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Paläontologie / Mythologie |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 12:31 Uhr
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Hi,mich beschäftigt schon seit einiger Zeit eine Frage, bei deren Beantwortung ich nicht weiterkomme. Vielleicht interessiert sich ja hier der eine oder die andere auch dafür und kann ernsthafte Diskussions beiträge zum Thema liefern?
Sollten die Mod's der Meinung sein, dass dieses Thema in ein anderes Forum gehört, hab ich mit einer Verschiebung auch kein Problem.g
Also, worum geht's überhaupt?
Ich finde es erstaunlich, dass es in fast allen bekannten Kulturen Verweise auf Drachen gibt.
In der Regel symbolisieren sie die Macht des Bösen,häufig wird aus dem Körper des getöteten Drachens die Welt geschaffen ..... etc.etc.
Nun finde ich, dass die Drachen -abbildungen und -Überlieferungen eine sehr grosse Ähnlichkeit zu den vorhistorischen Sauriern aufweisen.(häufig zu Flugsauriern).
Daraus entstand meine Frage: Wie kommt es, dass bereits vor einigen tausend Jahren, als Paläontologie noch vollkommen unbekannt war, Mythen geboren wurden und Abbildungen geschaffen wurden,die eine dermassen grosse Übereinstimmung mit erst in der Neuzeit erfolgten Ausgrabungen (Funden) haben?
Nach meinem Wissen sind die letzten Saurier lange (sehr lange) vor dem ersten Erscheinen der Hominiden ausgestorben.
Wie kann sich dann die Abbildung dieser längst vergangenen Art in unsere Vorstellung und unsere Mythen übertragen haben.
Könnte es etwa eine Art kollektiven Gedächtnisses geben, das von prähistorischen Lebewesen bis in unsere Psyche überlebt hat?
Ich würde mich freuen, wenn vielleicht jemand hier auch schon mal über diese Frage(n) nachgedacht hat und mir die eine oder andere Anregung zu einem schlüssigen Erklärungsmuster liefern könnte.
Kennt jemand Quellen, die sich mit dieser Frage wissenschaftlich auseinander gesetzt haben?
Mal gespannt auf Antworten wartend
grüsst
DerUnhold |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 13:21 Uhr
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klick
die geschichte der aborigines ist vielleicht hilfreich..schliesslich is ihre kultur ca 50 tausend jahre alt
ausserdem find ich diesen artikel interessant.. Link
is zwar englisch.. aber macht doch nix. oder?
klack |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 13:58 Uhr
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Klick
Danke ephrata,interessanter Ansatz,wobei die Frage bleibt, wie es zu erklären ist, das sich die Drachen weltweit in (fast)allen bekannten Kulturen in unterschiedlichen Epochen in sehr ähnlicher Form wiederfinden.
Nach meinem Wissen gibt es keine Funde von Knochen die ein nicht regional eingrenzbares Überleben von Grossechsen(Sauriern) bis in die Neuzeit belegen.
Sicherlich könnte man darauf z.B. den Komodo-Waran anführen, aber taugt er wirklich als "Drachenvorbild"?
Scheint mir zumindest mehr als fraglich.
Dem Hinweis auf die Aboriginees werd ich demnächst nachgehen.
so far thx |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 14:01 Uhr
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eigentlich hab ich mehr den megalania gemeint.. der vielleicht als vorbild diente..
hier is noch ne seite.. nur leider halt auch auf eng..
Link
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 16:07 Uhr
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Klickediklack !
Yes my dear, gg
Ich bezog den Komodo-Waran mit ein, weil -so wie ich es verstehe - er zumindest dem Megalanier ähnelt wenngleich er um ca 1/4 kürzer sein soll und er wohl der einzige noch lebende seiner gattung ist.
Zu der Verbreitung des Magalania habe ich nachgeschlagen, das über Süd-ost Asien hinaus -zumindest bis jetzt- nichts bekannt ist.
Wobei wir wieder beim Punkt wären, wie z.B. die Erwähnung von Drachen in den altindianischen Hochkulturen zu erklären ist?
