| "Autor" |
Es war einmal....... |
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geschrieben am: 21.08.2006 um 19:06 Uhr
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Irgendwo, eine kleine Höhle im Dunkeln.
Geschützt von Zäunen aus Stacheldraht.
Überwachsen von Dornenhecken.
Ganz leise kann man ein wimmern vernehmen
das von drinnen kommt.
Es ist nicht leicht, an den vielen Stacheln
und Dornen vorbeizukommen.
Schwierig ist der Weg ins innere dieser Höhle.
Sie ist feucht und dunkel,
schon lange hat hier kein Licht mehr geschienen.
Überall sind sie zu finden,
die Dornenbüsche und die Stacheldrähte.
Aufgebaut um Eindringlinge abzuwehren.
Immer schwerer geht der Weg,
immer enger die Gänge.
Das Wimmern wird hörbarer,
je weiter es einem gelingt,
in diese Höhle vorzudringen.
Ganz hinten, in eine Ecke gekauert,
sitzt ein kleines Etwas.
Überall mit Narben versehen.
Manche sind schon älter,
andere bluten noch.
Es erschrickt,
versucht sich noch weiter zurück zu ziehen.
Ängstlich, in sich selbst gekauert.
Es ist verletzt, weint kläglich.
Hat Angst, entdeckt zu werden.
Wieder neue Narben zugefügt zu bekommen.
Es hat sich vergraben, in einem Versteck
aus Dornen und Stacheln.
Damit sich niemand die Mühe mache
es zu finden.
Niemand soll es finden.
Niemand soll es mehr verletzen.
Es ist sicherer hier.
In dieser dunklen, engen Höhle.
Ganz alleine.
Alleine mit sich selbst,
können die Wunden versuchen zu heilen.
Doch was ist es? Dieses kleine Häufchen Elend.
Was war es,
bevor ihm
solch schlimme Schmerzen
solche Wunden zugefügt wurden?
Bevor es sich entschloß,
lieber einsam in einer dunklen Höhle
zu existieren,
als Gefahr zu laufen, noch mehr
Wunden zu erhalten.
Die wieder bluten würden,
bis sie irgendwann nur noch
hässliche Narben wären.
Dieses kleine, ängstliche Etwas..............
...............................................es war einmal.............................
..................................ein Herz! |
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TopZuletzt geändert am: 21.08.2006 um 20:15 Uhr von dirmeline
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2006 um 20:04 Uhr
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schön und traurig... man kann es fühlen..
liebe grüsse
nami |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.08.2006 um 23:34 Uhr
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Ich schäme mich dafür, daß ich so etwas zugelassen habe. Ich habe in völliger Selbstüberschätzung geglaubt deinem Herzen Wärme und Liebe geben zu können und habe wohl nicht erkannt, daß das ohne Nähe wohl nicht funktioniert.
Würde es dir helfen, würde ich mich auflösen.
Ich hoffe du findest zurück ins Licht und hast den Mut das Leben irgendwann wieder zu genießen.
IL chassi |
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