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Schwach und leer

Nutzer: SchattenKraehe
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geschrieben am: 24.05.2006    um 17:54 Uhr   
Die Sucht bringt mich um. Dies hier ist kein Mitleidserregner Auftritt meiner seits. Ich will kein "armes Geschöpf" sein, ich möchte nur die Seele leer räumen und mich auskotzen, den Schmerz und die eigenkritik klar aufŽs Blatt bringen.
Das Herz und die Seele stirbt und Freunde,Bekannte und Familie muss reglos zusehen.
Ich hasse mich dafür, dafür das ich tausend Mal schwöre mit dem zeug aufzuhören und jedes Mal seh ich mehr und mehr wie der Glaube der Freunde und Co. mir gegenüber zurückgeht. Es ist nicht mehr die große Freude, es ist nicht mehr "cool". Es bringt mich um und ja,mir fehlt der Wille, mir fehlt die Kraft um es zu packen.

Inzwischen sind gute Freunde gegangen, die schützende Hand und die aufbauenden Worte sind nun fern und ich steh alleine im Scherbenhaufen. Natürlich ist das meine Schuld. Was soll man auch von jemanden wie mir erwarten? Ich wollte nie Jemanden weh tun, doch mein eigenes Ego ging voraus und nu seh ich die Scherben um mich herum und die werde ich nie wieder los....


  TopZuletzt geändert am: 24.05.2006 um 18:25 Uhr von SchattenKraehe
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Nutzer: Merlie1
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geschrieben am: 24.05.2006    um 20:11 Uhr   
Von welcher Sucht sprichst Du?

  TopZuletzt geändert am: 24.05.2006 um 20:12 Uhr von Merlie1
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Nutzer: SchattenKraehe
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geschrieben am: 25.05.2006    um 12:39 Uhr   


Von der Sucht zu Drogen, zu Koks, das Gift das nicht nur mich niederreißt, sondern auch Freunde..
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Nutzer: NRWgirli
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geschrieben am: 25.05.2006    um 13:04 Uhr   
Dann solltest du nicht stöhnen, wenn du es schon selber merkst ist der Schritt zur professioneller Hilfe nicht mehr weit, den aber kannst nur Du alleine gehen!

Hoffe Du schaffst es NRWgirli
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!!
  TopZuletzt geändert am: 25.05.2006 um 13:11 Uhr von NRWgirli
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Nutzer: Steven
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geschrieben am: 25.05.2006    um 16:23 Uhr   
Zitat von: SchattenKraehe
Was soll man auch von jemanden wie mir erwarten? [...] mein eigenes Ego ging voraus [...]

Das ist die Frage aller Fragen. Entweder sieht man ein, dass man sich und sein Leben mit allen Freunden & Familien kaputt macht und ändert was, oder man jammert lieber rum, bemitleidet sich selbst und streichelt sein eigenes Ego und die eigene Sucht.

Es kommt wohl darauf an, wieviel einem selbst die Freunde & die Familie bedeuten und ob man es für nötig hält, für sie zu kämpfen. Wenn man dazu nicht bereit ist, dann hat man eh schon verloren, denn alle anderen Gründe gegen seine Sucht anzukämpfen, ist belanglos.

Leben, lieben - oder sterben. Die Wahl ist für einen normalen Menschen recht einfach.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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Nutzer: Merlie1
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geschrieben am: 25.05.2006    um 17:26 Uhr   
Tja ...

Du hast genau zwei Alternativen:

1. Du schießt Dich ab :-(
oder
2. Du machst Therapie :-)

Merlie

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Nutzer: NRWgirli
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geschrieben am: 25.05.2006    um 20:44 Uhr   
Zitat von: Steven
Das ist die Frage aller Fragen. Entweder sieht man ein, dass man sich und sein Leben mit allen Freunden & Familien kaputt macht und ändert was, oder man jammert lieber rum, bemitleidet sich selbst und streichelt sein eigenes Ego und die eigene Sucht.

Es kommt wohl darauf an, wieviel einem selbst die Freunde & die Familie bedeuten und ob man es für nötig hält, für sie zu kämpfen. Wenn man dazu nicht bereit ist, dann hat man eh schon verloren, denn alle anderen Gründe gegen seine Sucht anzukämpfen, ist belanglos.

Leben, lieben - oder sterben. Die Wahl ist für einen normalen Menschen recht einfach.
Steven bei einer Sucht sollte man nicht für die Freunde oder die Familie kämpfen, sonder ganz allein für sich selber nur dann hat Therapie eine Chance!!
Wer für andere Kämpft hat immer wieder einen Grund rückfällig zu werden, ist bei jeder Sucht so.

NRWgirli
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!!
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Nutzer: SchattenKraehe
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geschrieben am: 25.05.2006    um 23:26 Uhr   
Interessant wie auf einmal meine Seele zerpflückt wird
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Nutzer: NRWgirli
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geschrieben am: 26.05.2006    um 15:01 Uhr   
Zitat von: SchattenKraehe
Interessant wie auf einmal meine Seele zerpflückt wird
Das hast du doch wohl selber gemacht und dann lebe auch mit den Folgen!
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!!
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Nutzer: Celeste_
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geschrieben am: 26.05.2006    um 16:51 Uhr   

Warum hast du deinen Thread geschrieben?

(keine rethorische, sondern eine ernsthafte Frage)
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Nutzer: Gast_Oldenburger
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geschrieben am: 26.05.2006    um 23:44 Uhr   
Jauh!

