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der neue kick in der homo szene

Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 17.09.2004    um 21:56 Uhr   
..gesehen im ard magazin report.
in der schwulenszene verbreitet sich eine art "trend" namens "bareback parties".
man trifft sich zu einer sex party. bedingungen: es gibt keine verweigerungen bezüglich der partner. per los wird entschieden, wer mit wem intim zu sein hat (ohne worte). außerdem sind kondome verboten (ohne worte). und nun kommt der "kick": auf jeder dieser parties mischt ein hiv-positiver mit...keiner weiß, wer es ist.
ich kann alle teilnehmer einer solchen party nur als krank bezeichnen. krank und gefährlich.
was meint ihr zu diesen freaks?
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:11 Uhr   

naja, früher wars das flaschendrehen .. *g

es zwingt ja keiner einen hinzugehen - also was solls ?
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Nutzer: SYStemerror
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:14 Uhr   
Ähm.. Help?

Wenn das wirklich wahr ist, fällt mir nichts anderes ein..

Ich meine es ist doch nicht zu fassen. Weltweit sterben so viele Menschen an diesem Errger und täglich gibt es neue Infizierte. Es ist schon schlimm wenn Infizierte wissentlich andere Menschen anstecken aus Frust,Rache etc aber das ist doch krank wenn ausgelost wird, wer 1. mit wem poppt, dann auch noch ohne Kondom und dann ist unter diesen Leuten auch noch ein Infizierter, der dann wissentlich einen anderen ansteckt..


Wo ist deren Gewissen?

Wie bekloppt sind die Menschen die bei so einem Schrott bitte mit machen?


Error
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:18 Uhr   
auf der seite von report mainz (hab den link gerade nicht) kann man sich den beitrag nochmal angucken.
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Nutzer: SYStemerror
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:19 Uhr   
Das Spiel mit Aids
Auf "Bareback"-Partys ist Sex-Pflicht - ein Teilnehmer ist HIV-infiziert


Von Ingrid Raagaard

Kopenhagen - Es ist ein makabres Spiel mit dem Tod, eine morbide Orgie, bei der die Teilnehmer angeblich den ultimativen Kick erleben: "Bareback-Parties" (deutsch: "Nackter Hintern"-Partys), vermutlich in der US-Schwulenszene entstanden, finden nun auch in Europa Anhänger. Zumindest zwei solcher Veranstaltungen haben nach Angaben norwegischer Aids-Experten in Oslo bereits stattgefunden.

Das Prinzip der Feiern: Die homosexuellen Teilnehmer kennen sich nicht, wissen aber, dass mindestens einer von ihnen HIV-infiziert ist. Beim Eintritt muss jeder der Anwesenden seine Kleidung ablegen. Niemand darf Sex mit einem anderen Anwesenden zurückweisen, alle Beteiligten treten inkognito auf. Der unglaubliche Clou: Kondome sind streng verboten. "Wir haben Beweise dafür, dass diese Partys stattgefunden haben. Die letzte war Ende November in einer Privatwohnung in der Osloer Innenstadt. Eingeladen waren Homosexuelle aus Norwegen und Schweden", sagt Geir Lindahl, Sprecher des norwegischen Aids-Verbands "Pluss". Er selbst erfuhr über das Internet von den tödlichen Spielereien und hat sich dort anonym bei Teilnehmern informiert. "Die Pointe des Abends ist, dass die Teilnehmer nicht wissen, ob sie gerade mit jemandem Sex haben, der HIV-infiziert ist", sagt Lindahl.

Beim Gesundheitsamt ist das Entsetzen groß. Man habe noch nie von Partys dieser Art gehört, heißt es, wisse aber auch nicht richtig, wie man sich in dieser Situation verhalten soll. Denn das Gesundheitsamt in Norwegen habe kaum Möglichkeiten einzugreifen. In Norwegen wird die persönliche Freiheit des Einzelnen besonders geschützt. Den Veranstaltern kann nicht einmal das Vorgaukeln von falscher Sicherheit vorgeworfen werden, denn jeder Teilnehmer weiß, dass mindestens einer der Gäste HIV-infiziert ist. Im Nachbarland Schweden dagegen können HIV-Kranke, die extrem verantwortungslos leben, gezwungen werden, in Heimen zu leben, um ihr Sexualleben zu kontrollieren.

Das selbstmörderische Risiko der "Bareback"-Gäste erklärt die Soziologin Bera Ulstein Moseng damit, dass die Partygäste im Spiel mit dem Sterben ihre Angst vor dem Tod bekämpfen wollen - oder ihre Einsamkeit. Moseng: "Wenn man HIV-infiziert ist, gehört man plötzlich zu einer Gemeinschaft. Selbst der einsamste Mensch bekommt dann eine Identität."



