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Gewalt an Schulen

Nutzer: Brass
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geschrieben am: 05.04.2006    um 07:44 Uhr   
Seit einigen Tagen verfolge ich mit Interesse, wie sich die Politiker mit diesem Thema herum plagen, welche Lösungsansätze gebracht werden und wie nah diese Vorschläge der Realität an den Schulen tatsächlich kommen.

Die Forderung von zumindest rudimentären Kenntnissen der deutschen Sprache, war ja so ziemlich der erste Schnellschuss diverser Unionspolitiker zu diesem Thema. Sie gehen davon aus, wer Deutsch sprechen und verstehen kann, sei grundsätzlich in der Lage, dem Unterricht folgen zu können. Dadurch ließe sich die Gewalt eindämmen. Hierfür sollen nun ja auch diverse Einbürgerungstests speziell in den unionsregierten Ländern eingeführt werden. Weiterhin müsse die Integrationsfähigkeit ausländischer Mitbürger dadurch gefördert werden, dass sie an Zwangsmaßnahmen, wie Sprachkursen etc. teilnehmen und erfolgreich abschließen müßten.

Die Reaktion des Herrn Wowereit, SPD, und regierender Bürgermeister von Berlin, dazu war, dass er die Quelle der Gewalt nicht bei neu eingewanderten Familien sieht, sondern in über einigen Jahre vollkommen falsch durchgeführter Sozialpolitik, die dazu führte, dass die Gettoisierung ganzer Volksgruppen, die teilweise bereits in der dritten oder vierten Generation in Deutschland lebten, voranschreiten konnte und damit einhergehend soziale Brennpunkte in den Städten entstanden, die teilweise bereits als rechtsfreie Zonen betrachtet werden müßten. Seiner Meinung nach müsse nun zu grundlegenden Maßnahmen gegriffen werden, um diesen Entwicklungen einhalt gebieten zu können. Mit populistischen Schnellangriffen seien vielleicht vorübergehende Erfolge zu erzielen, die aber nicht von langer Dauer sein würden. Strafmaßnahmen würden, so Wowereit, lediglich die Situation noch mehr eskalieren lassen, statt deeskalierend zu wirken. "Man stelle sich vor," so der Politiker, "wir würden versuchen, Kinder auszuweisen, die in den Schulen durch Gewalt auffällig geworden wären. Die Medien würden uns sofort in der Luft zerfetzen. - So viel Spielraum, sei auf dieser Schiene zu erwarten."

Viel mehr müsse man die Lernbereitschaft, nicht nur der ausländisch stämmigen Schüler dadurch fördern, dass sie eine positive Zukunft vor Augen hätten. Also die Chancen vermehren, nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu erhalten und in ein gesichertes Berufsleben starten zu können. Die Integration zugewanderter Mitbürger sollte hierbei, auf lange Sicht gesehen, das oberste Ziel sein.

Mal abgesehen davon, dass diese Aussagen bisher wenig konkret wurden, denke ich persönlich ebenfalls, dass man dieses Problem mit Besonnenheit nachhaltiger in den Griff bekommt, als mit den teilweise menschenverachtenden, populistischen Äußerungen der Union. - Wie seht ihr das?
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 05.04.2006    um 10:19 Uhr   
Zitat von: Brass
dass man dieses Problem mit Besonnenheit nachhaltiger in den Griff bekommt, als mit den teilweise menschenverachtenden, populistischen Äußerungen der Union. - Wie seht ihr das?
Anders. Diese Besonnenheit hat uns genau das eingebracht, was nun bereits seit Jahren an den Schulen abgeht. Hartes Durchgreifen braucht die Situation, denn es müssen schnelle Lösungen her und keine, die sich erst nach Jahren abzeichnen.

Haftstrafen, notfalls Abschiebungen, Einführung von Camps, wo solchen Jugendlichen Disziplin und Ordnung beigebracht wird und ihr Möchtegern-Gangster-Verhalten ausgetrieben wird. Mehr Geld für Sozialarbeiter und deren Einrichtungen, anstatt den Hahn immer weiter abzudrehen und sich zu sagen, die Probleme löst das Volk schon unter sich. Wie die Lösungen aussehen, sieht man jetzt.

