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Loreley-Sage |
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geschrieben am: 28.12.2004 um 23:46 Uhr
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Mich würde mal interessieren, ob sich jmd von euch schonmal mit dieser sage beschäftigt hat.
sie gehört ja zu den ältesten deutschen sagen und wird auf unterschiedlichste weise interpretiert.
heine beispielsweise trug durch seine ansicht zu einer weit verbreiteten Fehldeutung der Romantik bei.
ich würd jetzt gerne eure meinung dazu hören (speziell im bezug auf die epoche der romantik), aber gerne auch persönliche stellungnahmen oder was sonst noch dazu einfällt. |
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geschrieben am: 29.12.2004 um 07:48 Uhr
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und ich weiß einfach nicht, was soll das bedeuten, daß ich nach deinem vortrag soooo trauhauuurisch bin ..
bring doch etwas mehr zum thema, die olle nixe aus bacharach mit dem seidigen wohlgepflegten wuschelpelz ist gewiß ein interessantes thema, aber doch etwas kraftlos dargestellt. oder sollen wir dir deine hausaufgaben machen ? *g
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| "Autor" |
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geschrieben am: 31.12.2004 um 17:43 Uhr
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(zitat)und ich weiß einfach nicht, was soll das bedeuten, daß ich nach deinem vortrag soooo trauhauuurisch bin ..(/zitat)
lol, alles klar, mehr infos:
die sage an sich:
Die Loreleysage
In der Loreleyhöhle, die der Bornicher Gemeinde während dem 30jährigen Krieg als Zufluchtstätte diente und erst dem Tunnelbau 1863-68 zum Opfer fiel, wohnte einst die Bergfrau "Loreley".
Geheimnisvoll verhallte die Stimme der anmutigen Fee im Echo der Felskulissen. Unzählige Männerherzen ließ sie höher schlagen und erbeben in seliger Wonne. Besonders, wenn die Schroffwände der Ley in der Abendsonne glühten, oder die Klippen in des Mondes gelber Beleuchtung sich aus den strudelnden Salmwassern zu Füßen der Grottengebilde widerspiegelten, war ihre lichte Gestalt auf den Bergzinnen zu erkennen. Mancher Schiffmann, der ihre Nähe suchte, versank in dem Gewirr der Brecher, ohne daß man seine Leiche je zu bergen vermochte. Nur einigen Fischern der Salmwooge im oberen "Fabian" und unterhalb des "Teufelsitzes" schien sie zugetan. Ihre nächtlichen Fänge wurden so ergiebig, daß ihnen der Wohlstand bereits nach wenigen Jahren erlaubte, die ärmlichen Hütten am Rhein mit zwei- und dreistöckigen Gebäuden in der großen Burgstraße zu tauschen. Habgierige oder schwatzhafte Salmknechte, die über ihre Begegnungen mit der schönen Jungfrau plauderten, verließ jäh das Jagdglück für immer.
Doch so blieb die Gunst, die sie Begnadeten erwies, kein Geheimnis. Der Ruf ihrer anmutigen Schönheit drang weit über die Grenzen des mittelrheinischen Landes hinaus. Auch der junge Erbgraf von der Pfalz erfuhr von der wonnesamen Huld, die manchem Schützling zuteil wurde. Von unnennbarer Sehnsucht erfaßt, verließ der Jüngling heimlich die Obhut des väterlichen Hoflagers, um die Liebe der schönen Loreley zu gewinnen. In ihr Zauberreich steuerten ihn gleichaltrige Schiffer. Als das Abendrot verging und die ersten Sterne am Himmel funkelten, erreichte das gräfliche Fahrzeug die gigantische Schlucht unterhalb der "Sieben Jungfrauen". Im Banne eines wundersamen Gesanges, der in den Felskulissen widerhallte, gewahrten sie die liebreizende Erscheinung der Loreley über der steilsten Gesteinswand. Ungestüm trieb der Junggraf die Ruderknechte zum Landen. Nun trennten sie nur noch wenige Schrittlängen vom Geröllufer. Doch alle starrten empor. Da erlahm ihre Kraft an den Riemen. Der Steuermann vergaß seine Pflicht. Führerlos schwankte der Nachen zu Tal. In jäher Ungeduld sprang der Erbfgraf von Bord und verschwand mit dem Aufschrei " O Loreley!" in dem Sog der Strudel.