Das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Was soll ich dir sagen? Deine Aufnahmebereitschaft hängt wohl ohnehin vom Abhängigkeitsstatus ab. Wie wäre es mit tiefen, dunklen Tälern voller Verzweiflung und Hass? Würdest du zuschlagen, wenn du könntest?

Kennst du das, dass du 'Normalos' als Holzköpfe abstempelst, nur weil sie deine Suchtgeschichte nicht nachvollziehen können?

Das Unsicherheiten in existenziellen Ängsten ausufern, aufgrund schlechter Erfahrungen....

Sag mal, warum nimmst du dieses Scheißzeug eigentlich?

Gruß Oldi
  TopZuletzt geändert am: 26.05.2006 um 23:47 Uhr von Oldenburger
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Nutzer: SchattenKraehe
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geschrieben am: 27.05.2006    um 01:24 Uhr   
Ich habe nie behauptet einen Rat oder Hilfe hier zu wollen,oder?
Ich wollte nur einmal die Seele befreien,egal wie.
Und das es nur wenige Wege gibt daraus zu kommen ist mir ebenfalls klar,dennoch stand nie fest ob ich einen Weg daraus finden kann/will.
Und auch wenn ich dies hier öffentlich preis gab,ist dies kein Grund meine Seele auseinander zupflücken...

Und NRWgirli,es ist interessant wie dein Mitgefühl in Trotz und Ablehnung umwandelte,nur weil ich meinte nicht zu einen Anschauungsobjekt gemacht werden zu wollen.

Und ja Old,diese Gefühle kenne ich zu gut.
Ich steh vor Menschen,die mir etwas vom Leben erzählen wollen und ich frage mich,wieso.
Ich denke mir "komm du doch erstma dahin wo ich gewesen bin".
Und ich habe oft das Gefühl das Leute diesen Schmerz,diese Wut,diesen Hass nicht nachvollziehen können...sicher hat jeder Leid im Leben erfahren und hat Verzweiflung im Bauch,aber keiner steckt in meinen Schuhen und keiner weiß wie es mir ergeht.

Die Gründe möchte ich nicht auflisten,sie werden weiter zerpflückt,auseinander gerissen und untersucht.
Ich möcht kein Anschauungsobjek werden....
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Nutzer: olla
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geschrieben am: 27.05.2006    um 10:30 Uhr   
völlig neue Betrachtungsweise: seelischen Müll abladen und dann auf die losgehen, die versuchen zu helfen...das ist wirklich krank!
Du lebst wohl nach dem Motto "Wasch mich - aber mach mich nicht naß"?
Wenn Dir das alles so egal ist, was andere darüber (über dich!!) denken, warum drängst du ihnen dann deine Gedanken auf?...ich würde in diesem Fall für den ersten Vorschlag von Merlie plädieren.
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Nutzer: NRWgirli
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geschrieben am: 27.05.2006    um 11:13 Uhr   
Zitat von: SchattenKraehe
Ich habe nie behauptet einen Rat oder Hilfe hier zu wollen,oder?
Ich wollte nur einmal die Seele befreien,egal wie.
Und das es nur wenige Wege gibt daraus zu kommen ist mir ebenfalls klar,dennoch stand nie fest ob ich einen Weg daraus finden kann/will.
Und auch wenn ich dies hier öffentlich preis gab,ist dies kein Grund meine Seele auseinander zupflücken...

Und NRWgirli,es ist interessant wie dein Mitgefühl in Trotz und Ablehnung umwandelte,nur weil ich meinte nicht zu einen Anschauungsobjekt gemacht werden zu wollen.

Und ja Old,diese Gefühle kenne ich zu gut.
Ich steh vor Menschen,die mir etwas vom Leben erzählen wollen und ich frage mich,wieso.
Ich denke mir "komm du doch erstma dahin wo ich gewesen bin".
Und ich habe oft das Gefühl das Leute diesen Schmerz,diese Wut,diesen Hass nicht nachvollziehen können...sicher hat jeder Leid im Leben erfahren und hat Verzweiflung im Bauch,aber keiner steckt in meinen Schuhen und keiner weiß wie es mir ergeht.

Die Gründe möchte ich nicht auflisten,sie werden weiter zerpflückt,auseinander gerissen und untersucht.
Ich möcht kein Anschauungsobjek werden....
Mitgefühl? Nein habe ich nicht, denn ich weiß, was es heißt mit diesen Menschen umzugehen.......Lege Deine Seele hier nicht frei, wenn du mit den Antworten nicht leben kannst. Du hättest Deinen Frust auch auf ein Blatt Papier schreiben können, was niemand zu Händen bekommt.

Geh Deinen Weg, egal in welche Richtung. Es ist Dein Weg und nicht der Weg deiner Familie oder Deiner Freunde.
Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!!
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Nutzer: SchattenKraehe
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geschrieben am: 27.05.2006    um 13:11 Uhr   


Warum nicht auf ein Blattpapier alles aufschreiben?Hm, wahrscheinlich weil ich dennoch auf Unterstützung, Seelenaufbau, Menschen die das selbe durchmachten suchte/hoffte.
Aber ich merke bereits, das ist von vielen zuviel verlangt.

Danke an die,die sich ein wenig bemühten und danke an den Rest, die mir wieder beweisten,das es Hohlköpfe gibt,die einfach nichts verstehen wollen und eher jemanden den Tod wünschen.

Zuviel verlangt,zu wenig bekommen.

Bye

Und Old, warum auch immer...Dein Beitrag war es, indem ich mich wieder finden konnte und der mir gut tat, auch wenn nur die Gefühlslage darin steckte,danke dafür.

  TopZuletzt geändert am: 27.05.2006 um 13:17 Uhr von SchattenKraehe