Mich würde z.B. interessieren, ob es dazu möglicherweise vergleichende studien oder Quellensammlungen gibt,die sich nicht auf lokale(regionale)Phänomene/Mythen beschränken,sondern die kulturübergreifende Seite dieser Sache untersuchen.
Eins seh ich schon mal voraus, mich erwartet wohl noch ne Menge Lesestoff gggg.
klackediklick
DerUnhold |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 16:34 Uhr
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| Es besteht die moeglichkeit dass nicht nur migration in richtung australiens stattfanden. Sondern dass menschen von dort auch wieder zurueck nach asien sindÂ… es koennte ja moeglich sein.. wenn man die art des wesens megalanias betrachtet.. dass bilder entstanden die von diesem schrecken erzaehlten.. Â… was die drachen erklaerung in alt indianischen kulturen betrifft.. vor ca 13000 oder mehr jahren sollen menschen aus asien ueber die bering land bruecke nach nordamerika gelangt sein.. man koennte annehmen dass diese menschen nicht ohne bereits bestehender kultur/tradition/religion sich auf den weg gemacht haben.. oder?? Und dann noch die frage.. hast du schon davon gelesen dass es moeglich gewesen ist dass die chinesen amerika schon lange vor dem spanier erreicht haben?? Wenn das so ist.. gab es natuerlich .. so wuerde ich annehmen.. cultural exchanges.. which would be integrated into existing cultures traditions and religions.. aber.. sicherlich kann alles auch ganz anders sein.. klackediklick..gg |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 18:48 Uhr
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nun ja..@DerUnhold... mir fehlt der wissenschaftliche Hintergrund.. aber vielleicht hilft Dir auch eine Kontaktaufnahme zur Palaeontological Institut Library des Museums für Naturkunde in Berlin...Link
ach ja, @ephrata:
In einem Artikel des National Geographic (Ausgabe Oktober 2005) las ich, dass ein Forschungsteam am Ufer des Sac River im Südwesten von Missouri einen sog "Ambossstein" gefunden hat, der vermutlich 14 000 oder 14600 Jahre alt ist. Es könnte deshalb sein, dass noch vor den so genannten clovis - Menschen (die Funde der asiatischen Einwanderer in Amerika sind etwa 13500 Jahre alt) Menschen dort lebten , deren Herkunft allerdings bisher noch nicht ermittelt werden konnte.
so... schleich mich wieder raus aus dem spannenden Thema
run Geändert am 25.12.2005 um 19:07 Uhr von runaway |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 20:43 Uhr
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Servus Unhold,
schönes Thema.
Die Frage stellte sich mir auch bereits des öfteren, ohne dass ich zu schlüssigen Erklärungen kam. Kürzlich diskutierte ich dieses Thema mit nem Geologen. - Natürlich vertrat er eine sehr "geologische" Meinung in der Sache. - Ich muss sagen, dass hat mich bisher noch am meisten überzeugt.
Also der Geologe vertrat die Behauptung, es wurden irgendwann versteinerte Reptilien gefunden. (Größe unbedeutend)
Dieser Fund regte die Phantasie an, jemand erfand die erste Story um den Fund und der Mythos brach sich seine Bahn.
Das war jetzt die Kurzfassung einer mehrstündigen Diskussion. Ich muss sagen, es klang heftig überzeugend für mich. ;-)
Brass |
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube) |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 23:13 Uhr
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Yepp Brass, ich geb ja zu diese Theorie hat was , aber (ja das berühmte aber ggg)
1.) denk ich mal spielt die grösse -nach meiner Meinung-sehr wohl eine entscheidende Rolle. Begründung folgt gleich.
und
2.)sind die mehrzahl der Funde doch wohl versteinerte Knochen und nicht versteinerte Gesamttiere (mit "Haut und Haaren"laienhaft ausgedrückt)
Begründungen:
zu 1.) der drache in seiner mythischen überlieferung ist immer furchteinflössend zumindest aber mächtig und gross. Er dient teils als Symbol des Bösen oder auch als Wächter. Beide Funktionen wären einem etwa (nur als Beispiel) eidechsenartigen (was die Grösse betrifft) Wesen wohl nur schwer zuzuordnen.
zu 2.) wie auch teilweise zu 1.)
