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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 08:42 Uhr   
Gedanken, die durch meinen Kopf gehen.
Fragen, auf die es keine Antworten gibt.
Angst, die durch meinen Körper kriecht.
Sie lähmt mich, schnürt mir die Kehle zu.
Kein Entrinnen.
Ich stehe auf einer Klippe.
Vor mir der Abgrund.
Ich schließe die Augen,
atme tief durch.
Spüre die Luft in meinen Lungen.
Spüre, dass es Zeit ist, abzuschließen.
Es ist Zeit, um neue Wege einzuschlagen.
Ich werde es wagen.
Ich springe...
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (N. Machiavelli)
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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 08:52 Uhr   
Noch mehr Zeit, um nachzudenken.
Erinnerungen kommen hoch.
Gedanken an längst vergangene Tage.
Ein Meer aus Enttäuschungen…
Ein Sumpf aus Lügen und Gewalt.
Werde ich darin jetzt untergehen?
Ist das mein Schicksal?
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (N. Machiavelli)
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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 09:24 Uhr   
Ich lasse mich in diesem Meer treiben.
Keine Kraft, um mich daraus zu befreien.
Heiße Tränen brennen in meinen Augen.
Ich spüre, wie mein Herz pulsiert,
wie es rast, wie es schreit.
Es wird explodieren.
Doch es gibt kein Zurück…
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (N. Machiavelli)
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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 10:08 Uhr   
„Wie viele Menschen wissen, dass sie wirklich leben?“
Dieses Zitat begleitet michÂ…
Ich weiß es nicht…
Würde gerne leben,
doch ich gebe mich dem Schmerz hin.
Der Sog wird immer stärker.
Er zieht mich nach unten.
Schwärze um mich herum.
Eis, das in meinen Adern gefriert.
Haltlos, kraftlos, mutlos.
Lasst mich ertrinkenÂ…
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (N. Machiavelli)
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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 10:33 Uhr   
Wie viel Schmerz kann ein Mensch ertragen?
Wie viel Kraft brauchen wir, um zu bestehen?
Plötzlich eine Hand,
die nach meiner greift,
sie festhält.
Ich ergreife die Hand.
Kralle mich an ihr fest.
Spüre die Wärme, die von ihr ausgeht,
den Halt, den sie mir bietet
und merke, es ist an der Zeit zu kämpfen.
Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist. (N. Machiavelli)
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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 12:31 Uhr   
Aus einer Hand werden mehr.
Ich spüre, wie ich wieder auftaue,
wieder atme,
das Blut wieder fließt
und in mir pulsiert.
Ich kämpfe,
kämpfe um mein Leben,
um meine Zukunft,
um mein Glück.
Fange an, zu funktionieren,
klar zu denken,
zu sehen,
zu fühlen.
Treffe Entscheidungen.
Setze diese um.
Und ich weiß, dass ich lebe-
wirklich lebe.
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Nutzer: Anastasiya
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geschrieben am: 17.07.2006    um 12:36 Uhr   
Ich widme diese Zeilen den Menschen, die mich durch eine sehr schwere Zeit begleitet haben und die noch heute zu mir stehen. Ich danke euch für eure Hilfe, euer Vertrauen und dafür, dass ich immer auf euch zählen kann.

Wahre Freunde erkennt man eben doch in der Not.

Ein ganz besonderer Dank geht an meine kleine Sissi - ich hab dich sehr lieb.

:-s und /knuddel tz euch ganz fest
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