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umfragenoptionen |
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geschrieben am: 06.05.2006 um 23:23 Uhr
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findet ihr umfragen besser, in denen ihr selbst noch antworten geben könnt? (ja)
oder, in denen ihr nur stumpf euer "kreuz" machen müsst? (nein) |
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TopZuletzt geändert am: 06.05.2006 um 23:25 Uhr von Fabs
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geschrieben am: 08.05.2006 um 19:34 Uhr
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| siehe "Condorcet-Paradoxon" im wikipedia :-) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 12.05.2006 um 21:32 Uhr
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(zitat)Das Condorcet-Paradoxon ist ein nach Marie-Jean-Antoine-Nicolas Caritat, Marquis de Condorcet benanntes Paradoxon bei Wahlverfahren, das sich vor allem bei der Condorcet-Methode auswirkt. Es lautet wie folgt:
Es ist möglich, dass eine Mehrheit die Option A gegenüber einer Option B bevorzugt, zugleich eine Mehrheit die Option B gebenüber einer Option C bevorzugt und dennoch eine Mehrheit die Option C gegenüber der Option A bevorzugt.
Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Erläuterung
2 Bedeutung
3 Entdeckung
4 Weblinks
[Bearbeiten]
Erläuterung
Wir nehmen an, es gebe drei Personen x, y und z. x hat dabei am liebsten Option A, am zweitliebsten Option B und am wenigsten gern Option C. y hat am liebsten Option B, dann Option C und zuletzt A. Person z schließlich hat die Wunschliste C, A, B.
In Tabellenform:
x y z
Erstwunsch A B C
Zweitwunsch B C A
Drittwunsch C A B
Zwei von drei (x und z) bevorzugen die Option A vor der Option B. Zwei von drei (x und y) bevorzugen auch die Option B vor der Option C. Aber es gibt ebenfalls zwei (y und z), die die Option C der Option A vorziehen. Um eine gemeinsame Rangliste gemäß der Condorcet-Methode aufzustellen, müsste man also sowohl A vor B und B vor C als auch C vor A anordnen, denn im direkten Vergleich hat A vor B, B vor C und C vor A die Mehrheit. Eine solche gemeinsame Rangliste ist aber nicht möglich.
Dies gilt natürlich auch, wenn x, y und z nicht nur jeweils eine Person, sondern (annähernd) gleich große Gruppen darstellen.
In der Realität kann es durch dieses Paradox sogar dazu kommen, dass der Abstimmungsleiter das Ergebnis bestimmen kann: Es sei die obige Situation gegeben, und sie sei dem Abstimmungsleiter bekannt. Dann kann er, wenn er selbst Alternative A bevorzugt, zunächst zwischen B und C abstimmen lassen: hier gewinnt B. Damit erklärt er C für ausgeschieden und lässt zwischen A und B abstimmen, wo nun A gewinnt. Es sieht nun so aus, als ob eine überwältigende Mehrheit hinter A stünde, schließlich hat dieses klar über B und B klar über C gesiegt. Eine Abstimmung zwischen A und C, die gezeigt hätte, dass die Präferenz keineswegs klar ist, hat nicht stattgefunden. Da (vor allem über Anträge) sehr oft in der beschriebenen Weise abgestimmt wird, wirkt sich das Problem durchaus praktisch aus. Es ist nicht beweisbar, aber wahrscheinlich, dass selbst in den höchsten Gremien Beschlüsse anders gelautet hätten, wenn nach anderer Reihenfolge abgestimmt worden wäre.
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