Darf man nicht vergessen von welchen Zeiten und Entwicklungsständen wir hier reden. Kann man davon ausgehen dass z.B. der Mensch der die Höhlen von Lascaux bemalte (Cro-Magnon Mensch)intellektuell in der Lage war von a) Knochenresten oder b) von einem kleineren Tier auf ein grosses Furchterregendes Tier zu schliessen????? wohl eher nicht, oder?
Also müsste es sich zum einen um einen Ganzkörperfund handeln, der ausserdem noch seine Federn,seine Reptilienartige Haut oder jedenfalls seine äusserliche Hülle grösstenteils intakt erhalten hatte und ausserdem wie oben angeführt eine gewisse Minimalgrösse haben müsste die diesem Fund wenigstens Ansatzweise Grösse und Macht zuordnen lässt (wohlgemerkt vom frühgeschichtlichen Menschen mit seinen vermutlicherweise eher einfachen denkstrukturen). nun wissen wir ja dass Komplettversteinerungen eher die Ausnahme sind und dann noch in einer grösse von (sagen wir mal) mindestens 4-5 Metern vom Kopf bis zum Schwanz ?????
Zweitens erscheint es mir unwahrscheinlich, dass es in vollkommen entwicklungsgeschichtlich von einander getrennten Sphären zu Siehe 1)&2)gleichartigen Funden kommen konnte . Dies würde eine Anhäufung von Zufällen bedeuten, die mir doch eher nach einer von Jetztmenschen konstruierten Logik scheinen.
Immerhin die -wenn auch vage- Möglichkeit besteht.Mir scheint da ephis Theorie schlüssiger, dass Frühmenschen Grossechsenkontakte hatten und sich diese weitererzählen mythifizierten. Wenngleich auch diese Theorie mich nicht zu 100% zu überzeugen vermag. Dazu scheint mir der geographische Faktor nicht ausreichend berücksichtigt zu sein.
By the way @ephrata: Wenn mich mein Gedächtnis nicht völlig im Stich lässt sind auch auf den bis vor kurzem von sämtlichen Völkerwanderungen und -vermischungen verschont gebliebenen Archipeln in der Südsee (Osterinseln??)Drachenmythen anzutreffen. (muss ich aber um sicher zu sein selber nochmal nachlesen).gg
Anyway @Brass als Diskussionsthese jedenfalls ein interessanter Beitrag.......mehr davon gggg
Es grüsst
DerUnhold |
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geschrieben am: 25.12.2005 um 23:18 Uhr
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@runaway: Danke für die Anregung mit dem Museum, Humboldt-Uni ist sicher auch nicht die schlechteste Adresse. gg
Hast du den artikel noch? oder kann man sich den runterladen? ist die adresse www.national geographic.com oder wie ?
Würd ich mir jedenfalls gern mal durchlesen.gg |
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geschrieben am: 26.12.2005 um 00:28 Uhr
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Was genau meinst du mit bis vor kurzem?? So ca 400 AD?? ..
Noch ein kleiner link.. der vielleicht interessiert..
Link
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geschrieben am: 26.12.2005 um 01:10 Uhr
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ich hab den Artikel.. ansonsten,...versuchs mal mit dieser Seite Link oder hier Link
Der Artikel war allerdings sehr kurz.
Da gibt es noch einen weiteren Artikel. Hat allerdings weniger mit Deinem Thema zu tun,als mit Deinem Beitrag und dort zu 2.
Es sind Fossilien gefunden worden, die zeigen, das Tyrannosaurier mit einem Flaum aus Urfedern bedeckt waren...
(s. August - Heft2005/ Schätze aus der Asche)
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geschrieben am: 26.12.2005 um 10:12 Uhr
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...mir fiel da noch etwas ein. In China gilt der Drache als Symbol für Glück und Wohlstand und ist keineswegs furchteinflössend..
