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Depressionen okay? |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 19:04 Uhr
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Liebe Chatter/innen,
Ich weiß ja nicht ob ihr es schon bei Freunden oder an euch selbst erlebt habt, aber es kommt die Zeit der Depressionen. Mehr miese Stimmung, mehr Tränen, mehr Suizide (auch wenn es hart klingen mag das zu sagen).
Vorallem bei Pubertierenden kommt nun der Liebeskummer und Apathie. Nicht bei jedem, aber bei Einigen (wie zum Beispiel mir). Viele können es nicht verstehen und sagen: "Hey, komm sei wie immer. Lach mal und hab Spass!^^", und nach einer gewissen Zeit:"Du gehst mir echt voll auf den Sack mit deiner Laune!"
Dabei haben sie keine Ahnung was sie reden...
Diese depressionen sorgen dafür, dass man nachts aufwacht voller Tränen und sich wünscht, dass man stirbt in der Hoffnung, dass die Welt glücklicher ohne einen ist.
Sich Gedanken macht über Belanglose Themen und sich ein Idealbild von "Liebe" macht wie es das nicht gibt. In einer Traumwelt ohne jeglichen Realitätseinfluss sondern nur Wunschvorstellungen lebt. Und dann wundert man sich am nächsten Tag (sei es Schule oder Beruf...) dass, man von allen gefragt wird was los sei, nur weil man die Mundwinkel nicht hoch bekommt. Plötzlich merkt man, man hat sich emotional verändert und will das nicht, was einem bei einer solchen Situation nicht hilft (nach dem Motto: "noch eine schlechte Eigenschaft von mir")
Sollte man das als Außenstehender aktzeptieren wie es ist oder ihn versuchen aufzuheitern oder vielleicht doch einfach nur ein entlastendes Gespräch mit ihm führen?
Was meint ihr?? Freue mich über jede art von Feedback^^
MFG Euer Melancholist
Geändert am 09.09.2005 um 14:03 Uhr von DerMelancholist Geändert am 09.09.2005 um 14:03 Uhr von DerMelancholist Geändert am 09.09.2005 um 14:03 Uhr von DerMelancholist Geändert am 09.09.2005 um 14:06 Uhr von DerMelancholist Geändert am 09.09.2005 um 14:06 Uhr von DerMelancholist |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 19:24 Uhr
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Das klingt nun auch nicht gerade nett, aber der Besuch bei einem Psychologen ist das einzig richtige. Nicht nur die Gespräche, sondern auch die Medikamente sind ein guter Weg, das Problem in den Griff zu bekommen. Und eine ordentliche Beschäftigung mit anderen Menschen ist auch von Vorteil, um von sich selbst wegzukommen.
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 19:30 Uhr
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Ich stimme Steven zu. Man kann ja irgendwas machen um sich abzulenken, aber ich weiß ja nicht wie es in dir Aussieht. Also weiß ich nicht, wie viel du schon in der Richtung getan hast. Ich würde sagen, dass das mit dem entlastendes Gespräch keine schlechte Idee ist, aber manchmal weiß man ja nicht was man sagen soll. Und dann geht es dem anderen nachher noch beschißener..Aber wie gesagt, ich kenn mich mit melancholie nicht aus ^^' Geändert am 08.09.2005 um 19:31 Uhr von Caity Geändert am 08.09.2005 um 19:31 Uhr von Caity |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 20:35 Uhr
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Hallo.
Ich mache gerade genau das gleich wie du durch. Und das leider nicht zum ersten mal.....
Ich habe dank psychologischer Hilfe, gelernt, die Depressionen und diese "schlimmen" Phasen zu akzeptiern und gelernt, dass sie zum Leben dazu gehören.
Mein Tipp an dich, lass dir so schnell wie möglich von einem Psychologen /einer Psychologin helfen.
Vllt ist ja auch eine stationäre ( ich meine keine geschlossene Anstallt) Therapie eine gute Möglichkeit.
