| "Autor" |
Ungesagte Worte |
|
|
|
geschrieben am: 23.02.2007 um 09:01 Uhr
|
|
Weißt du was alles passiert ist, seitdem du deine Sachen packtest, die Tür hinter dir zuzogst und aus meinem Leben verschwandest? Zu einer Zeit, in der ich dich brauchte. Ich fiel tief. Sackte Woche für Woche eine Sprosse tiefer auf der Lebensleiter. Du warst mir so wichtig, dass ich jede Enttäuschung übersah. Hauptsache ich hatte Kontakt zu dir. Doch plötzlich fingst du an mir den Dolch ins Herz zu bohren. Ungeachtet mir und meiner Gefühle. Ich leide bis heute und nur das Wort Liebe löst unendliche Krämpfe aus. Es hebt die Welt aus den Fugen.
Ich versuch jeden Tag die Schmach von damals zu vergessen, aber es geht nicht. Viel zu tief die klaffende Wunde. Täglich fließen Tränen und blutsrote Schmerztropfen aus mir. Doch wenn man den Schmerz spürt, merkt man irgendwie, dass man noch lebt.
Viele haben versucht mit ihren Händen die Wunden zu heilen, doch ihre Kraft der Zuneigung und Empfindungen reicht da nicht aus. Sie sehen das Scheitern ihrer Bemühungen und verlieren sich selbst im Kampf um mich. Warum nur zerstörst du so nachhaltig mein Glück? Mein Leben? Meinen Weg?
Bald gibt es keine Sprossen mehr auf der Lebensleiter und dann? Wohin? Ohne Rettungsleine in den Abgrund?
|
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 23.02.2007 um 14:13 Uhr
|
|
Zitat von: lovelyregenwurm Bald gibt es keine Sprossen mehr auf der Lebensleiter und dann? Wohin? Ohne Rettungsleine in den Abgrund?
|
Nein, gewiss nicht! Denn eine Leiter muss auf einem Grund stehen und wenn du alle Sprossen hinab gestiegen bist, kommst auf diesem an und nichts hindert dich daran, sie wieder hinauf zu klettern. Du hast sogar die Möglichkeit deine Leiter zu nehmen und sie an einem anderen Ort wieder neu aufzustellen, oft hilft das weiter...
GrÌße, Uglimoor |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 24.02.2007 um 18:35 Uhr
|
|
| Immer mal wieder tauchtest du in meiner Nähe auf. Doch ich, war nicht da. Nur körperlich anwesend. Eine Silhouette von mir, die einfach nur da war. Nichts mehr sonst. Aus Angst, noch mehr verletzt zu werden. Nicht mehr mich kontrollieren zu können und den falschen Weg zu wählen. Links in die Einsamkeit und den Kampf der Gefühle oder rechts in die Wut, die ich an dir auslassen würde, was ich nicht will. Hangelt nach der Sprosse. Immer wieder das Ziel vor Augen zu zugreifen, nicht loslassen und den Körper wieder ein Stück höher zu ziehen. Doch der Geist ist noch nicht so weit. Wo ist die Symbiose, die mich umgab? Wo bist du? Der mit einem Lächeln Licht in mein Dunkel zauberte. Der mit dem Auflegen seiner Hände meine klaffende Wunde heilen könnte. Ich liege am Boden. Versuche all meine Kräfte zu komprimieren. Aufzustehen. Zu Lächeln. Für dich. Denn ich weiß, du erträgst nicht mein Leiden. Und ich ertrage deine Tränen nicht. Du musst nicht weinen, damit ich sehe, wie mies es dir geht. Ich spüre es. Denn ich hab das unsichtbare Band der Symbiose nicht gekappt. Verdammt, wo bist du??? In meinem Kopf hallen deine Worte, aber ich hör sie nicht. Denn du fehlst… und ohne dich… |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 25.02.2007 um 09:07 Uhr
|
|