Und diese ganzen Armleuchter-Argumente von wegen "fehlende Perspektive für Immigranten-Kinder" rechtfertigen mit nichten, das Verhalten, was diese an den Tag legen. Das ist nur der Versuch etwas zu verharmlosen und zu rechtfertigen, was absolut schief läuft.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 05.04.2006    um 10:55 Uhr   
Zitat von: Steven
[...]
Haftstrafen, notfalls Abschiebungen, Einführung von Camps, wo solchen Jugendlichen Disziplin und Ordnung beigebracht wird und ihr Möchtegern-Gangster-Verhalten ausgetrieben wird. Mehr Geld für Sozialarbeiter und deren Einrichtungen, anstatt den Hahn immer weiter abzudrehen und sich zu sagen, die Probleme löst das Volk schon unter sich. Wie die Lösungen aussehen, sieht man jetzt.

Und diese ganzen Armleuchter-Argumente von wegen "fehlende Perspektive für Immigranten-Kinder" rechtfertigen mit nichten, das Verhalten, was diese an den Tag legen. Das ist nur der Versuch etwas zu verharmlosen und zu rechtfertigen, was absolut schief läuft.
Teilweise kann ich dir zustimmen.
Um die Situation an den Schulen jetzt schnell in den Griff zu bekommen, müssen auch aus meiner Sicht restriktive Masnahmen ergriffen werden. - Wenn sich jemand kriminell verhält und gegen Gesetze verstößt, muss der Staat auch die Härte haben, sich gemäß der Gesetzgebung durchzusetzen.
Allerdings sehe ich das eher als ein herumdoktern an den Symptomen, um die Ursachen zu bekämpfen, muss man m.E. anders vorgehen.

Auch zu Deinen Ausführungen über die Perspektivenlosigkeit stimme ich bedingt zu.
Allerdings sehe ich dort noch ganz anderes Potential drin, als Du.
Es sind ja nicht nur die Immigranten-Kinder, denen angeblich keine Perspektive geboten wird, sondern den Einheimischen soll sie ja auch fehlen. - Ich frage mich, wie es dann kommt, dass ewig viele Lehrstellen unbesetzt bleiben. Die Perspektive wäre also da, nur wer sich der Schule verweigert, kann natürlich später nicht erwarten, eine Lehrstelle zu bekommen. Wer weder richtig schreiben und lesen, noch rechnen kann, wird nie Autoschlosser oder Friseuse werden können.

Du siehst allerdings den Staat in der Pflicht, die Ursachen zu bekämpfen. Und das sehe ich völlig anders. Ich bin der Meinung, dass hier bei den Eltern angefangen werden muss. Der Staat kann nicht für alle Hauptschüler die Erziehung übernehmen. Dafür gibt es Eltern.
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 05.04.2006    um 11:30 Uhr   
Selbstverständlich sind die Eltern in der Pflicht. Da aber die lieben Eltern von solchen Kindern, scheinbar weder den Intellekt noch die Einsicht noch den Willen haben, sich um ihre Kinder groß zu kümmern und vorallem sich als Teil von Deutschland zu sehen, ist widerum der Staat in der Pflicht solchen Menschen Moral, Anstand, Diziplin beizubringen und sie zu zwingen, etwas zu ändern. Wenn nichts passiert, müssen die Kinder eben von den Eltern weg, bzw. eben gleich die ganze Familie abgeschoben werden. Jedes Familienmitglied muss sich bewusst sein, dass das was es in der Öffentlichkeit tut, Konsequenzen für die ganze Familie haben wird. Und wenn der Staat sich mal bewegen würde und das durchsetzt, wird sich das recht schnell ändern.

