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intelligenz - erziehungssache?

Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 18.05.2005    um 23:17 Uhr   
(zitat) ... aber ich würde meine Kinder auf jedenfall so groß ziehen, dass sie gute noten nachhause bringen ... (/zitat)

(wer das exakte zitat lesen möchte, der schaue bitte hier siehe Beitrag!)

als ich das eben gelesen habe, stellte sich mir die frage, ob es wirklich möglich ist, kinder so zu erziehen, dass sie gute noten nach hause bringen.

ich erinnere mich dabei besonders an meinen besten freund, dem es nie leicht fiel, gute leistungen in der schule zu erbringen, obwohl seine eltern dies unabdinglich forderten und ihm für schlechte noten sogar hausarrest erteilten.
meine elter hingegen haben sich zwar über gute noten gefreut, waren aber auch nicht böse, wenn mal eine drei oder vier dabei war.
der unterschied zwischen uns: je älter wir beide wurden, desto schlechter wurden seine noten, und desto besser meine.

worauf ich hinausmöchte...

kann man intelligenz anerziehen?

(bevor gewisse leute aufschreien: ich setze gute schulnoten nicht mit intelligenz gleich.)
Geändert am 18.05.2005 um 23:18 Uhr von destiny
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Nutzer: aficionado
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geschrieben am: 18.05.2005    um 23:34 Uhr   
hängt letztlich alles vom Milchwitschaftsprogramm ab: einfach so lange wie möglich den Ablegern die Brust geben und wenn es ihnen aus allen Öffnungen rauskommen sollte....weitermachen....mindestens bis zum 17. Lebensjahr......

Alles andere an Einfluß auf die sogenannte Intelligenz halt ich mal für ein albernes Gerücht!
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Nutzer: Franko
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geschrieben am: 18.05.2005    um 23:50 Uhr   
Intelligenz kann man nicht anerziehen, man kann es aber fördern, wenn man einem Kind beibringt wie wichtig lernen und weiterbildung ist......

Dazu kommt noch das man es dem kind vormachen muss, nicht einfach nur sagen "So junge, das is wichtig so haste es zu machen" sondern von klein auf vor machen und immer stück für stück es beibringen
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 19.05.2005    um 00:07 Uhr   
intellenz dürfte in den genen liegen. laß uns doch erstmal erfahren, was intellenz ist, - gute noten ? @ destiny :-)
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 19.05.2005    um 00:29 Uhr   
(zitat)
(bevor gewisse leute aufschreien: ich setze gute schulnoten nicht mit intelligenz gleich.)(/zitat)

:-)
Geändert am 19.05.2005 um 00:30 Uhr von destiny
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 19.05.2005    um 00:47 Uhr   
(zitat)Intelligenz (lat.: intelligentia = Einsicht, Erkenntnisvermögen) ist ein vielschichtiger Begriff in mehreren Fach- und Wissensgebieten (siehe unten). Allen Definitionen von Intelligenz ist gemeinsam, dass sie einen Bezug zu Verstehen, Denken und Begreifen haben, also in irgendeiner Weise mit Geist, Verstand und Funktionen des Gehirns in Zusammenhang stehen.

Quelle: wikepedia.org(/zitat)

Wenn ich schon mal von Intelligenz rede, dann kann ich auch ruhig mal die Groß- und Kleinschreibung beachten ;-)

Ich habe mir ganz ehrlich noch nie Gedanken darüber gemacht, was genau ich als Intelligenz bezeichne & welche Attribute für mich wichtig sind, um einen Menschen als intelligent zu bezeichnen.

Allerdings ist es des öfteren so, dass ich, auch wenn ich einen Menschen noch nicht aus tieferen Gesprächen kenne, relativ schnell für mich entscheide, ob ich ihn für intelligent oder dumm halte.

Ich mache das ganze nicht an schulischen oder gesellschaftlichen Standarten fest. Manchmal finde ich, dass Dialekte dazu führen, dass ein Mensch auf mich weniger klug wirkt als ein anderer. Als Berlinerin bin ich da vielleicht gebranntes Kind ;-)

Letztenendes ist Intelligenz eine "Persönlichkeitseigenschaft unter vielen", die ich persönlich an Mitmenschen sehr schätze.

Natürlich lässt der Begriff Intelligenz zig Definitionen zu. Nur, weil ich nicht gut in Mathematik war und bin (ich geb es ja zu), heisst das nicht, dass ich weniger klug bin als andere Menschen. Genauso wenig ist es so, dass mein bester Freund, weil er eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat, dümmer ist als ich.

Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise in mancher Hinsicht intelligent, in mancher widerum überhaupt nicht.

Meine Frage allerdings ist ja, ob das, was in unserer Gesellschaft leider oft als Zeichen von Intelligenz dargestellt wird, nämlich gute Noten in der Schule, anerziehbar ist oder nicht.

:-)






Geändert am 19.05.2005 um 01:49 Uhr von destiny
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 19.05.2005    um 02:47 Uhr   
würde bedueten - je mehr du dich auf jeden einläßt. seine argumente zuläßt und überdenkst -desto intelligenter erscheint er dir ?
intellenz hatz doch mit meßwerten zu tun, ist also nicht von persönlichen einschätzungen abhängig.
streng genommen gilt doch als inntelent, wer nach darwin überlebt - auf dauer. und somit über einen recht langen zeitraum. den wir kaum überblicken können.heutzutage ist der ehrliche der dumme - aber wie sihet das auf einer extrapolierten kurve aus ? vernichten sich die tellenten und sind lemminge - oder gewinnen die dummen - und wenn, dann warum ?
deine einschätzung, desty, würde ich unter sympathie verbuchen,
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 19.05.2005    um 07:47 Uhr   
Der Mensch, das soziale Wesen.

Schulbildung ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil des Wissensschatzes eines jungen Menschen. Je besser sie ausfällt, um so erfolgreicher (?) ... sagen wir lieber, erfolgsversprechender ist sein Start ins Berufsleben. Gute schulische Leistungen können vom Elternhaus gefördert, aber auch verhindert werden. Ich denke, je intensiver und liebevoller sich die Eltern um ihre Kinder kümmern können, desto zufriedener und sicherer werden die Kinder, was sich in den Schulnoten ausdrücken kann. Welche pädagogischen Kniffe aber bei welchem Kind zu guten Erfolgen führt, ist eine Kunst herauszufinden. Leider haben heute viele Eltern nicht mehr die Zeit, sich optimal um die Erziehung kümmern zu können und hoffen, dass diese Versäumnisse von den Lehrern kompensiert werden.
Intelligenz, so denke ich, ist die Fähigkeit, sein Wissen so einsetzen zu können, dass es von Nutzen ist. - Intelektuell wie auch sozial. Die Erziehung spielt hier vielleicht in so fern eine Rolle, als dass ein verbocktes Kind sich schlichtweg verweigert und ein offenes Kind neugierig ist. Je länger man ein Kind neugierig halten kann, je vorbehaltloser wird es von seiner (angeborenen) Intelligenz gebrauch machen, seinen Wissensschatz vergrößern und später auch zielorientierter handeln. - Intelektuell wie auch sozial.
Es hängt also viel vom Elternhaus ab. Aber ein Hauptschüler ist nicht zwangsläufig weniger intelligent, wie ein Gymnasiast.

Brass
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
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Nutzer: aficionado
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geschrieben am: 19.05.2005    um 08:50 Uhr   
Intelligenz, für sich genommen kann äußerst vielfältig in Erscheinung treten (ich nenne nur mal kognitive, selektive, reproduzierende oder - ja, die gibt es auch! - musikalische I.). Darunter gibt es sehr auffällige Formen, insbesondere etwa die reproduzierende I. Sie beinhaltet im Grunde genommen "nur" ein Speichervermögen. Beispielsweise etwas Gehörtes oder Gelesenes ohne Mühe abrufbar zu haben.
Ziemlich außschließlich in einer Form auftretend mutet I. eher etwas tragisch an: so habe ich einen Freund, der eine geradezu unglaubliche reproduzierende und musikalische I. hat. So kann er mir sagen, welche Jacke ich vor fünf Jahren bei einem Treffen in einer Kneipe angehabt habe....Auch in der Musikbranche (sein wie mein Berufsfeld) ist er zu Höchstleistungen fähig. Wenn ich mit ihm zu tun habe,komme ich mir allerdings vor, als befände ich mich auf einer Art Schrottplatz: haufenweise liegen (für mich) wertlose Teile herum, aber plötzlich findet sich ein Teil, das unglaublich wichtig ist. Mein Freund (als Schrotthändler) sammelt einfach a l l e s , anders gesagt: wenn er mir etwas erzählt, sprudeln mitunter in einem dahingesprochenen Nebensatz ganz weltbewegende Dinge heraus, die er als solche in ihrer Besonderheit aber garnicht wahrnimmt.
Mag ein Extremfall sein, zeigt aber,daß I. alleine es nicht ausmacht. Hinzukommen muß v.a. ein qualitatives Sondierungsvermögen und eine eigenständige Kreativität. Dann besteht eine gewisse Chance, daß man mit dieser Würzmischung auch in der Liga "Klugheit" mitspielen könnte......