Quelle: Die Welt
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Nutzer: zoenchen
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:33 Uhr   
da kann man nur den kopf schuetteln.



und ich dachte lebensmuede stuerzen sich von bruecken!?


-.-"


echt zum heulen.


z.o.e
I will wear whatever and blow whomever I want as long as I can breathe and kneel...
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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:33 Uhr   
...
Geändert am 03.10.2004 um 23:28 Uhr von StereoSushi
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Nutzer: SYStemerror
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:42 Uhr   
(Off: Auch ich bin manchmal zu schnell...sry)

Akute HIV-Infektion

Etwa zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung können Beschwerden auftreten, die einer Grippe ähneln: Fieber, Hautausschlag, Muskelschmerzen, Schluckbeschwerden, Mandel- und Lymphknotenschwellungen. Die Beschwerden halten meist wenige Tage oder Wochen an und verschwinden dann vollständig. Diesen Abschnitt der HIV-Infektion bezeichnet man als "akute HIV-Infektion" oder auch "primäre HIV-Infektion"; er verläuft oft aber auch "klinisch stumm", das heißt, ohne deutlich erkennbare Symptome.

Während der Phase der akuten Infektion "erkennt" das Immunsystem das sich sehr rasch und massiv vermehrende Virus und setzt ihm körpereigene Abwehrzellen entgegen, z.B. Helferzellen und "Killerzellen". Zugleich produziert es so genannte Antikörper, die HIV bekämpfen sollen. Diese lassen sich in der Regel spätestens etwa zwölf Wochen nach der Ansteckung mit dem HIV-Test nachweisen.


Symptomfreies Stadium

Dem Immunsystem gelingt es, eine Art "Gleichgewicht" zwischen Virusvermehrung und Virusabwehr zu erreichen. Vermutlich tragen Antikörper und Abwehrzellen dazu bei, dass viele der ständig neu produzierten Viren sowie der von HIV befallenen Körperzellen zerstört werden. Wie diese Virusabwehr des Immunsystems genau funktioniert, ist noch nicht vollständig erforscht. Dieses Gleichgewicht bleibt ohne antiretrovirale Therapie etwa fünf bis zehn Jahre stabil – abhängig unter anderem von der Fähigkeit des Immunsystems, HIV zu bekämpfen, der genetischen Ausstattung des/der Einzelnen, dem Lebensalter, ebenso von der Ernährung, den allgemeinen Lebensumständen, der seelischen Verfassung sowie von Vor- und Begleiterkrankungen. In dieser Zeit bemerken Menschen mit HIV kaum etwas von der Infektion. Jedoch kann es zu Veränderungen der Blutwerte kommen.


Symptomatisches Stadium

In dieser Phase der HIV-Infektion treten viele Infektionskrankheiten auf, weil das Immunsystem bereits deutlich geschwächt ist. Sie sind aber (noch) nicht lebensbedrohlich. Häufige Symptome sind Nachtschweiß, Fieberschübe, Lymphknotenschwellungen, Hautveränderungen,
anhaltende Durchfälle, häufige Pilzerkrankungen.


AIDS-Vollbild

Die Merkmale des AIDS-Vollbildes sind opportunistische Infektionen und Tumoren sowie Krankheiten, die HIV direkt bewirkt wie Nerven- oder Gehirnschädigungen. Ohne Behandlung sind die opportunistischen Infektionen in der Regel lebensbedrohlich.
------------------------------------------------------

Da gibt es so einen Film...ich glaub der hieß Ullis letzter Sommer. Vielleicht kennt ihr den ja, da geht es um einen HIV Kranken der auch durch seine Schwulenpartys sich angesteckt hat und ein Kamerateam hat ihn ein Jahr lang begleitet. Der hat sich zum Schluss so gequält, wurde mit allem möglichen zugepumpt. Die Menschen sehen im letzten Stadium sehr schlecht aus, Tumore, Hepatitis, Pilzinfektionen innerlich und äußerlich. Lungenentzündung, Geschüre, Entzündungen und Infektionen. (In Afrika kommt meist noch die TBC hinzu..) Prost Mahlzeit.
Wir haben ja noch nicht genug Kranke, nein echt Menschen die bei solchen Partys mitmachen sind total krank im Kopf

