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das wollte ich mal so erwähnen....

Nutzer: zarteStille
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geschrieben am: 03.05.2006    um 00:15 Uhr   
....wer meine Kinder herablassend als "Brut" bezeichnet, sollte eigentlich nicht von deren zukünftigen Sozialabgaben profitieren.

Diese Worte sind an unseren lieben wiki-starchaser-nokids gerichtet ;)


die Stille
  TopZuletzt geändert am: 05.05.2006 um 21:58 Uhr von zarteStille
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Nutzer: zarteStille
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geschrieben am: 03.05.2006    um 00:26 Uhr   
...unabhängig davon würde mich aber auch interessieren, was ihr von dem bezahlten Erziehungsjahr der Familienministerin von der Leyen haltet. Trägt es wirklich dazu bei mehr Kinder in die Welt zu setzen? Und was passiert nach diesem Jahr?
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Nutzer: Gast_sweety0018
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geschrieben am: 03.05.2006    um 10:08 Uhr   
Bezahltes Erziehungsjahr?

Ist ja wohl klar, wer das ggf. in Anspruch nimmt. Beamte und Parlamentarier. Denn welcher Malocher traut sich seinem Chef zu sagen, ich komm 12 Monate nicht, muß mein Kind erziehen. Der sagt, kannste machen, gleich solange bis es volljährig ist.
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 03.05.2006    um 10:57 Uhr   
Das kann man so nicht pauschalisieren.
Bei uns in der Unternehmensgruppe ist 1-2 Jahre "Erziehungsurlaub" kein Problem. Für die Zeit wird einfach jemand eingestellt, der gesagt bekommt, dass er nur so und so lange beschäftigt wird, oder die Arbeit wird irgendwie verteilt, wenn das zumutbar möglich ist. Aber gefeuert irgendwie im Nachhinein wird niemand.

Das Erziehungsgeld ist eher was für die, die auch jetzt schon die ganzen finanziellen Unterstützungen abstauben. Ich würde jedenfalls nicht meinen Job für 1 Jahr an den Nagel hängen und mich mit den staatlichen Geldern zufrieden geben. Ist zwar verhältnismäßig recht viel, aber zu wenig, wie wenn ich richtig verdiene.

Ein Anreiz ist dieses Erziehungsgeld aber denke mal schon, für die, die eh schon mit dem Gedanken gespielt haben. Und die Menschen, die Kinder zeugen, sind auch noch jung genug, um nach dem Jahr ggfs. wieder ins Berufsleben einzusteigen.

Aber wie letztens schon gesagt wurde: Mütter sind eh faul, aber das ist ein anderes Thema. /fg
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Nutzer: zarteStille
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geschrieben am: 05.05.2006    um 21:57 Uhr   
Ich bin da jetzt leider nicht mehr so ganz auf dem Laufenden, da meine Kinder schon etwas älter sind, aber auch zu meiner Zeit gab es das Erziehungsjahr,nachdem ich wieder Anspruch auf meinen Arbeitsplatz gehabt hätte. Und ich denke, da liegt auch nicht so das große Problem. Schließlich kann die Firma in der Zwischenzeit Arbeitnehmer mit befristeten Arbeitsverträgen einstellen.

Das Problem liegt meines Erachtens darin: Wo bleibt mein Kind nach diesem einen Jahr Erziehungsurlaub, wenn ich wieder arbeiten gehen möchte?
Heutzutage immer noch ein großes Problem.
Und selbst wenn das irgendwie gelöst ist, fangen die Probleme mit der Kinderversorgung wieder an, wenn das Kind zu Schule geht und die zwölf Wochen Ferienzeit überbrückt werden müßen. Warum investiert der Staat das Geld nicht in Kindergärten bzw. Ganztagsschulen o. ä.? Ich denke damit wäre den meisten Eltern viel mehr geholfen.