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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 19.05.2005    um 09:00 Uhr   
also wären demnach verschlossene, weniger neugierige kinder nicht so intelligent bzw weniger zielorientiert????
adorno hätt' wahrlich seine freude dran;)


meiner meinung nach, ist die erziehung für das empathische verständnis unabdingbar,....und je mehr einfühlungsvermögen (bezieht sich jetzt nicht nur auf zwischenmenschliches) ein mensch besitzt, umso größer ist die wahrscheinlichkeit, dass er sich in situationen besser zurecht findet,....womit wir dann zum thema intellitschenz
kommen;)


für mich war der begriff "intelligenz" ebenfalls(wie bei starschisser;) ein an der zeit orientierter messwert!
soll heißen: wie schnell X ein problem löst,.... in welcher zeit X den optimalen lösungsweg findet.....wie viele lösungswege X in kürzester zeit findet!!!
und wie starschüssel schon schreibt,....intelligenz beschreibt eigentlich die zeitspanne der anpassungsfähigkeit von X an seine umwelt/umgebung

man könnte ja noch mit dem wort innovation jonglieren, aber wer will das schon, außer franko vielleicht;)

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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 19.05.2005    um 09:11 Uhr   
(zitat)also wären demnach verschlossene, weniger neugierige kinder nicht so intelligent bzw weniger zielorientiert????
adorno hätt' wahrlich seine freude dran;)
[...]
(/zitat)

Nein, das hab ich so nicht ausdrücken wollen.
Ich denke, Intelligenz ist irgendwo eine angeborene Wesensart. Also bei jedem vorhanden. Nur wenn sie nicht gefördert wird, verkümmert sie, bzw. ist sie nicht "erfolgsorientiert". (Wenn ein Kind sich stereotyp mit Gameboy und X-Box beschäftigt, fördert es zwar damit auch seine Intelligenz, aber diese Form dürfte wenig alltagstauglich sein.) Wird die kindliche Neugierde so kanalisiert, wie es gesellschaftlich relevant ist, entwickelt sich auch die Intelligenz in die entsprechende Richtung.
Weiterhin denke ich nicht, dass introvertierte Menschen unintelligenter sind als extrovertierte.
Brass
Geändert am 19.05.2005 um 09:13 Uhr von Brass
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 19.05.2005    um 14:42 Uhr   
(zitat)deine einschätzung, desty, würde ich unter sympathie verbuchen, (/zitat)

Das sehe ich anders, Chaserlein.
Und jetzt kommt es mir wirklich zu Gute, dass ich mich in den anonymen Welten dieses Forums bewege.
In meinen Freundeskreis finden sich durchaus Menschen, die sich - wenn mit Aufgaben konfrontiert - als nicht intelligent entpuppen würden. Und ich mag sie trotzdem :-)

Allerdings war es bei einem großteil dieser meiner Freunde so, dass ich sie ziemlich schnell eingestuft habe. Und es ist auch wirklich so, dass ich mit den Menschen, die mehr itelligent sind, über andere Dinge rede, als mit denen, die es nicht sind.

Es ist doch hier im Forum genau das selbe:
Macht man nicht schnell anhand der Postings eines Users fest, ob man ihn für gebildet oder dumm hält? (Und hat Bildung etwas mit Intelligenz zu tun?)
Wäre dies so, dann würde ich hier die, die zum Teil den größten Stuss erzählen, am sympathischsten finden. So ist es aber nicht ;-)


(zitat)Aber ein Hauptschüler ist nicht zwangsläufig weniger intelligent, wie ein Gymnasiast.(/zitat)

Danke für diesen Satz, Brass :-)
Er bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

(zitat)für mich war der begriff "intelligenz" ebenfalls(wie bei starschisser;) ein an der zeit orientierter messwert!
soll heißen: wie schnell X ein problem löst,.... in welcher zeit X den optimalen lösungsweg findet.....wie viele lösungswege X in kürzester zeit findet!!!
und wie starschüssel schon schreibt,....intelligenz beschreibt eigentlich die zeitspanne der anpassungsfähigkeit von X an seine umwelt/umgebung (/zitat)

Das würde heissen: jemand, der die gestellte Aufgabe nicht löst, ist weniger intelligent als eine Person, die sie löst und vielleicht noch mehrere Lösungswege findet.

