| "Autor" |
Es geht ums ritzen... |
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geschrieben am: 21.10.2006 um 00:17 Uhr
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Kennst du dieses Gefühl,
diese Leere, den stumpfen Schmerz?
In deinem Bauch steckt ein Messer,
eiskalte Hände umfassen dein Herz.
Deine Lungen...sie können nicht atmen.
Deine Augen sind starr und blind,
in deinen Ohren rauscht es.
Du bist weit weg, bist nicht du selbst,
schwebst über deinem Körper,
siehst, wie er sich quält.
Doch so richtig fühlen tust du nichts.
Du tastest nach der Klinge,
ein leichtes brennen durchzuckt dich,
es ist kein Schmerz.
Eine warme Flüssigkeit
verfärbt deine Haut.
und du spürst....
du spürst dich wieder...
Nicht lang hält dieses Gefühl,
Minuten, Stunden, vielleicht einen Tag oder zwei.
Dann ist sie wieder da,
die unendliche Leere,
das Gefühl zu sterben, ohne es wirklich zu tun.
Wenn du deine Haut betrachtest,
siehst du die Stummen Zeugen deiner Tat,
sie geben dir ein Stück Hoffnung, ein Stück leben, ein Hauch von Stolz...
und doch....unermesslich viel Scham.
Etwas in dir sagt, du musst es nicht tun,
du schaffst es auch ohne...
Du legst die Klinge weg...für immer denkst du.
Du hast Angst vor den Blicken deiner Umgebung, wenn du es wieder tust,
Angst vor Menschen, die ein Urteil über dich fällen wenn sie deine
Wunden sehen.
also beschließt du, es zu lassen....
und bei jedem Mal ist der tot größer...
Doch nimmst du die Klinge wieder...um dich zu retten...
und eines Tages nimmst du die Klinge ein letztes mal in die Hand...
Und die warme rote Flüssigkeit
die aus dir strömt, dich umströmt
wärmt dich ein letztes Mal.
Das Lächeln auf deinen Lippen sagt...
endlich bist du frei!
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| "Autor" |
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geschrieben am: 22.10.2006 um 02:40 Uhr
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Der Titel allein schickt mich auf eine Reise,
Es ist lange her, doch kommt es grad näher,
Kenn noch so einige, die sich so fühlten,
Und noch einige, die die Adern immer zuschnürten,
Alles nur, weil sie ein Stück Freiheit spüren wollten,
Ganz ehrlich, waren diese schon komische Leute,
Es fiel mir am Anfang ziemlich schwer dies zu verstehen,
Mit jedem Male musste ein kalter Wind durch den Raum wehen,
Bis sie zappelte und mich ganz fest drückte,
Ganz ehrlich, sie war schon irgendwie eine kleine verrückte,
Denn sie hörte nich auf mich und ritzte,
Bis ich ihr ein letzes Mal auf ihr Stirn küsste...
I know you R3member me...
Hey, Fly...
Perfectus alias Besim D. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.10.2006 um 22:48 Uhr
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Ich fliege im Himmel des Glückes.
Schwinde daher, ohne Schmerz, Trauer.
Enttäuschung, wie aufgelöst, kein blassen
Schimmer von verletzten Gefühlen.
Was ist das? Ein Lächeln. Und ich fliege,
ich fliege immer weiter gen Sonne. Frei
sein, es tut gut. Dieses Gefühl der Schwerelosigkeit....
Sekundenriss, alles vorbei.
Rote Tränen kenn ich nicht.
Rote Tränen kennen mich.
Und wieder kommt Nebel auf,
es wird kalt. Dunkel. Schwarz.
Die einsame Realität ruft.
