| "Autor" |
Kinder der verlorenen Welt |
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geschrieben am: 14.11.2006 um 11:37 Uhr
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Ein leichtes Schluchzen hallte durch die die stille der Nacht. Ein kaum wahrnehmbares Geräusch, welches schmerzerfüllt und voller Sehnsucht durch den Wald pochte. Ein warmes Gefühl, verschlossen in Wut und Trauer. Wut auf die Ungerechtigkeit, Trauer um das eigene Selbst, Selbstmitleid trotz verlorener Identität.
War sie denn nun ganz alleine auf dieser Welt? Einsamkeit durchbrach ihre Selbstbeherrschung und eine Träne drängte sich aus dem wachen Kinderauge. Sie würde die Augen am liebsten schließen, vergessen, Gefühle vergessen, ihre Eltern vergessen, sich selbst vergessen.
Sich selbst den Tod zu wünschen war kein tugendhaftes Verhalten, das lehrte sie ihr Vater. Das Leben aufzugeben bedeutete Schwäche, aber ohne Bedeutung schwirrte das Leben nur so an ihr vorbei.
Sie wollte sich geborgen fühlen - sie war von Natur aus eine Frohnatur, doch verlassen zu werden tat doch so schrecklich weh. Von der Welt im Stich gelassen, malte sie sich ihre Welt aus, eine Welt, die ihr ein kleines Lächeln auf die tränendurchtränkten Lippen legte und aufatmen lies. Eine Welt, in der sie verstanden wird. Andere Kinder, die sich genauso fühlten wie sie und es nicht mehr aushielten, etwas verändern wollten.
Ach, könnte sie nur schreiben, so würde sie all die anderen einsamen Kinder suchen, die ihr Schicksal teilten, alleine auf der Welt zu sein. Kinder der Einsamkeit, Kinder ohne Eltern, Kinder, die kein Vertrauen mehr in diese tiefschwarze Welt hatten. Kinder, die etwas verändern könnten, sie verändern könnten, den Wald verändern könnten. Glückseligkeit lag ihr doch so am Herzen...
(Ich denke, man merkt, worauf ich hinaus will. Eine Reise zurück, die Welt noch einmal mit Kinderaugen sehen...wer daran Interesse hat, wird sich in diesem Thread einreihen können) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 14.11.2006 um 17:02 Uhr
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| Eltern, das hätte der junge auch gerne..aber leider konnte man seine Familie nicht Eltern nennen da sie ihn verraten hatten und einfach in der Dunkelheit zurückliesen, auch ihn würden an den Gedanken Tränen kommen, aber er hat früh aufgehört zu weinen und seine Gefühle zu unterdrücken, möchte doch einfach nur in den Armen der Mutter liegen. Doch wird es nie so sein, nun war er ein Deib und auf der Flucht nach jenen den sein Leben Trachten. Auch er war in der Dunkelheit unterwegs wie andere vielleicht aber doch war die Dunkelheit sein Freund |
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