Beispiel nehmen.
Es gibt nun mal viel zu wenig vernünftige Menschen.
Steigern wir das Beispiel: Wie stellt ihr euch einen Transsexuellen vor?
Die allermeisten sagen wohl "alternde Transen sind alle gleich: Stöckelschuh, geschminkt bis zum geht nicht mehr, schlechter Perücke..." Ich schwöre aber jedem von euch, daß ihr ganz sicher schon einem TS begegnet seid oder noch begegnen werdet.
Also Intoleranz ist in Deutschland häufiger anzutreffen als viele glauben. Glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche...
Mr Lyle(/zitat) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.08.2004 um 07:50 Uhr
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Der Ursprung des CSD (Christopher Street Day)
Auch wenn die heutigen CSD-Feiern unbändigen Karnevalsevents gleichen - angefangen hat alles mit Gewalt und Kampf. Vom 27. bis 29. Juni 1969 kam es im New Yorker Greenwich Village zu den sogenannten "Stonewall-Riots". Polizisten hatten wiederholt Razzien in Schwulen-Lokalen - unter anderem auch im "Stonewall Inn" - in der Christopher Street durchgeführt und Homosexuelle verhaftet. Schließlich wehrten sich Schwule und Lesben - es kam zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Alljährlich wird nun durch die CSD-Events an diese bedeutenden Tage schwul-lesbischen Widerstands erinnert.
Eng verknüpft mit der Geschichte des Christopher Street Days ist auch die Regenbogen-Fahne, das seit den 1990er Jahren international genutzte Symbol der schwul-lesbischen, trans- und bisexuellen Bewegung. Gilbert Baker aus San Francisco kreierte die Fahne, die aus sechs waagerechten Streifen in den Farben rot, orange, gelb, grün, blau und lila besteht und zugleich Vilefältigkeit und Einheit symbolisieren soll. 1978 konnte man die Fahne zum ersten Mal bei einem CSD-Event in San Francisco bewundern; dann begann ihr weltweiter Siegeszug. Auch die deutschen Metropolen werden anlässlich der CSD-Feiern wieder in Regenbogenfarben gehüllt sein.
Auch wenn es bundesweit große Events zum Christopher Street Day gibt - Höhepunkt der Veranstaltungen ist und bleibt die CSD-Parade in Berlin. Die Stadt kann auf eine lange schwule Tradition zurückblicken: Bereits 1897 entstand mit dem von Magnus Hirschfeld gegründeten "Wissenschaftlich-humanitären Komitee" in Berlin die erste politische Organisation zur rechtlichen Gleichstellung Homosexueller. In den 1920er Jahren blühte Berlins schwule Subkultur - bis 1933 gab es an die 100 schwule Lokale. 1979 fand dementsprechend auch die erste CSD-Veranstaltung Deutschlands in Berlin statt. Waren es damals allerdings lediglich 800, teilweise vermummte Teilnehmer sowie zwei Wagen auf dem Kudamm, erschienen in diesem Jahr eine halbe Million Menschen, um zu feiern. Wen diese Dimensionen und die Wegstrecke der Party - vom Kudamm über den Potsdamer Platz, vorbei am Brandenburger Tor und schließlich hin zur Siegessäule - übrigens an die Love Parade erinnert, der liegt richtig: Die Love Parade entstand nach dem Vorbild des CSD-Fests.
Im Gegensatz zur Love Parade, deren Kernpunkt das Feiern ist, ist der große CSD-Umzug weiterhin als politische Demonstration angekündigt. Der politische Schwerpunkt der Veranstaltung wird auch immer wieder vom Berliner CSD e.V. betont - kein Wunder, denn es geht um viel Geld: Verliert das Event den Demonstrations-Status, müssen die Organisatoren selbst für solch kostspielige Dinge wie die Straßenreinigung aufkommen - so war es zuvor auch den Organisatoren der Love Parade ergangen.Wer nun allerdings annimmt, dass politische Themen nur pro forma angesprochen werden, irrt. Wie das Motto des diesjährigen CSD Berlin - "Wir machen Berlin anders: Weltoffen. Tolerant. Queer" - zeigt, will man etwas verändern. Noch immer werden nicht-heterosexuelle Menschen häufig diskriminiert. Gefordert wird dementsprechend ein Antidiskriminierungs-Gesetz, eine fortschrittlichere Gesellschafts- und Familienpolitik, finanzielle Unterstützung für Selbsthilfegruppen und vieles mehr. Den ernsthaften Charakter des Events unterstrich auch die Verleihung eines Zivilcourage-Preises. Im Jahr 2001 erstmalig vergeben, wurden diesmal nur Frauen - darunter auch Rita Süssmuth - geehrt. Aber natürlich kam auch der Party-Aspekt nicht zu kurz. Wie in den vorangegangenen Jahren waren auch diesmal nicht nur Schwule, Lesben, Transgender und Bisexuelle von der Partie. Immer mehr heterosexuelle, "normale" Besucher erfreuten sich am bunten Treiben - und das freute auch die Veranstalter, die einen integrativen Ansatz verfolgen. Je mehr Menschen sich für das "queere" Treiben begeistern können, desto besser - und das gilt selbstverständlich für alle CSD-Events bundesweit...
Quelle:
Link
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| ich bin verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was DU verstehst! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2004 um 20:50 Uhr
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also,ich finde es total ätzend das immer noch so viele vorurteile bestehen,egal ob schwul,lesbisch oder hetero alle menschen sind für mich gleich.rot grün gelb weiß schwarz is doch vollkommen egal.man muß jeden akzeptieren.aber unsere gesellschaft is halt ein bißchen verklemmt.
eins noch ich hatte einen schwulen chef und er war das geilste was mir als chef jeh passieren konnte,und er hat nur blonde frauen eingestellt.*lacht
ich bin froh das es sie gibt und ich hab auch einen sohn und sollte er schwul sein ICH WERDE IHN IMMER LIEBEN.dann kriege ich eben ein schwiegersohn punkt is doch auch schön.
alle die damit ein prob haben sollten mal überlegen ob sie normal sind. |
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