Nachdem der Pfalzgraf von den heimkehrenden Gefährten seines Sohnes dessen Ende erfahren, befahl er, die Verderberin seines Erben zu fangen. Am gleichen Abend nahte ein pfalzgräflicher Hauptmann mit rachwütigen Kriegsleuten dem Gestade der Loreley, die sie dort in den gespenstigen Schleidern der Steilwand erspähten. Bald war der Berg umstellt, und der Hauptmann erstieg mit den Kühnsten das Felsmassiv. Auf vorspringender Kuppe gewahrten sie die Zauberin wieder.
"Heidenweib, jetzt mußt du deine Untaten büßen!" schrie der Anführer, als er der Unholdin den Weg zur Grotte versperrte.
"Das steht nicht bei dir!" rief die Bedrängte.
Sie warf ihr Perlengeschmeide in die Flut, und ihre Stimme schrillte über das Wasser:
"Vater, geschwinde, geschwind!
Die wilden Rosse schick deinem Kind!
Es will reiten mit Wogen und Wind!"
Sturzwellen erhoben sich felshoch gleich rasenden Strandbrechern und trugen die Fee fort in das Grau der abendroten Dünste, bis sie entschwand. Totenstill war es über den brausenden Wogen.
Seit diesem Begebnis war die Loreley nicht mehr zu sehen. Nur im vielfältigen Echo verhöhnt sie die Rufer am Fels, wo der Teufel einst die gewaltigen Rundungen seiner Sitzflächen zurückließ.
(es gibt natürlich viele versionen, aber im grunde ist der sinn ja der gleiche)
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geschrieben am: 31.12.2004 um 17:44 Uhr
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dazu auf persönlichen wunsch (O: das loreleylied heines:
Ich weiß nicht was soll es bedeuten
Ich weiß nicht was soll es bedeuten
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.
Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh'.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.
durch dieses gedicht wurde heine, sowie auch die sage wieder berühmt.
im bezug auf die eigentliche sage, fragt man sich, ob diese strophen sentimental oder ironisch zu verstehen sind.
da in diesem gedicht viele romantische elemente zu erkennen ist, tippt man ganz klar auf die sentimentale neigung.
wer heine jedoch etwas näher unter die lupe nimmt, weiß, dass er ein humorist war.
eventuell kann, meiner meinung nach von einer romantischen ironie gesprochen werden, jedoch nicht von einer Ironie die wir von Heine her gewöhnt sind.
warum wurde es also zu einem so großen symbol der epoche romantik?
kann die loreley aufgrund der schwierigkeiten, welche heine in dieser zeit hatte (->jude) als repräsentantin der deutschen gesellschaft gesehen werden?
(erklärung:
ich bin nach ca nem jahr mal wieder ein bisschen mehr im forum unterwegs und stelle fest, dass es ein neues unterforum gibt-> philosophie.
begeistert mache ich mich auf die suche nach einem thema, das mir gefällt.
da ich in meiner schulzeit meine facharbeit über diese sage geschrieben habe, war es natürlich das erste thema, was mir einfiel.
so dacte ich, könnte ich vielleicht hier meine begeisterung mit anderen usern teilen...
hausaufgaben würde ich gerne noch aufkriegen, doch dieser teil meines lebens ist leider vorbei... (O;
ich hoffe, diese einführende darstellung ist zufriedenstellend und ausbaufähig,
ich würd mich freuen (: )
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geschrieben am: 01.01.2005 um 11:42 Uhr
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(zitat)kann die loreley aufgrund der schwierigkeiten, welche heine in dieser zeit hatte (->jude) als repräsentantin der deutschen gesellschaft gesehen werden?(/zitat)
...und er wäre dann der von wildem Weh erfasste Schiffer?....hmm....schon möglich, aber auch sehr einleuchtend, daß damit nur die Freier von der heiligen Einbeinigen gemeint waren....... siehe Beitrag |
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geschrieben am: 01.01.2005 um 18:10 Uhr
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dann nehm ich alles zurück und behaupte das gegenteil - humor haste ja ;-)
formal dürfte das romantische schon zutreffen. da das gedicht im buch der lieder erschien, in welchem er um amalie trauert, läge es doch näher, die unerfüllte liebe zum cousinchen im text zu suchen als den ewigen juden. da liegt es nahe, die sache erstmal sentimental mit einem schwips ironie zu betrachten.
