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von wegen.....tsunami

Nutzer: Gast_busenwunder26
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geschrieben am: 27.01.2005    um 09:42 Uhr   
hiermit erlaube ich mir, andere zahlen aus der jüngsten vergangenheit neben spendenrekord und kollektive anteilnahme zu stellen.

da gab es mal 300.000 tote bei den überschwemmungen in bangladesh !!

da war das tragische erdbeben in china mit 600.000 toten!!
das ging uns auch nahe - nahe am arsch vorbei!!

oder letztes jahr - im sudan - 750.000 flüchtlinge. wo sind sie denn jetzt wohl?? in der wüste...und nicht am strand.
das ist das problem!
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Nutzer: Michael28MS
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geschrieben am: 27.01.2005    um 10:42 Uhr   
weil da nicht tausende von europäern, hunderte von amis....und etc. touristen dabei waren.....deshalb....denk ich mal...und wegen den "Live" Video aufnahmen!!

der micha


alles wird gut
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 27.01.2005    um 14:21 Uhr   
...und?

Läßt du die Hand eines Ertrinkenden deshalb los, weil schon irgendwo anders auch jemand ertrunken ist, dem du nicht geholfen hast?

Diese Art "menschlicher" Logik erschließt sich mir nicht ganz.
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Nutzer: Enzifer
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geschrieben am: 27.01.2005    um 16:36 Uhr   
Los, gehen wir alle und trauern um jeden einzelnen Toten der letzten Jahre und dümpeln so lange in Depressionen durch die Gegend bis sich schließlich alle Menschen in den entwickelten Ländern zum kollektiv Suizid treffen... Ob es dann den Leuten in der dritten Welt auch egal ist? Bestimmt.


Ego-Enzifer
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 27.01.2005    um 22:24 Uhr   

hallo buselchen ;-)

gesteuert wird das ganze klar über die medien - in der hauptsache übers fernsehen, wenn die einzelnen sender untereinander um den höchsten spendenrekord wettstreiten. die tragische geschichte in china ging schlicht unter, weil die medien der meinung waren, das würde hierzulande wegen der allgemeinen verhartzung niemanden interessieren. (!)

der weihnachtstermin wiederum war quasi 'passend' plaziert. die ergebnisse sind ja bekannt. na, so sind sie halt, die menschleins : sie spenden mal was und dann wirds wieder vergessen.
sinnigerweise wütet ja gerade ums eck vom tsunamischaden ein bürgerkrieg - das kümmert ja auch keinen. selbiges gilt für die flutwellengeschädigten in afrika.
oder auch die vielen betroffenen im irak, insbesondere nach den letzten offensiven gegen die angeblichen rebellenstützpunkte wie falludscha. ganze städte wurden dem erdboden gleichgemacht und zehntausende entwurzelt.

in der gesamtheit gesehen ergibt sich weltweit gewiß eine traurige bilanz in der opferhilfe. aber seien wir froh, daß wenigstens punktuell not gelindert wird. auch wenn es ungerecht erscheinen mag, daß anderen nicht geholfen wird.

dabei gibt es inzwischen recht gute konzepte, um weitflächig not zu bekämpfen. zum beispiel die selbstverpflichtung der weststaaten der vereinten nationen, mindestens 0.7 % ihres bruttosozialproduktes in entwicklungshilfe zu investieren. leider hat das gerade deutschland wieder mal auf einen satz von 0.3 runtergedrückt. wäre die zahlungsmoral besser, dann würde es den leuten, die du ansprichst, gewiß besser gehen. auch liessen sich mit etwas mehr gutem willen bürgerkriege verhindern, da sich ökonomische und ökologische zusammenbrüche ( massenarbeitslosigkeit, umweltproblematik, wirtschaftliche stagnation ) ja meist in blutigen konflikten entladen, wie zum beispiel in sudan, somalia, afghanistan.

traurigerweise sind aber viele versprechen der industrienationen eben nur wohlklingende lippenbekenntnisse. das versprechen der un-generalversammlung gilt immerhin seit 1970, also seit 35 jahren. und kofi annan warnte vor nicht allzulanger zeit, daß "die kräfte des neids, der verzweiflung und des terrors" stark wachsen werden, wenn die industriestaaten ihre hilfen nicht mindestens verdoppeln.
aber es besteht hoffnung - die 2000 verabschiedeten "millennium entwicklungsziele" werden von der europäischen kommission sehr ernst genommen und es hat fast den anschein, als ob sich endlich etwas täte. und das gar ohne die hilfsaktionen politisch zu instrumentalisieren und selbstbeweihräuchernd auszuweiden. denn wir wissen ja alle : wahrhaftige hilfe ist nicht laut.