| Die Uhr tickt. Sekunde für Sekunde. Und schon wieder ist eine Ewigkeit ins Land gestrichen. Fast schien es als liefe die Uhr immer weiter, aber das Datum würde sich nicht ändern. Lange hab ich heute dagelegen. Aufgeschaut. Gesehen wie andere gehen, stehen, lachen und weinen. Es ist so kalt. Nehme für heute allen Mut und Kraft zusammen. Steh auf. Hoche mich ans Fenster. Draußen herrscht dunkle Finsternis. Ab und an ein Auto, dessen Scheinwerferlicht mich aufschrecken lässt. Ziehe meinen Lieblingspulli über die Nase. Atme schwer. Gedankenversunken. Was würdest du tuen, wenn du jetzt bei mir wärst? Nichts.... Denn du bist gefangen in deiner Hilfslosigkeit. Denn du siehst meine stummen Tränen und fühlst sie...Die Uhr tickt... |
|
|
|
|
|
|
TopZuletzt geändert am: 25.02.2007 um 09:44 Uhr von lovelyregenwurm
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 25.02.2007 um 13:57 Uhr
|
|
| Ob du dir Sorgen um mich machst. So wich ich pausenlos an dich denke. Wo jede Silbe, jedes Wort und alles um mich herum mit dir in Verbindung steht. Ob du an mich denkst? Oder bin ich mittlerweile nur noch ein Stück unschöne Vergangenheit, die du zu den Altlasten in deinem Leben schiebst? Ich weiß es nicht. Und vielleicht will ich es auch nicht wissen. Schau mir in die Augen. Mach dir bitte keine Sorgen. Ich will nicht sterben. Nicht aufgeben. Denn mein Herz wird getragen von 3 Dingen. Dem Glauben an das Glück, dem Hoffen auf bessere Zeiten und dem Wunsch nach Liebe. |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.02.2007 um 21:26 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
TopZuletzt geändert am: 26.02.2007 um 21:27 Uhr von alfred
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 26.02.2007 um 21:29 Uhr
|
|
| Schon mal nachgedacht? Auf eine Aktion folgt stehst eine Reaktion. Wie agierst du, wenn ich da bin? So, als wäre ich ein Nichts. EIne Deponie wo man seinen Frust abladen kann. Abladen zum Nulltarif. Ach, ist nicht so. Wie soll es denn dann sein? Denkst du, du streichelst meine Wange mit diesen Worten? Ich leide wegen dir. Weil du einfach so mir wehgetan hast? Und nur, weil ich da war. Ich wollte dir nur die Chance geben, bevor ich mich an dich wende. Und du hast zugelassen, dass man mich schlägt. Auch verbale Attacken sind Attacken. Ich will nicht schon wieder verlieren. Nicht schon wieder blaue Flecken haben. Nicht wissen, wie stehen, gehen, sitzen, lachen oder weinen. Warum kannst du dich nicht schützend vor mich stellen, wenn ich dich brauche? Warum erkenne immer nur ich, wenn es dir schlecht geht? Und du nicht? Ich kann nur hoffen du erkennst es und machst den Fehler wieder gut. Für heute, geht es eine Sprosse tiefer...aber ich strecke meine Hand aus nach dir und warte auf Rettung... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 27.02.2007 um 18:24 Uhr
|
|
| Die Rettung kommt. Nur rechtzeitig? Warum verstehst du mich nicht? Es ist doch nichts anderes als der Tageswechsel in die Dunkelheit. Nichts spektakuläres. Oder weißt du es nicht, wie es ist, wenn dich jemand vergisst, dich verletzt und dann verlässt. Ohne, dass man je die Chance hatte zu schreiben: "ICH STEH HIER - Warum gehst du...Bitte lass uns reden". Du bist gegangen und ich sitze hier am Straßenrand. Wo geht die Straße hin? Ich träume vom Strand und dem Meer.... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 28.02.2007 um 12:15 Uhr
|
|
