| "Autor" |
Wünsche... |
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geschrieben am: 24.06.2006 um 03:36 Uhr
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Lass mich,
das helle Leuchten sein,
welches tiefdunkle Nacht durchdringt
Lass mich,
sein der warme Feuerschein,
der zärtlich durch die Kälte klingt
Funke und Feuer in deiner Seele Nachtgewand
weiter Schwingen Kraft in deines Herzen Fall
Ein Kuss, ein Lächeln, Altweibersommer's Morgenröte
Birg dich an meiner Schulter - ich nähm dir alle Nöte
Einsamkeit, Hass - Wut und Kummer, ja - sie all'
Wär, was ich wünscht' gewesen, was sich hier befand
Lass mich,
die gewandte Zunge sein,
welche drechselt singend Worte in der Stille
Lass mich,
sein streichelnd' Hand auf der dein'
die sich'ren Halt verspricht - aus eignem Wille
Spreng Formen und Fesseln, dieser Welt Ketten
Lodernd und frei, und hungrig nach Leben
stolz, sicher, ungestühm und voller Tatendrang
doch hör manchmal zu, welch wort hier erklang
denn wünscht ich alles jenes dir zu geben
kann ichs nur - kannst du mich retten
Doch lässt dieser Welten Atem mir den meinen erliegen
lässt ihre Kälte meiner Flammen züngelnd Tanz verfliegen
Denn am bitt'ren Ende bin ich auch
nicht mehr, als nur Schall und Rauch
~Funkenfeuer~ |
| Ein Funke hat von jeher genügt die Dunkelheit ein wenig zu vertreiben. |
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TopZuletzt geändert am: 24.06.2006 um 03:36 Uhr von Funkenfeuer
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.06.2006 um 16:58 Uhr
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ein wahres schmuckstück:
die form ist grandios, gut durchgehalten, abwechslungsreich und mal was ganz anderes als dieses einheits-abab-schema.
der inhalt ist so wahr und unheimlich schön verpackt.
ich habe lange lange nichts so gutes gelesen.
wunderschön.
Nekir |
| Unternehmt Gesten sinnloser Schönheit und spontaner Freundlichkeit! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 25.06.2006 um 21:01 Uhr
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Lass uns sein wie ein Funke
der in den Himmel steigt
der zur Erde fällt
und ein grosses Feuer bleibt
Lass uns sein wie die Asche
Lass uns treiben im Wind
sein Rauschen verstehen
Lass es gut sein wo wir sind
Lass uns sein wie ein Stein
der Stein ist wo er liegt
Lass uns sicher sein
Lass uns wissen was er wiegt
Lass uns sein wie ein Baum
der sich wiegt im Wind
Lass uns brennen durch den Funken
der wir selber sind
Lass uns sein wie ein Feuer
das den Zweig verzehrt
Lass uns sehen wie die Asche
neues Leben nährt
Lass uns sein wie wir sind
Lass uns selber sein
Lass die Wahrheit im Sinn
Komm lass mich nicht allein
Lass es sein wie im Traum
Lass uns träumen wie ein Kind
das die Welt nicht versteht
weil die Menschen traumlos sind
Lass es rein lass es raus
Komm lass die Kräfte fließen
Wie ein Fluss lass uns sein
und lass die Saat sprießen
Lass uns gross sein lass uns stark sein
Lass uns frei sein lass uns spüren
wie die Strömung alles mit sich reisst
Lass uns die Menschen berühren
Lass es sein wie es ist
Lass uns die Liebe finden
nur dafür lass uns leben
und lass den Mai nie enden
Wenn ich richtig tippe ist das Maifeuer(?) von wem hab ich vergessen, letzte instanz?
Auf jeden fall erinnert mich dein Gedicht sehr an das Lied :O)
Schön |
Es fällt nicht schwer, zu leiden, es fällt nicht schwer, zu sterben, wenn man einen Sinn darin sieht.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.06.2006 um 00:34 Uhr
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Wahrlich ein gutes Werk.
Denn am bitt'ren Ende bin ich auch
nicht mehr, als nur Schall und Rauch
...so ises...
MfG Besim |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.06.2006 um 20:01 Uhr
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Habt dank für eure lieben Worte
~Funkenfeuer~ |
| Ein Funke hat von jeher genügt die Dunkelheit ein wenig zu vertreiben. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.11.2009 um 14:42 Uhr
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Zitat:
"...seien eure Worte mir teuer...
so bin ich euer..."
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| "Autor" |
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geschrieben am: 02.12.2009 um 17:42 Uhr
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Zitat:
"...seien eure Worte mir teuer...
so bin ich euer...
~ Funkenfeuer"
Zugegeben... Ich bin mehr als nur überrascht, dass sich jemand offenbar mehrere meiner Gedichte angesehen hat, nach so langer Zeit.
Deswegen wohl umso mehr, dank ich dir für deine Aufmerksamkeit cerun.
*verneigt sich lächelnd*
~Funkenfeuer |
| Ein Funke hat von jeher genügt die Dunkelheit ein wenig zu vertreiben. |
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