ach jaha .. zwei milliarden sind echt viel geld - im gegensatz dazu geben wir hierzulande jedoch jährlich neun milliarden für süssigkeiten aus.
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Nutzer: Gast_enfantterrible
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geschrieben am: 28.01.2005    um 12:40 Uhr   
nehmen wir es einfach positiv: wenigstens wurde einmal nicht weggeschaut!
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Nutzer: Ciarda_Delaya
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geschrieben am: 01.02.2005    um 19:20 Uhr   
klar, weils ein beliebter Urlaubsort is. "SCHATZ, SCHATZ, sprenden wir! Spenden wir, damit wir nächstes Jahr nicht auf unseren Sommerurlaub verzichten müssen!"
Fürs Tsunami hamse Geld, aber für Bagdad net. Versteh einer die Welt....
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Nutzer: Angelheart.
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geschrieben am: 18.02.2005    um 21:04 Uhr   
Nur nebenbei:
Der Tsunami wurde eigentlich von Europa und Amerika und sonstige CO²produzenten verursacht.
Was wir säen, ernten wir. Irgendwie ironisch.
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there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.
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Nutzer: Out
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geschrieben am: 18.02.2005    um 21:23 Uhr   
es ist ja logisch, warum wir alle zum spendengeben aufgerufen und animiert wurden und die politiker bei den jeweiligen tsunamiopferstaaten schleimten, denn es steckt eine menge geld dahinter, denn immerhin muss die ganze gegend ja wiederaufgebaut werden.

china würde in der nicht kapitalistischen zone kaum westfirmen arbeiten lassen und die hungerten in sudan die sind ökonomisch wertlos (ich weiß, klingt hart).

denn eines muss euch klar sein in den obersten etagen der politik und der wirtschaft zählt die menschlichkeit herzlich wenig sondern rein nur machteinfluss und das geschäft.
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Nutzer: TomWelles
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geschrieben am: 18.02.2005    um 21:50 Uhr   
Es gibt überall auf der Welt Notleidende, aber man sieht halt nur was man sehen will....
Ich für meinen Teil kann nichts dazu und ich werde auch garantiert nichts Spenden aus Schuldgefühlen die uns medial aufgezwängt werden. Sollen die Spenden die genügend Geld haben. Ich werde meinen mageren Lohn nicht in der Welt verteilen.
Wer's freiwillig macht darf sich nicht beschweren...
"Anständigkeit ist die Verschwörung der Unanständigkeit mit dem Schweigen." George Bernard Shaw
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Nutzer: Desinformation
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geschrieben am: 19.02.2005    um 12:48 Uhr   
(zitat)Nur nebenbei:
Der Tsunami wurde eigentlich von Europa und Amerika und sonstige CO²produzenten verursacht.
Was wir säen, ernten wir. Irgendwie ironisch.(/zitat)
der tsunami wurde von einem seebeben verursacht. dafür können die CO²produzenten nichts, erd- und seebeben gab es schon immer
Geändert am 19.02.2005 um 12:48 Uhr von Desinformation
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Nutzer: greenseven
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geschrieben am: 24.02.2005    um 16:19 Uhr   
ich meine jeder mensch der zutode kommt ist zuviel,wodurch auch immer. was mich stutzig macht ist die tatsache wie lose das geld hängt....jammer jammer harz vier und arbeitslosigkeit....es gibt noch zu viele reiche...hilf demem volk zuerst würde ich meinen...wenn dann was über ist kann mans ja noch aufteilen......ich werd auch mal meine kontonummer weitergeben.....kann ja nicht schaden.....
bussi greenie
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 24.02.2005    um 21:01 Uhr   

green, es würde dir gut zu gesichte stehen, etwas weiter zu denken als bis zum eigenen suppentellerrand. wenn wir anderen nicht helfen, werden diese eventuell zur gefahr - und dann ?


zudem brauchen die wenigsten zu jammern wegen hartz und co. siehe die letzten wahlergebnisse .. das volk schreit nach mehr davon !
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Nutzer: Angelheart.
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geschrieben am: 27.02.2005    um 23:30 Uhr   
Seebeben wurde durch Globaleerwärmung verursacht.
Und Co² fangen die reflektierende Sonnenstrahlen auf anstatt sie durch zu lassen. Und bewirkt die Erderwärmung.
Die Erderwärmung führt dazu dass die Verbindung zwischen Methan und Wasser sich auflösen und dadurch ein Erdrutsch verursacht wird. Was natürlich nen Tsunami erzeugt.
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Nutzer: greenseven
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geschrieben am: 28.02.2005    um 12:48 Uhr   
von wegen tellerrand....wievielen jugendlichen könnte von dem geld ein ausbildungsplatz gesichert werden ? durch solche aktionen wird die verbitterung nur hochgetrieben.und zur wahl zu sagen,wer bitte soll den karren aus dem dreck holen ? der müßte ja ganz schön deppert sein sich das anzutun und dennoch zu versagen.
kein bussi greenie
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 28.02.2005    um 20:55 Uhr   
die verbitterung darüber, daß wir in sicherheit leben können - für den einsatz von ein paar teuris oder der neid auf andere, die etwas geld bekommen und ansonsten elendig sterben ? *abwinkertz