Mich persönlich hätte das bezahlte Erziehungsjahr nicht dazu angehalten Kinder in die Welt zu setzen. Ich hätte mich nur über das Mehr-Geld gefreut. Anders sieht es vielleicht bei Alleinerziehenden aus. Aber auch da glaube ich kaum, daß eine Frau nur wegen des Erziehungsgeldes und dem finanziell geregeltem einem Jahr bewußt ein Kind in die Welt setzen würde.

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Nutzer: Maerchenprinz
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geschrieben am: 06.05.2006    um 01:40 Uhr   
Wenn du die kompletten 3 Jahre Erziehungsurlaub nimmst so besteht die Möglichkeit die Kinder ab dem 3.Lebensjahr in den Kindergarten zu schicken.
Es wäre traurig wenn nur Geld den Anreiz geben würde Kinder in die Welt zu setzen.
Allerdings hat der Staat viel zu lange gewartet. Warum wird eine Frau, die in den Erziehungsurlaub geht und 2 Jahre lang das Erziehungsgeld von höchstens 300€ erhält niedriger eingestuft wie ein Arbeitsloser????? (ca 60% vom letzten Gehalt).....wie denkst du darüber?
Hier in Bremen gibt es einige Kindergärten die Ganztagsplätze anbieten. Ab 2007 werden dann auch 2 Ganztagsschulen eingerichtet. Spät aber immerhin.
Unsere europäischen Nachbarn sind uns da weit vorraus.
Grüsse MP
MP
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Nutzer: Trompetchen
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geschrieben am: 06.05.2006    um 05:23 Uhr   
Hab 4 Kinder mit Liebe auf die Welt gebracht...kein Erziehungsurlaub bekommen...Immer neben Kindern Haushalt usw gejobbt...nach fast 10 Jahren meinen Job wieder voll aufgenommen..... Meine Kinder sind dadurch sehr selbständig geworden und wissen heute wos entlang geht... Vom Kindergeld bin ich mit Sicherheit nicht reich geworden und werde es auch heute nicht...im Gegenteil...trotz daß ich in der Zwischenzeit Alleinerziehende Mutter bin... seit Jahren... bekomm ich nirgendwo Unterstützung...Ich werde bestraft,weil ich 100% Arbeite und eine selbständige Frau sein möchte,die nicht vom Unterhalt Kindergeld und sozialhilfe leben will.
Mein Lebendsinhalt sind meine Kinder und ich hab einen mächrtigen Stolz auf jedes einzelne Kind,weil wir zusammenhalten und uns gegenseitig helfen. Ohne meine Kinder wäre ich heute sicher nimmer hier unter den Lebenden.
Übrigends Steve ..mein Ex sagte auch einmal ...der Job meiner Frau ist Freizeitbeschäftigung!!!
12 TAge am Stück inclusieve Wochenenddienst jeden morgen Dienst nachHause saussen und schauen daß essen auf dem Tisch steht,wenn Göttergatte zur Mittagspause erschien..Haushalt Elternabende usw... Das zum Thema Faulheit der Frau!!!