Wie schon zitiert, kann es ja nicht sein, dass es Ghetto-Viertel gibt, wo weder Polizei noch irgendwer für Recht und Ordnung sorgen will und der Staat das quasi links liegen lässt, solange er nichts davon mitbekommt.
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geschrieben am: 05.04.2006    um 12:23 Uhr   
Was Du über das Aufzeigen und durchsetzen von Konsequenzen schreibst, gefällt mir so weit ganz gut. Die von Dir umrissenen Kreise haben zwar jede Menge Forderungen an den Staat aber sie vergessen darüber z.Z. leider ihre Pflichten der Gesellschaft gegenüber. - Ein Prozess, der immer weiter um sich greift. Ich bin auch der Überzeugung, dass sich der Staat hier jetzt anfangen muss zu wehren.
Allerdings greift das nur bei einem Teil der Problemfälle. Es sind ja nicht nur ausländische Kinder, die in den Schulen auffällig werden. - Gut, mein Beispiel bezog sich jetzt nur auf Berlin, wo der Ausländeranteil bei über 80% liegt in den betroffenen Schulen. Aber Du wirst sicher in den letzten Wochen auch von den Vorgängen in Bayern gehört haben, wo es um die Gewalt- und Pornovideos auf den Handys der Schüler ging. - Gehört für mich im Grunde mit in die gleiche Kathegorie. Und hier waren es vornehmlich deutsche Schüler, die involviert waren.
Ich denke, wir stehen hier vor einem grundsätzlichen Dilemma, das mittlerweile die gesamte Gesellschaft, strukturübergreifend ergriffen hat.
Wie Du schon richtig sagtest: Das Kind ist über lange Jahre langsam aber sicher in den Brunnen gefallen. Ich bin der Meinung, man kann dieses Problem nur über ähnlich lange Zeiträume wieder in den Griff bekommen. - Staatliche Restriktionen müssen jetzt greifen, um der augenblicklichen Lage Herr zu werden. Die nötige gesellschaftliche Wandelung jedoch, kann dabei aber nicht durch Zwang erkämpft werden, sondern muss durch Einsicht langsam wachsen, um erfolgreich zu verlaufen. Ich bin der Überzeugung, dass es sich hierbei um ein Problem handelt, dass nur über Generationen hinweg nachhaltig gelöst werden kann.
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geschrieben am: 05.04.2006    um 20:01 Uhr   
Brass, hier wurde viel zu lange rumgeeiert. es gibt nur eine Lösung: wer sich hier nicht in unsere Zivilisation einordnen will, soll dahin gehen, wo er herkommt. Versuch du als Deutscher irgendwo in der Welt dich gegen die dortige Kultur zu benehmen.....dir wird keiner einen Sozialarbeiten schicken!! Aber wir Deutschen sind ja soooo großzügig. ich stell mir nur mal vor, ich würde in der Türkei oder einem anderen islamischen/orientalischen Land eine evangelische Kirche errichten wollen......redn Rest denkt bitte selber zu Ende!
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geschrieben am: 06.04.2006    um 01:02 Uhr   
Warum kommt diese Geschichte mit der Hauptschule in Berlin ausgerechnet jetzt auf den Tisch? Ich wüsste zu gern, wer den Stein wirklich ins Rollen brachte. Der Brief einer hilflosen Schuldirektorin allein kanns nicht gewesen sein. Hilfloses und überfordertes Lehrpersonal haben wir hier zuhauf und seit Jahren. Berlin wählt im September... da lässt sich so etwas parteipolitisch wunderbar ausschlachten...sozusagen ein gefundenes Fressen!!! Mehr nicht. Verfehlte Schul- und Integrationspolitik, mangelnde Jungendförderung, mehr Überwachung, mehr Ordnung, erhöhte Polizeipräsenz, Ausländerhass, Sparmaßnahmen bis hin zur hohen Arbeitsloenquote, für jede Partei ist etwas dabei..lässt sich ausschlachten, wie man es braucht... alles schon dagewesen...nach den Wahlen gehts dann wie gewohnt weiter. Es gab und gibt viele gute Lösungsansätze. Es werden und wurden Experten befragt und Projekte an hochdotierte Fachleute vergeben, die dann seitenlange Gutachten erstellten und weiterhin erstellen werden. Aber alles, was nicht dem Machterhalt dient/e, verschwand und verschwindet immernoch hochgelobt in einer Schublade. Machterhalt..das zählt, jedoch nicht wirklich die Zukunft Berlins oder einer anderen Stadt und auch nicht die Zukunft Deutschlands oder eines anderen Landes. Vielleicht ist das des Pudels Kern...

Ach ja, Brass, beim Lesen Deines Beitrages hatte ich den Eindruck, mitten im Wahlkampf zu stecken ;-)



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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 06.04.2006    um 08:25 Uhr   
Zitat von: runaway
[...] Ach ja, Brass, beim Lesen Deines Beitrages hatte ich den Eindruck, mitten im Wahlkampf zu stecken ;-)



Da kann ich Dich beruhigen runaway, mir liegt nicht daran, ideologisch zu polarisieren. Ich halte nur nichts von den propagierten "Hauruckmethoden" der Union.

Wie bereits erwähnt, bekämpft die Union mal wieder nur die Symptome, ohne die Ursachen tatsächlich anzupacken.

@ Olla wohin würdest Du denn ausländische Familien abschieben wollen, die bereits seit 3 Generationen in Deutschland leben und unsere Staatsbürgerschaft haben?
Im Ghetto sitzen sie ja schon ... nur noch nen Zaun drum ziehen und nicht mehr dran denken?

Wie ich schon sagte, einige der restriktiven Maßnahmen, die von der Union gefordert werden, halte ich durchaus für geeignet, die augenblickliche Lage wieder in den Griff zu bekommen. Aber es muss deutlich mehr getan werden, um dies alles wirklich gründlich zu bekämpfen. Und da sehe ich nicht ausschließlich den Staat in der Pflicht, sondern uns Bürger ebenfalls. - Allerdings nicht auf die Art und Weise, dass wir nun rechtslastige Parolen skandieren. Angebracht wäre es, dass wir uns mental dazu durchringen könnten, den Egoismus zu bekämpfen und uns um Leute kümmerten, denen es an geistiger Reife fehlt. Mit Staatsgewalt kommt man da jedenfalls nicht weiter.