Falls du im Chat mal reden mags, du kannst mich im More-than-40 finden.
Kopf hoch, so schwer es ist, und weg zu rennen ( du weißt was ich meine) vor seinen Problemen , ist keine gute Lösung.
Liebe Grüße Antje |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 21:39 Uhr
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(zitat) sondern auch die Medikamente sind ein guter Weg, das Problem in den Griff zu bekommen. (/zitat)
sorry steve, will dich damit nicht persönlich angreifen, aber wer so einen scheiß noch nie nehmen mußte, hat davon echt keine ahnung...
zum rest stimm ich dir voll zu.
- selbsthilfe gruppen sind ein anfang
- telefon seelsorge, kann man ganz anonym nutzen
- jede gelegenheit nutzen zu reden und zu entspannen, viel für sich selbst tun, das machen was einem spaß macht und nicht alles immer runterschlucken, sondern auch den direkten konflikt suchen |
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geschrieben am: 08.09.2005 um 21:48 Uhr
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Ich weiß von was ich rede, glaub mal. Es gibt nicht nur Antidepressiva ;-)
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 00:35 Uhr
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| Ich mag Leute die unter neuen Nicks solche Beiträge eröffnen....seit ihr zu feige unter euren bekannten Nicks Gefühle zu zeigen...? echt arm... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 01:12 Uhr
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Öhm, ich hoffe, du hast getrunken oder so, denn diese Aussage war ziemlich unmöglich. Über solch ein Thema zu sprechen, hat recht wenig mit "Gefühle zeigen" zu tun, nicht mal das Thema ansich. Es steht doch jedem frei, seine Gefühle so zu äußern, wie es ihm gefällt und am angenehmsten ist - und wenn es hinter einem neuen Nick ist.
Steven |
| Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 08:22 Uhr
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(zitat)Ich weiß von was ich rede, glaub mal. Es gibt nicht nur Antidepressiva ;-)
Steven(/zitat)
ich weiß auch von was ich rede ;) |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 13:41 Uhr
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na prima, dann wissen ja alle, von was sie reden
zu melancholist:
sicher helfen entlastende gespräche und manchmal reichen die auch aus und man kann wieder dem leben zugewandt sein und sein ding durchziehen
oftmals reichen die dann leider nicht und dann ist sicher der weg zu deinem arzt erst mal der richtige
psychotherapeuten können gute hilfen leisten, auch hier gibt es möglichkeiten, den richtigen zu finden (über listen beim arzt oder der krankenkasse und dann das reale *testen* des therapeuten, denn die chemie muss stimmen)
manchmal denke ich aber auch, dass viele depressionen unnötig sind und entstehen, weil die menschen sich viel zu sehr auf sich selber konzentrieren und viel zu viel darüber nachdenken, was schief läuft und was falsch ist, anstatt sich über die dinge zu freuen, die gut laufen und sich selbst einfach mal nicht so wichtig zu nehmen
medikamente sind manchmal unerlässlich um zu einer raschen hilfe zu gelangen, ein dauerzustand sollten sie nicht sein, aber auch das gibt es
nur denke ich, dass das hieb und stichfest durch die entsprechenden fachleute abgesichert sein muss
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geschrieben am: 09.09.2005 um 14:28 Uhr
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(zitat)Ich mag Leute die unter neuen Nicks solche Beiträge eröffnen....seit ihr zu feige unter euren bekannten Nicks Gefühle zu zeigen...? echt arm...(/zitat)
Nur mal so nebenbei: Wenn du mich meinst....Mit dem Nick bin ich immer hier Oo |
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geschrieben am: 09.09.2005 um 23:20 Uhr
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eigentlich fragste ja, ob depressionen ok sind, - also in ordnung. da sie zum leben dazugehören, sind sie gewiß nichts unnatürliches. aber die wenigsten können auch entsprechend mit depressiven umgehen, - wo sollten sie es auch gelernt haben ?