Grmlz Das Trompilein
Immer wenn Du denkst es geht nicht mehr
Kommt von irgendwo ein Lichtlein her!
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Nutzer: olla
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geschrieben am: 06.05.2006    um 11:59 Uhr   
Prinzel, das hatten wir in Deutschland schon alles einmal -und zwar in sehr gut funktionierender Weise. Aber das will ja heut keiner mehr wissen, weils DDR war - da war ja alles schlecht. Und die Mütter, die arbeiten (mußten) waren ja alles Rabenmütter, weil sie ihre Kinder den ganzen Tag "sich Selbst" überlassen haben. Seltsamerweise wurden die Kinder gut erzogen, haben in den Vorschuleinrichtungen was gelernt und im Grunde den heutigen
Gepflogenheiten sehr viel mehr voraus gehabt. Natürlich setzte das eine straffe Organisation voraus. Und es funktioniert auch heute noch so! Mein Sohn hat drei Kinder, Frau arbeitet ganztags, sie wohnen auf dem Land- arbeiten in der Stadt (2o km), Sohnemann ist beim Bund und oftmals im Auslandseinsatz und ich muß selten als Oma einspringen (weil ja auch berufstätig und weit weg), aber im Urlaub tu ichs gerne. Ich frage mich jetzt wirklich ernsthaft, wo ist das Problem? Junge Mütter kriegen doch heut alles -wirklich alles! Reich werden sie davon nicht, das ist richtig. Aber das ist ja auch nicht beabsichtigt! Wenn man Kinder mit GEld aufwiegen soll...müßte....oder wie auch immer - dann gute Nacht armes Deutschland!!
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 08.06.2006    um 09:16 Uhr   
Ich halte den Erziehungsurlaub für den völlig falschen Weg. Er hält Mütter bis zu drei Jahren aus dem Job weg. In manchen Branchen ist das schlichtweg das "Aus" für die Zukunft und die Karriere.
Viel wichtiger wäre es, genügend Betreuungsplätze für Kinder anzubieten, die es den Müttern ermöglichen würden, so schnell wie möglich weiter zu arbeiten.
Es ist einfach sinnlos, Zeit, Geld und Hirnschmalz in eine möglichst gute Ausbildung zu investieren, um dann nach dem Erziehungsurlaub irgendwelche Hiwi-Jobs auszuführen.

Oh...richtig klasse finde ich übrigens, dass sich Frauen untereinander selbst das Leben schwer machen: Das ewige "Berufstätige Mütter sind Rabenmütter kontra Frauen, die zuhause bei den Kindern bleiben, verblöden" bringt so richtig weiter in der Diskussion.


  TopZuletzt geändert am: 08.06.2006 um 09:19 Uhr von Celeste_
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Nutzer: Meenah
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geschrieben am: 08.06.2006    um 20:08 Uhr   
Zitat von: zarteStille
....wer meine Kinder herablassend als "Brut" bezeichnet, sollte eigentlich nicht von deren zukünftigen Sozialabgaben profitieren.

Diese Worte sind an unseren lieben wiki-starchaser-nokids gerichtet ;)


die Stille
Interessantes Thema.
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Nutzer: Meenah
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geschrieben am: 08.06.2006    um 20:33 Uhr   
Zitat von: olla
Prinzel, das hatten wir in Deutschland schon alles einmal -und zwar in sehr gut funktionierender Weise. Aber das will ja heut keiner mehr wissen, weils DDR war - da war ja alles schlecht.

Und die Mütter, die arbeiten (mußten) waren ja alles Rabenmütter, weil sie ihre Kinder den ganzen Tag "sich Selbst" überlassen haben.

Seltsamerweise wurden die Kinder gut erzogen, haben in den Vorschuleinrichtungen was gelernt und im Grunde den heutigen Gepflogenheiten sehr viel mehr voraus gehabt.

Natürlich setzte das eine straffe Organisation voraus.

Und es funktioniert auch heute noch so!

Mein Sohn hat drei Kinder, Frau arbeitet ganztags, sie wohnen auf dem Land- arbeiten in der Stadt (2o km), Sohnemann ist beim Bund und oftmals im Auslandseinsatz und ich muß selten als Oma einspringen (weil ja auch berufstätig und weit weg), aber im Urlaub tu ichs gerne.

Ich frage mich jetzt wirklich ernsthaft, wo ist das Problem? Junge Mütter kriegen doch heut alles -wirklich alles!

Reich werden sie davon nicht, das ist richtig.

Aber das ist ja auch nicht beabsichtigt!

Wenn man Kinder mit GEld aufwiegen soll...müßte....oder wie auch immer - dann gute Nacht armes Deutschland!!
So ist es übersichtlicher
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Nutzer: Minou
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geschrieben am: 12.06.2006    um 07:45 Uhr   
Zitat von: Celeste_
Ich halte den Erziehungsurlaub für den völlig falschen Weg. Er hält Mütter bis zu drei Jahren aus dem Job weg. In manchen Branchen ist das schlichtweg das "Aus" für die Zukunft und die Karriere.
Viel wichtiger wäre es, genügend Betreuungsplätze für Kinder anzubieten, die es den Müttern ermöglichen würden, so schnell wie möglich weiter zu arbeiten.
Es ist einfach sinnlos, Zeit, Geld und Hirnschmalz in eine möglichst gute Ausbildung zu investieren, um dann nach dem Erziehungsurlaub irgendwelche Hiwi-Jobs auszuführen.