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geschrieben am: 26.12.2005 um 11:32 Uhr
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(zitat)...mir fiel da noch etwas ein. In China gilt der Drache als Symbol für Glück und Wohlstand und ist keineswegs furchteinflössend..
(/zitat)
ja genau run.. der westliche drachen is meist der boese obwohl er auch koenigreiche bewachte... der oestliche meist der gute..china soll ja angeblich die aelteste culture sein die den drachen in ihre mythology und ihre religion einbezogen hat.. fuer sie ist der dragon etwas goettliches..
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geschrieben am: 26.12.2005 um 19:06 Uhr
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ich hab noch ein wenig gestöbert..und las mit Erstaunen, dass der chinesische Drache keineswegs Ähnlichkeit mit vorhistorischen Sauriern hat. Er soll ein Mischwesen aus neun verschiedenen - und zwar recht neuzeitlichen - Tieren sein:
Kopf eines Kamels bzw. Pferdes
Augen eines Dämons
Ohren eines Ochsen
Hörner eines Hirsches
Hals einer Schlange
Unterleib einer Muschel
Klauen eines Adlers
Fußsohlen eines Tigers
Körper mit 117 Schuppen eines Karpfen (81 Schuppen mit Einfluss des Yang und 36 mit Einfluss des Yin)
Nehmen wir an, China war die älteste Kultur, die den Drachen in ihre Mythologie einbezogen hat. Warum mutierte er dann in der westlichen Welt zu diesem Ungeheuer, von dem DerUnhold annimmt, dass er einem Flugsaurier ähnelt?
Ziehe etwas ratlos von dannen und weiß noch nicht einmal, ob ich etwas zum Thema beigetragen habe...
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geschrieben am: 26.12.2005 um 19:36 Uhr
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(zitat)
Nehmen wir an, China war die älteste Kultur, die den Drachen in ihre Mythologie einbezogen hat. Warum mutierte er dann in der westlichen Welt zu diesem Ungeheuer, von dem DerUnhold annimmt, dass er einem Flugsaurier ähnelt?
(/zitat)
ich koennte mir vorstellen dass die religionen damit zu tun haben..drache war die schlange. schlange ist der teufel..
"And the great dragon was cast out, that old serpent, called the Devil, and Satan, which deceiveth the whole world: he was cast out into the earth, and his angels were cast out with him. Revelation 12:9"
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.12.2005 um 22:16 Uhr
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@DerUnhold
wir brauchen neues Futter...der Drache in östlichen Mythologien soll ein Glücksbringer sein, der sich aus verschiedenen Tieren zusammensetzt, der Drache der westlichen Mythologien ist eher das Ungeheuer und - da unterstütze ich ephratas These - häufig ein schlangenartiges Wesen.
Ich teile Deine Ansicht, dass der Drache an sich Bestandteil der Mythologie vieler Kulturen ist. Allerdings bin ich der Ansicht, dass Ähnlichkeiten zu Sauriern eher selten zu erkennen sind...
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geschrieben am: 26.12.2005 um 22:28 Uhr
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hm, - also überall gelten die ollen drachen nicht als böse, nur im christlich geprägten westen, - hat wohl was mit johannes und dem heiligen georgie zu tun. sie stehen wohl für das fremde. viele der drachen, welche oft um verständnis ringen, müssen also sterben. die chinesen verbinden den drachen mit was positiven, - die kaiser sollen laut traditioneller vorstellung alle menschgewordene drachen gewesen sein. im gegensatz zur ungeflügelten, unbebeinten (rechtsdeutsch : unbeiner) und doppelzüngigen schlange. zu ner riesenschlange sagten die ollen griechen übrigens draco. viele leben in höhlen, - sie schützen also eine erkenntnis, - die mensch sich erst erringen muß. im gegensatz zum hausdrachen ;-). in teutschland wurden die ungetüme jedoch regelmäßig am rhein gesichtet. die tierchen waren im mittelalter regelrecht promoter. laut drachenkosmos.de wurde mancher christ heiliggesprochen, weil er einen drachen gesichtet und davon berichtet hat.