daß depressionen sich nicht unbedingt zum dauerzustand entwickeln sollten, dürfte auch klar sein, - sie rauben schließlich die kraft, welche zur bewältigung des alltags nötig ist.
nach spätestens acht wochen sollte mann / frau schon mal einen arzt konsultieren, welcher die sache beurteilt.
insbesondere dann, wenn man "nachts aufwacht voller Tränen und sich wünscht, dass man stirbt in der Hoffnung, dass die Welt glücklicher ohne einen ist."
zum einen ist das falsch ( ein monster macht sich kaum sorgen um das wohlergehen anderer ) und zum anderen besagt das doch nur, daß dich irgendwas kaputt macht und du dringend hilfe brauchst, weil du nicht selbst damit zurechtkommst. ( und das ist ja auch "ok" ). wenn du das akzeptierst und diese hilfe auch suchst, so ist das der erste und wohl auch wichtigste schritt, um das, was an dir knabbert zu erkennen und ihm mit allen verfügbaren waffen zu leibe zu rücken.
viel erfolg !
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| "Autor" |
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geschrieben am: 10.09.2005 um 18:32 Uhr
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Also gegen Depressionen sollte man recht shcnell was unternehmen und einen Psychologen aufsuchen.
Bei mir haben sich Depressionen damals in Gewalt gewandelt. Erst anch hilfe von Spezialisten hat das aufgehört aber leider zu spät.
Auch heute würde das ohne Medikamente noch so sein. Ich sehe weniger die Dinge über die man sich freut als die die Negativ sind.
grüße Renor. Geändert am 10.09.2005 um 18:34 Uhr von _DarkRenor_ |
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geschrieben am: 15.09.2005 um 01:28 Uhr
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| es ist nie zu spät, sondern höchstens höchste zeit ! @dark ;-) |
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geschrieben am: 15.09.2005 um 08:23 Uhr
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hm... von medikamenten würd ich abraten. es sei denn, man ist sonst garnicht mehr in der lage zu arbeiten etc. medikamente behandeln eben nur die symptome und nicht die ursachen. also zum thera und auf ne anstrengende zeit gefasst machen ;). ich finde zumindest, dass es nciht einfahc ist, soetwas durch zu halten...
LG
Soul
PS: ich denke mal jeder muss irgendwie lernen damit klar zu kommen. ist halt doch irgendwie ein teil des charakters und bis auf das man versucht es den anderen begreiflich zu machen, kann man nichts weiter tun *denk* Geändert am 15.09.2005 um 13:00 Uhr von _Soul_ |
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geschrieben am: 15.09.2005 um 22:27 Uhr
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hi,
erstmal, depressionen ist ein weiter begriff und viele verwechseln ihn mit depri sein. dabei sind da paar unterschiede.
kann dir ja mal paar fragen stellen wenn du die alle mit ja oder einen größteil mit ja beantworten kannst dann such dir bitte einen therapeuten!
weil depression ist eine krankheit.. die aufjedemfall geheilt werden kann. und depressionen oft nicht einfach so kommen sondern die auch gründe haben.
so, zu den fragen.. uno momento
Depressive Verstimmung, die meiste Zeit des Tages, beinahe jeden Tag
Deutlicher Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme ohne Diät (z.B. mehr als 5% des Körpergewichts in einem Monat) oder verminderter oder gesteigerter Appetit beinahe jeden Tag
Schlaflosigkeit oder vermehrter Schlaf beinahe jeden Tag
Unruhe, Ruhelosigkeit oder allgemeine Verlangsamung (durch andere beobachtbar)
Müdigkeit und Energieverlust beinahe jeden Tag
Gefühl der Wertlosigkeit oder umfangreiche oder unangemessene Schuldgefühle beinahe jeden Tag
Verminderte Fähigkeit zu denken oder sich zu konzentrieren oder Entscheidungsunfähigkeit beinahe jeden Tag
Wiederkehrende Gedanken an den Tod, wiederkehrende Selbstmordideen ohne eine genauen Plan oder einen Selbstmordversuch oder ein genauer Plan für einen Selbstmordversuch
Wenn du diese fragen alle mit Ja beantworten kannst dann besuch erstmal deinen Hausarzt red mit ihm drüber und lass dich überweisen.