Wer dieses Problem nur auf die Ausländer abwälzt, erkennt den Ernst der Lage nicht, denn es sind bei leibe nicht nur Ausländische Kinder, die die Gewalt an unsere Schulen bringen, wie man in Bayern ja eindrucksvoll beobachten konnte in der "Handyaffaire".
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geschrieben am: 06.04.2006    um 09:55 Uhr   

Ich denke ein paar "Hauruckmethoden" sind schon nötig, um die aktuellen Zustände in den Griff zu bekommen.
Dass man gewährleistet, dass Kinder über ausreichende Kenntnisse in einer gemeinsamen Sprache verfügen gehört m.E. dazu. Wie sollte man sich verständigen, wenn es bereits an der Basis mangelt?

Grundsätzlich gehört natürlich ein Umdenken dazu. Zum Einen sind Angebote nötig, die Kindern und Jugendlichen einen sinnvollen Rahmen geben und zum Andern müssen Grenzen gesetzt werden. Da hapert es leider allerorten.

Ob diese Geschichte durch den Wahlkampf in Berlin beeinflußt oder gar angestossen wurde, halte ich für völlig nebensächlich. Es ändert nichts am Alltag von Kindern und führt allenfalls dazu, die Vorfälle zu bagatellisieren.

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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 06.04.2006    um 11:21 Uhr   
seh ich genau so Celeste.
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Nutzer: olla
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geschrieben am: 06.04.2006    um 13:30 Uhr   
brass...wer nach drei Generationen noch nicht in der Lage ist, die Sprache des Landes und die Sitten des Landes zu kennen und zu respektieren (ein Land, das selbst ausgewählt wurde!!! - hier lebt keiner zwangsweise!!), der soll doch bitte dahin gehen, wo er herkommt. das war doch deutlich Brass. Wer Deutschland nicht als seine Heimat sieht, darf (müßte) gehen. ich hab da überhaupt keine Skrupel, wenn richtig hart durchgegriffen wird. Wer nicht will...raus!
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Nutzer: Brass
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geschrieben am: 06.04.2006    um 14:44 Uhr   
Zitat von: olla
brass...wer nach drei Generationen noch nicht in der Lage ist, die Sprache des Landes und die Sitten des Landes zu kennen und zu respektieren (ein Land, das selbst ausgewählt wurde!!! - hier lebt keiner zwangsweise!!), der soll doch bitte dahin gehen, wo er herkommt. das war doch deutlich Brass. Wer Deutschland nicht als seine Heimat sieht, darf (müßte) gehen. ich hab da überhaupt keine Skrupel, wenn richtig hart durchgegriffen wird. Wer nicht will...raus!
Ich finde es erfrischend, auch mal anderer Meinung zu sein, als Du. :-c

Lassen wir mal die ausländischen Kinder aussen vor jetzt...

Der Staat wird die auffälligen Kinder wegsperren in den Knast, was ja auch von Unionsseite gefordert wird. Um die derzeitige Lage in den Griff zu bekommen, denke ich, ist das die letzte Wahl, die der Staat hat, um die normalen Schüler und Lehrkräfte zu schützen.

Da wir aber in Deutschland nur wenige Jugendstrafanstalten haben, treffen sie dort also zwangsläufig auf den "harten Kern" der Randalierer und Gewalttäter. Sie werden sich dort genau so sperren, wie draußen. Man kann sie ja schlecht zwingen, im Knast plötzlich gute Schüler zu werden. Bootcamps, wie Steven sie fordert, werden sich bei uns wohl kaum einrichten lassen.

Irgendwann werden sie dann wieder entlassen. Ich glaube nicht, dass sie dann besser drauf sind, eher im Gegenteil.
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Nutzer: LatexKater
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geschrieben am: 06.04.2006    um 21:11 Uhr   
Zitat von: Brass
Seit einigen Tagen verfolge ich mit Interesse, wie sich die Politiker mit diesem Thema herum plagen, welche Lösungsansätze gebracht werden und wie nah diese Vorschläge der Realität an den Schulen tatsächlich kommen.

Die Forderung von zumindest rudimentären Kenntnissen der deutschen Sprache, war ja so ziemlich der erste Schnellschuss diverser Unionspolitiker zu diesem Thema. Sie gehen davon aus, wer Deutsch sprechen und verstehen kann, sei grundsätzlich in der Lage, dem Unterricht folgen zu können. [...]

