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WIR |
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geschrieben am: 09.05.2006 um 22:09 Uhr
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Wir
dreck ist in uns!
schmutz den man nicht fühlen kann,
tief im inneren wissen aber wir es selbst.
und ekel
überrennt meinen rücken.
ich wünschte
es bräche aus mir heraus.
befreien will ich mich!
doch warum ekelt mir?
etwa vor vorurteilen,
die das herz vergiften?
etwa vor arroganz,
die den geist vernebelt?
etwa vor selbstverliebtheit,
die die augen blind macht?
etwa vor intoleranz,
die mauern erbaut?
etwa vor verachtung anderer,
gegen mich inszeniert?
andere sind schwach,
schwächer als ich.
kein grund sie zu verachten.
oder ist das unsere natur?
wieder schüttelt mich der ekel.
denn ich wollte nie so sein,
war es nie,
nie im vollen maße.
aber menschen sind unterschiedlich.
keiner ist dem anderen gleich,
doch hir gibt es kein grau.
die welt wird schwarz und weiß
kein grau
keine mitte
richtig oder falsch.
andere werden ausgelacht,
weil sie anders sind.
weil sie nicht so sind,
wie die masse sie haben will!
und warum?
weil sie nicht sind wie sie!
keine tiere,
die schwachen das herz nur aus spaß herausreißen
und zerbrechen.
es widert mich an!
aber muss ich ihnen angehören um zu gewinnen?
ist es das?
ein einheitslook?
nein!
denn ich lebe, wie ich es will,
ordne mich den bestien nicht unter.
nein!
denn ich bin kein DRECK!
by mir...
J.P. |
Alles, selbst die Lüge, dient der Wahrheit; Schatten löschen die Sonne nicht aus.
Franz Kafka |
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TopZuletzt geändert am: 09.05.2006 um 22:16 Uhr von MadleenDeSall
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| "Autor" |
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geschrieben am: 16.05.2006 um 15:03 Uhr
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die erste strophe deines gedichtes finde ich sehr eindringlich, sie hat mir sehr gut gefallen.
die weiteren strophen sind (in meinen augen) leider nur wiederholungen und variationen eines oftgenutzten themas.
vielleicht kann man die erste strophe noch ausbauen? :-) |
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