eventuell hilft ja die suche nach drachen in wikipedia (stöööhn). oder erich fromm lesen - stichwort wäre kollektives unterbewußtsein oder archetypen. wird das kollektiv nun ergriffen von einem archetyp ist vorsicht angesagt, da vereinfacht wird und nur noch schwarz und weiß gesehen wird : das andere wird abgestempelt zum bösen und die guten, - das zu strahlenden helden stilisierte kollektiv -, findet seine begründungen für die schlimmsten taten. beispiel weltkriege.
schlußendlich finden wir die gedanken auch beim guten ollen ödipus, der in die tragödie stürzt, weil er ihr ausweichen will. was wiederum in jenes dilemma in quebec mündete, als ein soldat den (derzeit unbesetzten) parlamentssaal stürmte.
und däniken vertritt wiederum ne ganz eigene these ;-) spynx, zentaur, drachen usw. sind erichs erachtens GVOs, von aliens (=götter) genetisch veränderte organismen. damit erklärt erich auch die komischen kilometerlangen gruften bei gizeh, in denen tiere nicht (wie üblich) mumifiziert wurden und der nachwelt erhalten blieben, sondern zerstampft und in pech zerlassen wurden, um sie daran zu hindern, je wieder menschen zu befremden.
eine frage noch - kannten die indianer drachen ? @ kroko |
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geschrieben am: 26.12.2005 um 22:34 Uhr
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@tantchen
wie kommts aber dazu, daß viele kinners gerade saurierbücher gerne lesen ? *g
die süger gabs schon zu zeiten der jurrassic park-dingens. eine theorie besagt, daß die ersten säuger gern über sauriereier herfielen und sie damit auslöschten. und da sind wir wieder bei fromm - dem kollektiven bewußtsein, der erinnerung an alte zeiten. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.12.2005 um 23:01 Uhr
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Mein lieber Neffe,
Deine Frage nach den Kindern und der Vorliebe für Saurierbücher beantworte ich Dir gern außerhalb des Beitrags vom Unhold... das hat doch mit seiner Frage nüscht zu tun...hab eh schon Bedenken, dass wir hier zu weit abschweifen.
Mal das Buch vom kleinen Drachen untern Arm klemme, den Neffen mit vor die Tür nehme und ihm dort ne Geschichte vorlese...;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.12.2005 um 23:23 Uhr
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man kann wagen zu behaupten dass megalania zu den dinos zaehlt. und es ist wohl dann auch zu behaupten dass dieses wesen noch vor 25000 jahren lebte.. also sollte man annehmen dass es mensch - dino kontakt gab..
und hier is eine von vielen legenden der indianer.. chaser
Link |
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geschrieben am: 27.12.2005 um 01:17 Uhr
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da freu ich mich schon auf die zwei gutenachtgeschichten ! :-)
also war der olle drache stammvater, lehrmeister der apachen, - aber komischerweise nicht das totem. was unterscheidet nun manitou vom drachen ?
wenn der drache mal was böses und mal was gutes darstellt, dann frag ich mal - wie stehen kulturen mit guten drachen dem fremden gegenüber - abgeschottet oder aufgeschlossen ?
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geschrieben am: 27.12.2005 um 07:56 Uhr
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(zitat)Original von Unhold: Yepp Brass, ich geb ja zu diese Theorie hat was , aber (ja das berühmte aber ggg)
1.) denk ich mal spielt die grösse -nach meiner Meinung-sehr wohl eine entscheidende Rolle. Begründung folgt gleich.