Viel mehr müsse man die Lernbereitschaft, nicht nur der ausländisch stämmigen Schüler dadurch fördern, dass sie eine positive Zukunft vor Augen hätten. Also die Chancen vermehren, nach der Schule einen Ausbildungsplatz zu erhalten und in ein gesichertes Berufsleben starten zu können. Die Integration zugewanderter Mitbürger sollte hierbei, auf lange Sicht gesehen, das oberste Ziel sein.

Mal abgesehen davon, dass diese Aussagen bisher wenig konkret wurden, denke ich persönlich ebenfalls, dass man dieses Problem mit Besonnenheit nachhaltiger in den Griff bekommt, als mit den teilweise menschenverachtenden, populistischen Äußerungen der Union. - Wie seht ihr das?
Ich möchte die aktuelle Situation betrachten und hierbei kann ich eigentlich nur sagen, dass Kinder ausländischer Eltern meiner Ansicht nach, wenn deren Eltern die Sprachförderung nicht schaffen, wirklich schon von vorne herein schlechtere Chancen haben.
Ich denke dass für solche Kinder oft die einzige Perspektive nach der Grundschule die Hauptschule ist. Warum ist dies so? Es fehlt wirklich die Sprachförderung.
Weiterhin finde ich auch z.B. in Baden-Württemberg, die Orientierung nach Gymnasium, Real- und Hauptschule nicht besonders gut. Denn auf der anderen Seite sehe ich viele Lehrer, die bei gewissen Kindern schon ihr Urteil fällen, und dann eben deren Förderung einstellen.
Ich bin vorallem der Meinung, dass ein Kind nur eine sinnvolle Entwicklung nach seinen Möglichkeiten haben kann, wenn man sich genug mit ihm beschäftigt. Dass der Verstand auch gefordert wird. Mir wäre es wichtig, das Bewusstsein für die eigentlichen Kernprobleme zu schärfen und auch dafür zu sorgen, dass die Lehre einem möglichst objektiven Qualitätsmanengement unterworfen wird.
Grundsätzlich ist auf jeden Fall eines zu bemerken:
Wenn wir jetzt an den Kindern sparen, dann bekommen wir das auch in Zukunft zurück. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die jetzigen Kinder, die sich schlecht entwickeln auch mal Eltern sein können. Eltern sind normalerweise Vorbilder für Kinder. Insofern kann sich jeder selber ausrechnen, welchen Teufelskreis wir da heraufbeschwören, wenn wir untätig herumsitzen. Es muß dringend etwas geschehen! Ich hoffe dass das nicht wieder zum Spielplatz für Eitelkeiten von profilierungssüchtigen Politikern wird. Ich muss dabei gerade an eine Politikerin in Ba-Wü denken, die mal Kultusministerin war und mir dabei leider nicht sonderlich kompetent wirkte
Über die populistischen Äusserungen der Unionspolitiker bin ich auch nicht sonderlich entzückt, denn ich bin dafür, den Menschen, egal woher sie kommen, zuerst mal eine reale ehrliche Chance zu geben. Ich frage mich da gerade ob diese Politiker gelernt haben, vor dem Sprechen zu denken.
(Vielelicht sollten sie das bei Ihren Schulen reklamieren ;-)
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Nutzer: Daimaju
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geschrieben am: 06.04.2006    um 23:19 Uhr   
Zitat von: DerSpion
Stoiber for Kanzler.......

Dem sein system find ich klasse........

nennen wirs mal beim Punkt.....schuld sind die Ausländer.......Berlin is da nur ein Punkt......

am besten......rund um die schulzeit nur noch drei Polizisten an den Schulen einstellen und fertig
Das Grundprinzip von Stoiber is meiner Meinung nach unter aller Kanone, nur dass was er in Sachen Ausländer ablässt ist 100% richtig.

Ich bin weder rechts noch links...nur wenn ich höre "mit den Deutschen kannstes doch machen" da geht mir einer ab....in solchen Situationen frag ich mich doch, warum man sich als deutsche nich mal zusammen packt und solche kleinen Pisser auseinander rupft?!

HALLO?
Gibt es denn keine Leute mehr, die den Ausländern mal richtig eine geben wenn sie aufmucken? Ich bin 24 und zu meiner Schulzeit gab es auch Ausländer, die einen versucht haben abzuziehen, schlagen oder sonstige Dinge.
Ich für mein Teil hab zwar das ein oder andere mal eine drauf bekommen, kam dann aber doppel so fies zurück und nun grüßen mich die Vollpfosten freundlich auf der Straße und fragen mich wies mir geht.