Bis zum nächsten Mal ...
kiss ... |
[ha.te is just
a four letter word] |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.10.2006 um 21:45 Uhr
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mit 17, 18 haette ich so geschrieben
mit 14, 15 hab ich so gehandelt
die klinge in der hand, der blasse arm
dann das blut, das immer wieder aufhoerte zu fliessen
stunden um stunden
immer wieder geschnitten, immer wieder nicht tief genug
an einem geheimen platz
zwischen baeumen
irgendwann gedemuetigt und verzweifelt aufgegeben
ich konnt dort nicht bleiben
ich ging zu freunden in der naehe
die mich verbanden
und zu meinen eltern brachten
und mir beistanden
und die welt wurde ein kleines stueck besser
und mit 17 ein zweiter versuch
allein zuhaus
im bad
und ich schnitt besser, und es hoerte nicht auf zu bluten
und ich starrte auf meinen blassen arm und das blut
das lief und lief
und umklammerte den arm
umklammerte ihn bis es aufhoerte
seitdem - noch oft an messer, rasierklingen gedacht
aber nie wieder - mich absichtlich geschnitten
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2006 um 12:03 Uhr
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Warum ich ritze?
Es macht mir keinen Spaß,
Es tut nur gut,
gez. Gesetz |
Please mehr Aufmerksamkeit für diese armen Chatter, danke.
Einatmen-Ausatmen, Einatmen-Ausatmen, Einatmen-Ausatmen,... mf! HK! HS! |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 26.10.2006 um 22:33 Uhr
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*laechelt* ich weiss.
noch eine erinnerung - ich war so 16...
ich traf ihn am brunnen am markt
blutueberstroemt und ziemlich zu
einer der jungs die ich echt klasse fand
hunderte schnitte am koerper
vor allem aber zu - nicht nur alkohol
ich nahm ihn in die arme und brachte ihn nach hause
im bus haben sie schon komisch geguckt
aber ich war ja nuechtern und ganz
es war hellichter nachmittag
er lebte im keller im haus seiner eltern
war auch nicht viel aelter als ich
ich brachte ihn ins bett
und als seine mutter kam bat ich um einen eimer
ihm gehe es nicht so gut
sie brachte den eimer
ich stellte ihn neben das bett
er schlief und blutete nicht mehr
ich streichelte ihn und ging
was aus ihm wurde weiss ich nicht
nur dass wir an himmelfahrt sex hatten im wald
und er ganz ohne wunden war
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| "Autor" |
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geschrieben am: 30.10.2006 um 07:44 Uhr
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Wenn die Seele blutet
kann's keiner sehen, keiner verstehen,
denn unsichtbar sind ihre Wunden
in Schweigen gehüllt.
Wenn die Seele weint
kann's keiner hören, keinen stören,
denn unhörbar sind ihre Schreie
in Schweigen gehüllt.
Was die Seele fühlt
können nur Taten und Worte verraten,
denn ungesehen bleibt mancher Blick
in Schweigen gehüllt.
Wenn die Seele schweigt
willst du leiden, dich schneiden,
denn leben heisst fühlen
in Schweigen gehüllt.
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Deine Augen zeigen Verlangen,
doch deine Chance ist vergangen.
Gehen musst du ohne Frucht,
zu spät für deine kranke Sucht.
Ich spüre deutlich deine Lust,
doch es ist kalt in meiner Brust
Deine Lasten sind zu schwer,
hast keine Kraft zum Leben mehr,
dich ins eigene Fleisch geschnitten,
genug auf dieser Welt gelitten.
Deine offenen Wunden schmerzen,
es brennt der Wachs von hundert Kerzen.
Deine Lippen sind kalt und blau,
die Haut schweißnass und rau,
keinen interessiert dein Leben,
niemand würde was drum geben.
Alles Schlechte in dir vereint,
keine Sonne, die für dich scheint.
Von meinem Fluch ewig verbannt,
hast du die Gefahr nicht erkannt.
Deine Tränen nützen nichts mehr,
du bist verlassen, dein Herz ist leer,
nun hab ich dich in meinen Krallen,
dein Schrei wird im Nichts verhallen.
Wirst von dieser Welt verstoßen,
eingebettet in schwarzen Rosen,
Gift fließt aus meinem Mund,
verätzt deinen dunklen Schlund.
Wehrlos wie ein krankes Tier-
ich bin die Sehnsucht in dir. |
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.11.2006 um 12:46 Uhr
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Eine last die mich gen Boden drückt
Ich atme – atme nicht
Die frische Luft
Erstickt ist jedes Gefühl in mir
Erstickt – befreit
Zusammengepresst
In viel zu engen Endlosschleifen
Nichts hilft
Weder mut
Noch Gegenwehr
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