Error
Geändert am 03.10.2004 um 14:33 Uhr von SystemError
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Nutzer: sehrhalbseiden
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:52 Uhr   
eine Neuauflage von russischem Roulette, über das man sich genauso aufregen könnte.
Geändert am 17.09.2004 um 23:04 Uhr von sehrhalbseiden
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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 17.09.2004    um 22:55 Uhr   
fairness
Geändert am 03.10.2004 um 23:28 Uhr von StereoSushi
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Nutzer: tiroxxx
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geschrieben am: 17.09.2004    um 23:24 Uhr   
ich denke, es gibt zwei möglichkeiten: entweder wird diese art party unter strafe gestellt oder aber die betroffenen lassen sich registrieren und werden aus dem gesundheitssystem ausgeschlossen.
wer sich so absichtlich in gefahr begibt, sollte die konsequenzen auch allein bezahlen dürfen und nicht der allgemeinheit auf der tasche liegen....und auch nicht auf der tränendrüse.
p.s.: ich habe aber echte schwierigkeiten, überhaupt glauben zu können, dass menschen so blöd sein können. also, aufreißer gegen schwule oder wirklich ein neues phänomen?
Geändert am 17.09.2004 um 23:27 Uhr von tiroxxx
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Nutzer: Minou
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geschrieben am: 17.09.2004    um 23:25 Uhr   
Originaltext des Beitrags

(zitat)Report Mainz vom 13. September 2004
Sex ohne Schutz - AIDS-Infektionen breiten sich wieder aus

Moderation Fritz Frey:

Wer heute AIDS sagt, denkt zuallererst an Afrika oder Asien, selten an Deutschland. Und doch kommt das Thema AIDS zurück. Die Zahl der Neuinfektionen steigt wieder an. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden fast 1.000 positive HIV-Tests gemeldet.

Wie kann das sein, haben wir uns gefragt. Die Kampagne vom „Safer sex“ schon vergessen? Und was macht eigentlich die deutsche AIDS-Hilfe? Immerhin bekommt sie 3,5 Millionen Euro Steuergeld im Jahr.

Viele Fragen. Daniel Hechler mit erschreckenden Antworten.

Bericht:

Berlin-Schöneberg, Sonntag Abend. Im schwulen Szeneviertel der Hauptstadt lädt eine Bar zur Sex-Party. Der Club gilt als Virenschleuder. Hier könne man sich jede Geschlechtskrankheit holen, heißt es. Ein Insider filmt mit versteckter Kamera. Oben der Barbereich, in den hinteren Räumen geht es runter in den Keller.

O-Ton:

»Ich bin da runter gegangen und habe Sachen erlebt, wo ich gesagt habe, das kann so nicht wahr sein. Komplett ohne Gummi. Und ich habe wirklich einige Nummern gesehen, wo man sagte, man sollte doch einen Pariser nehmen. Man hat den Pariser nicht genommen, man hat einfach darauf los gemacht.«

Sex ohne Kondome – ein Trend in der schwulen Szene. Das Motto: Gegen AIDS gibt es ja Medikamente. Doch die bringen oft schwerste Nebenwirkungen. Für die riskante Praxis wurde ein schicker Name geprägt: „Barebacking“, ohne Sattel reiten.

Im Internet boomen Bareback-Seiten. Alleine bei Bareback City sind über 16.000 Mitglieder registriert. Tag für Tag werden es mehr. Hier können sich Gleichgesinnte zum ungeschützten Sex verabreden. Ursprünglich waren das vor allem HIV-Positive, also bereits Infizierte. Mittlerweile aber machen auch viele HIV-Negative mit, die den Virus noch nicht haben. Schätzungsweise jeder sechste. Ein tödliches Risiko.

Laszlo hat das jahrelang wenig interessiert. Er hat sich 1995 infiziert, seither unzählige Male ungeschützten Sex gehabt. Auch mit HIV-Negativen. Mittlerweise raubt der Virus dem 33-Jährigen viel Kraft. Er kann nicht mehr arbeiten.

O-Ton, Laszlo:

»Das war die Faszination, dass es plötzlich in und hipp war, positiv zu sein bzw. alles weg zu lassen. Es hat sozusagen ein Dammbruch stattgefunden, dass die Leute sagen: Mein Gott, die Positiven müssen es nicht mehr, dann mache ich es auch nicht mehr und was die Folgen sind, ist mir scheißegal.«

Der renommierte AIDS-Forscher Schlomo Staszewski hält Barebacking für russisches Roulette. Viele Patienten hätten sich dabei mehrfach infiziert und seien kaum noch zu behandeln.

O-Ton, Prof. Schlomo Staszewski, Uniklinik Frankfurt/Main:

»Es muss alles getan werden, um vor solchen Praktiken zu warnen, weil sie das Leben derjenigen, die daran teilnehmen, aufs Spiel setzen.«

Eigentlich die Aufgabe der Deutschen AIDS-Hilfe. Für Präventions- und Aufklärungsarbeit über die Gefahren von HIV erhält sie in diesem Jahr 3,5 Millionen Euro Steuergeld. Wie geht die Organisation mit dem Thema um? Wir fragen nach und bekommen eine erstaunliche Antwort.