wer soll die jugendlichen ausbilden, die kaum was aus der schule mitnahmen und deshalb keinen ausbildungsplatz bekamen ? die firmen, indem sie dafür vom staat geld bekommen ? :-) das problem dürfte woanders liegen.
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Nutzer: MrHook
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geschrieben am: 01.03.2005    um 14:14 Uhr   
Wo du Recht hast hast du Recht!
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Nutzer: Maerchenprinz
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geschrieben am: 02.03.2005    um 20:43 Uhr   
Die >Spitze des Eisberges< ist noch nicht erreicht. BBC exklusiv berichtete im Januar 2004 folgendes:
"Sie kommen ohne Vorwarnung. Ihre Zerstörungskraft ist gewaltig. Haushohe Wasserwände rasen über die Ozeane und zerschmettern ganze Küstenstreifen. "Tsunamis" sind Horror-Szenarien rund um den Globus. 1998 wurden in Papua Neuguinea über 2.000 Menschen getötet, als eine Riesenwelle zuschlug. Neben einem Erdbeben unter Wasser scheint es aber noch andere Ursachen zu geben, die eine Tsunami auslösen können. So kann das Absinken des Meeresgrundes zu Mega-Killerwellen führen. Die nächste Riesen-Tsunami wird befürchtet, wenn vor den kanarischen Inseln auf Grund der Kontinentaldrift Land in den Magma-Gürtel versinkt. Diese baut eine Wasserwand auf, die mit der Geschwindigkeit eines Düsenflugzeugs über den Atlantik rast und auf die gesamte Ostküste der Vereinigten Staaten trifft. Die Frage ist nur: Wann wird es geschehen?"
Dieser Riesen-Tsunami wird mit dem Asiatischen nicht zu vergleichen sein. Die Höhe dieser Welle ist nicht absehbar (über 100 Meter !!! ). Die Vorwarnzeit für die amerikanische Ostküste beträgt maximal 3 Stunden.....
Meine Meinung dazu ist, das wir glücklich sein sollten davon (noch?) nicht betroffen zu sein.
MP
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 03.03.2005    um 19:46 Uhr   
'noch'
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Nutzer: greenseven
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geschrieben am: 03.03.2005    um 20:01 Uhr   
wenn nicht soviel zeit und mittel in die rüstung geschoben würden,wäre das probs. zu lösen.zumindest für die frühwarnung und die evakuierung...es ist schon jahre bekannt das sowas in verstärkter form eintritt,aber auf nebenseiter hört keiner.die forschen mit eigenen mitteln und sin entusjastisch bei der sache.....wenn da nicht das pentagon wäre was infos unterschlägt und warnungen ignoriert......siehe 11.????was soll man sagen...es wurde schon vor 50. jahren solch eine flut vorrausgesagt...und was ist ? in den wind geschlagen !schuldzuweisungen unnötig...hilft keinem....an einem strang ziehen...aber das ist bei aller politik und selbstherlichkeit nich zu machen.
ich bekomm da nen hals...
tschö greenie
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 03.03.2005    um 23:09 Uhr   


tja, - die wunder der neuzeit sind halt abfallprodukte der rüstungs- und (bzw. ?) raumfahrtindustrie. dieser glaube gilt heute noch ;-)
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Nutzer: .Blutmond.
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geschrieben am: 04.03.2005    um 07:42 Uhr   
Ein Erdrustsch löst sicher nicht einen Tusnami in dieser grösse aus. Das ganze Seegebiet um das es da geht ist Stark Erbeben gefährdet durch die Plattentektonik. Dort treffen drei bis vier Schollen aufeinander die sich alle um den Platz da streiten. Da passiert so ein beben schon mal.
Und mal zu den Opferzahlen. In Afrika gibt es durch Bürgerkriege fast ganze Volksauslöschungen da sind dann schon mal 2 Millionen Tote drin. Wenn die Europäer mal die Finger von den heutigen "Entwicklungsländern" in der Kolonialzeit gelassen hätten wären sie zwar heute noch rückständig aber nicht so verarmt durch die Ausbeutung der Europäer.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 06.03.2005    um 15:21 Uhr   
rückständig - wenn ihnen die rohstoffe erhalten geblieben wären ? *schmunzeltz
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