| Die Nacht ist um. Sitze am Straßenrand. Zusammengekauert. Beine angewinkelt. Es war so kalt die Nacht. Stumm blinzelt sie mit ihren Augen dem Himmel entgegen. Fuhr mit den Händen über ihren Körper. An die Stelle, wo sie glaubte, ihr Herz zu spüren. Griff beherzt unter die Haut und holte es raus. Trennte es ab. Hielt es in den Händen und starrte es furchtvoll, ergriffen, ängstlich und böse an. Plötzlich hallten wieder die Worte in ihrem Kopf. Sie griff ihr Herz und drückte zu. SChrie ohne das jemand es hörte: ICH WILL NICHT AUFGEBEN... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 28.02.2007 um 23:07 Uhr
|
|
| Ihr Herz pochte. Aus lauter Angst. Warum hast du mich angeschrieen? Die Worte hallen. Immer und immer wieder. Du wusstest doch, wie schlecht es mir geht. Oft genug habe ich es dir gesagt. Aber anscheinend sind meine Worte stumm. Tief atme. Nichts ist okay. Aber mach dir keine Sorgen, denn ich lebe auch noch morgen. Du musst nicht weinen, damit ich sehe, wie mies es dir geht. Ich spüre es. Denn ich hab das unsichtbare Band der Symbiose nicht gekappt. Warum könnt ihr nicht einfach mich laufen lassen? Ich muss alleine stehen und gehen, ihr könnt nur dasein wenn ich falle. Mir aufhelfen, anstupsen und hauchen: nun lauf deinem Glück entgegen. Warum nicht? Ich habe dir meine hand gereicht als es dir schlecht ging. Nun versuch ich deine zu greifen und auf deine Hoffnung zu bauen, doch du hast gerade mir das Fundament unter den Füssen weggerissen...Nun steh ich hier an der Gabelung und warte, dass mich jemand abholt und mir den Weg zeigt. Führ mich ans Licht.... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 01.03.2007 um 18:46 Uhr
|
|
Sie hat Licht gesehen. Kurz, aber gesehen. Ein winziger Strahl, der ihr Mut gibt. Für den Augenblick. Niemand weiß, was morgen ist. Aber ich versuche den Moment zu leben. Sauge die Luft ein. Setz mich auf mein Rad, fahre ans Wasser. Mein Traum. Sehe die Wellen schlagen. Summe leise ~das ist die perfekte Welle...~ verstumme. Nein, es ist nicht der perfekte Tag. Sie sieht ihn. Es geht nicht. Schlagartig dreht sie um. Die Worte hallten wieder in ihrem Kopf. Wo bist du? Verdammt. Zeig dich mir und nimm meine Hand. Nimm mich mit, egal wohin du gehst...
Stattdessen überlege ich, wie ich die Zeit ohne dich verbringe. Plane Sekunde um Sekunde. Täglich gilt es 86.400 Sekunden zu füllen. Doch am liebsten tät ich es mit dir... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 04.03.2007 um 23:05 Uhr
|
|
Jeden Tag strahlte die Sonne ihr entgegen. Mal etwas mehr und dann wieder weniger. Sie hatte ein Ziel vor Augen. Auch wenn sie noch nicht wusste wie sie es erreichen wollte, aber sie tat viel dafür. Kämpfte mit sich selber und überlegte, wie sie ihm eine Freude bereiten konnte. Das Vertrauen. Sie wird kämpfen, denn einen kleinen Schritt hat sie schon getan.
[img]
Ihr Herz beginnt zu schlagen... |
|
|
|
|
|
|
Top
|
| "Autor" |
|
|
|
|
geschrieben am: 06.03.2007 um 10:01 Uhr
|
|
| Weißt du noch damals...? Sie rief sich diese Worte in Erinnerung. Einen Moment stand sie da. Mutig ging sie 2 Schritte hervor. Atme tief ein. Fühlte sich da sogar sehr gut an. Still und leise sagte sie sich: "Schau nach vorne. Um zu fallen, musst du nicht die Leiter runterschauen. Aber wenn du nach vorne schaust, siehst du vielleicht dein Glück." Sie wollte nun jeden Tag ein wenig positiver denken. Das hatte sie sich fest vorgenommen. Tapfer nahm sie jeden Tag zu lächeln. Und so ging sie mit einem Lächeln auf ihrem Kussmund zur Tür hinaus... |
|
|
|
|
|
|
Top
|