Ist das so? Sollten dabei nicht die Differenzierungen, die aficionado erwähnt hat, in Betracht gezogen werden? ;-)


Vielleicht sollte ich auch mal meine Theorie, was "Anerziehbarkeit von Intelligenz" betrifft, kundtun.
Ich denke, es ist nicht unbedingt möglich, ein Kind so zu erziehen, dass es ausschließlich gute Noten nach Hause bringt. Viel mehr spielt für mich hier eine Rolle, ob ich mein Kind von Anfang an fördere, ob ich ihm, wenn es klein ist, vorlese - was ich vorlese. Es wäre für mich persönlich sehr wichtig, sollte ich irgendwann ein Kind haben, dass ich ihm von kleinauf möglichst viel zeige und beibringe. Und sollte sich dann herausstellen, dass mein Kind gut und gerne malt, so werde ich dies mit Sicherheit fördern. Sollte es sich für Mathematik interessieren, werde ich es hoffnungsvoll an den dann wahrscheinlich vorhandenen Vater verweisen ;-)
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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:08 Uhr   
(zitat)

Das würde heissen: jemand, der die gestellte Aufgabe nicht löst, ist weniger intelligent als eine Person, die sie löst und vielleicht noch mehrere Lösungswege findet.

(/zitat)

unter gleichen bedingungen mit gleich "ungewohnt-schwierigen" anforderungen wird der intelligentere proband das rennen für sich gewinnen;)...
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Nutzer: Gast_destiny
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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:23 Uhr   
Kommt ganz auf die Aufgabe an ;-)
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Nutzer: Gast_spatz
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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:24 Uhr   
ob intelligenz genetisch festgelegt ist oder ob die tabula-rasa-theorie stimmt, nach der ein mensch als "unbeschriebenes blatt" auf die welt kommt und in allem, also auch im bereich intelligenz, durch seine umwelt, und das sind nicht nur eltern, das sind auch alle anderen menschen, sachen, reize eben, geformt wird, ist nicht geklärt.

ich persönlich tendiere eher zu tabula rasa - denn wie objektiv wir auch zu sein versuchen: wenn kinder aus sozial schwachem umfeld kommen, neigen wir doch schon dazu, ihnen weniger zuzutrauen. deshalb gehe ich davon aus, dass die ganzheitliche entwicklung des kindes und auch der kindlichen intelligenz weitgehend durch die umwelt beeinflusst wird.
der erziehungsoptimismus ist wichtig: traue deinem kind zu, dass es alles kann, was es will. und fördere es entsprechend.

intelligenz ist - meiner meinung nach - weitgehend in der erziehung begründet. und zwar vom ersten herzschlag an, denn auch pränatale einflüsse sollte man keinesfalls vernachlässigen. kinder, die in einer vertrauensvollen, liebevollen und reizreichen umwelt aufwachsen, kinder, deren eltern zeit haben, da sind und unterstützen, kinder, die sich ihrer selbst sicher sind und nicht müssen sondern wollen dürfen, haben die basis, auf der sich (nicht nur) intelligenz wundervoll entwickeln kann.

und zur gute-noten-frage: es gibt kinder, die werden drauf gedrillt. und das funktioniert auch so lange, bis sie rebellieren. und dann tritt dieses phänomen auf, das destiny beschreibt, mit den noten, die dann plötzlich abfallen. oder mit noch viel schlimmerem.

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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:34 Uhr   
Psychologie
In der Psychologie ist Intelligenz ein Sammelbegriff für die kognitiven Fähigkeiten des Menschen, also die Fähigkeit, zu verstehen, zu denken und Probleme zu lösen, Wissen abzurufen und Sprache zu verwenden.

Mit Intelligenz befassen sich die Allgemeine, die Differentielle und die Neuropsychologie.

Allgemeine Psychologie
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden häufig Begriffe wie Denkvermögen, Auffassungsgabe, Rationalität, Logik, Urteilsvermögen und Kreativität verwendet, um die geistigen Fähigkeiten des Menschen zu kennzeichnen. Diese bleiben als Konstrukt jedoch so lange inhaltsleer, wie sie nicht messbar gemacht und von anderen abgegrenzt werden (vgl. diskriminante Validität, Testgütekriterien.