O-Ton, Rainer Schilling, Deutsche AIDS-Hilfe:

»Wir müssen es akzeptieren, wenn die Menschen voll informiert dorthin gehen, dieses Risiko für sich bewusst in Kauf nehmen.«

Frage: Auch wenn Negative da sind?

O-Ton, Rainer Schilling, Deutsche AIDS-Hilfe:

»Auch wenn Negative da sind, wenn sie informiert sind.«

Viel Verständnis für eine lebensgefährliche Praxis. Im Internet schreibt die Deutsche AIDS-Hilfe zum Thema Barebacking an einer Stelle, die sich an HIV-Positive wendet, lapidar:

Zitat:

»Auch wenn der HIV-Negative dieses Risiko bewusst in Kauf nimmt, kann es dennoch belastend für mich sein, andere anstecken zu können. Dennoch ungeschützten Sex zu haben, ist eine Gewissensentscheidung, die mir niemand abnehmen kann.«

O-Ton, Prof. Schlomo Staszewski, Uniklinik Frankfurt/Main:

»Derjenige, der das für eine Gewissensfrage hält, ob er andere ansteckt oder nicht, dem muss man jedes Gewissen absprechen.
Das sind unverantwortliche Menschen, die einfach ohne groß darüber nachzudenken das Leben anderer aufs Spiel setzen.«

Die Deutsche AIDS-Hilfe aber propagiert in ihren Broschüren den Spaß am Sex, will nicht als moralische Instanz auftreten. In den Blättern finden sich unkommentiert Zitate wie dieses:

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Nutzer: Minou
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geschrieben am: 17.09.2004    um 23:26 Uhr   
(zitat)Zitat:

»Ich mach’s fast nur ohne, weil mir das mit dem Gummi zu stressig ist. Soll ich bei Žner Sexparty erst fragen oder große Erklärungen abgeben? Das ist doch Quatsch.«

In einer anderen Broschüre heißt es:

Zitat:

»Besteht das Gegenüber auf einem Kondom – gut. Wenn nicht – umso besser. Ich signalisiere eindeutig, wenn ich komme; schluckt das Gegenüber – seine Entscheidung.«

Und schließlich:

Zitat:

»Es ist hilfreich, bald nach dem Test mit jemandem ins Bett zu gehen, der Angst vor Sex mit Positiven hat. Man kann dann üben, zu sich und seinem Virus zu stehen - und hinterher aufstehen und den anderen mit seinen Ängsten allein lassen.«

O-Ton, Prof. Schlomo Staszewski, Uniklinik Frankfurt/Main:

»Ein solches Verhalten ist menschenverachtend, und ich finde das einfach nicht richtig, und das sollte auch eingestellt werden, solche Verhaltensweisen zu propagieren oder unkommentiert zu publizieren.«

Rainer Schilling aber hält es für wichtig, auch solche Meinungen abzudrucken, um in der Szene glaubwürdig zu bleiben.

O-Ton, Rainer Schilling, Deutsche AIDS-Hilfe:

»Der ungeschützte Sex ist der natürliche. Und das müssen wir aufnehmen. Und das, was das Risiko ist, dass du eventuell auch den Virus kriegst und anderes, das wäre die Begründung, es eben unnatürlicher zu machen. Aber erst mal ist der Wunsch da. Und dieser Stimme geben wir hier erst mal Raum.«

Zwar kommen in den Blättern auch andere Stimmen zu Wort. Es gibt Hinweise auf Infektionsrisiken. Kritische Kommentare zu den Zitaten aber fehlen. Fazit der Broschüre:

Zitat:

»Tausende schwuler Männer mit HIV in aller Welt zeigen, dass du auch als Positiver guten und geilen Sex haben kannst - viel Spaß dabei!«

Aus Sicht von Frank Jaspermöller unverantwortlich. Er glaubt, dass die Deutsche AIDS-Hilfe mit solchen Broschüren für steigende Infektionszahlen mitverantwortlich ist. Er selbst ist HIV-positiv. Als Chefredakteur eines großen Schwulenmagazins hat er sich immer wieder für mehr Moral in der Szene stark gemacht. Doch dafür gab es auch aus den Reihen der AIDS-Hilfe massive Kritik.