gut, kurz davor ist er aus der verbindung geflogen wegen eines angeblichen techtelmechtels mit einer prostituierten. obendrein konvertierte er ja noch vom jüdischen zum evangelischen glauben und wurde wie saulus zu paulus ein harry zum heinrich. nutzte aber nix, - die deutschen akzeptierten ihn nicht.
aber trifft das die sache ? eingangs erinnert er sich an das märchen, das im folgenden beschrieben wird und am ende, glaubt er, ertrinken die schiffer wegen der loreley.
eine echte verbindung zu einem ereignis / einer person ausserhalb des gedichts kann ich jedoch beim besten willen nicht finden. also bleibt reine spekulation, welchen reim sich nun der leser darauf macht.
so könnten wir auch annehmen, daß die loreley das goldene kalb ist, umd das alle tanzen und dann daran zugrundegehen. kurz vorher hat heine ja seinen laden an die wand gefahren und sich im konkurs verrannt.
diese freiheit der interpretation ist doch das schöne an diesem gedicht. es passt einfach auf alles, was man gern erreichen will und aus irgendwelchen ( vorgeschobenen ? ) gründen seinlässt.
so wie die fabel vom fuchs und den trauben. der fuchs redet sich nach bemitleidenswerten versuchen, die begehrten früchte zu erlangen dann ein, sie seien die mühe nicht wert, weil sie ohnehin sauer schmecken, da sie noch nicht reif sind. in wirklichkeit will er sich nicht eingestehen, daß ihm die trauben, welche er sich fürs leben gerne einverleiben würde, auf ewig vorenthalten bleiben werden.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.01.2005 um 17:06 Uhr
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stimmt,
das ist auch ein nachvollziehbarer grund, auf den ich noch gar nicht gekommen bin.
die diskrepanzen heines liebeleien in einem gedicht verarbeitet, dass er im exil (weswegen ich auf den religiösen aspekt kam), als er genügend zeit hatte über seine probleme nachzudenken, schrieb.
möglichkeit...?! gg
durch diese sage wurde das mittelrheinische gebiet auf der ganzen welt bekannt.
die bekanntheit und beliebtheit verlieh der gegend eine romantische bedeutung.
worauf ich hinaus will:
warum "überlebte" diese sage (und auch überhaupt sagen) die jahrzehnte?!
warum wurde die loreley nicht einfach vergessen, sowie die menschen so viele dinge vergessen?
was macht sie so wichtig?
und wieso sieht keiner (oder will keiner sehen) die gewalttätigkeit der loreley, die die schiffer bedrohte...
hat sich das einfach so eingebürgert? |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.01.2005 um 20:50 Uhr
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naja, - vielleicht liegts am touristikverein ? *g die sage selbst wird doch kaum noch erwähnt, aber die loreley taucht in vielen ankündigungen der sommerfestivitäten auf. sei es nun musikalisch, kulinarisch, esoterisch oder für die schiffahrt.
action, sex, gewalt, verführung, magie und eine füllige blondine mit fischschwanz, - was brauchts mehr für einen guten stoff ? klar macht das schnell die runde. und es ist ein willkommener anlass, sich in richtung der feuchtfröhlichen gegend aufzumachen.
wobei der stoff selbst nichts wirklich neues ist, - denken wir an die sirenen, welche die ollen griechischen schiffsreisenden verführten.
ob die loreley nun die nibelungensage übertrumpft, wage ich nicht zu entscheiden *g
und nicht die sage macht das gebiet romantisch, sondern die gegend ist es einfach. es ist echt eine wonne, von mainz nach bacharach zu schippern und dann mit der verträumten bahnlinie wieder zurückzufahren.
