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geschrieben am: 30.04.2006 um 08:27 Uhr
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Kapitel 1 + 2
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Diese Laute: trotz der Benommenheit.
Aber manchmal wurden die Laute schwächer - wie die Schmerzen -, zurück blieb nur die Benommenheit. Er erinnerte sich an Dunkelheit: Undurchdringliche Dunkelheit war vor der Benommenheit gewesen. Bedeutete das,dass er Fortschritte machte? Es werde Licht (und sei es nur nebulös), und das Licht war gut,und so weiter,und so weiter? Hatten diese Laute in der Dunkelheit existiert? Er kannte auf keine dieser Fragen eine Antwort.War er überhaupt sinnvoll,sie zu stellen? Auch darauf wusste er die Antwort nicht.Die Schmerzen waren irgendwo unter den Lauten. Die Schmerzen waren östlich der Sonne und südlich von seinen Ohren. *Mehr* wusste er nicht. Eine gewisse Zeitspanne,die sehr lang zu sein schien (und es daher auch *war*,da die Schmerzen und die stürmische Benommenheit alles waren,das existierte),waren diese Laute die einzige externe Realität. Er hatte keine Ahnung,wer er war und wo er war,und es kümmerte ihn auch nicht. Er wünschte sich,er wäre tot,aber aufgrund der schmerzgetränkten Benommenheit,die seinen Verstand wie eine sommerliche Sturmwolke erfüllte,wusste er nicht,dass er es wünschte.Im Laufe der Zeit stellte er fest,dass es Zeispannen ddes Nichtschmerzes gab und dass diese zyklischer Natur waren,Und zum ersten Mal,seit er aus der völligen Schwärze auftauchte,welche der Benommenheit vorangegangen war,hatte er einen Gedanken,der unabhängig von seiner wie auch immer beschaffenen momentanen Situation existierte. Dieser Gedanke galt einem abgebrochenem Zaunpfahl,welcher am Revere Beach aus dem Sand herausragte.Seine Mutter udn sein Vater hatten ihn,als er noch ein Kind war,häufig zum Revere Beach mitgenommen,und er hatte stets darauf bestanden,dass sie ihre Decker an einer Stelle ausbreiteten,von wo er diesen Pfahl im Auge behalten konnte,der für ihn immer wie ein einzelner herausragender Fangzahn eines begrabenen Monsters ausgesehen hatte. Es sass gerne da und sah zu,wie die Flut kam und den Pfahl bedeckte.Stunden später dann,wenn Sandwiches und Kartoffelsalat gegessen waren und die letzten Tropfen Flüssigkeit aus Vaters grosser Thermosflasche herausgekippt worden waren,kurz bevor Mutter sagte, es wäre an der Zeit,zusammenzupacken und wieder heimzufahren,da zeigte sich der verrottete Pfahl erneut - anfangs nur eine winzige Spitze zwischen den Wellen,dann immer mehr. Wenn sie ire Abfälle in die grosse Tonne mit der Aufschrift HALTET DEN STRAND SAUBER geworfen hatten und Paulies Spielsachen zusammengesucht waren (*das ist mein Name Paulie ich bin Paulie und heute abend wird Mama Johnson's Baby-Öl auf meinen Sonnebrand reiben*,dachte er im Innern des Brummschädels,in dem er jetzt hauste) und sie die Decke zusammengelegt hatten,war der Pfahl fast vollständig wieder aufgetaucht,seine schwärzlichen,schlammglatten Seiten waren von schaumigen Gischtwölkchen umgeben.Das liegt an den Gezeiten,hatte sein Vater ihm zu erklären versucht,aber er hatte immer gewusst, |
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