| "Autor" |
Mama |
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geschrieben am: 21.08.2006 um 13:31 Uhr
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Die Sonne scheint durch das Fenster, Vögel sind zu hören.
Auch die Müllabfuhr ist schon unterwegs. Schön wenn sie alles auch mitnehmen könnten.
Der Wecker hat noch nicht geklingelt.
Sie dreht sich um und ärgert sich, schon wieder zu früh wach zu sein.
Schlafen, nur schlafen, alles andere vergessen.
Sie reckt sich in ihrem Bett, zieht die Decke etwas höher und starrt an die Decke.
Bilder ziehen an ihrem inneren Auge vorüber.
Bilder der letzten Tage, Wochen, Monate und Jahre.
Tränen steigen ihr in die Augen. Sie schließt sie, damit es aufhört.
Doch die Bilder laufen weiter, wie ein Film. Tränen laufen heiß über ihre Wangen.
Zuviel Schmerz. Weiß nicht mehr, wie sie das alles ertragen soll.
Jemand hatte ihr mal gesagt, Du bist sehr leidensfähig.
Doch wieviel soll sie noch ertragen? Wo bleibt das Licht am Ende des Tunnels?
Einst gab es Zeiten, die voller Freude waren. Doch jetzt, sind es nur noch Schmerzen und
Tränen, die ihr in den Sinn kommen. All das schöne wurde weggewischt.
Sie schlägt die Augen wieder auf. Stehaufmännchen!
Nur genau das fällt ihr im Moment schwer. Aufstehen!
Wäre aufgeben nicht viel einfacher? Im Selbstmitleid ertrinken?
Doch das kann sie nicht. Sie wird gebraucht, hat Verantwortung.
Verlockend das Gefühl, einfach nicht mehr zu sein. Alles hinter sich zu lassen.
Wo ist die Perspektive?
Äußerlich gesehen, geht es ihr doch ganz gut. Hat Kinder, die sie lieben und brauchen.
Hat Familie, die sie liebt. Hat sogar beruflich gute Aussichten.
Nur wie es in ihr drin aussieht, kann keiner sehen.
Gefühle, vergewaltigt. Gnadenlos zu Boden getrampelt.
Neue Gefühle, die nicht sein dürfen.
Nur Asche nach einem riesen Brand ist übrig.
Schwarz und verkohlt.
Nur noch Hoffnungslosigkeit und Leere.
"Mama"
"Ja Süße, ich komme"
Sie rappelt sich auf, streicht die letzten Tränen aus ihrem Gesicht und setzt ihr
Mama-Lächeln auf, obwohl sie innerlich schreit. Obwohl sie sich fühlt, als würde sie innerlich verbluten. Lächeln und stark sein für ihre Töchter.
Die Liebe ihrer Kinder gibt ihr Kraft weiter zu machen.
Nicht am Boden liegen zu bleiben.
Sollte diese Liebe nicht aussreichen um glücklich zu sein?
Ist doch dies, die Liebe die wirklich ist. Die einzige Liebe, die nie verletzt.
Weshalb sein Herz öffnen für eine andere Liebe? Eine Liebe die auch verletzen kann.
Eine Liebe, die schon so stark schmerzte, das sie nicht mehr Leben wollte, nur damit dieser Schmerz endlich aufhören würde.
"Mama, ich habe Dir Kaffee gemacht"
Sie schluckt, unterdrückt erneut aufsteigende Tränen.
"Das ist lieb von Dir, Danke"
"Gern geschehen Mama, hab Dich doch lieb"
"Ich liebe Dich auch Süße"
Die zwei stehen vor ihr, schauen sie an und fragen, ob alles in Ordnung sei.
"Sicher doch, hab nur schlecht geschlafen, das ist alles"
Sie atmet tief durch und widmet sich ihren Töchtern. Stark sein! Irgendwie!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.08.2006 um 20:04 Uhr
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wow... hey line... ist das alles deins?
Sowohl die Tränen als auch dieser Text?
hm,...
Ich glaube..
Am Ende steh ich auch eines Tages so da,
Mit kleine Engelchen und ich als ein Vater,
Kinder, die sich feste an mich klammern,
Und sagen, dass sie mich lieb haben,
Und mich fragen, ob alles in Ordnung ist,
Wenn ich wieder texte oder traurig bin,
Obwohl sie wissen, das sie wieder einma,
Keine gescheite Antwort erhalten werden,
Aber, dass sie da sind, ihre Anwesendheit,
Genügt mir, um über alles wegzuschauen,
Hinter mir zu lassen, meine Vergangenheit,
Damit ich mich wieder wie ein Kind freu,
Ich glaube...
Doch vielleicht wird alles anders,
Und ich steh doch wieder alleine da...
hm,...
Perfectus alias Besim D. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.08.2006 um 15:57 Uhr
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Ja, Perfectus, alles meins................Text und Tränen!
Ebenso die Kraft, nicht aufzugeben.
Wünsche Dir, daß Du am Ende nicht alleine dastehst.
Kinder geben, wenn auch meist unbewußt,
nahezu ungeahnte Kräfte und Energien weiter.
*line* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.2006 um 17:05 Uhr
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...hast du nicht selbst gesagt, nie den Glauben und die Hoffnung aufgeben!
knuddelz mal Perfectus
*line* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.2006 um 18:59 Uhr
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Liebe dirmeline,
schöpfe aus ihnen deine neue Kraft, sie sind dein Ebenbild,
sei froh um jede Minute die du mit ihnen nutzen kannst/darfst...
...in diesem Sinne
Honigsuess |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.08.2006 um 22:30 Uhr
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Und ich finde nicht nur daß deine Kinder dir Kraft geben können, sie zeigen Dir wie kein anderer wer Du bist.
sie fordern Dich wie kein Anderer, sie ärgern Dich mitunter wie kein Anderer, sie lieben Dich wie kein Anderer und tausend anderer Dinge erfährst Du durch sie wie durch keinen Anderen.
Und wie kein Anderer halten sie Dich am Leben.
* chassi * |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2006 um 09:30 Uhr
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Vielen lieben Dank für Deine Worte. Genau das werd ich tun,
denn sie lieben mich und ich und ich sie über alles.
Von Kindern erfährt man wahre und aufrichtige Liebe!
*knuddelz honig*
*line* |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 28.08.2006 um 21:27 Uhr
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Zitat von: dirmeline ...hast du nicht selbst gesagt, nie den Glauben und die Hoffnung aufgeben!
knuddelz mal Perfectus
*line* |
hm, ja habe ich...
manchmal habe ich das Gefühl,
als wären meine Träume so weit,
unerreichbar, so weit weg,
dass ich hin und her schwanke,
und glaube,
dass die Hoffnung schon gestorben sei,
dabei sind es bloß negative Gedanken...
...bloß negative Gedanken.
*leicht lächelt und reknuddelz*
MfG Besim D. |
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