Die für den Begriff Intelligenz relevante Forschung auf dem Gebiet der Allgemeinen Psychologie bezeichnet man heute oft als Kognitive Psychologie. Diese wiederum greift zunehmend auf Methoden und Erkenntnisse der Hirnforschung bzw. Gehirnforschung und der Entwicklungspsychologie zurück. Ein zentraler Strang der kognitiven Psychologie ist die Arbeitsgedächtnis-Forschung. Sie geht zurück auf Modelle wie das working-memory model von Baddeley. Hierzu existieren bereits brauchbare Testbatterien, die sogenannte elementary cognitive tasks beinhalten.

Differentielle Psychologie
Bei der Diagnose von Intelligenz im Rahmen der Persönlichkeits- und Differentiellen Psychologie bemüht man sich darum, quantitative Unterschiede der Intelligenz zwischen Menschen festzustellen. Intelligenz wird in diesem Zusammenhang als Teilbereich der Persönlichkeit i.w.S. gesehen.

Als Fachbegriff der Psychometrie wurde "intelligence - Intelligenz" in der Zeit um 1900 geprägt, wobei der inhaltliche Impuls aus dem englischen Sprachraum kam (Louis Leon Thurstone, Charles Spearman).

Der Intelligenzquotient (IQ)
Mit dem Intelligenzquotienten befasst sich auch der gleichnamige Artikel.

Für die Messung der psychometrischen Intelligenz (IQ) war die Forschung des Franzosen Alfred Binet, der zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gemeinsam mit Theodore Simon im Auftrag der französischen Regierung ein Testverfahren zur Einstufung und Auswahl von behinderten Vorschulkindern entwickelte, von bahnbrechender Bedeutung. Schon in diesem ersten Intelligenztest werden viele kleine Aufgaben gestellt. Da Binet feststellte, dass ältere Kinder anspruchsvollere Aufgaben lösten als jüngere Kinder und auch schneller waren und damit eine höhere Punktzahl erreichten, wurde daraus in den folgenden Jahren der Intelligenzquotient, abgekürzt IQ, als Maß der Intelligenz entwickelt, und zwar bezogen auf das Lebensalter.

Binet hat seine Arbeiten kritisch gesehen und sah in seinem Punktesystem primär eine Hilfestellung bei einer Einstufung von Schülern. Er hat jedoch eine Grundlage geschaffen auf die Charles Spearman und andere aufbauen konnten. Diese haben dann die Theorie eines Allgemeinen Faktors der Intelligenz sowie eines Intelligenzstrukturmodells entwickelt.

Die Anzahl der richtigen Aufgaben sowie die Bearbeitungsgeschwindigkeit und der Vergleich mit Gleichaltrigen wurde somit zur empirischen Grundlage des frühen Intelligenzbegriffes, welcher "Intelligenz" am IQ festmacht und nach wie vor bei wissenschaftlich validierten Intelligenztests (z. B. dem CFT3-Grundintelligenztest von Cattell/Weiss) bei erwachsenen Probanden und Kindern Anwendung findet. Eine Weiterentwicklung brachte die Informationspsychologie, die den IQ durch das Konzept des Arbeitsspeichers ersetzt, der ein physikalisches Maß der Intelligenz bzw. der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit darstellt, nämlich die verarbeiteten Bit pro Zeiteinheit.

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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:35 Uhr   
Da Binets Konzept (IQ=Intelligenzalter/Lebensalter) sich als problematisch erwiesen hat, wurde später von anderen Forschern Wechsler ein neues Intelligenzkonzept eingeführt, bezogen auf den Mittelwert der Gesamtbevölkerung. Der Mittlere IQ liegt demnach bei 100. 68% der Bevölkerung haben einen IQ zwischen 85 und 115 (bei in Deutschland üblichen Intelligenztests mit einer Standardabweichung von 15). Nur ca. 2,2% der Bevölkerung haben einen IQ über 130 (oft benutzt als Grenzwert für Hochbegabung) oder unter 70. Da die Zuverlässigkeit der Testergebnisse mit zunehmender Abweichung vom statistischen Mittel sinkt, hat der IQ außerhalb der Grenzen zwischen 55 und 145 praktisch keine Bedeutung mehr. Es wäre zwar theoretisch denkbar, entsprechende Tests zu konstruieren, allerdings praktisch nicht durchführbar. Denn in diesem Bereich befinden sich nur 0,26% der Bevölkerung.

Höhe der Intelligenz und Intelligenzstruktur ändern sich mit zunehmenden Lebensalter.

Die bis hierher geschilderten Sachverhalte entsprechen weitgehend dem etablierten Konsens im Rahmen der Differentiellen Psychologie. Sie sind jedoch nicht unwidersprochen geblieben.

