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Engelchen-Geschichte

Nutzer: Kobold_w
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geschrieben am: 11.12.2006    um 12:17 Uhr   
Engelchen

Auf einer Wolke sitzt ein kleines Engelchen,
es baumelt mit den Beinen und schaut traurig auf die Erde herrunter.
Tränen kullern die rote Wange runter und lauter Gedanken schwirren in seinem Kopf rum.
Engelchen weiß nicht mehr, was es noch denken soll, von alledem was es hört und sieht.

Es sitzt dort, mit gebrochenen Flügel und auch ein Teil seines Herzen ist gebrochen.
Aus diesem Teil des Herzen hat das kleine Engelchen etwas verloren, den Glauben.

-den Glauben an die Menschen-

Still ruft es herrunter auf die Erde:
"Hey ihr da unten, könnt ihr nicht einfach mal ehrlich zueinander sein. Freunden gegenüber sowie auch Fremden, den anderen achten und respektieren
so wie er ist und wenn ihr es nicht könnt, geht ihm doch einfach aus dem Weg, ohne ihn zu verletzen!"
Leise für sich fügt es hinzu, auch wenn die Wahrheit manchmal wehtut, sie ist immer noch besser als die Lüge und die Scheinheiligkeit.

Es versteht die Menschen nicht mehr, aber wie soll das Engelchen das alles verstehen, wenn sich selber schon die Menschen untereinander nicht verstehen.

Engelchen schaut noch eine Weile dem treiben auf der Erde zu,
erhebt sich von seiner Wolke und geht in sein Wolkenheim.
Schließt die Türe hinter sich.
Verbindet seinen gebrochenen Flügel, der auch von den Menschen verletzt wurde, unabsichtlich(?!)
Legt sich in sein Wolkenbett und sucht still und tief in seinem Herzen, die Hoffnung.

-die Hoffnung, das eines Tages, das was es aus seinem Herzen verloren hat, wieder dort einkehrt, wo es verschwunden ist.-
(auch Engel behalten Narben in ihren Herzen zurück)

Über diese Stille schläft das Engelchen ein.




Du kannst den Himmel vermessen, berechnen der Erde Gebiet, während das Menschenherz sich aller Berechnung entzieht. (Chinesisches Sprichwort)
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Nutzer: Xenator
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Anzahl Nachrichten: 214

geschrieben am: 11.12.2006    um 19:02 Uhr   
Zitat von: Kobold_w
Engelchen

Auf einer Wolke sitzt ein kleines Engelchen,
es baumelt mit den Beinen und schaut traurig auf die Erde herrunter.
Tränen kullern die rote Wange runter und lauter Gedanken schwirren in seinem Kopf rum.
Engelchen weiß nicht mehr, was es noch denken soll, von alledem was es hört und sieht.

Es sitzt dort, mit gebrochenen Flügel und auch ein Teil seines Herzen ist gebrochen.
Aus diesem Teil des Herzen hat das kleine Engelchen etwas verloren, den Glauben.

-den Glauben an die Menschen-

Still ruft es herrunter auf die Erde:
"Hey ihr da unten, könnt ihr nicht einfach mal ehrlich zueinander sein. Freunden gegenüber sowie auch Fremden, den anderen achten und respektieren
so wie er ist und wenn ihr es nicht könnt, geht ihm doch einfach aus dem Weg, ohne ihn zu verletzen!"
Leise für sich fügt es hinzu, auch wenn die Wahrheit manchmal wehtut, sie ist immer noch besser als die Lüge und die Scheinheiligkeit.

Es versteht die Menschen nicht mehr, aber wie soll das Engelchen das alles verstehen, wenn sich selber schon die Menschen untereinander nicht verstehen.

Engelchen schaut noch eine Weile dem treiben auf der Erde zu,
erhebt sich von seiner Wolke und geht in sein Wolkenheim.
Schließt die Türe hinter sich.
Verbindet seinen gebrochenen Flügel, der auch von den Menschen verletzt wurde, unabsichtlich(?!)
Legt sich in sein Wolkenbett und sucht still und tief in seinem Herzen, die Hoffnung.

-die Hoffnung, das eines Tages, das was es aus seinem Herzen verloren hat, wieder dort einkehrt, wo es verschwunden ist.-
(auch Engel behalten Narben in ihren Herzen zurück)

Über diese Stille schläft das Engelchen ein.




Die Geschichte ist einerseits niedlich, aber auf der anderen Seite auch traurig. Mir gefällt es sehr. Es ist so süß geschrieben. :-)

MfG Xenator
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Nutzer: clyde68
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Anzahl Nachrichten: 33

geschrieben am: 12.12.2006    um 09:10 Uhr   
Da steckt soviel wahrheit drin.... hoffentlich sind die Narben nicht so tief

Clyde
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