Wenn Gewalt die einzige Sprache ist, die sie außer Ihre Landessprache sprechen...warum dann nicht mal Nachhilfe geben? Der ganze Pedagogen-Scheiss kannste bei den verkorksten Leuten doch eh nicht mehr anbringen.

Ist ja nicht so, dass es nur die Ausländer sind...die jugendlichen Deutschen sind doch schon genauso verblödet und können nichtmal 2 Sätze in deutsch schreiben...in der Hinsicht kannste nichtmal den Ausländern die Schuld geben...Ganz im Gegenteil; die Deutschen sind doch zu hohl um zu erkennen wer kacke ist und wer nicht.

Ah ich glaub ich mach hier mal schluss, könnte bei dem Thema echt kotzen
Daim
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geschrieben am: 07.04.2006    um 07:52 Uhr   
Zitat von: Latexkater
Ich möchte die aktuelle Situation betrachten und hierbei kann ich eigentlich nur sagen, dass Kinder ausländischer Eltern meiner Ansicht nach, wenn deren Eltern die Sprachförderung nicht schaffen, wirklich schon von vorne herein schlechtere Chancen haben. [...]
Latexkater, das sehe ich genau so.

Zum Spielplatz der Eitelkeiten möchte ich anfügen. ... keiner gockelt so schön, wie unser aller Edmund.
Jetzt prescht er wieder mit einem eilig hervorgebrachten Maßnahmenpaket als erster los, damit er sich als erster im Bundesrat damit brüsten kann, etwas getan zu haben.
Wenn ich ihn so beobachte, fällt mir immer mein alter Mathe-Lehrer ein, der bei Klassenarbeiten stets zu sagen pflegte: Operative Hektik + dilletantischer Vorbereitung = Rotstift wohin man schaut.
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geschrieben am: 07.04.2006    um 07:56 Uhr   
Quelle: Bayerischer Rundfunk,quer
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Das bayerische Kabinett hat eine Schulgesetzänderung beschlossen: Kinder, die nicht ausreichend Deutsch können, müssen im letzten Kindergartenjahr einen Test absolvieren. Bei Nicht-Bestehen müssen sie in Förderkurse - bei anhaltenden Defiziten in spezielle Klassen. Integrationsunwillige Eltern müssen mit Bußgeldern rechnen.

Außer diesen geplanten Maßnahmen will die bayerische Staatsregierung auch die Gewalt an Schulen stärker sanktionieren. So sollen Schulleiter die Möglichkeit haben, notorische Störenfriede aus dem Unterricht zu entfernen. Das beinhalte auch das Recht zum sofortigen vorläufigen Schulausschluss von Schülern, die als eine akute Gefährdung für Mitschüler oder Lehrkräfte eingestuft werden. Massive Störer sollen schon nach acht Schuljahren vorzeitig entlassen werden können, wenn das Jugendamt zustimmt. Um solche Fälle soll sich anschließend die Jugendhilfe kümmern.

Zusätzlich wird es wieder so genannte Kopfnoten für Betragen geben. Auch das viel diskutierte Handy-Verbot an Schulen gehört zum Maßnahmenkatalog des Kabinetts. Ferner will Bayern als erstes Bundesland konkrete persönliche Sanktionen gegen Ausländer einführen, die Integration nach dem oben beschriebenen Modell konsequent verweigern. So sollen "ausländische Eltern, die ihre Kinder nicht am Sprachtest und am Deutschkurs teilnehmen lassen, künftig mit einem Bußgeld bestraft" werden, hieß es aus der Staatskanzlei. Die Regelungen gelten voraussichtlich ab September. Die Opposition kritisierte die CSU-Pläne scharf.

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber begründete die Beschlüsse damit, dass die Beherrschung der deutschen Sprache erste Voraussetzung zur Integration sei. Der CSU-Chef forderte mit Blick auf die Gewaltattacken an einer Berliner Schule: An unseren Schulen muss Disziplin und Anstand herrschen. Stoiber führte weiter aus, dass auch für Russlanddeutsche und andere Aussiedler wesentlich strengere Maßstäbe an die Integrationsbereitschaft angelegt werden müssten.

