| "Autor" |
Vom Glück |
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geschrieben am: 19.12.2006 um 19:06 Uhr
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Vom Glück
Die Hünin, die auf dem Fahrradweg läuft,
hat nur ein Ziel: Den Fahrradweg.
Dass sie dieses schon erreicht hat,
macht ihr nichts: Sie erreicht es mit jedem Schritt wieder.
Da der Fahrradweg bis zu Gustas Haus führt,
lässt ihr Glücksgefühl nie nach.
Das Wissen darum hatte sie wachsen lassen:
Zwei dreissig maß sie und ihr Kreuz war breiter als die Tür.
Ein Gendefekt sei doch so ein Glück,
sagt ihre Gusta jetzt oft.
Viel lieber wäre nämlich sie das Ziel.
nicki |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 20.12.2006 um 11:10 Uhr
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Traumwandlerisch schön.
Ich will mehr davon ! :-))
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.12.2006 um 16:54 Uhr
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hallo sweety,
vielen dank!
ich will ja selber mehr davon, aber leider bin ich so gar nicht produktiv :( |
in the future
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| "Autor" |
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geschrieben am: 03.02.2007 um 12:35 Uhr
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Sind die Lang-Hässliche und die Schön-Dumme vielleicht irgendwie Wahlverwandte mit der Hünin und Gusta?
...sehr wichtige Frage für mich als ewig Glücksuchender.....
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.02.2007 um 11:59 Uhr
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lieber ewig gluecksuchenden,
wahlverwandte? doppelhochzeit? ich weiß nich, was du mich fragst, das wort wahlverwandte sagt mir hier nichts.
wenn du mit verwandt aehnlich meinst - na klar, sie sind sich aehnlich. aber wer waehlt hier?
wenn du denkst, dass es die gleichen personen sind, musst du mir das erklaeren. vorallem, inwiefern es dann wahlverwandte sind.
und wenn du tatsaechlich angeheiratet meinst, ist deine fantasie mit dir durchgegangen
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| "Autor" |
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geschrieben am: 04.02.2007 um 16:48 Uhr
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Indem du auf mein Geschwätz eingegangen bist, hast du das Ewigkeitsmoment in meiner Glücksuche mal eben außer Kraft gesetzt - dafür erst einmal vielen, herzlichen Dank!
Zu meiner Frägerei: also eine Doppelhochzeit habe ich nicht gemeint, davon ja auch nicht gesprochen. Aber wahlverwandt erscheinen mir diese gekoppelten Charaktere deiner wunderbaren Gedichte schon. Wie bei so gut wie allen geflügelten Worten wird man bei Quellenforschung auch bei "Wahlverwandtschaft" entweder in Schillers Glocke oder bei Goethe fündig werden. Eines von beiden passt eigentlich immer. Diesmal ist es der Geheimrat. Und bei ihm ist Wahlverwandtschaft wohl so zu verstehen, daß man sich auf Gesinnungs- und/oder Gefühlsebene jemand so nahe fühlt, wie es auf Fleischesebene die Blutsverwandtschaft erfüllen mag. Ist also dann nicht unbedingt eine Wahl im aufklärerischen Sinne.
Na gut, ich hätte auch einfach sagen können: die sind sich irgendwie ähnlich, diese beiden Pärchen. Aber es soll doch immer alles bißchen komplizierter klingen; so als hätte ich darüber stundenlang nachgedacht und nicht - wie es in Wahrheit gewesen ist - aus dem Sekundenimpuls einer Glücksuche triebhaft herausgeschleudert. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 21.10.2007 um 20:20 Uhr
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| frech, deinen kleinen fehler so zu ändern, dass es jetzt aussieht, als hätte ich einen gemacht ;) |
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