O-Ton, Frank Jaspermöller, ehem. Chefredakteur „Männer aktuell“:

»Die AIDS-Hilfe ist eine Interessenvertretung von HIV-Positiven und kümmert sich um HIV-Positive. Es geht mir persönlich dabei viel zu wenig um den Schutz von anderen, sondern nur darum, dass HIV-Positive sich wohl fühlen. Ist schön, das sollen sie auch. Ich will mich auch wohl fühlen, aber trotzdem darf ich die Verantwortung, die ich für andere habe und für meine Mitmenschen habe oder auch für denjenigen habe, mit dem ich schlafe, doch nicht ganz außer Acht lassen.«

Präventionsarbeit geht auch anders. Beispiel Österreich. Die Wiener AIDS-Hilfe fährt einen klaren Kurs, propagiert Sex mit Kondom. Immer. Ihre Mitarbeiter verteilen in der Szene jede Woche Kondome, klären über Risiken von Barebacking auf.

O-Ton, Claudia Kuderna, Geschäftsführerin AIDS-Hilfe Wien:

»Unsere Botschaft ist: Spiel nicht russisches Roulette, spiel nicht mit deinem Leben, übernehme Verantwortung für dich selbst und für deine Partner, verwende beim Sex ein Kondom!«

Und das zieht die Wiener AIDS-Hilfe auch in ihren Broschüren konsequent durch.

O-Ton, Claudia Kuderna, Geschäftsführerin AIDS-Hilfe Wien:

» Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir unkommentiert Zitate, die den Grundsätzen unserer Prävention widersprechen, in den Broschüren abdrucken würden.«

Für Laszlo kommt heute nur noch geschützter Sex in Frage. Sein Arzt hat ihm letztes Jahr einen vernichtenden Befund ausgestellt: Er habe sich beim Barebacking mit so vielen verschiedenen Viren infiziert, dass kein Medikament mehr anschlage. Seither kämpft Laszlo in der Szene für Sex mit Kondom.

O-Ton, Laszlo:

»Ich habe schwere Probleme mit den Medikamenten, also Nebenwirkungen, die wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Und die werde ich mein Leben lang nehmen müssen. Und wenn’s irgendwie klappen sollte, dass der eine oder andere sich überlegt, es sein zu lassen bzw. ein bisschen mehr auf sich aufzupassen, weil es ist ja eigentlich nichts Tragisches, sich ein Gummi drüber zu machen, dann ist da schon viel gewonnen.«

Abmoderation Fritz Frey:

Kontrolliert wird die Deutsche AIDS-Hilfe im Auftrag des Gesundheitsministeriums von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung. Zu unseren Recherchen teilte man uns lediglich schriftlich mit, dass die eine oder andere Broschüre nicht mehr verteilt werden soll.

Das wird ja wohl hoffentlich nicht alles an Reaktion sein. Es geht schließlich um Menschenleben.


Moderation: Fritz Frey
Bericht: Daniel Hechler
Kamera: Andreas Deinert, Stefan Reisinger, Thomas Schäfer
Schnitt: Melanie Fliessbach
(/zitat)

Quelle: Link
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 17.09.2004    um 23:45 Uhr   
generell kann ich für mich nur sagen, daß ich menschen verachte (hetero oder homo..ist egal), die mit es ablehnen, mit dem kopf zu denken und dies ihren genitalien überlassen.
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Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 18.09.2004    um 00:06 Uhr   
Und dann wird sich gewundert, dass der Großteil der Bevölkerung sich vor Schwulen ekelt. Idioten.
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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Nutzer: gummi.bär
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geschrieben am: 18.09.2004    um 00:50 Uhr   
ein erschreckendes beispiel wie leichtsinnig menschen mit ihrem leben umgehen. die moral des HIV-positiven ist ja wohl unglaublich.
mit solchen menschen habe ich kein mitleid.

für mich ist die sache klar. die menschheit, wie in diesem falle die schwulen anhänger dieser ekel-party, braucht den absoluten kick. ihnen reicht es nicht mehr ein gesundes normales leben zu führen. angefangen von erwachsenen die in den kindergarten gehen und sich kleine mädchen für ihre schandtaten aussuchen bis hin zu solchen perversen partys.
unglaublich!!!
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 18.09.2004    um 02:10 Uhr   
gleich vorweg: kaum eines der postings hier gelesen.

JEDER, der auf eine solche party geht ist sich dessen bewusst, dass er sich mit hiv infizieren kann.

genauso wie jeder heterosexuelle, der sex ohne kondom hat.

jeder ist sich selbst am nächsten. punkt.
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Nutzer: Minou
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geschrieben am: 18.09.2004    um 02:34 Uhr   
Ja, da magst Du recht haben destiny.
Allerdings finde ich, dass es ein Unding ist, wie die deutsche Aidshilfe damit umgeht..und noch schlimmer, dass sie auch noch im Auftrag des Gesundheitsministeriums von der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (also mit Steuergeldern finanziert wird) handelt/spricht..Von Aufklärung und kritischer Auseinandersetzung mit dem thema sehe ich in dem Fall nichts.