und
2.)sind die mehrzahl der Funde doch wohl versteinerte Knochen und nicht versteinerte Gesamttiere (mit "Haut und Haaren"laienhaft ausgedrückt)
Begründungen:
zu 1.) der drache in seiner mythischen überlieferung ist immer furchteinflössend zumindest aber mächtig und gross. Er dient teils als Symbol des Bösen oder auch als Wächter. Beide Funktionen wären einem etwa (nur als Beispiel) eidechsenartigen (was die Grösse betrifft) Wesen wohl nur schwer zuzuordnen.(/zitat)
Mal angenommen, es wäre ein versteinertes Exemplar der Größe eines Hundes gefunden worden, welches vom Körperbau her 20 Nummern größer als extrem furchteinflößend und bedrohlich gewirkt hätte, wäre es doch für die menschliche Phantasie und vor allem bei einem Kommunikationsprinzip der "stillen Post" überhaupt nicht verwunderlich, wenn aus diesem Tierchen im Laufe der Jahre rein weg durchs Erzählen und Dazuspinnen, plötzlich schwuppdiwupp ein Monster geworden wäre. - Hielte ich in Kenntniss des menschlichen Drangs zur Übertreibung und vor allem in damaliger Ermangelung angsteinflößender Druckmittel der Macht, für nen logischen Prozess.
(zitat) zu 2.) wie auch teilweise zu 1.)
Darf man nicht vergessen von welchen Zeiten und Entwicklungsständen wir hier reden. Kann man davon ausgehen dass z.B. der Mensch der die Höhlen von Lascaux bemalte (Cro-Magnon Mensch)intellektuell in der Lage war von a) Knochenresten oder b) von einem kleineren Tier auf ein grosses Furchterregendes Tier zu schliessen????? wohl eher nicht, oder?(/zitat)
Tut mir leid, ich kann mir nicht vorstellen, dass es kulturellen traffic zwischen den einzelnen Entwicklungsstufen des Menschen gegeben hat. Sprich: Wenn es ein Weitergeben von Riten und Legenden gibt, dann nur innerhalb einer der Entwicklungsstufen. Es dürfte allein schon linguistisch kaum möglich gewesen sein, dass sich Herr Neandertal mit Frau Cro Magnon zum Tee trafen. (mal die zeitbarrieren ausser Acht lassend ;-))
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I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube) |
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geschrieben am: 27.12.2005 um 07:56 Uhr
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(zitat) Also müsste es sich zum einen um einen Ganzkörperfund handeln, der ausserdem noch seine Federn,seine Reptilienartige Haut oder jedenfalls seine äusserliche Hülle grösstenteils intakt erhalten hatte und ausserdem wie oben angeführt eine gewisse Minimalgrösse haben müsste die diesem Fund wenigstens Ansatzweise Grösse und Macht zuordnen lässt (wohlgemerkt vom frühgeschichtlichen Menschen mit seinen vermutlicherweise eher einfachen denkstrukturen) (/zitat)Ich ordne die Ureberschaft der heute bekannten Mythen und Legenden, wie bereits erwähnt, nicht den Ur-Menschen zu, da ich unüberwindbare kommunikative Probleme sehe.
Wenn nun ein moderner Mensch, der zu Zeiten sich bildender gesellschaftlicher Strukturen lebte, die über Familien- und Clangröße hinausgeht, meinetwegen auch nur nen versteinerten Kopf, ne versteinerte Klaue oder gar nur nen mords Fußabdruck eines Tieres gefunden hat, dass weder zu Lebzeiten dieses Menschen noch seiner Ahnen lebend gesehen worden ist, dessen Existenz aber anhand dieses Fundes nicht mehr von der Hand zu weisen wäre, was meinst Du, wie schnell diesem "Fabelwesen" alle möglichen und unmöglichen Eigenarten angedichtet worden wären?
