| "Autor" |
Der letzte Tag |
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geschrieben am: 23.03.2007 um 21:53 Uhr
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Golden glänzten die Blätter zu meinen Füßen
Ein leichter Hauch von Glückseligkeit
So wollt ich den neuen Tag begrüßen
Ein Pfad, ein Bach, die liefen neben mir
Wanden sich und schmiegten sich
An meinen Weg, verschlungen und wirr
Nicht sah ich die Menschen anklagend hängen
An den großen stummen Bäumen
Noch sah ich das Blut aus der dunklen Erde drängen
Es flüsterte ruhig das Wasser, leis' der Wald
Über dem die Sonne tief hing und schwieg
Und ihre müden purpurnen Strahlen schienen mir so kalt
Ich schritt über Leichen und zitterndes Getier
Geneigte Häupter und verbrannte Gesichter
Da blieb ich stehen und sank, sank müde zu dir
So wollt ich den letzten Tag begrüßen
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| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 24.03.2007 um 00:22 Uhr
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Wunderbares Gedicht!
Hoffnungsvoll beginnend, aber auch eigentlich nicht hoffnungslos endend.Nur eben müde.
Es scheint vielmehr eine andere stoizistische Ebene erreicht, in der Erwartungen keine Rolle spielen. |
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| "Autor" |
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geschrieben am: 27.03.2007 um 17:13 Uhr
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Tolles Endzeitgedicht, erzeugt eine etwas beklemmende Stimmung obwohl es sprachlich gar nicht bedrohlich ist. Es macht traurig.
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| "Autor" |
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geschrieben am: 05.04.2007 um 20:38 Uhr
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Danke euch beiden.
Das entstand vor Jahren mal aus einem Affekt heraus. Es ist kein Auf- aber ein Ergeben, ein sich fügen in das Unvermeidliche. Ein Weg, gesäumt von quälenden Bildern, schlimmen Ahnungen und doch dieses Festhalten an einer einzig bedeutsamen Konstante.
Letzten Endes ein Gang durch das Dickicht der eigenen Seele. |
| So sind die Menschen. Oft scheint es wirklich schade, daß Noah die Arche nicht verpaßt hat. (Mark Twain) |
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