| "Autor" |
Sommerherbst |
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geschrieben am: 15.11.2006 um 20:04 Uhr
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Sommerherbst
Der Sommer sah heut morgen in den Spiegel
Und entdeckte dort ein gelbes Blatt.
Verschlafen wischtÂ’ er aus den Augen Morgennebel,
Wusch das Gesicht in Tau und gähnte matt.
Strich sich mit klammen Baumzweigfingern
Den fast schon reifen Fruchtschmuck aus der Sicht,
StrecktÂ’ sich noch einmal und ging dann
Hinaus ins frühe Sonnenlicht.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 23.11.2006 um 18:46 Uhr
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Der Sommer ist schon lang vorbei,
Habs bemerkt, als mir mein Herz erfror,
Mit mir flogen auch die Vögeln nicht mehr empor,
Denn ist man oben, schießt jemand mit Blei,
Ein toter Körper fällt, ein kleiner Schrei,
Wo früher Leben war, ist nur noch Leere,
Blätter fallen runter, weil Regentropfen erschweren,
Tropfen auf Tropfen, wo soll man Kraft erschöpfen,
Wie soll man gegen die Zeit bestehen, auf ewig,
Wie sollen Blätter, ohne Leben, nach Licht streben,
Leg mich auf den Boden und frag das Wetter.
Perfectus alias Besim D. |
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