Albin Dannhäuser, Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, mahnte dagegen: Gewalt an Schulen ist keine Frage der nationalen Herkunft oder der mangelnden Sprachkompetenz. Jede Vermischung ist pädagogisch schädlich und packt die eigentlichen Probleme nicht an der Wurzel. Ursula Walther vom Bayerischen Elternverband sagte: Schüler werden nicht gewalttätig, weil sie Lust dazu haben, sondern wenn sie permanent ausgegrenzt und abgeschoben werden.
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  TopZuletzt geändert am: 07.04.2006 um 07:57 Uhr von Brass
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geschrieben am: 07.04.2006    um 07:59 Uhr   
Meinungen zum vorhergehenden Artikel:

Kritische Meinungen

Opposition und Verbände sind mit den geplanten Neuregelungen nicht einverstanden. Im Bayerischen Rundfunk warf der SPD-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Franz Maget, dem bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber Populismus vor.
Und auch von der SPD-Landtagsabgeordneten Adelheid Rupp gab es Kritik. Sie warnte vor einer gefährlichen Isolierung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die zu einer Ghettoisierung führen könne. Stoiber betreibe unverantwortlichen Populismus auf unterstem Stammtisch-Niveau, so Rupp.
Von Seiten der Grünen-Bildungsexpertin Simone Tolle wurden die CSU-Pläne als Haudrauf-Politik bezeichnet.

Mein Meinung:
Das nunmehr verabschiedete Maßnahmenpaket kann nur als "Schnellangriff" gedeutet werden, der sich ausschließlich mit den Symptomen auseinander setzt und höchstens dazu dienen kann, schnell erste Erfolge zu erzielen. Es müssen aber darüber hinaus auch gesellschaftspolitische Maßnahmen ergriffen werden, die zu einem Umdenken führen.
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 07.04.2006    um 09:02 Uhr   
Zitat von: Brass
Es müssen aber darüber hinaus auch gesellschaftspolitische Maßnahmen ergriffen werden, die zu einem Umdenken führen.

Hab ich irgendwo was überlesen, aber bitte was sind denn deine gesellschaftspolitischen Maßnahmen, die Zeit brauchen werden und zum Umdenken führen?!

Ansonsten ist der Edi das erste mal mein Freund. Alles richtig gemacht mit diesem Paket. Das hätte noch bissl härter sein können.
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geschrieben am: 07.04.2006    um 09:38 Uhr   
Zitat von: Steven
Hab ich irgendwo was überlesen, aber bitte was sind denn deine gesellschaftspolitischen Maßnahmen, die Zeit brauchen werden und zum Umdenken führen?!

Ansonsten ist der Edi das erste mal mein Freund. Alles richtig gemacht mit diesem Paket. Das hätte noch bissl härter sein können.
Lol, ich wußte gar nicht, dass der Freunde hat. :-&

Zu Deiner Frage:

M.E. fehlt es in den unteren Schichten der Gesellschaft an Perspektiven, Werten, Orientierung und Sozialkompetenz, so wie natürlich nicht zuletzt auch an Integrationswille auf der einen Seite und Integrationsfähigkeit auf der anderen Seite.
Man ist immer sehr schnell mit Urteilen bei der Hand und verfällt dann auf Grund dieser vorschnell gefaßten Urteile in ein Schubladendenken, dass dazu führt, das sich eh schon benachteiligte Personenkreise zusätzlich noch ausgegrenzt fühlen.

Um daran etwas zu ändern, muss am sozialen Bewußtsein gerüttelt werden und das funktioniert nicht von jetzt auf gleich.


p.s.: Du hast Poscht.
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geschrieben am: 07.04.2006    um 10:08 Uhr   
Wie auch immer man das sehen will, fest steht jedenfalls, dass sich ohne Zwang niemand bewegt. Solange es einen gut geht und der Staat einen in Ruhe lässt, kann ich doch so weiterleben, wie ich will.

Nur Zwang, Strafen, Einschränkungen führen dazu, dass sich die Menschen bewegen. Nicht reden und warten und Daumen drücken.

Seh ich jedenfalls so.
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  TopZuletzt geändert am: 07.04.2006 um 10:08 Uhr von Steven
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geschrieben am: 07.04.2006    um 10:12 Uhr   
Wie ich schon sagte, für den Anfang ist das jau auch so weit ok, nur darf man sich nicht der Illusion hingeben, dass damit der Karren schon aus dem Dreck sei.
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Nutzer: grmpf
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geschrieben am: 07.04.2006    um 16:26 Uhr   
ich halte es argumentativ für absolut dämlich, wenn randalierende gören ihre randale damit begründen, daß sie als hauptschüler in diesem land eh keine chance hätten. statt zu randalieren könnte man nämlich die enrgie in einen guten abschluss investieren aus dem sich dann eine realschule kristallisiert. und so weiter.
ansonsten kann ich auch nur sagen...wer in der dritten generation hier lebt und sich immer noch nicht integriert hat der sollte verschwinden. lieber heute als morgen.
natürlich hat die politik auch ihre versäumnisse... ich weiß von einem bekannten, der als architekt für 3 jahre nach spanien gegangen ist. innerhalb der ersten neun monate war ein spanischkurs pflicht...bei nichtbestandener prüfung wäre er sofort aus dem land gebeten worden. da könnte unsere regierung noch was von lernen. allerdings gehört auch eine gehörige portition verweigerungshaltung dazu, in einem land zu leben und die sprache nach jahren noch nicht zu können. und von diesen leuten muß man sich trennen.
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geschrieben am: 07.04.2006    um 18:47 Uhr   
eines ist schon faszinierend, wie heute über die debatte bezügl. arabische und türkische einwandere diskutiert wird.

