Auf den Beitrag: (ID: 42727) sind "4" Antworten eingegangen (Gelesen: 743 Mal).
"Autor"

-fremd-

Nutzer: nifrit
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.08.2005
Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 04.10.2006    um 00:03 Uhr   
Wogenweiche Wellenlaengen
schlugen meinen Willen taub
und hammerharte Zauberkuesse
taten zarten Sinnesraub.
Als Haendedruck des stummen Daemons
hauchend meine Seele strich
dass mit dem Stoß der Hoehe
meine Treueswehr entwich.

So verblieb ich
taumelnd seufzend
tief aufstoehnend
jauchzend
und zu Boden gehend
gedankenleer
moralverschlissen
Atempause inbegriffen
suchend dann nach Gegenwehr
die unauffindbar
war.




„nein

...

nein du traeumst nicht...“






Ein wenig weinen meine Augen
um mein schwankend treulos' Herz
da es mich ließ nur glauben,
dich trifft alsbald kein Schmerz.
Weil fremde Zartheit mich zu sehr
an meinem Geiste packte,
zu Boden riss und animalisch
wieder in mich sackte.
Doch glaube mir mein Herzensguter
gern waer ich dir nur treu geblieben
in guten wie in schlechten Tagen
doch duerft ich dann die Lust nicht lieben.







und wenn ich dir nicht treu sein kann -
so bin ich's wenigstens zu mir...


  TopZuletzt geändert am: 04.10.2006 um 00:05 Uhr von nifrit
"Autor"  
Nutzer: Gast_sweety0018
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.07.2003
Anzahl Nachrichten: 2911

geschrieben am: 04.10.2006    um 18:55 Uhr   
Das Gedicht gefällt mir, aber es ist irgendwie eigenartig.
  Top
"Autor"  
Nutzer: blackKiss
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 19.05.2006
Anzahl Nachrichten: 843

geschrieben am: 10.10.2006    um 04:26 Uhr   
Das Gedicht gefällt mir und auch die schreibweise
finde ich interessant. Ist mal was anderes. Gern gelesen :0)

kiss ...
[ha.te is just
a four letter word]
  Top
"Autor"  
Nutzer: nifrit
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 12.08.2005
Anzahl Nachrichten: 3

geschrieben am: 19.10.2006    um 17:23 Uhr   
danke. und in welcher art eigenartig?
  Top
"Autor"  
Nutzer: Gast_sweety0018
Status: Profiuser
Post schicken
Registriert seit: 17.07.2003
Anzahl Nachrichten: 2911

geschrieben am: 29.10.2006    um 21:43 Uhr   
Vom Üblichen abweichend und für mich nicht recht so begreiflich, das meinte ich mit eigenartig. Deine sprachliche Experimentierfreudigkeit fällt mir dabei besonders auf. Für mich ergab sich aber bei einigen Formulierungen eine Unterbrechung des Leseflusses, weil ich über die Bedeutung und Zusammenhänge grübeln musste. Nicht weiter tragisch, weil es an meinem Unverständnis liegen kann. Die Form von deinem Gedicht ist auch eigenartig, in den ersten Zeilen bemühst du dich halbwegs um ein konstantes Versmaß. In der zweiten Strophe gibt es dann gar kein Versmaß mehr - das paßt für mich nicht zu dem Anfang, der so gestochen daherkommt. Auch die Reime sitzen nicht immer. Der Schluss passt dann wieder besser. Soll aber keine Kritik sein, ich finde es nur eigenartig. ;-)
  Top