Die Wissenschaft streitet noch darüber, in welchem Maße Intelligenz vererbt wird bzw. durch soziale Einflüsse, z.B. die Erziehung, beeinflusst ist. Entsprechende Studien widersprechen sich z.T. Einigkeit unter seriösen Forschern besteht weitgehend nur darüber, dass beides eine Rolle spielt. Die wertvollsten Untersuchungen ziehen hierfür zeitnah nach der Geburt getrennte eineiige Zwillinge heran, sogenannte Zwillingsstudien.

Kritik an der orthodoxen Sicht der differentiellen Psychologie
Problemlösefähigkeit: Die Problematik der IQ-Tests liegt auch darin, dass vorwiegend die Geschwindigkeit bei der Lösung relativ leichter Tests gemessen wird. In der Realität ist jedoch Intelligenz vor allem als Fähigkeit zur Lösung nichttrivialer Probleme interessant.

Trainierbarkeit: Jeder, der Testaufgaben trainiert, kann seinen IQ deutlich steigern.

Motivation/Validität: Auch die Motivation bei den Tests wirkt sich stark aus. IQ-Tests nach einem drei wöchigem Urlaub von Probanten ergaben Werte von bis zu 30 Punkten unter dem sonstigen Wert. Damit ist der IQ als konstante, einem Individuum zuordnebare Meßgröße in Frage gestellt.

Stephen Jay Gould: Er hat sowohl den "einen" IQ, als auch Intelligenz aus verschiedenen, voneinander relativ unabhängigen Faktoren (primary mental abilities) zusammengesetzt, als wissenschaftlich fragwürdig und als ein untaugliches Konzept kritisiert.

soziale Kompetenz: Klassische Intelligenztests messen im Wesentlichen logisch-analytische Fähigkeiten und erlauben damit beispielsweise kein Urteil über den nicht-rationalen Umgang mit den Mitmenschen (EQ).

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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:36 Uhr   
Emotionale Intelligenz
Das Thema Emotionale Intelligenz wird auch im gleichnamigen Artikel besprochen.

Nicht analog dem IQ-System (auf Mittelwert 100 und Standardabweichung 15 skaliert), aber durchaus beschreibend lassen sich auch persönliche und emotionale Faktoren in zielgerichteten und erfolgreichen Handlungskonzepten erkennen. Während bei planvollem Handeln in Gruppen der IQ sicher auch eine Rolle spielt, sind die Wahrnehmung bzw. Kontrolle von Emotionen in gefährlichen Situationen und andere Persönlichkeitseigenschaften der Emotionalen Intelligenz eher eine unabhängige Variable der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung. Besonders große Unterschiede zwischen den Menschen zeigen sich im Umgang mit den eigenen Gefühlen; er hängt u.a. von der Prägung durch die Herkunfts-Familie und dem Selbstwertgefühl ab, ändert sich aber auch durch spätere Erfahrungen oder Seminare etc. Im europäischen Kulturkreis besitzt (analytische) Intelligenz (IQ) einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und wird nach der Meinung mancher Autoren gegenüber kreativen und sozialen Begabungen ("EQ") bisweilen überbewertet. Manche meinen jedoch, ein Umkehren des Pendels beobachten zu können, da immer mehr sog. reine soft skills als Schlüsselqualifikationen bezeichnet würden. Die Diskussion, was wichtiger für individuellen Erfolg oder auch für fruchtbare Beiträge zur Volkswirtschaft oder der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung ist - die "emotionale Intelligenz" oder die eigentliche (kognitive Faktoren beschreibende) Intelligenz - ist überflüssig. Denn jeder ausschließlich analytisch Hochintelligente wird ohne eigene soziale Kompetenzen oder ein förderndes Netzwerk trotz seiner (theoretischen) Leistungsfähigkeit isoliert bleiben. Und ein rein auf Basis sozialer Fertigkeiten agierender "Instinkttäter" kann ohne eigenen Leistungs- oder Sachbeitrag auch kaum langfristig erfolgreich sein, zumindest nicht in "Leistungsgesellschaften".


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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:37 Uhr   
Erfolgsintelligenz
Die Theorie der Erfolgsintelligenz behauptet, das Zusammenwirken einer von den Verfechtern dieser Dichotomie postulierten zweigeteilten rationalen und emotionalen Intelligenz zu beschreiben.

