| "Autor" |
Insel -Endzeit- |
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geschrieben am: 04.01.2007 um 12:17 Uhr
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es ist nun abend ich dimme im seichten Gewässer
in meiner Brust steckt noch immer das Messer
der Sand unter mir verklebt und Blutrot
zu meiner Überraschung bin ich wohl noch nicht tot
neben mir schwimmen schwarze Planken aus Holz
am Horizont erhasche ich noch einen Funken von Gold
schon bald wird die Nacht ihren Tribut einfordern
aus mir bricht das Tier es funkelt wild in meinem Blick
mit der schwärze der Nacht lößt sich der Strick um mein Genick
ich knurre laut auf spuck roten Schleim in den Sand
balle die Fäuste meine Haut vom Seelenfeuer verbrannt
der Silberblick des Mondes verband mir mit Schmerz, Herz und Verstand
noch ehe ich das Gesicht dieser neuen Welt hab erkannt
in der Ferne höhr ich die Wellen nun toben
aus meinen Händen formen sich Pfoten
ich wandel mich zum König der lebendigen Toten
Drachen kreisen wie Geier als wollten sie mich bald hohlen
ich greif nach den schwarzen hölzernen Bohlen
augenblicklich verwandelt sich ihr Holz in schwarze Kohlen
mein Blick ist entflammt hinter mir nur das Meer
bildet anfang und ende ich fühl die sehnsucht nach mehr
die Wellen sie peitschen und fauchen lassen mich nicht zurück
so heb ich den Fuß bring der Dunkelheit verlorenes Glück
-Maskerad- |
| -Nichts ist unmöglich - entdecke die Möglichkeiten- |
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TopZuletzt geändert am: 05.01.2007 um 22:22 Uhr von Maskerad
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