die gewalt des rheins ( wer war doch nixleins papi ? ) zeigte sich doch grad in der strecke um bingen bzw. rüdesheim herum, - wobei das nix ist gegen schaffhausen. der bösen mutter natur war der mensch hilflos ausgeliefert. also gab man dem kindlein einen enamen. das war ja auch derzeit eine schlimme sache, als es noch lotsenboote gab, welche die grossen kähne den sicheren weg durch durch die stromschnellen zeigten. die schlimmsten felsen wurden ja inzwischen weggesprengt.
was die leute zu dieser zeit auch faszinierte ist die penetration des grossen gegners frankreich durch den 'teutschen' rhein. nicht umsonst steht auch die wacht gleich bei der loreley. und hier zerschellte zunächst gar die französische aufklärung.
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geschrieben am: 05.01.2005 um 23:38 Uhr
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(zitat)wobei der stoff selbst nichts wirklich neues ist(/zitat)
gerade deshalb, was fasziniert so dermaßen?
ich gebe ja zu, auch mich fasziniert diese sage enorm,
aber warum prägte sie sich so in die köpfe der menschen...
wahrscheinlich wirklich nur, weil alles zusammenpasst,
die kulisse ist perfekt, die verschiedenen interessen sind gedeckt und die romantik stirbt nie...blablubb
faszination pur. wow
es scheint zu reichen.
viele dichter und denker (; nahmen die loreleysage als grundlage für ihre eigenen gedichte.
nehmen wir beispielsweise die allseits beliebte "undine":
Fouqué beschreibt in 19 kurzen Kapiteln das tragische Leben, Lieben und Leiden der jungen Wassernymphe Undine. Sie ist die Tochter eines mächtigen Wasserfürsten, der seinem Kind zu einer Seele verhelfen will, weil er glaubt, es könne damit Unsterblichkeit erlangen. Da Wassergeister die Seele nur durch den Liebesbund mit einem Menschen bekommen können, läßt Undines Vater seinen Bruder Kühleborn zwei Mädchen miteinander vertauschen: die Fischertochter Bertalda und seine eigene Tochter Undine, so daß Undine bei Fischern aufwächst und Bertalda als Herzogstochter in der Reichsstadt. Um die Gunst von seiner Verlobten Bertalda zu erlangen, wagt sich der Ritter Huldbrand von Ringstetten in einen gespenstischen Wald. Auf der anderen Seite des Waldes findet er das Haus eines alten Fischerehepaars und ihrem aufgenommenen wunderschönen Kind Undine. Aufgrund der Wetterverhältnisse ist der Ritter gezwungen, längere Zeit auf der abgelegenen Landzunge zu verbringen. Undine und der Ritter verlieben sich ineinander und werden von Pater Heilmann, einem Priester, der vom Unwetter herangeschwemmt wird, getraut. Nach der Heirat wird aus dem launenhaften, ungebrochenen Naturgeschöpf eine liebende und leidende Frau. Sie verrät Huldbrand, daß sie eine seelenlose Undine aus dem Geschlecht der Wassergeister sei, aber durch die, von ihrem Vater, einem mächtigen Wasserfürsten, vorherbestimmte und manipulierte Heirat, mit Huldbrand nun eine Seele habe. Undine und Huldbrand kehren in die Stadt zurück. Als Huldbrand darauf in der Reichsstadt seiner früheren Braut wiederbegegnet, entwickelt sich ein scheinbar herzliches Freundschaftsverhältnis zwischen allen dreien; doch das offenbar Unvermeidliche geschieht: Huldbrand wird Undines überdrüssig und besinnt sich auf seine frühere Liebe zu Bertalda. Während dieser Zeit tritt Kühleborn oftmals vor Bertalda und Huldbrand, und erschreckt diese. Undine läßt einen Stein auf den Brunnen im Schlosshof legen. Dadurch kann weder Kühleborn, noch irgendein anderer Wassergeist das Schloß betreten. Als er Undine schließlich trotz Warnung auf einer Schiffsreise verflucht, muß sie in ihr Element, das Wasser, zurück. Sie besitzt jedoch genug wahre und tiefe Liebe, um ihm genau zu sagen, wie er der Rache der Wassergeister entgehen könne. Als er schließlich Bertalda heiraten will und, auf deren eifersüchtiges Drängen hin, alle von Undine gebotene Vorsicht in den Wind schlägt, trifft ihn die Rache, indem Undine ihm den Kuß geben muß, der ihn tötet.