Weil dagegen kann man was tun.
Und es wird auch geholfen.. und das in den meisten fällen sogar sehr gut..
Zumal man da auch wieder den Schwere Grad erkennen muss von dieser Depression.
Kann dir da auch sagen.. Therapie klingt mist aber so schlimm ist das nicht..
Zumal man da eh paar Settings hat und du dir den aussuchen kannst. Kannst also sooft wechseln bist du meinst so der is nett oder die ist nett hier bleib ich..
Und die liebe Krankenkasse bezahlt!!!!!!
So, also machet jot.
Das wird wieder. Und gib net auf!!
Denn die Hoffnung stirbt zuletzt!!!!
Bye dat the_invisible |
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geschrieben am: 16.09.2005 um 22:40 Uhr
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(OT)
ich geh mal etwas OT:
je einsamer die gesellschaft wird, desto (rabiater oder hoffnungsloser) und depressiver wird sie auch.
je nach grad der depression sind gewiß medikamente erforderlich, - um ruhig zu stellen und den patienten sowie die gesellschaft zu schützen vor ihm selbst - oder um auf ein niveau zu kommen, auf dem er wieder rational die probleme angehen kann, welche sich vor ihm wie ein unüberwindbarer berg darstellen.
das sollte jedoch ein fähiger arzt entscheiden. sowas ist nicht leicht zu finden.
es ist, wie schon erwähnt, eine krankheit. und diese will geheilt werden.
auch finde ich die meinung nicht gut, der therapeut müsse "passen". denn hier wird schon das eigene problem auf andere übertragen und ich lese da die aussage : "such dir jemand, der dir nach deinem sinne daherredet."
dem kann ich nur entgegnen : dein größter feind ist eigentlich dein bester freund, - weil er kein blatt vor den mund nimmt.
denn ein fähiger therapeut wird genauso wie invisible nach checklisten vorgehen und differentialdiagnose betreiben. also das problem .
(/OT)
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.02.2006 um 16:03 Uhr
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hey Melancholist,
ich habe mir deinen Beitrag sorgfältig durchgelesen und habe etwas dazu zu sagen.
Meine Antwort richtet sich ausschließlich auf deinen Beitrag.
Vorweg möchte ich sagen, das ich selbst unter schweren Depressionen leide und deswegen 1 1/2 Jahre in der Psychatrie behandelt werden musste.
Ich möchte keinenfalls deine Aussagen dementieren oder gar widerlegen. Ledeglich möchte ich meine Ansicht und Erfahrungen mitteilen.
Bitte versteht nicht falsch.
Die Depressionen haben mich zeitweise auch in eine Traumwelt katapultiert in der ich teilweise lebe. Mir kamen komische Gedanken und ich konnte nicht feststellen wo sie herkamen, noch was sie zu bedeuten haben.
Ich begann, alles zu hinterfragen und mich mit der menschlichen Psyche zu beschäftigen. Es ist wirklich interessant, was ich herausgefunden habe.
Meine Depressionen haben mich komplett verändert und mir eine komplett neue Sichtweise zuteil werden lassen.
Natürlich möchte ich diese Krankheit nicht schön reden. Es ist wirklich schlimm dazusitzen und keine Gedanken zu haben, die sich plötzlich in ein Chaos verwandeln. Nicht mal meinem schlimmsten Feind wünsche ich die Krankheit. Ich muss dennoch zugeben, das sie mir geholfen haben schwere Zeiten zu überwinden.
peace |
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