(zitat) nun wissen wir ja dass Komplettversteinerungen eher die Ausnahme sind und dann noch in einer grösse von (sagen wir mal) mindestens 4-5 Metern vom Kopf bis zum Schwanz ?????(/zitat) Ich halte es sogar für wesentlich wahrscheinlicher, dass eben weder ne Körperhülle, noch ein komplettes Skelett gefunden worden sind, sondern eben nur aussagekräftige Fragmente, die der Phantasie viel schöpferische Freiheit ließen. Denn mal ehrlich, is dir ein flugfähiger Saurier bekannt, der vier Füße, zwei Flügel, nen Schwung Köpfe und nen peitschenden Schwanz hatte und der obendrein noch Feuer spucken konnte? ggg
(zitat)Zweitens erscheint es mir unwahrscheinlich, dass es in vollkommen entwicklungsgeschichtlich von einander getrennten Sphären zu Siehe 1)&2)gleichartigen Funden kommen konnte . Dies würde eine Anhäufung von Zufällen bedeuten, die mir doch eher nach einer von Jetztmenschen konstruierten Logik scheinen.(/zitat) Dem ersten Teil dieser Passage stimme ich vollinhaltlich zu. Das Problem mit der Logik ist die Grundvoraussetzung meines Konstrukts. Will sagen: Die Legenden um die Drachen entstammen tatsächlich dem modernen Menschen.
(zitat)Immerhin die -wenn auch vage- Möglichkeit besteht.Mir scheint da ephis Theorie schlüssiger, dass Frühmenschen Grossechsenkontakte hatten und sich diese weitererzählen mythifizierten. Wenngleich auch diese Theorie mich nicht zu 100% zu überzeugen vermag. Dazu scheint mir der geographische Faktor nicht ausreichend berücksichtigt zu sein.
(/zitat)
Ich würde mich da überhaupt nicht festlegen wollen, welche Theorie zutrifft. Wie gesagt, ich habe große Zweifel an der Möglichkeit, dass sich solche, doch recht komplexen Legenden, über die "Artengrenze" hinaus kommunizieren ließ. Aber nur weil ich dies bezweifele, kann ich es noch lange nicht negieren. "Meine" Theorie erscheint mir einfach plausiebler, weil sie der Mentalität des Menschen sehr sehr nahe kommt und weil die Möglichkeit, fossile Funde zu machen sehr wahrscheinlich ist. - Mir gefällt diese Theorie, werde aber gern weiterverfolgen, zu welchen Schlüssen man hier im Forum noch kommt in dieser Thematik. :) Geändert am 27.12.2005 um 07:59 Uhr von Brass |
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geschrieben am: 27.12.2005 um 08:56 Uhr
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(zitat)
also war der olle drache stammvater, lehrmeister der apachen, - aber komischerweise nicht das totem. was unterscheidet nun manitou vom drachen ?
(/zitat)
der totem pole ist haida ..andere indianer voelker hatten den totem pole nie.... haida indians.. (north west indians) erzaehlen uebrigens von besuchern in ihren legenden die chinesischer herkunft sein koennten. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.12.2005 um 10:12 Uhr
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kunst die waehrend einer zeit entstanden ist in der es vielleicht noch dions gab.. (wenn man megalania dazu zaehlen darf schliesslich hat megalania 2 millionen jahre gelebt..und das bis noch vor ca 25000 jahrenÂ…) damit will ich nur zeigen dass menschen sich sehr wohl verstaendigen konnten (sogar bis in die heutige zeit) die mit dinos diese welt teiltenÂ…. die frau von Willendorf (ca 22,000 BCE) die frau von Ostrava Petrkovice (ca 23,000 BCE) der loewen mensch (ca 30,000 BCE)
aborigines Â…bestehende kultur seit ca 50,000 BCE.. vielleicht sogar noch aelter.. 1996 wurden in der Kimberley region im westen australiesn engraving sites gefunden die auf 110, 000 jahre geschaetz werden.. .. man findet wohl in kakadu abbildungen von extinct speciesÂ…aborigine xray bilder.. (roentgen bilder) die tausende von jahren vor der erfindung der x ray maschine entstanden sind.. ..
Moderene Mensch: “Fossilien die dem biologisch modernen Menschen zugerechnet werden, gibt es seit etwa 160.000 Jahren, verstärkt seit ca. 100.000 Jahren.” Wikipedia
Kaffekraenzchen gab es wohl bestimmt nichtÂ….. dafuer aber wahrscheinlich ein wissen von dem wir heute nur ahnen koennen.
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