Die psychologische Forschung (siehe insb. Hunter und Schmidt) zeigt aber, dass der stärkste einzelne Prädiktor für Erfolg im Berufsleben die allgemeine Intelligenz ist, auch als G-Faktor bezeichnet (General Intelligence). Auch die Forschung zu Lebenserfolg bzw. Lebensleistung zeigt einen Zusammenhang zwischen erfülltem Leben, Lebensleistung und klassischen Intelligenzmaßen. Die neue Strömung, soziale Kompetenzen, emotionale Stabilität, Extraversion, Anpassungsfähigkeit und andere persönlichkeitsbezogene Eigenschaften als Emotionale Intelligenz zusammenzufassen und zu benennen, kann zweifach gedeutet werden:
Als überflüssige Verwischung der Grenzen zwischen Intelligenz als in sich zusammenhängendem Konstrukt und davon bisher abgegrenzten Persönlichkeitsvariablen,
oder als nützlicher Hinweis, dass Intelligenz (im herkömmlichen Sprachgebrauch) natürlich nicht alles ist. Die Überfrachtung des Intelligenzbegriffs muss für seine weitere Erforschung und Beschreibung nicht hilfreich sein, da ja die Intelligenz im Ursprungssinn noch nicht hinreichend beschrieben ist, und der eigentliche Denkprozess noch weitere Forschung erfordert.

Die Entwicklungspsychologie zeigt, dass sich kognitive Fähigkeiten und soziale Fertigkeiten nicht immer parallel entwickeln und beide gefördert werden müssen. Tatsächlich können sich Probleme bei einseitiger Förderung von Kindern mit überdurchschnittlicher Auffassungsgabe (Thinking Speed) ergeben. Im regulären Lehrbetrieb häufig kognitiv unterfordert, kann ein solches Kind mit dem Überspringen einer oder mehrerer Klassen auch einer sozialen Überforderung ausgesetzt werden. Schulpsychologen können bei einer solchen Entscheidung wichtige Hinweise und Unterstützung geben.


Neuropsychologie
Die Neuropsychologie beschäftigt sich unter anderem auch mit den neuronalen Grundlagen der Intelligenz bzw. der Verarbeitung von Signalen bzw. Information beim Menschen. Für die Intelligenz besonders relevant sind die Vorgänge im Großhirn (vgl. auch Cortex), wogegen das Kleinhirn (lat. Cerebellum) und phylogenetisch ältere Bereiche (z. B das Stammhirn) in der Forschung zu neuronalen Grundlagen der Intelligenz weniger Beachtung finden. Dies heißt jedoch nicht, dass Intelligenz in bestimmten Bereichen lokalisiert werden kann, eine gewisse dezentrale Organisation von Informationsverarbeitungsprozessen ist trotz allem nicht von der Hand zu weisen.


Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (KI) bezeichnet die mechanisch-elektronische Nachbildung menschlicher Intelligenz innerhalb der Informatik. Die KI findet zunehmend Einsatz in der ingenieurwissenschaftlichen oder medizinischen Technik. Mögliche Anwendungsszenarien sind: Optimierungsprobleme (Reiseplanung, Schienenverkehr), Umgang mit natürlicher Sprache (automatisches Sprachverstehen, automatisches Übersetzen, Suchmaschinen im Internet), Umgang mit natürlichen Signalen (Bildverstehen und Mustererkennung).


Soziologie
Intelligenz als Bezeichnung für die Gesamtheit aller Gebildeten wurde erstmals 1844 im Polnischen von K. Libelt gebraucht, 1846 im Russischen von W. G. Bielinski, im Deutschen später von u. a. Karl Kautsky, Karl Marx, Hugo Ball (Kritik der deutschen Intelligenz), Adolf Hitler. Die Intelligenz als soziale Schicht war bis 1990 fester Bestandteil eines kommunistisch geprägten Gesellschaftsverständnisses. In der DDR verstand man unter "Intelligenz" die Gesamtheit aller Personen mit einem Hochschulabschluss oder Fachschulabschluss. Im westlichen Deutschland, wo der Begriff auch weite Verbreitung erlangte, konkurriert "Intelligenz" auch heute noch mit dem älteren Begriff Intellektuelle bzw. mit Akademiker oder erscheint gar als soziologischer Fachbegriff in der slawischen Form Intelligentsia.