(zitat)Die Deutsche AIDS-Hilfe aber propagiert in ihren Broschüren den Spaß am Sex, will nicht als moralische Instanz auftreten. In den Blättern finden sich unkommentiert Zitate wie dieses:

Zitat:

»Ich mach’s fast nur ohne, weil mir das mit dem Gummi zu stressig ist. Soll ich bei Žner Sexparty erst fragen oder große Erklärungen abgeben? Das ist doch Quatsch.«

In einer anderen Broschüre heißt es:

Zitat:

»Besteht das Gegenüber auf einem Kondom – gut. Wenn nicht – umso besser. Ich signalisiere eindeutig, wenn ich komme; schluckt das Gegenüber – seine Entscheidung.«

Und schließlich:

Zitat:

»Es ist hilfreich, bald nach dem Test mit jemandem ins Bett zu gehen, der Angst vor Sex mit Positiven hat. Man kann dann üben, zu sich und seinem Virus zu stehen - und hinterher aufstehen und den anderen mit seinen Ängsten allein lassen.« (/zitat)

Unverantwortlich und dumm, meiner Ansicht nach:

(zitat)O-Ton, Rainer Schilling, Deutsche AIDS-Hilfe:

»Der ungeschützte Sex ist der natürliche. Und das müssen wir aufnehmen. Und das, was das Risiko ist, dass du eventuell auch den Virus kriegst und anderes, das wäre die Begründung, es eben unnatürlicher zu machen. Aber erst mal ist der Wunsch da. Und dieser Stimme geben wir hier erst mal Raum.«

Zwar kommen in den Blättern auch andere Stimmen zu Wort. Es gibt Hinweise auf Infektionsrisiken. Kritische Kommentare zu den Zitaten aber fehlen. Fazit der Broschüre:

Zitat:

»Tausende schwuler Männer mit HIV in aller Welt zeigen, dass du auch als Positiver guten und geilen Sex haben kannst - viel Spaß dabei!«
(/zitat)

Nach dem Motto, ach lass sie mal machen, macht ja nichts, wenn ihnen egal ist, was sie da wirklich tun..zumal den meisten offensichtlich gar nicht bewusst ist, dass sie sich selbst auch erheblich schaden können, auch wenn sie bereits HIV positiv sind:

(zitat)Der renommierte AIDS-Forscher Schlomo Staszewski hält Barebacking für russisches Roulette. Viele Patienten hätten sich dabei mehrfach infiziert und seien kaum noch zu behandeln.(/zitat)

Ich für meinen Teil finde das ganze absolut unverantwortlich und geschmacklos und könnte nicht damit leben, jemand anders wissentlich zu infizieren, wenn ich HIV positiv wäre.

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"Autor"  
Nutzer: Minou
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geschrieben am: 18.09.2004    um 02:45 Uhr   
(zitat)Und dann wird sich gewundert, dass der Großteil der Bevölkerung sich vor Schwulen ekelt. Idioten.(/zitat)

Tom, ich glaube kaum, dass Du mit diesem "genialen" Beitrag für die Bevölkerung sprichst.
Nicht jeder hat eine Homophobie, im Gegensatz zu Dir offensichtlich, aber ich hab eine gute Nachricht für Dich...auch das ist behandelbar.
Ich für meinen Teil ekle mich beispielsweise kein Stück vor Schwulen..jetzt bin ich unnormal, stimmt's?
Was bitte hat die sexuelle Orientierung eines Menschen mit seinem Charakter oder seinem Verantwortungsbewusstsein zu tun?
Aber eine Stammtischparole à la "Schwule sind pervers und ekelig" rauszuhauen und alle über einen Kamm zu schehren ist ja auch so schön einfach..
Dass bei weitem nicht alle homosexuellen Menschen HIV positiv sind und sich auch bei weitem (egal ob HIV positiv oder negativ) nicht alle an solcherlei "Spielchen" beteiligen, sondern dass das eine Minderheit ist, ignorierst Du dabei ja "gekonnt".
Aber Vorurteile und Schwarz-Weiß-Denken vereinfachen das Leben ungemein, gell?
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"Autor"  
Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 18.09.2004    um 17:23 Uhr   
Homophobie. Naja, ich habe keine Angst vor dem gleichen Geschlecht verehrte Minou.
Desweiteren habe ich nur gesagt, dass man sich dann auch nicht wundern muss, wenn man gesellschaftlich nicht toleriert wird. Auf solche ereinzelten Spinner, die solche perversen Spielchen treiben wird geschaut und nicht auf die Masse. Es ist genauso mit den Ausländern: Wenn 5 von denen stunk machen, hält man die für "typische" Ausländer, obwohl das nur die Ausnahmen sind.
Manchmal hilft erst denken, dann tippen, Minou.
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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"Autor"  
Nutzer: Schwullbert
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geschrieben am: 18.09.2004    um 18:06 Uhr   
(zitat)Homophobie. Naja, ich habe keine Angst vor dem gleichen Geschlecht verehrte Minou.
Desweiteren habe ich nur gesagt, dass man sich dann auch nicht wundern muss, wenn man gesellschaftlich nicht toleriert wird. Auf solche ereinzelten Spinner, die solche perversen Spielchen treiben wird geschaut und nicht auf die Masse. Es ist genauso mit den Ausländern: Wenn 5 von denen stunk machen, hält man die für "typische" Ausländer, obwohl das nur die Ausnahmen sind.
Manchmal hilft erst denken, dann tippen, Minou.(/zitat)