(zitat)der vom Unwetter herangeschwemmt wird(/zitat)
lol...
es fallen beim vergleich viele gemeinsamkeiten auf:
-schönes, blondes madel (warum wohl immer blond, tztz)
-beide erinnern mehr oder weniger an die sirenen (-> unglück der männer)
-beides msytische wesen, loreley wird zwar nur so verwünscht, aber irgendwo passt es
-das sterben der männer (hehe)
wieso ist jetzt die loreleysage berühmter?
weil sie älter ist? nicht so kompliziert?
ich finde die undine viel spannender...ehrlich gesagt (;
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.01.2005 um 11:34 Uhr
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(zitat)wieso ist jetzt die loreleysage berühmter?
weil sie älter ist? nicht so kompliziert?
ich finde die undine viel spannender...ehrlich gesagt (;(/zitat)
..na klar is undine viel spannender, aber die lore is eben viel einspannender, will sagen, sie lässt sich eben für alles einspannen...selbst die aktuelle tsunami-welle könnte da untergebracht werden.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.01.2005 um 17:03 Uhr
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könnte undine das, bekannt als Wassernymphe denn dann nicht auch?
mindestens genauso gut?
gerade wegen den gemeinsamkeiten, finde ich, dass man beide auf die gleichen dinge beziehen könnte.
man will aber immer die loreley...
armes undinchen tztz |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.01.2005 um 13:39 Uhr
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| bestimmt könnte sie das alles genau so gut; aber sie ist eben einfach viel subtiler veranlagt als die unnahbare Lore....läßt sich doch auf die menschliche Seligkeit ein. Auch wenn sie dann wieder in die elementare und unheimliche Wassergeistlichkeit zurückkehren muß (...und das ja nun nicht gerade freiwillig!), bleibt sie letztlich dem Menschlichen etwas verhaftet (auch im buchstäblichen Sinne), damit aber auch festgelegter und eindeutiger. Und dadurch läßt sie sich eben nicht so unmittelbar wie die Lore als Figur abstrahieren, die als Metapher für alles nur Mögliche und Unmögliche herangezogen werden kann.... |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 01.09.2005 um 17:59 Uhr
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haltet mich mal für einen banausen aber ich wohnte bstimmt 15 jahre insgesamt in der unmittelbaren nähe von der besagten loreley aber erst hier habe ich zumindest mal bewusst die geschichte bzw die sage gehört gelesen.danke so habe ich zumindest noch etwas gelernt :-))
eine kiwi |
"Titanic wurde von Profis gebaut , die Arche Noah von einem Amatuer."
~Bernd Stromberg~
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| "Autor" |
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geschrieben am: 06.09.2005 um 21:48 Uhr
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| hast es wohl eher mit dem mäuseturm und dem muschelmönch gehabt ? @ kiwi ? ;-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 07.03.2006 um 23:42 Uhr
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(zitat)und nicht die sage macht das gebiet romantisch, sondern die gegend ist es einfach. es ist echt eine wonne, von mainz nach bacharach zu schippern und dann mit der verträumten bahnlinie wieder zurückzufahren. (/zitat)
jep, ist es. der beitrag ist zwar schon alt aber er wird immer aktuell bleiben.
schade, dass man hier kein bilder reinsetzen kann.
Geändert am 07.03.2006 um 23:43 Uhr von shakira |
| Could we with ink the ocean fill and were the skies of parchment made, were every stalk on earth a quill and every man a scribe by trade. To write the love God above would drain the ocean dry, nor could the scroll contain the whole through stretched from sky to sky. |
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