Als Intelligenz wurden in der DDR neben den Arbeitern und den Bauern diejenigen Berufstätigen bezeichnet, die zum Arbeiten - meist als Studienabsolventen - primär ihren Kopf benutzten, wobei der Begriff ausdrücklich nicht aufwertend gemeint war.
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Nutzer: Gast_spatz
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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:37 Uhr   
klasse. jetzt wissen wir ja bescheid.
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Nutzer: StereoSushi
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geschrieben am: 19.05.2005    um 23:39 Uhr   
jap, ich glaub destiny wollte es so schon differenziert;)

ich schrieb ja schon.....in etwa

Intelligenz (lat.: intelligentia = Einsicht, Erkenntnisvermögen) bezeichnet im weitesten Sinne die Fähigkeit von Lebewesen, aber auch von technischen Geräten, sich durch Prozesse der Informationsverarbeitung an die Umweltgegebenheiten anzupassen.


das war wohl zu wenig:).....also viel spaß beim lesen



Geändert am 19.05.2005 um 23:41 Uhr von StereoSushi
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geschrieben am: 20.05.2005    um 14:12 Uhr   
:-) Ich hab dich schon verstanden, Sushi.


Es geht mir gar nicht wirklich um die Differenzierungen von Intelligenz. Damit hab ich mich ausgiebig beschäftigt ;-)

Vielmehr geht es mir ja darum, ob das, was im Volksmund als Zeichen von Intelligenz bezeichnet wird, nämlich eben gute Noten in der Schule, anerziehbar sind oder nicht.

Und das sollte doch wohl eine Basis für eine Diskussion bieten können. Ich werd mal die Verfasserin des Zitats, dass mich zu dieser Thematik inspiriert hat, ansprechen.

Ich hab gestern Abend sogar mit meiner Mutter darüber gesprochen, ob sie mich zu guten Noten "erziehen" wollte.
Ihre Antwort: "Ich habe nie daran gedacht, dass du keine gute Schülerin werden könntest!"


(edit: OT: dir, Sushi, übrigens vielen Dank für deine hervorragende Recherchearbeit :-) )

Geändert am 20.05.2005 um 14:13 Uhr von destiny
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Nutzer: Sneaky_Pie
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geschrieben am: 20.05.2005    um 18:47 Uhr   
Intelligenz ist nicht anerziehbar. Gute Noten sind "in Maßen" anerziehbar:
Erzieht man ein Kind zu Fleiß, dazu, seine Aufgaben zu Ende zu machen und zur Verantwortung, dies auch jeden Tag zu erledigen, und setzt man sich auch selber hin und hilft ihm, wenn es Probleme hat, dann hat das Kind vermutlich gute Noten. Bessere zumindest als ein Kind, dessen Eltern sich kein Stück um die schulische Karriere kümmern. Wenn man ein Kind zum Lesen animiert, dann hat es auch mit großer Wahrscheinlichkeit bessere Noten als ein Kind, das den ganzen Tag vor der Glotze hängt (natürlich: es gibt Ausnahmen. Eine meiner Mitschülerinnen in der Oberstufe hatte in ihrem ganzen Leben drei Bücher gelesen.).

Wenn das Kind natürlich auf einer ungeeigneten Schulform ist, dann bringt das selbstverständlich nicht den gewünschten Erfolg. Da spielt halt wieder die angeborene Intelligenz mit hinein. Von der tabula-rasa-Theorie halte ich nichts; Zumindest laut Zwillingsforschung ist die Intelligenz zu 50 bis 70% genetisch beeinflusst.
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Nutzer: starchaser
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geschrieben am: 20.05.2005    um 18:50 Uhr   
daß sushi eine basis lieferte ist anerkennenswert :-)

bildung und intellenz haben erst mal nix miteinander zu tun, eher paßt da wohl der verstaubte begriff "weisheit"

intellenz war früher das, was die natur selektierte. heute greift menschlein überall ein und gestaltet die eigene welt und zukunft. intellenz als maßstab wäre heute eher als konform zu bezeichnen.
ich möchte nicht wissen, wie uns die generation im 24ten jahrhundert bezüglich intellenz einschätzen wird.

die tabula rasa ist im übrigen längst zu verwerfen. schwierig wird das thema bei der anfälligkeit für krankheiten, gewaltbereitschaft und kriminalität, sollte die genetische ursache besser bewiesen sein.

wie brass sagte, kann erziehung intellenz fördern, potentiale ausschöpfen - aber nicht umgekehrt. die schwierigkeit hier besteht darin, daß diese förderung erlernbar aber längst nicht mehr als ziel angesehen wird.

soziale kompetenz halte ich wiederum für ein schlagwort - oft benannt doch sehr diffus. ebenso wie die schulpsychologie und soziologie - sie ist nur soviel wert wie das eng bedruckte testpapier. pisa als wegweiser ! und die KI - hat mit der Betrachtung eines menschen am allerwenigsten zu tun.












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