| "Autor" |
Gut und Böse |
|
|
|
geschrieben am: 07.03.2005 um 20:31 Uhr
|
|
"Gestern Abend kämpfte irgendwo das Gute gegen das Böse, oder, Das Böse gegen das Gute. Anhänger des Guten fanden das gute gut und das Böse böse. Anhänger des Bösen jedoch fanden das Böse gut und sahen im Bösen das Gute und fanden das Gute böse und sahen im Guten das Böse.
So konnte am Ende nur das Gute siegen." |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 08.03.2005 um 00:28 Uhr
|
|
das war wirklich windig, - denn das was böse ist, weiß auch der böse und deshalb hält er es nicht für gut sondern dafür, was es ist, böse. ausser er ist abgestumpft, dann hält er es nicht für gut, sondern eher für egal. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 09.03.2005 um 13:45 Uhr
|
|
Gut und böse... da schlägt wohl mal wieder das kategorische Denken des Menschen durch. Im Prinzip gab es bei diesem Kampf, den du beschrieben hast, ja nur zwei Parteien, die konträre Ansichten zu einem bestimmten Thema vertreten haben: sei es auch simpel, wem jetzt dieses Stück Land gehört und wem nicht. :D
Hier kommt eben die Sache mit dem subjektivem Denken ins Spiel. Gewöhnlicherweise wird keine Person aus einer der betroffenen Gruppen zu einer wirklich objektiven Bewertung kommen können. Man müsste wohl einen Dritten dazu befragen, der das Ganze losgelöst betrachten kann- sozusagen neutral. Und da wir ganz gerne den Durchschnitt als Neutralität bestimmen, müsste dieser Dritte, oder eher die dritte Instanz, aus einer Gruppe bestehen.
Dann kämen die Kriterien ins Spiel. Wie will man denn das 'Gute' und wie das 'Böse' definieren? Bei solchen Angelegenheiten greift der Mensch zuerst auf etwas zurück, das irgendwie messbar oder klar zu entscheiden ist:
- Wer hat mehr Leben von der anderen Seite vernichtet? Oder: wie ist das Verhältnis von Gefangennahmen zu dieser Zahl?
- Wer nutzt die brutaleren Mittel?
- Wer führt den Kampf tatsächlich nur gegen Soldaten und wer nicht?
etc. pp.
Je weiter unsere Untersuchung fortschreiten würde, desto mehr Subjektivität muss allerdings mit hineinfließen, denn allmählich lauteten die Fragen auch:
- Wer hat die nachvollziebaren Gründe?
- Wem liegt welches Gut am Höchsten und wie wäre diese Entscheidung zu bewerten?
- Wer hat damit begonnen, den Streit auf eine kämpferische Bahn zu lenken?
Und ehe man sich versieht, besitzt man ein Rechtssystem. :D
Gewissermaßen ist bei uns also die Justiz das definierende Element für Gut und Böse. - Tja, gefällt uns das? Geändert am 09.03.2005 um 13:54 Uhr von Iram |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2005 um 16:56 Uhr
|
|
Gut und Böse
hm...
Gut ..gut ist keine Person, genauso wie böse, sondern die Summe seiner Handlungen.
Hier bei kommt es nicht darauf an, was für Handlungen es sind. Menschen können auch einen brutalen Massenmörder für gut heißen, wenn er nur im Sinne des Allgemeinwohl handelt (ein Beispiel was mir dazu einfällt ist Adolf H. ein *leider oder zum glück blockiert chatworld seinen nachnamen*).
Menschen haben immer beide Bilder im Kopf, jeder Mensch hat ein klares Bild von Gut und Böse. Doch diese Bild ist nur bedingt Angeboren. Das einzigste was des jeden gesunden Menschen Bilde von Gut und Böse prägt, ist sein Selbsterhaltungstrieb, mehr nicht. Wie der Mensch zu seiner Selbsterhaltung kommt ist egal und kann zu jederzeit beeinflusst werden. Deshalb gibt es kein klares Bild von gut und böse und so kommt es zu solchen Sätzen wie oben geschildert. Es zeigt das es Auslegungssache ist, ob ich Gut bin oder Böse bin. Deshalb ändern sich Gesetze auch ständig, weil man es einer Gruppe von Menschen nie Rechtmachen kann, selbst wenn man völlig objektiv handelt. Und so kommt es zu Kriegen, wo Menschen mit Freuden in den Tot gehen, weil sie glauben für eine Gerechte Sache zu sterben.
Geändert am 10.03.2005 um 16:57 Uhr von Tachion |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 10.03.2005 um 21:28 Uhr
|
|
| das nennt sich dann naturrecht .. |
|
|
|
|
|
|
Top
|