vor 3 jahren hat es die gleichen probleme mit den unterpriviligierten einwandererfamilien vor allem aus dem islamischen bereich gegeben, aber hätte es damals jemand gewagt dies anzukreiden, wär er als nazí diffiamiert worden und hätte um seine existenz gebangt...vor allem damals wär alles deutsche an diesem dilemma schuld gewesen.

heute sind die probleme mit arabern und türken schon derartig groß, dass es mit political correctness-zensur und mit multikultigesäusel nicht mehr zugedeckt werden kann, aber jetzt redet man von integrationsförderung, aber dies schon seit 20 jahren, es hilft keine sozial und multikultipsychologie und die emotionen einer grünen-fundi-emanze a la claudia roth erst recht nicht, jetzt hilft nur mehr strenge und konsequenzen, so auf die art wer spurt der fliegt (leider ist dies auch mit problemen behaftet nach dem die deutsche staatsbürgerschaft nach gleichen grundlagen verteilt wird, wie das essen in der volksküche).


ihr müsst euch alle eines klar sein, wenn das so weiter geht wie es heute den schein macht, wird man um die probleme herr zu werden in zukunft nur mehr zu lösungen greifen können, die leider nicht mehr rechtsstaatlichen prinzipien unterliegen.

und noch was zu allen big-brother-gegnern die es vor allem unter den grünen gibt: es besteht ein kausaler zusammenhang zwischen ausländeranteil und überwachungsstaatlichkeit.


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geschrieben am: 08.04.2006    um 01:12 Uhr   
mal kurz verspätet einwerfe... Berlin hat die Sprachtests für Kinder schon vor zwei jahren eingeführt... Bayern war nicht das erste Bundesland...jaaaa.... manchmal sind wa schneller... :-)
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geschrieben am: 08.04.2006    um 13:01 Uhr   
Oh, das wußte ich nicht.
Sind die Sanktionen auch so hart, wie in Bayern?
I hate how people compare Freddie Mercury to God, I mean, He's cool and good and everything.....But he's no Freddie Mercury.
(found at youtube)
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geschrieben am: 08.04.2006    um 14:59 Uhr   
hab nachgelesen.... danach müssen Eltern, die gegen diese behördliche Anordnung (nämlich die Teilnahme am Deutschkurs) verstoßen, mit einem Zwangsgeld zwischen 5 und 100.000 € rechnen.
Bei den Deutschkursen handelt es sich nicht um eine vorgezogene Schulpflicht, daher gilt hier auch nicht das Schulgesetz, das bei Versäumnissen die Festsetzung eines Bußgeldes vorsieht. Die Kurse kosten übrigens rund zwei Mio €. In 2005 waren bei dem Test insgesamt 9000 Kinder mit Defiziten aufgefallen. In 2006 haben etwa 6600 Kinder Förderbedarf.
Übrigens, bisher sind noch keine Sanktionen verhängt worden. Im vergangenen Jahr sind alle Kinder zu den Kursen erschienen. In diesem Jahr fehlen 18. Es könnte allerdings sein, dass diese Kinder inzwischen nicht mehr in Berlin wohnen.
Am Ende des Kurses gibt es keine Lernkontrolle. Die Kinder werden noch einmal zu Beginn der ersten Klasse geprüft und ggf. weiterhin individuell gefördert.
Ach ja... ich habe hier noch ne Info...
In Berlin wird seit einiger Zeit (mehrere Jahre) an den Schulen ein Anti- Gewaltprogramm der Polizei angeboten. Es werden sog. Kooperationsverträge mit der Polizei geschlossen. Bisher hatten sich nur 12 von 800 Schulen diesem Projekt angeschlossen.
Gewalt an Schulen...das gabs bislang nur ganz selten öffentlich... die Schulleitungen waren eben sehr um ihren guten Ruf bemüht...
Wünsche ein entspanntes WE mit etwas Frühlingsahnen...:-)
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