Oh...richtig klasse finde ich übrigens, dass sich Frauen untereinander selbst das Leben schwer machen: Das ewige "Berufstätige Mütter sind Rabenmütter kontra Frauen, die zuhause bei den Kindern bleiben, verblöden" bringt so richtig weiter in der Diskussion.


Und ich dachte immer, es wäre wichtig, die Kindheit seiner Kinder nach Möglichkeit intensiver mitzugestalten, als das durch die Wahl der Betreuungseinrichtung möglich ist. ;-)
Ich für meinen Teil möchte meine Kinder ungern möglichst direkt nach der Geburt irgendwo abliefern, um auch ja sofort wieder arbeiten gehen zu können, sofern das aus finanzieller Sicht möglich ist.
Ich finde für Kinder sollte man sich bewusst entscheiden vor UND nach der Geburt. Ein Kind bedeutet sehr viel Verantwortung und ich bin der Meinung, dass man die nur sehr suboptimal wahrnimmt, wenn man seine Kinder am besten sofort nach der Geburt irgendwo anderweitig unterbringt, obwohl man die Wahl hat.
Gerade die ersten Jahre sind unter anderem für das Bindungsverhalten eminent prägend und beeinflussen jegliche Beziehung im weiteren Lebensverlauf eines Menschen und ich denke doch, dass eine annähernd permanent anwesende Beszugsperson, egal ob Mama oder Papa da durchaus förderlich sein können. (und nein, Großeltern sind kein Elternersatz und sollten nach Möglichkeit auch nicht dafür herhalten (müssen))
Übrigens: Ich hatte eine schöne Kindheit und bin stolz auf meiner Mutter, nicht zuletzt deshalb, weil sie sich bewusst dafür entschieden hat, da zu sein, wann immer mein Bruder und ich sie gebraucht haben..ob ich das wohl als rundum anderweitig betreutes Schlüsselkind heute genauso sähe?!

Ach und noch was: Die ewige Forderung nach mehr Betreuungsplätzen bringt uns auch nicht unbedingt weiter in der Diskussion. Mehr Betreuungsplätze behandeln höchstens die Symptome. Die Wurzel des Übels, nämlich eine durchaus auch außerhalb der Arbeitswelt als "kinderfeindlich" einzuordnende Gesellschaft, in der zum Beispiel Spielplätze wegen "akustischer Belästigung" nicht außerhalb bestimmter Zeiten genutzt werden dürfen, wird dadurch keineswegs beseitigt!
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"Autor"  
Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 12.06.2006    um 09:18 Uhr   
Zitat von: Celeste_


Oh...richtig klasse finde ich übrigens, dass sich Frauen untereinander selbst das Leben schwer machen: Das ewige "Berufstätige Mütter sind Rabenmütter kontra Frauen, die zuhause bei den Kindern bleiben, verblöden" bringt so richtig weiter in der Diskussion.



Es geht nicht um ein "Entweder-Oder" sondern um ein "sowohl als auch" (weiß nicht genau von wem das stammt, passt aber)

Wer die gerne zuhause bei den Kindern bleiben möchte, soll das tun. Wer aber weiterhin berufstätig sein möchte, wird schlicht niemals Kinder bekommen, wenn er/sie davon ausgehen muß, dass der Job hinterher perdu ist.

Ich glaube nicht, dass es ein besser oder schlechter gibt. Es gibt nur die Möglichkeit eine zufriedene Mutter zu haben oder eine unzufriedene. Wo da der Vorteil für die Kinder liegt, ist irgendwie einleuchtend.
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