Wenn du das so fein und intelligent erkennst, wie der publicity-Mechanismus so läuft, solltest du doch nicht noch mehr Oel auf dieses bescheuerte Feuer gießen und von einer extremen, kleinen Gruppe auf die gesamte Schwulenwelt pauschalisieren. Oder geht es dir darum, worauf "geschaut" wird ? Dann brauchen wir nicht drüber sprechen, denn es sollte dir um die Sache gehen.
Also, zieh dir den Stiefel selbst an: erst denken, dann tippen ! ;-)
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"Autor"  
Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 18.09.2004    um 18:23 Uhr   
Wenn die wundervolle Geellschaft in der wir leben nicht immer alles in den falschen Hals bekommen würde gäb es das Problem nicht. Ich habe erst nachgedacht. Man muss es nur mal richtig erkennen. :-)
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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"Autor"  
Nutzer: Minou
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geschrieben am: 18.09.2004    um 18:33 Uhr   
(zitat)Homophobie. Naja, ich habe keine Angst vor dem gleichen Geschlecht verehrte Minou.
Desweiteren habe ich nur gesagt, dass man sich dann auch nicht wundern muss, wenn man gesellschaftlich nicht toleriert wird. Auf solche ereinzelten Spinner, die solche perversen Spielchen treiben wird geschaut und nicht auf die Masse. Es ist genauso mit den Ausländern: Wenn 5 von denen stunk machen, hält man die für "typische" Ausländer, obwohl das nur die Ausnahmen sind.
Manchmal hilft erst denken, dann tippen, Minou.(/zitat)

Warum tust Du das dann nicht, verehrter Tom?
Ach und Du hast keine Homophobie? Warum ekelst Du Dich denn dann vor Schwulen, hmm? Oder gehörst Du in dem Fall nicht zum "Großteil der Bevölkerung"?
Wo wir übrigens gerade dabei sind, wenn Du schon nicht weißt, was Homophobie bedeutet, dann schlag es bitte nach, bevor Du mir mit einer Antwort kommst, die damit nicht sonderlich viel zu tun hat.

(zitat)Heterosexismus
Definition, Bedeutung, Erklärung im Lexikon
Artikel auf Englisch: Homophobia

Heterosexismus (früher auch Homophobie) bezeichnet die übersteigerte Angst vor der gleichgeschlechtlichen Liebe. Er basiert meist auf tradierten konservativen Vorstellungen von Geschlechterrollen, die durch die Präsenz von Homosexuellen drastisch in Frage gestellt werden und zu einer grundlegenden Verunsicherung des Betroffenen führen. Einen anderen Grund für Heterosexismus kann die Verdrängung homosexueller Anteile der eigenen Sexualität darstellen.

Je nach Ausprägung reicht Heterosexismus von "einfacher" Abneigung bis zu äußerstem Hass und körperliche Gewalt gegen Homosexuelle.
Der häufiger verwendete Begriff "Homophobie" wird zunehmend als irreführend erkannt, da er (analog zu Störungen wie Agoraphobie oder Klaustrophobie) ein klinisches Krankheitsbild suggeriert. In der Medizin stellt eine Phobie eine aus persönlichen Erfahrungen her resultierende krankhafte Furcht vor etwas dar, das in Zukunft gemieden wird. "Homophobe" Menschen aber beschäftigen sich häufig exzessiv mit Homosexualität und wollen sie bekämpfen, ihre scheinbare Krankheit ist eine schwulen- und lesbenfeindliche Einstellung. Daher wird zunehmend auf den Begriff "Heterosexismus" ausgewichen. (/zitat)

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Vielleicht sollte ich einfach demnächst den neuen Begriff verwenden, vielleicht weißt Du dann direkt, wovon die Rede ist.
Wie kommst Du eigentlich auf die glorreiche Behauptung, der "Großteil der Bevölkerung" ekle sich vor Schwulen? Ich hätte gern die Fakten, die dieser Deiner These zu Grunde liegt..oder stützt Du Dich auf Artikel/Vorführungen der überaus "empfehlenswerten" Quellen Bild und Talkshows im Fernsehen usw?
Und nein, Du hast nicht nur gesagt, dass man sich dann nicht wundern müsse, Du hast klar und deutlich gesagt, dass der "Großteil der Bevölkerung" sich vor Schwulen (im Allgemeinen) ekelt und das ist nicht der Fall..
Außerdem..warum sollten sich Homosexuelle nicht wundern/an den Kopf fassen wenn sie aufgrund einer Minderheit in den eigenen Reihen nicht toleriert werden, sondern sogar als ekelig empfunden werden (so man denn Deiner Theorie zustimmt, dass der "Großteil der Bevölkerung" diese Menschen ekelig findet ob ihrer sexuellen Neigungen)
Im Übrigen warst Du in diesem Beitrag der einzige, der diese wie Du selbst zugegeben hast "Minderheit" mit der ganzen Menschengruppe gleichgesetzt hat.
Du widersprichst Dir mit Deinen Beiträgen selbst und merkst es offensichtlich nichtmal..soviel zum Thema nachdenken, bevor man etwas schreibt.
Dass auf "solche einzelnen Spinner geschaut wird" und darüber diskutiert wird, finde ich im Übrigen wichtig und richtig, nur sollte man soviel Intelligenz und Weitsicht besitzen und nicht von ein paar Menschen auf alle zu schließen.
Um zuletzt nochmal auf Dein Argument einzugehen, dass auf "die Masse nicht geschaut wird": Warum sollte man das auch tun? Ob jemand auf das eigene oder das andere Geschlecht "steht" sollte ausschließlich seine Sache sein und ganz sicher nicht ein allgemeines Diskussionsthema darstellen, während gesundheits- und/oder lebensgefährdendes Verhalten und dessen Billigung (denn nichts anderes tut die deutsche AIDS Hilfe in meinen Augen mit ihrem Verhalten) mit Sicherheit ein "hinguckens-" und kritikwürdiges Thema ist..
Soviel dazu.
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Nutzer: Schwullbert
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geschrieben am: 18.09.2004    um 18:39 Uhr   
(zitat)Wenn die wundervolle Geellschaft in der wir leben nicht immer alles in den falschen Hals bekommen würde gäb es das Problem nicht. Ich habe erst nachgedacht. Man muss es nur mal richtig erkennen. :-)(/zitat)
was soll nun damit eigentlich von dir gesagt sein, außer daß du erneut meisterhaft pauschalisierst ?
Ich nehme an, mit der "wundervollen Gesellschaft, die alles in den falschen Hals bekommt", beziehst du dich auf mein posting. Keine Sorge, so schwer war's nicht, ich hab dich schon richtig verstanden (andere, wie etwa Minou ja wohl auch). Oder darf ich dein jetziges posting als verschämten Rückzieher interpretieren, daß du dich nur etwas ungeschickt ausgedrückt hast und es daher schwer sei, an den Sinngehalt heranzukommen ? Ja? ...na dann...wollen wir nochmal ein Auge zudrücken. ;-)
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Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 18.09.2004    um 18:41 Uhr   
Minou, wenn du nicht total fixiert auf deine elende Rechthaberei wärst, würdest du sehen, dass ich mcih nicht vor Schwulen ekele.
Das könnte ich mir auch nie erlauben, da

1. der Bruder meines Kumpels homosexuell ist und ich

2. als angehender Rettungssanitäter keine Unterschiede zwischen irgendwelchen Gruppen machen darf und das auch zudem garnicht will.

Aber poche nur weiter darauf herum, um deinem OT-Fetischismus zu frönen. Verbessere die Welt nach deinem glorreichen Ideal, aber bitte lass zumindest mich von deiner Selbstgerechtigkeit in Frieden. Man sieht immer nur das Schlechte im anderen Menschen. Wer Fehler sucht, findet sie.

Btw: Wo steht bitte, dass ich was gegen Schwule habe? Bin ich blind oder du blond? Und blind bin ich nicht. Sorry.
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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Nutzer: Schwullbert
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geschrieben am: 18.09.2004    um 18:51 Uhr   
hey, tom, ist dir klar, das war eben von mir ein galanter Rettungsversuch, so was solltest du als angehender Sani eigentlich erkennen. Du scheinst für den Job nicht sehr qualifiziert. Denn dein wütendes Geschrei wegen Rechthaberei an Minou gerichtet hallt in dein Glashaus zurück....
Mensch, denk doch wirklich mal nach, was du für Pauschalscheiße verzapfst, so blöd kannst du eigentlich nicht sein !
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